Path: Instagram-Konkurrent mit Privatsphäre

Instagram? Da läuten bei einigen Nutzern bestimmt die Alarmglocken – Noch so eine Social-Media-Sharing-App, mit der man sein ganzes Leben in Fotos festhält und der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Ganz verleugnen kann ich es nicht: Auch Path (App Store-Link), eine fünf MB große Gratis-App für iPhone und iPod Touch, besitzt ähnliche Eigenschaften. Allerdings beschreiben die Entwickler ihr Programm in etwa so: „Path ist eine einfache und private Art und Weise, das Leben mit engsten Freunden oder Familienmitgliedern zu teilen“.

Moment – privat? Was ist denn in Zeiten von Facebook und Co. überhaupt noch privat? Path schiebt einfach einen Riegel vor die persönliche Öffentlichkeitsarbeit und gestattet dem Nutzer nur bis zu 50 Freunde oder Familienmitglieder in der eigenen Liste. Rekrutiert werden können diese über eine Suchfunktion, die eigene Kontaktliste, per E-Mail oder auch über… Facebook. Tja, war wohl nichts. Ohne das blau-weiße Zuckerberg-Logo scheint es auch bei Path nicht zu gehen. Auch eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse sowie Vor- und Nachname wird gefordert – aber gegen meinen kunstvollen Namen „Mel Appgefahren“ schien Path zumindest bei der Registrierung keine Einwände zu haben.

Immerhin können in der App sowohl Fotos als auch Videos hochgeladen werden, die zudem noch mit schönen Effekten versehen werden können. 6 Foto- und Videofilter stehen gratis zur Verfügung, 4 weitere lassen sich zu je 79 Cent per In-App-Kauf freischalten.

Nicht ganz unwichtiges Feature: Die fertigen Werke können getaggt werden, das heißt, einem bestimmten Thema zugeordnet werden, „Menschen“, „Orte“ oder „Dinge“ stehen dort zur Verfügung. Auch interessant für Privatsphäre-Fetischisten: Es besteht die Möglichkeit, die Fotos oder Videos nur privat einzustellen, so dass niemand sonst sie sehen kann. Wer sich hingegen der großen Welt mitteilen will oder muss, kann immer noch den Schieberegler auf den Zuckerberg-Button ziehen. Das Kommentieren und Chatten hingegen läuft dann wieder genauso wie beim großen Bruder mit dem kleinen „f“.

In meinem Falle stürzte Path während eines Orts-Tagging-Versuches regelmäßig ab, aber lief ansonsten stabil. Ebenfalls sollte man beachten, dass die vorhandenen Video- und Fotofilter nur ab iPhone 3GS und iOS 4.2 funktionieren. Insgesamt bietet Path jedoch eine gute und vor allem private Möglichkeit, mit einem kleinen Personenkreis Fotos oder Videos zu teilen.

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Alnatura: Bio-Marke mit eigener Rezept-App

Heutzutage gehört es ja fast schon zum Standard-Sortiment eines jeden Supermarktes: Bio-Produkte überall. Einer ihrer bekanntesten Hersteller, Alnatura, hat nun eine eigene App herausgebracht.

Zumeist heimisch in Reformhäusern, Bio-Supermärkten und Drogerien, gibt es ein breites Lebensmittelsortiment aus dem Hause Alnatura. Nun ist die Marke auch mit einer 10,6 MB großen App (App Store-Link) im Store vertreten, die seit dem 23. September gratis auf das iPhone oder den iPod Touch geladen werden kann.

Neben aktuellen Sonderangeboten im Alnatura-Super Natur Markt findet man auch eine Übersicht über das derzeitige Produktsortiment, neue Artikel und einen Bezugsquellen-Finder. Mit letzterem lassen sich entweder nach Postleitzahl oder Ort die nächsten Läden anzeigen, in denen man die Produkte kaufen kann. Auch eine Möglichkeit, Bezugsquellen in der Nähe des eigenen Standorts aufzuzeigen, ist gegeben.

Das interessanteste Feature der Alnatura-App ist aber sicherlich die riesige Rezept-Datenbank inklusive Einkaufsliste. Ich fand keine genauen Informationen, wie viele Rezepte letztendlich in der App vorhanden sind, aber beim Buchstaben „C“ angekommen, hatte ich schon etwa derer 80 gezählt. Über eine Suchfunktion mit mehreren Kriterien (Saison, Aufwand, Anlass, Länder…) kann man gezielt nach Ergebnissen forschen. Die Rezeptansicht an sich ist übersichtlich nach Zutaten, Zubereitung und Nutzerbewertungen aufgeteilt, und ebenfalls findet sich eine Weiterleitungsfunktion per E-Mail sowie eine Veröffentlichungsmöglichkeit bei Facebook oder Twitter.

Das klingt doch alles zu schön, um wahr zu sein? Nun ja, leider hat auch die Alnatura-App noch mit kleineren Problemen zu kämpfen: So ist die Bedienung sehr träge, und die ausgewählten Seiten brauchen mehrere Sekunden, bis sie geladen sind – inklusive einem weißen Lade-Screen. Hier besteht seitens der Entwickler noch großer Nachholbedarf, der hoffentlich mit einem Update behoben wird. Auch finden sich bislang noch nicht zu allen Rezepten Fotos, so dass man sich anhand der Beschreibung sein eigenes Bild machen muss.

Insgesamt überzeugt die Alnatura-App jedoch mit einem hübschen Layout, Retina-Grafiken und einer sehr großen Rezepte-Datenbank. Auch wenn hier sicherlich ein gewisses Maß an Eigenwerbung vorhanden ist, fällt dieses nicht großartig ins Gewicht, sofern man sich nur für die gut aufbereiteten Kochanleitungen interessieren sollte.

