Booq Daypack: Neuer Rucksack meines Lieblingsherstellers unter der Lupe

Meine Beziehung mit dem Booq Daypack sollte Liebe auf den ersten Blick werden. Leider ist es dann doch etwas anders gekommen.

Booq Daypack

Anfang der Woche hat uns Booq eine erste Pressemitteilung rund um den Daypack zukommen lassen, heute habe ich den neuen Rucksack schon ausprobieren können. Als ich am Dienstag die ersten Bilder gesehen habe, war ich insbesondere von der blauen Variante sehr angetan, erhältlich ist der Daypack auch in Schwarz und Braun. Doch bevor ich näher auf die positiven und negativen Erfahrungen eingehen, die ich an Tag eins mit dem Rucksack gesammelt habe, möchte ich ein paar Worte zu Booq selbst verlieren.


In den vergangenen Monaten und Jahren haben wir ja so ziemlich jedes neue Produkt des Herstellers vorgestellt. Das machen wir freiwillig und gerne, vor allem weil die Zusammenarbeit mit Booq über eine Presseagentur sehr gut funktioniert. Während man bei anderen Herstellern wochenlang warten oder seitenlange Leihverträge unterschreiben muss, schickt Booq uns einfach Muster zu. Und wenn wir ein Produkt, ganz egal welcher Art, selbst ausprobiert haben, können wir eben auch viel einfacher darüber berichten.

Das gefällt mir am Booq Daypack besonders gut

Die Besonderheit beim Daypack ist ohne Zweifel das Design, von dem es aktuell drei limitierten Varianten gibt, weitere sollen später folgen. „Black-tarp besteht aus schwarzem Tarpaulin, einem besonders belastbaren und wasserfesten Stoff, brown-canvas wird aus beigebrauner Baumwolle mit farblich passendem Karofutter gefertigt, und blue-aqua erfrischt mit abgestimmten Blautönen und strahlend weißem Futter“, heißt es in der Pressemitteilung.

  • Booq Daypack für 90 Euro in drei verschiedenen Farben (zum Shop)

Mir persönlich hat es nicht nur das sommerliche Blau angetan, sondern auch die Form des Rucksacks. Im Vergleich zu anderen Modellen wirkt der Daypack-Rucksack ein bisschen höher, bleibt so aber schön schlank und ist kein Klotz auf dem Rücken. Das Volumen ist sogar noch ein bisschen größer als bei meinem bisherigen Favoriten, dem Booq Taipan Shock, den ich jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit nutze. Aufnehmen kann der Daypack Notebooks mit bis zu 16,4 Zoll.

Booq Daypack Farben

Ohnehin gibt es im komplett weiß ausgekleideten Innenraum des nur 0,64 Kilogramm schweren Rucksacks einiges zu entdecken. Neben einem Notebook-Fach gibt es ein ausreichend großes Fach für Tablets sowie ein Netz, ein mittelgroßes Reißverschlussfach sowie zwei Stifthalter. Auch außen kann einiges verstaut werden: Ein Reißverschlussfach ermöglicht schnellen Zugriff auf kleine Gegenstände und an den beiden Seiten des Rucksacks können Flasche und Regenschirm untergebracht werden. Besonders praktisch: Wenn man mal etwas mehr in die Seitentaschen packen möchte, kann man diese durch das Lösen eines Knopfes vergrößern.

Neben dem tollen Design punktet der Booq Daypack mit seinen vielen Staumöglichkeiten und dem gleichzeitig sehr geringen Gewicht, ohne an Wertigkeit zu verlieren. Auch der Tragekomfort ist dank des weichen Rückenpolsters wirklich sehr hoch. Trotzdem hat mich der Booq Daypack nicht auf ganzer Linie überzeugen können – und das liegt vor allem am gerade einmal 5 Euro teuren Bruder aus der eigenen Familie.

