WhatsApp Messenger: Ab sofort dauerhaft kostenlos nutzbar

Die am weitesten verbreitete Messenger-App der Welt ist ab sofort dauerhaft kostenlos nutzbar.

WhatsApp Website

Diese 99 Cent haben die meisten wohl sehr gerne bezahlt: Die jährliche Gebühr für die Nutzung des WhatsApp Messengers (App Store-Link) ab dem zweiten Jahr. Heute hat das vor einigen Jahren von Facebook übernommene Unternehmen eine positive Meldung über seinen eigenen Blog ausgegeben: Ab sofort ist WhatsApp dauerhaft kostenlos.


„Natürlich fragen sich die Leute nun, wie wir WhatsApp ohne Gebühren am Laufen halten und ob es jetzt vielleicht Werbung in der App gibt“, heißt es im offiziellen Statement. „Die Antwort lautet nein. Stattdessen wollen wir ein paar Werkzeuge ausprobieren, die die Kommunikation zwischen Nutzern und Firmen verbessern.“

Wie genau diese neuen Möglichkeiten aussehen werden, ist bislang noch nicht bekannt. Allerdings gibt es im Internet schon einige Anbieter, die einen eben solchen Service anbieten. Nicht vergessen sollte man, dass gerade der Versand von aktuellen Informationen wie etwa Fluginformationen per SMS insbesondere im Ausland erhebliche Vorteile gegenüber WhatsApp bietet – Datenroaming lautet das Stichwort.

Laut Angaben von WhatsApp sollen die jährlichen Gebühren innerhalb weniger Wochen aus den Apps für die diversen Plattformen verschwinden. Falls auf eurem Smartphone gerade erst Gebühren für WhatsApp berechnet wurde, habt ihr leider Pech gehabt. Die 99 Cent sollten aber wie anfangs erwähnt zu verschmerzen sein.

Kommentare 49 Antworten

    1. Gibt es ältere Accounts, die immer schon kostenlos waren? Bei mir steht in den Einstellungen unter Account Zahlungsinformationen „Lebenslang“.

      1. Dem ist so (oder zumindest war es so). Zu Beginn von WA war es gratis, erst nach längerer Zeit später wurde das Abo eingeführt und nun wieder zurück zum Anfang. Warum wohl????

  1. Ha HA wie lustig. HALLO AN ALLE, den WhatsApp so gerne benutzen. Facebook + kostenlose Nutzung = Datensammeln und Profilerstellung auf höchstem Niveau.
    Mein Tipp: zu Threema wechseln. Benutze ich schon seit mindestens zwei Jahren und alle meine (wichtigen) Freunde ebenfalls!

    1. +1
      Es ist noch viel zu wenigen bewusst, das man nicht nur mit Geld bezahlen kann. Die Daten sind viel wertvoller für die Unternehmen. Kann Threema auch nur empfehlen.

    2. Leider ist es so, dass die Masse der Leute nur darauf bedacht ist den sprichwörtlichen Anschluss in ihren Gruppen nicht zu verlieren. Dass sie mit ihren Daten zahlen, ist den meisten leider auch egal – sie haben ja nichts zu verbergen…
      Es war ohnehin amüsant, dass viele Hardcore-Whatsapp-Gläubige anstandslos ab dem zweiten Jahr bezahlt haben, jedoch bei der einmaligen Gebühr für Threema meinten, dass das zu teuer sei. Verrückte Welt…

      1. – Wobei das „made in germany“ heutzutage auch nicht mehr das ist was es mal war.
        – Viele Firmen/Konzerne habe es benutzt, ge-braucht und vielleicht auch miss-braucht.
        – Leider. Schade.
        – Das Vertrauen in „made in germany“ muss neu verdient, erarbeitet, verdient werden.
        – Wer hat heutzutage Zeit und Charakter so etwas zu wagen?

    3. Wem nützt Threema wenn es kaum einer nutzt. Ich finde Threema zwar auch besser, bin aber letztendlich wieder zu WA zurück. Andererseits denke ich mir, dass die gerne mein belangloses Zeug tracken können. Wirklich privates würde ich ohnehin nur persönlich besprechen.

      1. Die „tracken“ ja nicht unbedingt was,sondern im Rahmen von „Big Data“ wer mit wem kommuniziert…in Verbindung mit anderen Datenquellen (Facebook, etc) kann dann (zukünftig) auf diese Datensammlung zurück gegriffen werden.
        So kann es tatsächlich einen Nutzen geben,aber ich vermute auch einen wirtschaftlichen Nutzen für Facebook etc.