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Companions: Aufwändiges Rollenspiel im Test

Auch wenn man sich bei diesem derzeit göttlichen Wetter etwas Besseres vorstellen kann, als stundenlang vor dem iPad zu hocken und sich in ein düsteres Rollenspiel zu vertiefen, sollte das momentan reduzierte Companions nicht unerwähnt bleiben.

Wer schon für die langen, dunklen Herbst- und Winterabende vorsorgen möchte, sollte aktuell einen Blick auf das umfangreiche iPad-Rollenspiel Companions (App Store-Link) werfen. Das komplett in deutscher Sprache spielbare Epos ist 59,7 MB groß und erst vor wenigen Monaten, genauer gesagt am 26. Mai, im App Store erschienen. Zur Zeit bieten die Entwickler von smuttlewerk interactive ihren Titel zum Preis von 2,99 Euro an, sonst werden dafür 5,49 Euro fällig. Wir haben uns Companions deswegen einmal näher angesehen.

Wie einige von euch vielleicht durch andere Spiele-Tests schon mitbekommen haben, zähle ich mich nicht zu den großen Fantasy-, Strategie- und Rollenspiel-Süchtigen – gerade deswegen ist es vielleicht interessant zu erfahren, ob auch Noobs wie ich mit derartigen Titeln zurechtkommen und sich begeistern lassen können.

Zu meinem großen Glück stelle ich gleich beim ersten Start von Companions fest, dass es direkt im Hauptmenü eine Kategorie namens „Tutorium“ gibt, und atme erleichtert auf. Dieses Tutorium wird von einem kauzigen und zuweilen unfreundlichen Alten mit Rauschebart geleitet und bietet Hilfestellungen zu den Anzeigen und Symbolen auf dem Bildschirm – und das sind beileibe nicht wenige! – an, aber auch zum eigentlichen Gameplay, wie etwa der Steuerung des Charakters.

Damit wären wir schon bei der Companions-Hintergrundgeschichte, die zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu erklären ist. Mit bis zu vier verschiedenen Figuren, einem Minotaur, einer Elfe, einem Menschen und einem Zwerg, versucht man in den Katakomben von Mentzel und den Lavakammern des Vulkans Eaneum taktisch kluge Kämpfe gegen Horden von Untoten und fiesen Kreaturen zu führen, die über das Schicksal eines ganzen Landes, Altland, entscheiden. Der Stammeshäuptling Ontos und sein Gefolge sind beim Aufbruch in die oben erwähnten Katakomben verschwunden, und es liegt an seinem Sohn und dessen Gefährten, sie zu finden und den dunklen Gott Detexx und seine Horden zu besiegen. Ähnlichkeiten mit einem bekannten 3-teiligen Epos in Mittelerde sind rein zufällig.

Grafisch ist Companions eher einfach gehalten: Aus einer Vogelperspektive schaut man auf das Spielgeschehen herab und kann in einer Kampagne sein Kämpferherz unter Beweis stellen – diese soll laut Entwicklerangaben für mindestens 10 Stunden Spielzeit sorgen. Jede Spielfigur verfügt dabei über mehrere besondere Eigenschaften, die man sich zunutze machen kann, leider auch über Schwächen, die man berücksichtigen muss. Die Elfe beispielsweise ist schnell, aber in Kämpfen nicht annähernd so widerstandsfähig wie ihre Gefährten. Während des Spiels nimmt man durch das Besiegen von Gegnern immer wieder Gegenstände auf, die dem jeweiligen Krieger helfen, am Leben zu bleiben. Dies können Zaubertränke sein, oder auch Waffenerweiterungen.

Ich muss gestehen, dass ich nach den ersten Tests sehr enttäuscht vom Spiel war. Zwar bin ich wirklich kein Rollenspiel-Fan, aber die Möglichkeiten von Companions haben mich trotz des Tutorials schlicht und einfach erschlagen. So ging ich selbst in den ersten anspruchslosen Kämpfen hoffnungslos unter. Beim zweiten Versuch und einer neuen Chance jedoch fand ich dann besser ins Spiel hinein, auch dank der stimmungsvollen Musik, die akustisch auf bevorstehende Gefahren hinweist, sowie ein langsames Erkunden der mysteriösen Katakomben, deren Gänge sich erst nach und nach erleuchten und so die Spannung aufrecht erhalten.

Im späteren Spielgeschehen kommen dann sogar richtig aufwändige Formationskämpfe auf die Gefährten zu. Neben dem Kampagnenmodus können auch noch Einzelkarten bespielt werden, die zeitlich nicht so aufwändig sind. Auch können Bestenlisten und Erfolge sowohl im Game Center als auch bei OpenFeint geteilt werden. Sicher ist Companions zu umfangreich, um alle Eigenschaften im Detail zu erläutern, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass Spieler, die mit Titeln wie Baldur’s Gate etwas anfangen können, auch an Companions ihre Freude haben werden. Aber auch für Freunde von Strategie- oder Tower Defense-Games könnte die hier beschriebene App interessant sein – gerade zum momentan vergünstigten Preis.

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Witzige Spielerei: iLed for iPad momentan kostenlos

Es muss nicht immer ein anspruchsvolles Spiel sein – manchmal braucht der Mensch auch einfache, zuweilen sinnfreie Unterhaltung.

Zu dieser Kategorie gehört sicherlich mein persönlicher Favorit für diesen Abend: iLed for iPad. Die App, die momentan nur für das iPad 1 und 2 verfügbar ist, kann auf unbestimmte Zeit gratis aus dem App Store geladen werden. Durch die geringe Größe von nur 0,5 MB sollte der Download auch von unterwegs binnen Sekunden erledigt sein.

