Twelve a Dozen mischt Mathe und Jump’n’Run für viel Spielspaß

Mathe macht kein Spaß? Twelve a Dozen beweist, dass es auch anders geht. Das Jump’n’Run ist für alle Altersgruppen eine große Freude.

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Gestern habe ich Bossa Studios besucht. Das Entwicklerteam aus London hat mit Thomas Was Alone und Surgeon Simulator bereits tolle Premium-Spiele in den App Store gebracht und mir für den Rückflug einen Test von Twelve a Dozen (App Store-Link) ans Herz gelegt. Gesagt, getan: Ich habe mir das etwas andere Jump’n’Run für iPhone und iPad genauer angesehen und kann den Download weiterempfehlen, wenn man auf toll gestaltete Spiele mit dem gewissen Extra steht.


Eigentlich richtet sich Twelve a Dozen an Kinder, immerhin wurde es zusammen mit Lern-Experten entwickelt. Ich kann aber mit absoluter Sicherheit sagen, dass es auch Erwachsenen viel Freude bereitet. Die haben natürlich keine großen Schwierigkeiten mit den eher leichten Rechnungen innerhalb des Spiels, dürften aber die englische Sprecherin besser verstehen. Das dürfte wohl das einzige Manko von Twelve a Dozen sein: Eine deutsche Lokalisierung der App ist bisher nicht vorhanden.

Acht Superkräfte in der Welt der Zahlen

Aber worum geht es in der 4,49 Euro teuren Universal-App ohne In-App-Käufe eigentlich? Das Geschicklichkeitsspiel spielt in der Stadt Dozenopolis, im Mittelpunkt der Geschichte steht die kleine Heldin Twelve, die auf der Suche nach ihrer Familie ist. Wie in einem klassischen Jump’n’Run bewegt man sich mit zwei Pfeiltasten und einem Button zum Springen durch wirklich schön gestaltete Level, die in ihrer Aufmachung an Spiele wie Limbo, World of Goo oder Badland erinnern.

Im Laufe der bisher 30 Level lernt Twelve acht verschiedene Superkräfte, mit denen sie Gefahren überwinden und kleine Rätsel lösen kann. Hier kommt in Twelve a Dozen die Mathematik ins Spiel: In den Leveln können immer wieder Zahlen gesammelt werden, die man an Rechen-Maschinen verwenden kann, um Twelve beispielsweise zu einer Four zu machen. Jede Superkraft ist dabei mir einer Zahl verbunden: Trägt Twelve eine Vier, dann kann sie Blöcke verschieben. Hat man die Neun errechnet, kann Twelve besonders hoch springen.

Ab und zu kommt es in Twelve a Dozen vor, dass man sich verrechnet. Das ist kein Problem, denn neben einem Hilfe-Button gibt es auch einen Knopf zum Zurückspulen. Das sorgt dafür, dass Twelve a Dozen für den Nachwuchs nicht zu einer unüberwindbaren Hürde wird. Gleichzeitig ist der Schwierigkeitsgrad für Hardcore-Gamer zu gering. Wer nur ab und zu ein Spielchen spielt, wird an Twelve a Dozen aber sehr viel Freude haben. Wie genau das Spiel aussieht, könnt ihr im folgenden Trailer sehen. Klar ist nur: Mit Twelve a Dozen macht Rechnen endlich Spaß.

Trailer: Twelve a Dozen

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