Apple kauft KI-Startup aus Israel für 2 Milliarden Dollar

Nur Beats war teurer

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Apple Logo in Grau.

Apple hat heute erfolgreiche Quartalszahlen vorgelegt und einen Teil der Einnahmen genutzt, um auf Beutezug zu gehen. Fündig geworden ist das Unternehmen rund um Tim Cook in Israel: Gegenüber Reuters hat man bestätigt, das Start-up Q.ai übernommen zu haben. Aber was genau erhofft man sich von diesem Deal?

Q.ai hat eine Technologie entwickelt, die Gesichtsausdrücke analysieren kann, um „stille Sprache“ zu verstehen. „Die von Q.Ai angemeldeten Patente zeigen, dass ihre Technologie in Kopfhörern oder Brillen eingesetzt wird und mikroskopisch kleine Bewegungen der Gesichtshaut nutzt, um ohne Worte zu kommunizieren“, heißt es in einem Bericht der Financial Times.


Was könnte das für die Zukunft bedeuten? Reicht ein kleines Zucken aus, um beim Tragen der AirPods ganz einfach zum nächsten Lied zu springen? Oder können wir uns bald ohne verbale Kommunikation mit Siri unterhalten? Schreibt doch gerne mal eure Ideen in die Kommentare.

Q.ai hat Apple fast 2 Milliarden US-Dollar gekostet

Apple scheint jedenfalls Gefallen an der Technologie und den Patenten gefunden zu haben. Laut der Financial Times soll man knapp 2 Milliarden US-Dollar für Q.ai bezahlt haben. Damit ist es die zweitteuerste Übernahme in der Geschichte von Apple. Auf dem ersten Platz steht zum jetzigen Zeitpunkt Beats. Apple hat die Audio-Marke im Jahr 2014 für rund 3 Milliarden US-Dollar übernommen.

Zufällig ist der Kontakt zu Q.ai wohl nicht entstanden. Aviad Maizels, der CEO des Unternehmens, hat vor über zehn Jahren bereits ein anderes Start-up an Apple verkauft. Damals wurde PrimeSense mit einer Technologie zur Entwicklung von Face ID übernommen. Die Beziehungen zu Apple dürften sich für den Gründer mittlerweile mehr als ausgezahlt haben. Man darf ja schon fast gespannt darauf sein, was sich Aviad Maizels als Nächstes einfallen lässt.

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Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 9 Antworten

  1. Die drei Milliarden für Beats waren schon falsch. Jetzt hat Apple zwei Audiosysteme.
    Und jetzt nochmal zwei Milliarden für ❓. Nun gut, warten wir das mal ab.

    Rauswerfen deshalb werden sie den CEO ja nicht mehr können 🤣😂

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