Mit iLed (App Store-Link) lassen sich personalisierte und auf verschiedenste Art und Weise anpassbare Laufschriften auf dem iPad erzeugen. Auf dem iPhone habe ich eine ähnliche App schon ausprobiert, aber auf dem iPad sieht solch eine digitale Laufschrift durch das größere Display um einiges eindrucksvoller aus.

iLed verfügt jeweils über 6 verschiedene Schriftfarben und Pixeldarstellungen. Mittels eines Schiebereglers kann die eingegebene Nachricht auch in der Größe verändert werden, ebenso ist es auch möglich, die Durchlauf-Geschwindigkeit der Message individuell einzustellen. Wer gerne Sounds mit der eigenen Nachricht verbinden will, hat in der Konfiguration auch Zugriff auf die iPod-Bibliothek.

Zwar wird iLed nicht bei jedem Nutzer große Freudensprünge hervorrufen, aber als nette Spielerei für zwischendurch ist die App sicher gut geeignet. Kleiner Tipp: Da auch Symbole wie Sterne oder Herzen mit iLed darstellbar sind, freut sich die Freundin oder Ehefrau bestimmt über eine liebevolle Gute-Nacht-Nachricht… Wer das Ganze lieber auf einem kleineren Screen ausprobieren will, findet mit iLed auch noch eine 1,59 Euro teure iPhone-Version (App Store-Link) des gleichen Entwicklers.

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Gameloft-Spiel “The Oregon Trail” gratis laden

Auch wenn wir von uns behaupten, dass wir zumindest ansatzweise einen Überblick über das App-Angebot der großen Entwickler haben, so müssen wir uns eingestehen, dass Gamelofts The Oregon Trail (App Store-Link) bislang spurlos an uns vorbei gegangen ist.

Nun bietet der Spiele-Riese diesen Titel für einige Tage gratis an – zudem veröffentlicht Gameloft im Herbst einen Nachfolger („The Oregon Trail: American Settler“) und überrascht die Nutzer deswegen mit einem Gratis-Angebot des Vorgängers. Mit 299 MB ist The Oregon Trail leider kein Leichtgewicht, mit einer langsameren DSL-Verbindung kann der Download auch mal eben 20 Minuten dauern. Die App ist für das iPhone und den iPod Touch konzipiert und komplett in deutscher Sprache spielbar – sonst werden dafür 79 Cent fällig.

Schlecht beschreiben läßt sich hingegen das Spielprinzip: Am ehesten könnte man es als eine Mischung aus Strategie und Minigame-Sammlung bezeichnen. Wer geschichtlich nicht viel mit dem Namen Oregon Trail anfangen kann, wird vielleicht aufhorchen, wenn man weiß, dass es sich bei diesem um eine etwa 3.500 km lange Handels- und Siedlungsroute in den USA des 19. Jahrhunderts handelt. Sprich: es geht im Spiel um die Eroberung des Wilden Westens.

Im Spiel schlüpft man in die Rolle eines Pioniers, der mit strategischem Denken für die Sicherheit seiner Familie sorgen muss. So gilt es, sich in 8 verschiedenen Mini-Games zu beweisen, unter anderem bei der Jagd, beim Angeln, bei einer Floßfahrt oder einer Reparatur. Ganz nebenbei kommen weitere, teils unvorhersehbare Aufgaben auf den Siedler zu, so etwa Krankheiten, Banditen oder Wettereinbrüche, die mit klugem Geschick gemeistert werden wollen.

Mittels Personalisierung kann eine ganz eigene Story erschaffen werden: so ist es möglich, die einzelnen Familienmitglieder selbst auszusuchen, und auch das Datum der Abreise zu bestimmen. Weiterhin müssen taktisch klug Vorräte und Materialien eingekauft und verkauft werden, um im Spiel möglichst weit zu kommen. Dafür gibt es für Ungeduldige auch In-App-Käufe, um alles etwas zu beschleunigen.

Abschließend kommt The Oregon Trail: Auf in den wilden Westen mit einer Facebook-Unterstützung daher, mit der sich Trophäen und Erfolge mit Freunden teilen lassen. Da Gameloft in seiner Ankündigung davon sprach, dass dieser Titel „nur für kurze Zeit kostenlos“ erhältlich ist, solltet ihr euch bei Interesse nicht allzu lange mit dem Download Zeit lassen.

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Minus: 10GB an Speicherplatz in der Wolke

Der Name Dropbox sollte eigentlich jedem mittlerweile geläufig sein: ein Online-Daten-Management-System, welches cloudbasiert ist und jedem Nutzer 2GB an kostenlosem Speicherplatz „in der Wolke“ zur Verfügung stellt.

Wer mehr als nur 2GB braucht, muss entweder mühselig seine Freunde zu Dropbox einladen oder gleich das Portmonee zücken. Eine Alternative habe ich in den vergangenen Tagen durch Zufall entdeckt: Minus (App Store-Link), eine kostenlose App für iPhone und iPod Touch, die über selbige Funktionalität verfügt, dabei dem Nutzer allerdings gleich 10GB an freiem Speicher bereitstellt.

Die kostenlose App ist schon seit einigen Monaten im App Store verfügbar und hat vor kurzem erst ein Update erfahren. Zwar muss man sich mit der englischen Sprache begnügen, aber das sollte auch für Menschen mit durchschnittlichem Schulenglisch kein Problem darstellen. Mit nur 4,3 MB Größe lässt sich Minus auch On-The-Go installieren.

Wie auch bei Dropbox geht natürlich ohne einen eigenen Account auch bei Minus nichts. Neben einem Usernamen wird nur nach einer E-Mail-Adresse sowie einem Passwort gefragt. In meinem Fall funktionierte die Registrierung schnell und mühelos, auch meine ersten Foto-Uploads dauerten nur ca. 20 Sekunden (für insgesamt etwa 4 MB). Man kann festlegen, ob man die Fotos öffentlich oder privat halten möchte – im letzteren Fall können nur Personen, die über den direkten Foto-Link verfügen, das Bild ansehen.