Das gefällt mir am Booq Daypack nicht so gut

Da wären zum Beispiel der sehr große Reißverschluss, der öfters mal ein wenig hakt und aufgrund seiner geschwungenen Linie nur schwer mit einer Hand komplett geöffnet werden kann. Zudem verzichtet Booq beim Daypack auf ein separat zugängliches Notebook-Fach, das komplett vom Hauptfach abgetrennt ist. Gerade das hat mir beim Taipan Shock aber außerordentlich gut gefallen.

Ein anderes Detail hat dann aber für den K.O. gesorgt – und das ist wirklich Kritik auf einem ganz hohen Niveau. Die Bänder zum Verstellen der Schultergurte sind beim Booq Daypack sehr lang geraten und lassen sich, anders als es unglaublich toll beim Taipan Shock gelöst ist, nicht am Schultergurt befestigen. So baumeln links und rechts zwei etwa 20 Zentimeter lange Schnüre herum, die man ständig mit den Armen streift. Gerade beim aktuellen T-Shirt-Wetter ist mir das bereits nach fünf Minuten tierisch auf den Senkel gegangen.

Daher meine bitte an Booq: Falls ihr den wirklich tollen Daypack überarbeitet, macht das Band des Schultergurts bitte etwas kürzer und näht einen Klettverschluss zur Befestigung ein. Ein Brustgurt ist ja vielleicht auch noch drin?

Mein Fazit zum Booq Daypack

Ob euch meine großen (oder kleinen) Kritikpunkte auch so stören, vermag ich nicht zu beurteilen. Klar ist aber auch: Ansonsten hat Booq einen wirklich guten Job gemacht und liefert mit dem Daypack einen Rucksack, der sich optisch von der breiten Masse absetzt und zudem mit guten Staumöglichkeiten sowie einem sehr geringen Gewicht zu überzeugen weiß. Und auch der Preis geht absolut in Ordnung: Mit 90 Euro ist der Daypack der günstigste Rucksack im hochwertigen Portfolio von Booq.

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Kommentare 18 Antworten

      1. Okay selber nähen an alle die es können und für die anderen, sucht euch eine Person die es kann und lässt es euch umnähen

  1. „…und das liegt vor allem am gerade einmal 5 Euro teuren Bruder aus der eigenen Familie.“

    Da kann ich die Kritik vollumfänglich verstehen – das sind ja ganze 85 EUR mehr für den neuen Booq. Das ist sicherlich nicht gerechtfertigt. Andererseits, vielleicht könnt Ihr mir einen Tip geben, wo ich den Booq Taipan Shock für 5 EUR bestellen kann …

  2. warum muss man denn so kleinlich sein? du hast doch genau verstanden, dass er damit 5€ teureREn gemeint hat… wenn du was sinnvolles tun willst, schreib eine kurze mail an die jungs. kostenlose infos am wochenende und dann muss man sich so was gefallen lassen.

    1. Das hat nichts mit Humor zu tun: Setz dich an nem Samstag Nachmittag/Abend hin und schreib Berichte, Tests und Infos! Das gleiche am Sonntag! Und dann kommt jemand, der einen wegen nem kleinen Rechtschreibfehler, oder Tippfehler maßregelt!! Hätte ich mal keinen Bock drauf! Denk mal drüber nach! Deshalb nochmal ein Lob und ein fettes „Dankeschön“ an Mel, Freddy und Fabian!!!

    2. Ich finde dein Kommentar liest sich nicht so ganz wie du es vllt letztendlich gemeint hast, wahrscheinlich auch wegen den fehlenden Smileys (Ironie lässt sich immer ganz schwer herauslesen). Aber man muss auch kein Fass aufmachen. Leider gibt es halt genug Leute die andere Absichten bei solchen Kommentaren haben, da muss man sich als passionierter Appgefahren Leser mal für das Team einsetzen;)

  3. Wer es kaufen muss bitte schön, aber für nen Rucksack 90 Euro ?
    Von mir aus kann da ….Boogie Nightpack …drauf stehen ich kauf hin nicht.

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