  2. „Ist das Produkt kostenlos, bist du das Produkt“.
    Bleibt abzuwarten, wie die tatsächliche Finanzierung aussehen wird.
    Selbst nutze ich Threema. Für die Sicherheit zahle ich auch gerne einmalig die 1,60€.

  3. Deine Daten sind die Währung im Internet. Vielleicht hat WhatsApp ja doch Skrupel, doppelt abzukassieren, einmal mit der Gebühr und andererseits mit einem herrlich transparenten Nutzerprofil ?.
    Wie einige Vorredner schon schrieben verwende auch ich seit Jahren fast nur noch Threema. Verschlüsselte Sicherheit zum Preis von einer Tüte guter Chips ?.

    1. Die kassieren doppelt, oder glaubt irgendjemand, dass die von den Konzernen nicht schon jetzt irrsinnige Summen für die Nutzerdatensätze verlangen und bekommen?

      1. Natürlich, die 99 Cent sind denen doch vollkommen egal. Was meinst du was ein Unternehmen für maßgeschneiderte Profilauswertungen – und damit verbundenem perfekt passenden Kundenkreis – bezahlt…

  4. Sorry, aber bei threema seid ihr auch alle nur Daten… Egal ob ihr da Geld bezahlt oder nicht… Ob anonymisiert oder nicht, Steinbier dahin gestellt… Schlussendlich ist es egal, ob man einen Messenger oder was anderes nutzt…

  5. Ich nutze WhatsApp gerne und viel. Und ja, ich bezahle dafür mit meinen Daten, die übrigens auch von anderen Unternehmen gesammelt werden. Payback weiß zum Beispiel auch noch was ich regelmäßig Einkäufe und wo. Wir leben eh in einer Welt wo wir gläserne Menschen sind und wirklich verhindern können wir das auch nicht. Warum soll ich dann aus meinen total unspektakulären Nachrichten ein Geheimnis machen?

    1. Ja,wenn Du das für Dich so entschieden hast,ist es ja okay…
      Aber meine Nummer ist auch bei WhatsApp&da habe ich nie zugestimmt…
      Payback weiß auch nur dann Bescheid, wenn Du die Karte vorlegst (jedenfalls bisher).
      Solange der Wert meiner Daten über dem unmittelbaren Nutzen für mich steht,möchte ich auf WhatsApp verzichten. Für Dich überwiegt der Nutzen – das ist Freiheit.?

    2. Vlt. kommt in Deutschland mal eine extremistische Regierung an die Macht, die Leute mit deiner politischen Gesinnung verfolgt? Was wenn die dann deine „harmlosen“ Nachrichten einsieht und dir daraus im wahrsten Sinne des Wortes einen Strick dreht? Klar, muss nicht so kommen, aber es ist auch kein unmögliches Gedankenspiel in diesen Tagen…

  6. Egal welchen Massenger ihr nutz. Wenn ihr nicht möchtet das eure Daten verkauft werden kann ich nur wärmstens die deutsche Post empfehlen ? Briefmarke drauf und ab geht die Post

    1. Die Post ist einer der größten Adresshändler in Netz. Wer hat wo bestellt, alles schön verfügbar. Retourenhäufigkeit natürlich dazu. Nur, weil man nicht in das Paket/den Brief schauen kann heißt das noch nicht, das die Daten uninteressant sind.

  7. Solange ein Konzern aus Marketinggründen Userdaten verwendet um Geld zu verdienen, habe ich damit kein Problem. Irgendwo hat der User dafür aktiv AGBs zugestimmt.
    Sobald ein Staat diese Daten ohne Zustimmung oder weil ein neues Gesetz es erlaubt diese Daten zu verwenden, den User politisch oder sonstwie verfolgt. Dann! Haben wir ein Problem.

    Konzerne wollen nur Geld verdienen… Also geht man woanders hin. Vor dem eigenen Staat zu fliehend ist für die meisten Menschen weitaus schwieriger.

    1. Mit dem feinen Unterschied: Apple sieht sich immer wieder gezwungen klar zu stellen, nicht mit den persönlichen Daten der Nutzer zu handeln oder diese als Geschäftsmodell zu betrachten.
      Klar,man wird erst immer rückblickend sagen können ob es zutrifft,aber solange genug Gewinne bei der Hardware abfallen mache ich mir nicht ganz so viele Sorgen.

  8. Ich habe Threema, aber resigniere so langsam über meinen Freundeskreis, denen diese Investition (alles recht gut verdienende Menschen) dafür zu hoch ist… WhattsApp wohin man auch kommunizieren möchte… Wird dann wohl bald ein chinesischer Messenger Klon… Flüge, Hotels buchen, Geld verschicken whatever… Alles über WhatsApp

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