Minus macht es dem User außerdem möglich, die hochgeladenen Daten in Ordnern zu gruppieren. Insgesamt ist die App sehr übersichtlich und mit großen Buttons versehen, so dass es zu keinen Verständnisschwierigkeiten kommen kann. Wo ist also der Haken? Leider gibt es einen kleinen: Bislang lassen sich mit der mobilen App für iOS nur Fotos in die Cloud laden. Will man Dokumente oder Videos hochladen, ist es vonnöten, ein kleines Desktop-Programm herunterzuladen oder die Files direkt im Browser unter minus.com hochzuladen.

Bislang sieht es aufgrund dieses kleinen, aber feinen Mankos so aus, dass Minus dem altbekannten Dropbox noch keine ernsthafte Konkurrenz machen kann, auch, weil viele Drittapps (iCab Mobile, GoodReader…) bislang nur Dropbox als Standard unterstützen. Wer jedoch noch nach einer alternativen Speichermöglichkeit für Fotos in der Cloud sucht, sollte sich Minus unbedingt einmal anschauen.

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Zeitsprung: Die Mittelalter-Sims im Test

Vom nicht zu unrecht als düster bezeichneten Mittelalter hört man in Geschichtsbüchern ja so allerhand, und auch einige Stadtführer werden nicht müde zu erklären, wie fies, dreckig und politisch instabil es damals war.

Da ist man dann als moderner iDevice-Besitzer umso gespannter, wie sehr die werten Damen und Herren aus dem Hause Electronic Arts ihre neue Sims-Version für iPhone und iPod Touch an den früheren Lebensumständen orientiert haben. Für derzeitige 3,99 Euro kann die 64,2 MB große App „Die Sims – Mittelalter“ (App Store-Link) aus dem App Store geladen werden – und ist damit gleich um 100 MB kleiner als ein weiteres Spiel aus der Reihe, „Die Sims 3 – Traumkarrieren“. Ob sich das auf das Spielgeschehen auswirkt, soll unter anderem unser kleiner Test klären.

Vorweg gesagt, ich persönlich zähle mich nicht zu den großen Sims-Enthusiasten, und habe auf dem iPhone bislang nur die Standard-„Sims 3“-App angetestet. Gerade deswegen machte auch mich diese neue Version in einem gänzlich anderen Zeitalter neugierig. Gleich zu Beginn sieht der Nutzer, dass die App sowohl komplett auf Deutsch verfügbar als auch mit ansprechenden Retina-Grafiken ausgestattet ist – das ist bei anderen, älteren Sims-Spielen nicht der Fall gewesen.

Startet man dann direkt ins Mittelalter-Vergnügen, wird natürlich zuerst die Erstellung eines eigenen Sim-Charakters fällig. Diesbezüglich kann man sich entscheiden, ob man eine weibliche oder männliche Figur spielen möchte. Wie in anderen Sims-Spielen auch kann die Person mit passender Kleidung, Schuhen und Zubehör ausgestattet werden, auch die Augen- und Haarfarbe, die Frisur und der Teint sind wählbar. Selbstverständlich sind aufgrund der Mittelalter-Thematik viele zeitgenössische Kostüme und Frisuren dabei, die den Sim authentisch wirken lassen.

Im Spiel selbst wird man mittels eines Tutorials an die Steuerung herangeführt: So lassen sich einzelne Kamerawinkel durch Wischen auf dem Display einstellen oder durch Fingerdrehs die Umgebung scannen. Auch ein Zoom ist vorhanden, ähnlich wie in der Kartenansicht bei Google Maps. Zum Interagieren mit Personen oder Objekten genügt es, diese anzutippen. Tippt man auf einen beliebigen Punkt auf dem Display, begibt sich der Sim laufenderweise dorthin.

Hat man das Tutorial hinter sich gebracht, steht auch gleich eine erste Aufgabe an – auf die man während des Spielverlaufs freundlicherweise hingewiesen wird. Diese im Spiel als „Quests“ bezeichneten Aktionen sind nach und nach zu erledigen und spielen die Hauptrolle in dieser Sims-Mittelalter-Version. Meine erste Aufgabe bestand darin, einen Hühnerdieb zu fangen. Dazu mußte die Bestohlene befragt, ein Freund zur Unterstützung gefunden sowie ein Schwert auf dem Marktplatz erstanden werden. In der zweiten Quest wurde mein Sim dann damit betraut, Fische für eine Suppe zu fangen. Wie man sieht, wird dem Sim nie langweilig.

Was allerdings etwas langweilig ist, ist die Spielgestaltung selbst. Mittelalter? Im eigenen Königreich, welches man zu Beginn auch selbst benennen kann, sind die Straßen gefegt, die Häuser und Hütten blitzen und blinken, die Bettwäsche ist sauber. Ein wenig erinnerte mich dieses „Mittelalter light“ an ein Themendorf im Heidepark Soltau. So richtige Mittelalter-Stimmung mochte bei mir deswegen nicht ganz aufkommen. Sicher, die Sims und ihre Aktionen sind dem Zeitalter angepaßt – so erzählen sie derbe Witze, betteln, können aber auch galant sein und sich ergebenst vor dem Gegenüber verbeugen.

Immerhin bleibt der Spielspaß nicht ganz auf der Strecke, denn mehr als 40 Quests müssen im Laufe des Games erledigt werden. Unterschiedliche Charaktere (Nonnen, Banditen, Bauern, Magier…) sorgen für Abwechslung und ein unberechenbares Spielgeschehen. So erfuhr ich am eigenen Leib, dass Magier nicht auf derbe Witze stehen und fand heraus, dass eine Verbeugung nie schaden kann.

