App Store Review Guidelines: Darauf müssen Entwickler demnächst achten

Anforderungen ab dem 30. April

Apple hat seine registrierten Entwickler heute darüber informiert, dass ab dem 30. April neue App Store Review Guidelines gelten. Das sind die Regeln, die ein jeder Entwickler zu beachten hat, wenn er eine neue App oder ein Update einer bestehenden App veröffentlicht. Die kompletten Guidelines könnt ihr auf der Developer-Webseite nachlesen, ein paar wichtige Änderungen haben wir für euch im Anschluss herausgesucht.

So muss es beispielsweise in allen Apps, die bereits einen Login über Dienste wie Facebook oder Google anbieten, bald auch ein „Sign in with Apple“ möglich sein. Den neuen Anmeldeprozess hat Apple zusammen mit iOS 13 gestartet und will deutlich mehr Datenschutz bieten als andere Anbieter.


Werbung per Push-Mitteilung war bisher unterwegs, hier lockert Apple den Riegel ein wenig. Wenn ein Nutzer innerhalb einer App explizit zugestimmt hat, dürfen ihm nun auch Push-Mitteilungen zu reinen Werbezwecken gesendet werden. Allerdings nur, wenn es in der App eine einfache Möglichkeit gibt, diese Werbung auch wieder zu deaktivieren.

Ebenfalls wichtig zu wissen: Alle neu eingereichten App müssen mit dem neuesten SDK für iOS 13 erstellt werden – wobei das nicht heißt, dass die Anwendungen nicht mit iOS 12 oder iOS 11 kompatibel sein können.

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Kommentare 10 Antworten

    1. wo siehst du hier ein Monopol? Es ist deutlich gesagt, dass es zusätzlich die Auflage neben Facebook und anderen Möglichkeiten auch die Option über Apple sich anmelden zu können gefordert ist.
      In meinen Augen ein sinnvoller Schritt da diese Option durch die zufällige Mail-Adresse eine gewisse Sicherheit vorgaukelt. Ob das nun sicherer ist als andere LogIns steht auf einem anderen Blatt.
      Bei meinen bisherigen Neuregistrierungen habe ich erst ein einziges Mal den neuen Apple-Anmeldebildschirm nutzen können und das ist schon ein bisschen wenig bei einem Feature welches prominent in der KeyNote vorgestellt wurde.

      1. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Du diese Option bevorzugen würdest. Allerdings hat Deine Kritik bzgl. des Sicherheitsaspekts nichts mit der tatsächlichen Situation zu tun. Nur weil Du es gut findest, ist diese Maßnahme sehr kritisch! Auch ich finde sie übrigens gut, aber deswegen lehne ich diesen Zwang trotzdem ab!
        Es schränkt die Freiheit der App Entwickler ein und vl. auch deren Geschäftsmodell. Wieso sollte ein Entwickler gezwungen werden, wie man sich zu seinem Service verbindet. Jedem muss klar sein, wenn er den Facebook Account dazu hernimmt.

        Netflix bietet auch sign in with Facebook an. Mich würde interessieren, ob Apple bei seinen Services auch Google und Facebook anbietet. Wohl eher nicht.

        Man darf nicht einfach sagen. Ich bin „gut“ und alle anderen sind „böse“. Wenn du „böse“ einsetzt, dann musst die auch „gut“ einsetzen. Aber wenn du nur „gut“ einsetzt ist das schon okay. Die Definition was gut und böse ist zudem eine sehr individuelle.

        Dieser Zwang ist schlicht abzulehnen.

        Ein App Entwickler, wenn er vertrauen gewinnen möchte und diese Methode als „gut“ ansieht für seine Nutzer, wird die Methode automatisch anwenden.

  1. Eins der guten Dingen von Apple „Sign in via Apple“ ab April als Pflicht neben Google etc.
    Niemand bekommt meine richtige Mail Adresse.
    Warum sich im Netz Leute darüber aufregen, verstehe ich nicht. FB und Google ist i. O. aber Apple nicht.
    Im Moment ist es so, dass dies nur neue Apps haben müssen, ab April auch alle bereits vorhandene Apps im Appstore die einen Login Dienst anbieten.

    1. Wenn du dir mal angeschaut hättest wie Google, fb und auch Apple Login funktionieren, würdest du mir zustimmen. Da wird letztendlich immer eine email als Login verwendet entweder deine Mail bei zb. fb oder eine hash Mail die durch fb generiert wird. Das ist bei Apple nicht anders.
      Versuch mal eine dsgvo Auskunft bei einem Service wo du dich mit Hash Mail angemeldet hast. Geht nicht weil entweder kennst du deine eigenen Zugangsdaten nicht (weder email noch Passwort) oder der Dienst sagt er weiß gar nix von dir und kann auch nicht Auskunft geben, obwohl sie hinter dem ach so sicheren Account ja doch deine Daten gespeichert haben, kommst du nicht ran.
      Von dsgvo löschen kannst du dann nur noch träumen.

  2. Zitat: Werbung per Push-Mitteilung war bisher unterwegs,..

    Liebe Redaktion, Korrekturlesen ist doch wirklich nicht so schwer. Oder irre ich?

    1. Ich komme nicht drauf, was stattdessen gemeint sein könnte. Najut, denn isses halt unterwegs, Hauptsache nicht unterwegs zu mir. 😂

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