Zwei neue Studien: Der iPhone X-Index & Unterschiede zwischen Android- und iPhone-Usern

In der Apple-Welt gibt es wieder einige spannende Vergleiche und Statistiken. Wir fassen die beiden aktuellsten in einem Artikel zusammen.

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Vom sogenannten Big Mac-Index wird jeder sicher schon einmal gehört haben: Dieser drückt schon seit dem Jahr 1986 die Kaufkraft einer Währung in einem jeweiligen Land aus – anhand des Preises eines Big Macs vom Fast Food-Giganten McDonald’s. Mit dem iPhone-Index, der von der US-amerikanischen Investment-Bank UBS ins Leben gerufen wurde, soll es nun ähnlich zugehen.

Anders als beim Big Mac-Index steht hier allerdings kein direkter Preisvergleich statt, sondern im Fokus steht die aufgewendete Arbeitszeit, die zum Erwerb eines iPhone X notwendig ist. Hier unterscheiden sich die westlichen Industrieländer beispielsweise deutlich von anderen strukturschwachen Ländern der Welt. Ein Beispiel: Im ägyptischen Kairo muss jemand 1.066 Stunden und 12 Minuten arbeiten, um sich ein iPhone X leisten bzw. kaufen zu können – das entspricht etwa 133 Werktage Arbeit. Ähnlich sieht es im indischen Mumbai aus, hier sind 917,8 Stunden für ein iPhone X fällig.

Die Plattform howmuch.net hat die Daten von UBS, die als Referenz mit Werktagen gearbeitet haben, in Arbeitsstunden umgewandelt und die Ergebnisse in eine Grafik verpackt. In deutschen Städten sieht es schon ganz anders aus: Für ein iPhone X arbeitet man beispielsweise in Berlin 89,2 Stunden, in Frankfurt 81,6 Stunden und in München 81 Stunden. Spitzenreiter, und das nicht nur in Europa, ist die Schweizer Stadt Zürich: Hier muss man lediglich 38,2 Stunden für ein iPhone X malochen. 

Android vs iPhone: iOS-App Store wird häufiger besucht

app store

Um einen grundlegenderen Vergleich, nämlich zwischen den Plattformen Android und iOS, geht es in einer weiteren Studie, die von Creative Strategies auf die Beine gestellt worden ist. Hier ging es wie schon so oft um das Nutzungsverhalten von Smartphone-Besitzern, befragt wurden dafür 800 Nutzer aus den USA. Eine große Erkenntnis: Besitzer eines iPhones schauen deutlich häufiger im App Store vorbei als Android-User in Googles Play Store. Ein Anteil von 20 Prozent der iOS-Nutzer sagt sogar aus, täglich im App Store vorbei zu schauen – bei Android landen nur 9 Prozent jeden Tag im Play Store.

Deutliche Unterschiede gibt es wie schon durch andere Studien belegt worden ist, auch beim Kaufverhalten. Während gerade einmal 19 Prozent der Android-User angaben, überhaupt gekaufte Apps oder Abonnements zu besitzen, sind es bei den iPhone-Besitzern mehr als doppelt so viele: 45 Prozent verfügen über Bezahl-Apps oder Abos. Auch In-App-Käufe, vornehmlich zum Entfernen von Werbung, werden mit 46 Prozent der iOS-User (Android: 38 Prozent) häufiger getätigt. 

Einfach so drauflos kaufen würden aber beide Lager nicht: Beide Nutzergruppen teilten im Rahmen der Studie mit, dass sie sich bestimmte Preisobergrenzen für eine App setzen. Oberhalb dieser Schmerzgrenze würde die App nicht gekauft werden, egal, wie nützlich oder gut sie ist. Genauere Angaben zu dieser Preisgrenze wurden im Rahmen der Studie nicht ermittelt. Letztere lässt sich im Detail hier in englischer Sprache nachlesen.

Kommentare 5 Antworten

  1. Die UBS ist eine schweizer Bank. Erfunden wurde der Index, zumindest laut einschlägigen Quellen im Internet, vom Magazin „The Economist“.

  2. Eine Statistik, erhoben unter 1 Leser von Appgefahren, zeigt deutlich das Statistiken unter 10.000 Usern als vollkommen unerheblich aufgefasst werden wenn es um vergleiche zwischen iOS und Android Nutzern geht …. ^^

    1. Finde ich wenig. Und wundern sich wenn der Akku schnell entlädt … als ob Werbung kein Daten und damit Bandbreite und Akku benötigt…

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