Wer sich schon für die Vorgänger-Versionen begeistern konnte, hat an den Mittelalter-Sims sicher auch seine helle Freude. Vergleicht man die neuste EA-Produktion jedoch mit seinen Vorgängern, wird man hier trotz einer ungewöhnlichen Umgebung mit keinem komplett überarbeiteten Spielprinzip überrascht. Für Sims-Fans mag das genau das richtige sein, Neueinsteiger können aufgrund dessen vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Herumlaufen und interagieren, das scheint auch im Mittelalter ganz groß in Mode gewesen zu sein – zumindest in der Sims-Welt.

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MadBox: Kniffliges Geschicklichkeitsspiel neu im App Store

Wer meint, dass er oder sie über eine phänomenale Reaktionszeit verfügt, sollte unbedingt das kürzlich erschienene MadBox (App Store-Link) laden.

Am 20.09.2011 veröffentlicht, kann die 44,7 MB große Universal-App für iPhone und iPad derzeit für kleine 79 Cent aus dem App Store bezogen werden. Leider ist keine deutsche Sprachversion verfügbar, aber zum Spielen sollte es auch die englische Sprache tun.

Ziel dieses kleinen, bunten Casual Games ist es, herunterfallende Symbole durch Antippen des richtigen Buttons verschwinden zu lassen. Dafür stehen jeweils auf der linken und rechten Seite des Screens zwei Control-Panels zur Verfügung, die mit jeweils 4 Symbolen bestückt sind. Beim Spiel gegen die Zeit bekommt der Gamer für ein richtig ausgewähltes Symbol 10 Punkte, tippt man ein falsches an, werden wertvolle Sekunden abgezogen.

Insgesamt gibt es 18 Level in 5 verschiedenen Spielmodi: Klassisch, Extrem, Regenbogen, Training und Multiplayer (WiFi oder Bluetooth). Im späteren Spielverlauf werden dem Nutzer dann auch noch Steine in den Weg gelegt, so muss das Gerät während des Spiels unter anderem geschüttelt, gedreht oder von Dampfwolken beseitigt werden.

Wer seine Geschicklichkeit und Reaktionsschnelligkeit mal wieder unter Beweis stellen möchte, sollte mit einem Download nicht allzu lange warten. Für die Unentschlossenen gibt es auch noch eine kostenlose Free-Version (App Store-Link) zum Antesten.

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Foto-Fans aufgepasst: CamCam Pro kostenlos laden

Für die, die diesen Sonntag noch nutzen möchten, um ein wenig frische Luft zu schnappen und dabei ein paar Fotos zu machen, haben wir eine interessante App im Angebot.

CamCam Pro (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch ist nur 2,3 MB groß und kann daher auch noch von unterwegs, etwa beim Sonntagsspaziergang, geladen werden. Ansonsten werden für die vor wenigen Tagen erschienene englischsprachige App 1,59 Euro fällig, für kurze Zeit jedoch wird sie noch kostenlos angeboten.

Im Gegensatz zur einfach gehaltenen Standard-Kamera-App des iDevices verfügt CamCam Pro über einige Zusatzfunktionen, die sehr nützlich sein können. So können beispielsweise Gitternetzlinien oder ein Kompass eingeblendet werden, um die Motive besser auszurichten.

Weiterhin gibt es bessere Auslösemöglichkeiten, wie etwa durch einen sogenannten Face Shutter, der eine automatische Auslösung aktiviert, sobald ein Gesicht auf dem Display erkannt wird. Außerdem kann eingestellt werden, dass ein beliebiger Punkt auf dem Screen zum Auslösen angetippt werden kann.

Nützlich sind auch Funktionen wie Serienbild-Aufnahmen – die Entwickler sprechen vollmundig von bis zu 10 fps, aber in meinem Test waren es nur etwa die Hälfte. Auch eine Anti-Verwacklungs-Funktion und ein „Cheese“-Modus sind integriert. Letzterer löst dann aus, wenn man das Wort „Cheese“ sagt. Ein Self-Timer, eine Batterie- und Speicherplatz-Anzeige sowie ein 4-fach-Zoom runden den Umfang der App ab.

Einziger Nachteil, der mir bislang aufgefallen ist: die Fotos werden nicht direkt in der Standard-Foto-App gespeichert, sondern müssen nachträglich exportiert werden. Aber da diese Aktion sehr schnell vollzogen ist, sollte das einen interessierten Fotografen nicht vom Download abhalten. Da wir nicht wissen, wie lange die App noch gratis angeboten wird, gilt es zuzuschlagen, sofern man interessiert ist.

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Offizielle FC Bayern-App jetzt auch für das iPad verfügbar

Warum man ausgerechnet mich, gebürtiges Nordlicht und glühender Fan des SV Werder Bremen, dazu erkoren hat, über die obige Neuerscheinung zu berichten, weiß wohl nur der Fußballgott selbst.

Nichts desto trotz habe ich mir – ganz objektiv – die neue iPad-App des FC Bayern München angesehen. Seit dem 13.09.2011 steht die Applikation im App Store zum Download bereit, und ist wie schon die Version für iPhone und iPod Touch, gratis verfügbar. „FC Bayern München HD“ (App Store-Link), so der volle Titel des Programms, wiegt leichte 10,5 MB und kann vom informationssuchenden Bayern-Fan sogar noch von unterwegs geladen werden, beispielsweise während der Anfahrt zum Stadion.

Wie schon die iPhone-App des Vereins von der Säbener Straße findet der Fan hier alles, was das Herz begehrt. Nach einem Startbildschirm bekommt man gleich die aktuellsten News zum Verein und seinen Spielern aufgezeigt. Mittels Fingerwischen nach links oder rechts kann man durch die einzelnen Artikel navigieren.

Am unteren Bildschirmrand findet sich ein verstecktes Menü, welches durch Antippen ausgefahren wird und weitere Kategorien bereitstellt. So findet sich ein übersichtlicher Liveticker (den ich leider nicht auf seine Funktion hin ausprobieren konnte, da das nächste FCB-Spiel erst am Sonntag auf Schalke stattfindet), Infos zum Verein samt aktuellem Spielerkader, Bildergalerien der letzten Partien, ein Link zum Fanshop und auch das Angebot des fcb.tv, in dem Videoinhalte präsentiert werden.

