Apple streicht Stellen und verkleinert das Vertriebsteam

Kündigungen bei Apple sind selten

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Apple Park bei Sonnenuntergang.

Bei Apple passiert so etwas nur selten: Wie Bloomberg berichtet, hat das Unternehmen Dutzende Mitarbeiter im Vertriebsbereich entlassen. Hintergrund ist ein größerer Umbau, mit dem Apple den Verkauf an Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen vereinfachen und effizienter gestalten will.

Die Kündigungen wurden in den vergangenen Wochen ausgesprochen und betreffen unter anderem Account Manager, die für große Firmenkunden, Schulen und Regierungen zuständig waren. Auch Mitarbeiter aus sogenannten „Briefing Centern“, in denen Apple Großkunden betreut, sollen betroffen sein. Viele von ihnen waren überrascht und gehen davon aus, dass Apple künftig stärker auf externe Händler setzt, um Kosten zu sparen.


Apple bestätigt zwar die Änderungen, hält sich aber bei Details zurück. Gegenüber Bloomberg heißt es:

„Um noch mehr Kunden zu erreichen, nehmen wir einige Änderungen in unserem Vertriebsteam vor, die eine kleine Anzahl von Stellen betreffen. Wir stellen weiterhin ein und betroffene Mitarbeiter können sich intern bewerben.“

Interner Wechsel ist möglich

Wer bleiben möchte, hat Zeit: Apple gibt den Mitarbeitenden rund einen Monat, um eine neue Stelle im Unternehmen zu finden. Wer bis zum 20. Januar keine interne Alternative hat, erhält eine Abfindung.

Ob diese Maßnahme ein Einzelfall bleibt oder Apple seine Vertriebsstrategie langfristig umstellt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Solche Entlassungen sind für Apple ungewöhnlich und zeigen, dass selbst der Tech-Riese seine Strukturen optimiert – besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit.

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Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 5 Antworten

  1. Apple mit dem Buchhalter Tim Cook geht es nur noch um Gewinnmaximierung mit minimalem Aufwand in Entwicklung und Innovationen. Deshalb gibt es eine Siri aus dem Jahre 2011, ständig nur Produktpflege und keinerlei Innovationen mehr.

    1. Gewinnmaximierung ist das, was die Aktionäre sehen wollen. Und da steht Apple nicht alleine da. Das mit Siri ist in der Tat eine Vollkatastrophe und ist Cook auch anzulasten. Es werden aber künftig nicht nur bei Apple sehr viele gehen müssen, denn die KI wird Jobs in ungeahnten Ausmaß kosten. Das glauben bisher die wenigsten. Wer sich mit dem Thema ernsthaft beschäftigt, wird ab nächstem Jahr sehen, wie sich die Arbwitswelt verändern wird

  2. Vertrieb dürfte bei Apple eh ziemlich egal sein, die Kunden kommen ja eh alle freiwillig und kaufen alles.

    Was dann das halten der Großkunden angeht, langen halt Keyaccountmanager, die mehrere Betreuen.

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