Briefmarke per App kaufen ist ein Segen: Als Code zum Beschriften

Willkommen im 21. Jahrhundert?

Das mit den Briefmarken war bei uns in den letzten Jahren immer so eine Sache. Wir haben uns eine Ladung per Vorrat gekauft und dann doch nicht so viel per Post verschicken müssen, wie es eigentlich geplant war. Das Problem: Die Post hat immer mal wieder das Porto erhöht, die alten Briefmarken haben nicht mehr ausgereicht.

Seit ein paar Tagen sind unsere Vorräte wieder erschöpft und dieses Mal kaufen wir definitiv keine neuen Postkarten. Stattdessen nutzen wir einen Service, den die Post vor einigen Monaten eingeführt hat und auch in der hauseigenen App anbieten: Die Briefmarke als Code zum Beschriften.


Das ist so eine einfache Sache und genau deswegen begeistert sie mich auch so sehr: Post-App (App Store-Link) öffnen, Versenden auswählen, auf den Brief klicken, die gewünschte Größe wählen und schon kann man das Porto per PayPal bezahlen. Statt die Briefmarke auf den Umschlag zu kleben, schreibt man einfach #PORTO und einen achtstelligen Code auf die obere rechte Ecke.

Kein Ärger mehr mit dem Briefmarken-Automaten, der das Wechselgeld nur in Form von Briefmarken ausgibt, kein Anstellen mehr am Schalter und auch keine „alten“ Briefmarken mit dem falschen Wert mehr. Diese kleine Neuerung bei der Post ist eine wirklich feine Sache.

Man könnte fast meinen, dass wir im 21. Jahrhundert angekommen sind. Zumindest solange, bis man sich überlegt, was wir auch im Jahr 2021 noch per Post und nicht digital versenden müssen…

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Entwickler: Deutsche Post AG
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Kommentare 35 Antworten

  1. Vielen Dank für diesen tollen Tipp. Ich war schon recht genervt von der Briefmarke zum Ausdrucken und selber ausdrucken. Die Lösung ist um Welten besser. Muss morgen eh Briefe versenden, da werde ich das gleich mal ausprobieren.

  2. Bin auch immer wieder erstaunt, wie wenig Leute die DHL Onlinefrankierung kennen. Das ist doch viel praktischer. Dazu kommt noch, dass ein versichertes 2kg Paket online 4,99€ kostet, aber in der Filiale 7,50€.

    Diesen Service der Post kannte ich bisher nicht, versende aber auch fast nie Briefe, aber wenn dann erinnere ich mich dran, sehr coole Sache : )

  3. Schade dass man nicht mehrere Briefmarken in einem Paket kaufen kann sondern immer eine einzelne Marke und diese jeweils einzeln per PayPal bezahlen muss. Das wäre vielleicht noch ein Verbesserungswunsch.

  4. Was passiert denn, wenn die Post den Code nicht lesen kann? Zum Beispiel weil meine Handschrift so grottig ist? Wird der Brief dann weggeschmissen? Falls er zurück zum Absender geschickt wird weiß ich, wie ich demnächst kostenlos Briefe verschicken kann ?

    1. Ist das nicht der gleiche Fall, wenn die Adresse falsch ist oder du nicht genug Briefmarken draufklebst?
      Meine die Post schickt es dann zurück an den Absender.

    2. Das hat schon immer funktioniert. Einfach Absender und Empfänger vertauschen und zu wenig oder gar nicht frankieren. Post schickt dann zurück an den Absender

        1. Geht auch nicht bzw Du erhältst von der Post dann einen Brief wg Verstoß gegen AGB und eine Zahlungsaufforderung über 50 Euro, einfach mal nach googeln

  5. Für gelegentliche Briefe gute Lösung. Ich nutze seit Jahren die Internetmarke über den Postshop, da wird der Briefumschlag ordentlich mit Empfänger/Absender bedruckt und frankiert.

  6. Seit dem Wochenende klappt es bei mir nicht mehr. Bestellprozess wird durchlaufen, Login bei PayPal. Kauf wird bestätigt, in der App aber nur ein weißer Screen. Bei PayPal wird auch nichts abgebucht. Es klappt also einfach nicht. Hat jemand das gleiche Problem?

  7. Ich nutze die DHL App sehr gerne zum Pakete versenden aber gelegentlich auch für Briefe. Funktioniert top, beim 1. Mal war ich etwas skeptisch ob das wohl auch klappt …??

  8. Solange es nur per Paypal geht, keine Option für mich. Da fand ich den Weg per sms besser. Kurzbefehl erstellt und schon konnte ich mit Siri eine Briefmarke kaufen. Laut Post soll Apple Pay Folgen, wann ist allerdings ungewiss

    1. @mono: Weil Paypal nach eigenem Ermessen das Konto einfrieren kann, wenn PayPal der Meinung ist, dass Du betrügst oder betrügen willst. Das Internet ist voll von Erfahrungsberichten, in denen genau das passiert, nach wie vor. Die Kunden kommen dann wochenlang nicht an ihr Geld und das selbst bei völlig normalen, harmlosen Zahlungen. Ist meiner Frau ebenso passiert.

      1. Exakt. Und davon abgesehen ist es unnütz. Wozu ein „zweit Konto“ haben, dann noch im Ausland. Aber viele deutsche sind auch der Meinung, dass per Lastschrift zu zahlen sicherer ist als per Kreditkarte:-) BTW die Nutzungsbedingungen von Klarna lesen sich genauso haarsträubend.

          1. Danke für den link. Ich hatte mal eine selbstauskunft bei klarna über meine Daten beantragt. Die wissen echt alles und laut AGB teilen sie dieses Wissen „mit ausgewählten Firmen“

          2. @zwilling: Stimmt, gute Idee. Das hatte ich eh irgendwann mal auf dem Zettel bei diesem Saftladen.

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