Alle Inhalte präsentieren sich durch die Bank aktuell und sehr übersichtlich dargestellt, Ruckler oder Abstürze gab es während meines Tests mit dem iPad 2 zumindest nicht. Ob nun der FC Bayern für jeden Fußballfan die Nummer 1 ist, sei dahin gestellt – mit ihrer neuen iPad-App jedoch mischen sie sicher ganz oben in der App-Tabelle mit.

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Machinarium: Skurriles Point-And-Click-Game für das iPad 2

Wer denkt, dass er im App Store so ziemlich alles gesehen hat und glaubt, dass jedes Spielprinzip schon einmal irgendwie irgendwo da gewesen ist, hat sich bislang noch nicht mit Machinarium beschäftigt.

Momentan steht das mysteriöse Puzzle-Spiel sogar in den Top 10 der iPad-App Charts. Schaut man sich die Beschreibung des Titels an, findet man seitens der Entwickler, einem Independent-Label namens Amanita Design aus Tschechien, kaum tiefergehende Informationen. Anzahl der Level? Spielprinzip? Hintergrundstory? Fehlanzeige.

Immerhin weiß der Käufer, dass ihn mit Machinarium (App Store-Link) eine 3,99 Euro teure und 189 MB große App erwartet, die momentan auch nur mit dem iPad 2 kompatibel ist. Seitens des Entwicklerstudios erfuhr ich jedoch, dass schon bald ein Update geplant ist – insbesondere wohl auch, weil viele Nutzer sich beschweren, dass die App gelegentlich abstürzt. Trotzdem reicht es momentan im Durchschnitt für 4 von 5 Sternen im App Store.

Worum geht es nun genau in Machinarium? Selbst nach einigen Spielrunden fällt es mir immer noch schwer, das Geschehen auf dem Bildschirm in Worte zu fassen. In einer düsteren, surrealen und skurrilen Comicwelt gilt es, einen kleinen Roboter per Point-and-Click zu steuern und auf diese Art und Weise Rätsel zu lösen. Mit einem Wisch nach oben lässt sich etwa der Roboter in die Länge ziehen, um so höhergelegene Gegenstände erreichen zu können.

Besagte Gegenstände sind Teil eines jeden Levels und dienen dazu, das Rätsel zu lösen. Sie können vom namenlosen Roboter aufgenommen und zu einem passenden Zeitpunkt wieder hervorgeholt werden. Hat man sich innerhalb einer Stufe total verzettelt, ist es möglich, das Spiel zu speichern und das Level neu zu laden. Auch gibt es einige Hinweise in Form eines Glühbirnen-Buttons, um zu erkennen, was der Roboter als nächstes tun soll oder benötigt.

Weiß man überhaupt nicht mehr, was man tun soll, hilft es, einen Blick in das illustrierte Lösungsbuch zu werfen. „Das ist ja viiiel zu einfach“, schreien jetzt vielleicht einige von euch – aber ganz so unkompliziert verhält es sich dann doch nicht. Um Zugang zu diesen liebevoll skizzierten Lösungsansätzen zu bekommen, muss vorher in einem Minigame ein Schlüssel durch ein Labyrinth gelotst werden, ohne dabei an Ecken anzustoßen. Keine Bewältigung des Labyrinths – keine Lösungsskizze.

Schon nach kurzer Zeit werden die Rätsel immer knackiger. Solltet ihr euch zu der Sorte Mensch zählen, die Ungeduld für eine Tugend halten, haltet euch von Machinarium fern. Frustgefahr ist eindeutig vorhanden, gleichzeitig motiviert die fantastische Grafik und der mystische Soundtrack zum Weitermachen. Ganz nebenbei bemerkt ist es herrlich entspannend, sich einmal ganz ohne Highscore-Jagden und Game Center-Anbindungen in ein Spiel zu vertiefen.

Was mir persönlich negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Entwickler kein großartig angelegtes Tutorial integriert haben. Viele Aktionen müssen selbst erarbeitet werden: Nur zu Beginn wird man auf die Steuerung des Roboters und das Vorhandensein der Gegenstände hingewiesen. Der Rest ist Learning by Doing. So stellt man auch schon einmal fest, dass einige Aktionen wirklich punktgenau ausgeführt werden müssen, um zum gewünschten Erfolg zu führen. Auch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass bislang trotz Erwähnung in der App-Beschreibung keine deutsche Sprachversion vorhanden ist.

Auch wenn Machinarium momentan noch mit kleinen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen hat, insbesondere der Inkompatibilität mit dem iPad der 1. Generation, ist die Spielidee und die daraus resultierende Umsetzung meiner Meinung nach absolut gelungen. Sicher ist Machinarium kein Game für jedermann, aber es dürfte dank seiner aufwändigen Grafiken und dem innovativen Gameplay ganz sicher viele Freunde finden.

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Interaktives Kult-Hörspiel im Test: Die Drei ???

Damals, als ich noch jung war, hatten sich Die Drei ??? als Hörspiel noch nicht wirklich durchgesetzt. So war ich froh, dass die örtliche Bibliothek ein breites Repertoire an Buchmaterial der drei Detektive Justus, Peter und Bob bereit hielt. Heute ist natürlich alles anders – wer liest schon noch Bücher, wenn es doch Hörspiele gibt?

Die gesprochenen Geschichten der Drei ??? haben längst Kultstatus erreicht, selbst Erwachsene bekennen freimütig, diese auf dem Weg zur Arbeit oder vor dem Einschlafen zu hören. Nun ist es also auch im App Store soweit: mit „Die Drei ??? – House of Horrors“ (App Store-Link) erscheint der erste Titel für iPhone und iPod Touch. Für derzeit 9,99 Euro kann das interaktive Hörspiel geladen werden. Der Speicherplatzverbrauch ist dabei überraschend gering: Nur 71,1 MB müssen dafür freigeschaufelt werden.

