Angry Birds Go! fährt in den App Store ein

15 Kommentare zu Angry Birds Go! fährt in den App Store ein

Wie angekündigt steht Angry Birds Go! ab sofort für iPhone und iPad zum Download bereit.

Angry Birds GoDie finnischen Vögel steigen ab sofort ins Rennauto. Nachdem der Soft-Launch vollzogen wurde, ist Angry Birds Go! (App Store-Link) ab sofort auch in Deutschland als kostenloser Download erhältlich. Ich habe das Spiel jetzt schon seit 12 Tagen gespielt und muss meine Meinung etwas revidieren.


Angry Birds Go! ist auf jeden Fall eine nette Idee. Statt die Vögel mit Schleudern durch die Luft zu jagen, steigen diese jetzt ins Rennkart und fahren um die Wette. Anfangs ist das Gameplay weiterhin sehr träge, wenn man keine In-App-Käufe tätigt. Auch die Geschwindigkeit kommt einem zum Start sehr langsam vor, diese steigt aber im späteren Spielverlauf an.

Die Rennen an sich machen Spaß und sind grafisch schön gestaltet. So fährt man zum Beispiel gegen die Zeit, muss Früchte einsammeln oder einfach als erster die Ziellinie überqueren. Später gilt es auch Herausforderungen zu meistern, um Münzen und Diamanten als Belohnung zu ernten.

Natürlich setzt Angry Birds Go! auf das Freemium-Modell, dennoch kann ich nach langer Spielzeit sagen, dass In-App-Käufe nicht getätigt werden müssen. Dann ist das Spiel aber sehr langwierig, da man sehr viele Rennen doppelt fahren muss, um genügend Münzen für Upgrades und zum Freischalten weiterer Welten benötigt. Denn: Mit einem Vogel kann man immer nur fünf Fahrten am Stück machen, bevor dieser sich ausruhen muss. Entweder man wartet 12 Minuten, damit sich einer von fünf Punkten aufgeladen hat, oder man investiert Diamanten, um sofort die nächsten fünf Rennen bestreiten zu können. Hat man im späteren Spielverlauf mehrere Vögel erspielt, kann man auch wechseln. Wenn man sorgsam mit den Diamanten umgeht, sammelt man genügend im Spiel um auch mal eine Sofortaufladung zu starten.

Insgesamt bietet Angry Birds Go! vier Welten, in denen man verschiedene Vögel als Boss bekämpfen muss, die danach aber selbst gespielt werden können. Jeder Vogel verfügt außerdem über eine spezielle Fähigkeit, so dass der schwarze zum Beispiel Bomben ablegen kann.

Die Meinung zu Angry Birds Go! fällt dennoch gemischt aus. Auch wenn man das Spiel ohne In-App-Käufe spielen kann, wird man dazu verleitet welche zu tätigen, um etwas schneller im Spiel voran zu kommen. Das Gameplay ist nett gemacht, die Grafiken ebenfalls. Wir empfehlen: Werft selbst einen Blick in das kostenlose Spiel – ob ihr das Spielgeschehen dann mit virtuellen Goldsäcken beschleunigen wollt, ist natürlich eure Entscheidung. Abschließend noch einmal das oben angesprochene Gameplay-Video (YouTube-Link).

Angry Birds Go! im Video

Anzeige

Kommentare 15 Antworten

  1. Hatte mir eigentlich fest vorgenommen, das Spiel nicht zu laden, weil ich diesen Freemium Mist nach Möglichkeit vermeiden möchte. Werd’s nach eurem aktualisierten Test wohl doch mal probieren. Geld wird Rovio dafür trotzdem nicht von mir sehen.

  2. Freemium wird nicht geladen. Warum? Ist mir egal ob man es „ohne In-Appkäufe“ problemlos spielen kann. Fakt ist: der Spielspaß sollte doch wohl an 1. Stelle stehen und DAS ist hier (wie bei den meisten Freemium Spielen) nicht der Fall!

  3. Hab ich etwas übersehen, oder warum lese ich nichts bezüglich des multiplayers? Gerade das ist doch das wichtigste, bei games ala mario kart! Macht das game spaß & zaubert einem ein schadenfrohes lächelns aufs gesicht, sobald man den führenden noch vor der ziellinie einen panzer drauf knallt und überholt?!

  4. Schade 🙁 Denn gerade das sind doch die stärken solcher games!
    Aber danke für die schnelle info, denn so werde ich es nicht mal probieren, sollte mal ein vernünfiger multiplayer dazu kommen, jedoch gerne.

      1. Wenn man die Go! Countdown App öffnet bekommt man den Code direkt angezeigt und den kann man dann in der Go! App einlösen und bekommt abhängend von dem Fortschritt in der Go! Countdown App Münzen für Go!

    1. Daran sind nicht unbedingt die Entwickler schuld. Man kann in der App nicht abfragen, welches System es unter sich hat (noch nicht einmal die iOS-Version). Man darf nur festsetzen, ab welcher iOS-Version die App funktionieren darf.

      Manchmal gibt es indirekte Wege Geräte auszuschließen, aber diese Möglichkeit gibt es nicht immer (Bsp.: ein Gerät hat keine Kamera, ein anderes eine 2 MP Kamera, ein anderes eine 8 MP – die App funktioniert nur mit 8 MP gut => App kann verlangen, dass eine Kamera vorhanden ist, aber nicht vorschreiben, dass das Gerät eine 8 MP Kamera haben soll).

      Also hier wäre Apples Lösung theoretisch die beste Lösung, dass es iOS 7 mind. verlangt (wie „12 Tage Geschenkeankündigungsapp“). Aber einige hassen das Design von iOS 7 und bleiben deshalb bei iOS 6. Diese Leute wollen die App-Entwickler aber vermutlich nicht ausschließen, da z.B. iPhone 5 Besitzer sehr erbost wären, dass die App nicht geht, nur weil es das von einigen gehasste iOS 7 verlangt. Allerdings haben sie vielleicht nicht bedacht, dass sie wegen mind. iOS 6 auch den iPod Touch (4) unterstützen müssen. Oder die App-Entwickler haben keine Sorge iPod Touch (4) Benutzer zu verärgern, weil die Gruppe an solchen Benutzern vielleicht inzwischen sowieso gering ist. Da ist die Hoffnung auf möglichst wenig negative Kritik und größeren Umsatz+Gewinn eventuell höher oder wichtiger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de