Vor rund einem Jahr übernahm das italienische Technologieunternehmen Bending Spoons die beliebte Outdoor-App Komoot. Seitdem haben die neuen Eigentümer intensiv an der Weiterentwicklung der Anwendung gearbeitet. Während die App weiterhin als eine der führenden Outdoor-Navigationslösungen in Europa gilt, sorgt die verstärkte Bewerbung der Premium-Version bei einigen Usern für Kritik. Die kostenpflichtigen Zusatzfunktionen, die auf Abo-Basis angeboten werden, existieren bereits seit über sechs Jahren. Die Gründer von Komoot hatten stets betont, dass die Bestandskundschaft keine Nachteile befürchten müssten und das Premium-Angebot vor allem auf besonders aktive Personen ausgerichtet sei.
Trotz der Übernahme und der damit einhergehenden Veränderungen bleibt die Kernfunktionalität von Komoot für alle Nutzer und Nutzerinnen erhalten. Wer die Werbung für die Premium-Version überspringt, kann die App weiterhin ohne Einschränkungen nutzen. Gleichzeitig profitieren sie von den zahlreichen Neuerungen, die in den letzten Monaten eingeführt wurden. Das Entwicklerteam hat sich vielleicht auch aufgrund der bestehenden Unsicherheiten und Kritik der Nutzerbasis enorm darauf konzentriert, die Benutzerfreundlichkeit und den Funktionsumfang der App kontinuierlich zu verbessern.
Ein zentraler Schwerpunkt der jüngsten Updates lag auf der Verbesserung der Planungs- und Navigationsmöglichkeiten. Das Team von Komoot berichtet darüber im eigenen Entwickler-Blog. User können nun ihre Bewegungsmuster auf Karten detailliert nachvollziehen und Wegpunkte individuell anpassen. Eine optimierte Geländedarstellung ermöglicht eine bessere Einschätzung von Steigungen und Landschaftsformen. Zudem bieten Hinweise zu Sperrungen oder Schutzgebieten eine höhere Planungssicherheit. Diese Erweiterungen sollen sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung von Touren erleichtern.
Neue Tools für unterwegs und zur Dokumentation

Während der Tour unterstützen neue Funktionen die Navigation: Mit ihnen soll man schneller zurück auf den richtigen Weg finden und und gespeicherte Ziele direkt aus anderen Kartendiensten importieren können. Zudem werden kommende Wegpunkte entlang der Strecke frühzeitig angezeigt. Nach der Tour besteht die Möglichkeit, Aktivitäten mit persönlichen Notizen zu dokumentieren. Auf diese Weise können Touren noch besser absolviert und langfristig verwaltet werden.
Mit der aktuellen Version 2026.17.0 führt Komoot eine versteckte Einstellung ein, die besonders für Nutzer und Nutzerinnen mit begrenztem Speicherplatz von Vorteil ist. Beim Download von Kartenmaterial lässt sich nun wählen, ob topografische Details mit gespeichert werden sollen oder ob darauf verzichtet werden soll: Topografische Details erhöhen den Speicherbedarf. Bei ausreichend Speicherplatz können zudem Community-Heatmaps in den Download integriert werden. Diese Option bietet mehr Flexibilität und passt sich den individuellen Bedürfnissen der Nutzer an.
Komoot (App Store-Link) kann in der mobilen Version weiterhin kostenlos im deutschen App Store geladen und danach auf dem iPhone, iPad und auf der Apple Watch genutzt werden. Die Installation kann ab iOS/iPadOS 16.4 bzw. watchOS 10.0 oder neuer bei einem aktuellen Speicherplatzbedarf von erfolgen. Die Premium-Funktionen von Komoot sind ab 4,99 Euro/Monat oder 59,99 Euro/Jahr erhältlich, alternativ können auch Einzelregionen oder erweitertes Kartenmaterial separat per Einzelkauf erworben werden.

Dieser ständige Hinweis auf das Premium ist tatsächlich nervig, kommt sehr oft hoch.
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Leider ganz viele kleine Probleme. Sprachausgabe hat ein links rechtsfehler zum Beispiel und bei Anfragen kriege ich ungefähr mit jeder Antwort die gleiche Lösung die nicht funktioniert von einen KI-Bot und die Ankündigungen das somit mein Problem gelöst und die Anfrage geschlossen wird.
Also eigentlich Kundenservice und Kontakt nicht mehr möglich. Ich kündige mein Premium Abo
Habe neulich versucht auf Elba eine Radrundreise eines Reiseunternehmen hier nachzustellen. Unmöglich, ständig werden die Orte nur als Ort in der Toskana gefunden. Dann trotzdem teils auf Elba, dann aber auch nur ganz woanders auf dem Festland als nächstes Etappenziel übers Wasser gefunden. Nach 1h entnervt abgebrochen. Sonst ja schon 5J. zufrieden. Jetzt die riesige 20% DisplayAnzeige unten beim fahren nur für eine kleine km Anzeige auch nervig.