Ist hier von einem interaktiven Hörspiel die Rede, werden sich bestimmt viele Nutzer fragen, wie dieses in der App umgesetzt wurde. Wer das Hörspiel „House of Horrors“ schon als CD-Version kennt, wird sicher auch sofort mit der App vertraut sein. Und zwar handelt es sich bei beiden Varianten um eine Mitmach-Möglichkeit: der Nutzer bzw. Hörer kann den drei Detektiven bei der Ermittlungsarbeit helfen und wichtige Entscheidungen mit beeinflussen. Insofern dürfte die App nicht nur für eingefleischte Fans der Drei Fragezeichen interessant sein, sondern auch für Kinder und Erwachsene, die einfach Lust bekommen haben, sich ein interaktives Hörspiel der drei Detektive anzuhören.

Doch bevor es soweit ist, empfängt den Käufer zunächst ein ansehnliches Hauptmenü, welches ganz in den Farben und dem Stil der Drei ??? gehalten ist. Neben der Möglichkeit, direkt ins Hörspiel einzusteigen, können auch noch die Einstellungsoptionen angesehen werden. So kann die Story- und Interaktionslautstärke individuell angepasst, oder auch eine Vibration bei Interaktionsanfragen hinzu- oder abgeschaltet werden. Letzteres kann allerdings auch getrost ignoriert werden, denn bei Interaktionen meldet sich auch immer eine weibliche Specherstimme, die fragt, welche Aktion Die Drei ??? ausführen sollen.

Zur Sound- und Storykulisse lässt sich nur positives vermelden: Ganz im üblich aufwändigen Drei-???-Stil bekommt der Hörer eine Kakophonie von Hintergrundgeräuschen geliefert, die sehr authentisch und vielfältig sind. Zur Handlung der Geschichte soll hier nicht viel gesagt werden, aber da Teile des Falles auf einem Jahrmarkt, insbesondere in einer Geisterbahn (das „House of Horrors“) spielen, hört man typische Geräusche: Zischen von Maschinen, kreischende Menschen, das entfernte Rattern einer Achterbahn… Hier wurde, wie bei eigentlich allen Die Drei ???-Hörspielen, mit Liebe zum Detail gearbeitet.

Wer nun jedoch ein gewöhnliches Hörspiel erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Wie schon oben erwähnt, wird bei diesem Fall der Zuhörer mit in das Geschehen einbezogen. Neben einer bildlichen Darstellung der gerade gesprochenen Szene auf dem Display tauchen alle 5-10 Minuten auf dem Screen des iPhones verschiedene Buttons auf, mit denen man die nächsten Entscheidungen der drei Detektive beeinflussen kann. „Sollen die Drei ??? die Frau befragen oder sie verfolgen?“, wäre eine dieser Entscheidungen. Die Entwickler haben zwar auch verschiedene Lösungswege eingeplant, jedoch kann es sein, dass man bei einer falschen Entscheidung ein „Unhappy End“ erlebt und der Fall damit ungelöst beendet wird. Durch diese verschlungenen Wege kann auch keine verlässliche Angabe zur gesamten Spieldauer des Hörspiels gegeben werden – sie variiert je nach eingeschlagenem Lösungsweg.

Immerhin ist es möglich, im späteren Verlauf der Geschichte zu früheren Kapiteln zurückzukehren, um dort bei Bedarf einen anderen Lösungsvorschlag auszuwählen. Gerade jedoch für Menschen, die dieses Hörspiel vor dem Einschlafen oder während der Autofahrt passiv genießen wollen, kann sich dieser Aspekt der Interaktion mit vorhandenen Sackgassen als negativ erweisen. Schön wäre es gewesen, eine Option anzubieten, in der das Hörspiel zusätzlich ohne jegliche Interaktion seitens des Hörers auf üblichem Wege angehört werden kann. Auf der anderen Seite bietet eine solche App einen Vorteil gegenüber der ‚normalen‘ CD- oder Download-Version, da sie das Anhören und Mitraten durch die ersichtliche Interaktion einfacher, übersichtlicher und generell origineller gestaltet.

Weiterhin sollt auch nicht unerwähnt bleiben, dass die App bislang noch kein AirPlay unterstützt – allerdings besteht ja noch Hoffnung, dass dieses in einer späteren Version mit einem Update möglich sein wird. Wir können uns vorstellen, dass eine solche App mit Interaktionsmöglichkeiten für den eingefleischten Die Drei ???-Fan auf jeden Fall einen Mehrwert zu einem gewöhnlichen Hörspiel bieten kann – wenn man sich für eine solche Variante begeistern kann. Diejenigen, die nur passiv zuhören wollen, könnten bei „House of Horrors“ enttäuscht werden, insbesondere bei dem doch eher im oberen Segment angesiedelten Kaufpreis.

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Neue App für Fußi-Fans: Champ League 2011-12

Passend zum Beginn der neuen Champions League-Saison flatterte heute eine Ankündigung einer vor kurzem erschienenen CL-App in unser elektronisches Postfach.

Die App „Champ League 2011-12“ bietet ein umfangreiches Komplettpaket für alle interessierten Champions League-Fans. Immerhin sind in diesem Jahr mit Meister Borussia Dortmund, dem Zweitplatzierten Bayer 04 Leverkusen und dem sich nachträglich qualifizierten Bayern München gleich drei deutsche Mannschaften in diesem renommierten europäischen Pokal vertreten.

