Anker PowerHouse: Mobiler Stromgenerator kommt nicht nach Deutschland

Der Zubehör-Hersteller Anker hat in dieser Woche ein neues Produkt gestartet: Das Anker PowerHouse wird es allerdings nur in den USA geben.

Anker PowerHouse 2

Seit dem 18. April ist das Anker PowerHouse für schlanke 499 US-Dollar in den USA erhältlich. Es handelt sich um einen mobilen Stromgenerator mit 434 Wattstunden, der nicht nur über mehrere USB-Anschlüsse verfügt, sondern auch über einen aus dem Auto bekannten 12 Volt Anschluss sowie einen herkömmlichen AC-Anschluss für US-Stecker mit 110 Volt.


Die Leistungsdaten des Anker PowerHouse sind jedenfalls beeindruckend: Die 4,2 Kilogramm schwere Box soll ein iPhone 40 Mal aufladen können, ein herkömmliches Notebook soll 15 Mal mit Strom versorgt werden können. Ein kleiner Kühlschrank würde, angeschlossen an das PowerHouse von Anker, immerhin rund sieben Stunden durchhalten.

Anker PowerHouse nicht für den europäischen Markt geplant

Die rund 20 x 16,5 x 14,5 Zentimeter große Box ist aufgrund des US-Anschlusses und der Volt-Zahl leider nicht für den deutschen Markt gedacht, auch wenn eine Bestellung aus den USA prinzipiell möglich wäre. Leider wird sich an diesem Stand auch in den nächsten Wochen und Monaten nichts ändern, wie uns Anker auf Anfrage mitgeteilt hat.

„Leider gibt es für Deutschland keine guten Nachrichten bezüglich dieses Produktes: Denn es ist vorerst kein PowerHouse für Deutschland geplant“, teilte uns eine Anker-Sprecherin heute Morgen mit. Sollte sich an dieser Planung etwas ändern, werden wir euch natürlich rechtzeitig informieren.

Mit dem LifePower A2 haben wir euch Anfang des Jahres schon eine ähnliche Alternative vorgestellt. Zwar war diese „mobile Steckdose“ deutlich kleiner und bietet weniger Leistung, dafür ist sie aber auf dem deutschen Markt erhältlich. Unseren Testbericht könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Anzeige

Kommentare 12 Antworten

  1. Gut so
    Keine halbe kWh für einen halben Tausender. Das braucht kein Mensch. Da hat eine günstige Powerbank bereits ein besseres Preis-Kapazitätsverhältnis. Wer so viel Notstrom benötigt, kauft sich für weniger Geld einen Stromgenerator oder eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Für die kostet die kWh in Blei etwa ein Zehntel.

  2. Bestimmt praktisch um unterwegs sein Handy zu laden ??ich vermisse aber die Anker typische LED, so könnte man das Teil auch als Notlicht mit 10.000 Stunden Laufzeit nutzen ?

  3. Um das klarzustellen: Es ist KEIN Generator!!!
    Einen Stromgenerator bekommt man, wie Ritchi weiter oben bereits erwähnte, für viel weniger Geld.

  4. Das Ding ist mit den ganzen Leuten, die einen voll ausgestatteten Bunker haben, gedacht – behaupte ich mal so. Gibt es ja angeblich nicht gerade wenig da drüben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de