Für 79 Cent kann Champ League 2011-12 (App Store-Link) des deutschen Entwicklerstudios H&W IT Solution GmbH seit dem 08.09.2011 geladen werden und nimmt kleine 813 Kb, also weniger als 1 MB, auf dem iPhone oder iPod Touch in Anspruch. Selbstverständlich gibt es eine deutsche Sprachversion.

Mit Champ League 2011-12 bleibt man immer auf dem Laufenden, was die Spiele der in der Champions League vertretenen Lieblingsmannschaften betrifft. Dazu lassen sich gleich zu Beginn bis zu 3 Favoriten-Teams festlegen, deren Partien dann künftig sofort auf dem Startscreen angezeigt werden. Leider gibt es keinen direkten Liveticker der Spiele, aber man wird über die Halbzeit- und Endergebnisse informiert – übrigens gilt dieses für alle vertretenen Mannschaften.

Weiterhin kann man die aktuellen Gruppen-Zusammenstellungen einsehen und schauen, auf welchem Tabellenplatz sich die eigene Lieblingsmannschaft innerhalb der Gruppe befindet. Diese Ansicht wird laut Entwickler nach jedem Spiel aktualisiert, so dass man stets den Überblick behält.

In einem Kalender können auch noch mannschaftsspezifische Termine nach Belieben festgelegt und in den eigenen Kalender integriert werden. Abgerundet wird Champ League 2011-12 durch kleinere Zusatzfeatures wie Informationen zu jedem Stadion (samt Anfahrtsweg), aktuelle Karten-Stände (gelb, gelb-rot, rot) der einzelnen teilnehmenden Teams sowie einer Torschützenliste.

Auch verspricht der Entwickler, im Laufe der Saison noch weitere Funktionen zur App hinzuzufügen, bis dahin ist man vielleicht sogar mit einer der kostenlosen Apps, wie etwa der Sportschau, besser bedient – das Killer-Feature fehlt Champ League 2011-12 nämlich noch. Wir sind gespannt – vor allem aber auf das Abschneiden der deutschen Teams in diesen Tagen.

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Tolles Puzzle-Spiel: Quell gratis laden

Als Entspannung nach einem langen Arbeitstag wünscht man sich vielleicht nicht unbedingt einen Ego-Shooter, sondern ein eher meditatives Spielchen. Auf der Suche nach einem solchen können wir behilflich sein.

Die Universal-App Quell (App Store-Link) für iPhone, iPod Touch und iPad aus der Entwicklerschmiede Fallen Tree Games kann zur Zeit noch gratis aus dem App Store geladen werden. Sonst werden für das 15,1 MB große Puzzle-Game 2,39 Euro fällig. Auch die Rezensionen von Quell-Nutzern können sich sehen lassen: Bei knapp 1.000 Bewertungen bekommt Quell volle 5 Sterne.

Das Spielprinzip ist einfach: Auf einem Spielbrett gilt es, einen Regentropfen in verschiedene Richtungen zu dirigieren und dabei auf dem Feld verteilte Perlen einzusammeln. Dies gestaltet sich in den ersten Leveln noch relativ harmlos, doch schon bald kommen auch kleinere Hindernisse hinzu.

Wer seine Errungenschaften gerne mit anderen teilen möchte, findet innerhalb der Quell-App eine Game Center-Anbindung. Freunde des iPhones wird es zusätzlich freuen, dass alle Ansichten Retina-Display-optimiert sind.

Mit einer tollen Grafik, sanften Farben und hübschen Animationen sowie wunderbar entspannender Hintergrundmusik lohnt sich der Download dieser kleinen, aber feinen Puzzle-App auf jeden Fall – insbesondere, wenn man weiß, dass über 80 Level gemeistert werden müssen, und das alles ohne lästige In-App-Käufe.

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Geo Walk HD: Kostenlos die Wunder der Welt entdecken

Wer an diesem wettertechnisch nicht gerade angenehmen Sonntagnachmittag noch eine Beschäftigung für sich oder die ganze Familie sucht, sollte sich Geo Walk ansehen.

Die Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad kann momentan noch gratis geladen werden und benötigt 83,6 MB an freiem Speicherplatz auf eurem iDevice. Sonst werden für Geo Walk HD (App Store-Link) 2,39 Euro fällig. Auch wenn die Beschreibung im App Store auf Deutsch ist, muss im Programm selbst mit der englischen Sprache Vorlieb genommen werden. Trotzdem gibt es im Durchschnitt 4,5 von 5 Sternen von Nutzern dieser App.

Besonders auf dem größeren iPad-Bildschirm macht das Entdecken von Geo Walk HD Spaß: Ein drehbarer Globus zeigt dem Entdecker eine große Anzahl an bemerkenswerten Pflanzen, Tieren, Bauwerken und Menschen an. Bei Bedarf lassen sich die einzelnen Kategorien auch ein- und ausblenden. Insgesamt finden sich etwa 500 verschiedene und mit Beschreibungen versehene Objekte auf dem Globus.

Weiterhin findet sich eine Foto-Enzyklopädie, bei der in einer Coverflow-ähnlichen Ansicht durch Bilder gescrollt werden kann. Mit einem Tipp auf das jeweilige Foto öffnet sich eine Beschreibung. Die einzelnen Objekte können auch per Facebook oder Twitter geteilt, als Favoriten markiert oder per E-Mail verschickt werden.

Wer dann immer noch nicht genug hat, sollte sich das App-eigene Quiz ansehen. Anhand von Fotos müssen bestimmte Fragen beantwortet werden, die sich um die Tiere, Orte, Pflanzen und Persönlichkeiten unserer Welt drehen. Einzig die zuweilen auftretenden Grammatikfehler in der englischen Sprachversion trüben den Genuss dieser ansonsten gelungenen und sehr lehrreichen App ein wenig. Wer mehr über unsere Welt erfahren möchte, ohne gleich zu dicken Enzyklopädie-Wälzern greifen zu müssen, sollte den Download nicht allzu lange hinauszögern.

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