Bruno: Hübscher Gehaltsrechner für 2018 als Gratis-Download

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Freddy 30. Januar 2018, 08:15 Uhr

Wie viel Netto bleibt vom Brutto übrig? Die iOS-App Bruno kann es berechnen.

bruno iphone

Gestern Abend, als unser liebster VfL Bochum mal wieder eine Niederlage einstecken musste, habe ich im App Store die "App des Tages" entdeckt. Die App Store-Redaktion hat Bruno (App Store-Link) gefeatured, ein einfacher Brutto-Netto-Rechner für iPhone und iPad.

Falls auch ihr zum Start ins neue Jahr eine Lohnerhöhung bekommen habt oder einfach ausrechnen wollt, wie viel Steuern der Staat einbehält, ladet euch den Gehaltsrechner Bruno, der anzeigt, wie viel Geld vom Brutto noch übrig bleibt. Dazu müsst ihr natürlich angeben wie viel ihr im Monat verdient, eure Steuerklasse, das Bundesland, die Anzahl der Kinder, die Beschäftigungsart, Krankenkasse und mehr. Als zusätzliche Bezüge stehen die betriebliche Altersvorsorge, Firmenwagen, geldwerter Vorteil, sonstige Bezüge (13. Gehalt, Prämien, Weihnachtsgeld) sowie vermögenswirksame Leistungen zur Auswahl bereit.

Bruno kann Wunschnetto berechnen

bruno ipad

Bruno berechnet das entsprechende Netto-Gehalt in Echtzeit. Werden Änderungen vorgenommen, wird das Ergebnis sofort angepasst. So sieht man gut, welche Auswirkungen die entsprechenden Positionen haben. Außerdem könnt ihr auch ein Wunschnetto angeben, um herauszufinden, wie hoch der Brutto-Betrag sein muss, um Betrag X am Monatsende zu erhalten.

Der Gehaltsrechner Bruno ist 19,2 MB groß, ist auch für das iPhone X optimiert und zeigt am unteren Bildschirmrand einen kaum störenden Werbebanner an. Wer auf diesen verzichten möchte, kann direkt Bruno Pro für 3,99 Euro erwerben.

Bruno: Brutto Netto Rechner
Bruno: Brutto Netto Rechner
Entwickler: Steffen Horlacher
Preis: Kostenlos

Bruno Pro
Bruno Pro
Entwickler: Steffen Horlacher
Preis: 3,99 €

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Kommentare16 Antworten

  1. Mr-Fly sagt:

    Bruno ist richtig cool. Gerade die Funktion eine Änderung direkt anzuzeigen und mit +- den Unterschied anzuzeigen hat mir schon oft geholfen. Vor allem wenn man mal die Steuerklassen ändern will (4/4 zu 3/5) zum Beispiel. Wir brauchten das zum Beispiel für die blöde Regelung in Deutschland dass Elterngeld vom Netto Gehalt abhängen. Da kann man durch die Wahl der Steuerklasse eventuell einiges mehr an Elterngeld bekommen

    • googie sagt:

      Und am Anfang des Jahres machst du deine Steuererklärung und zahlst gleich viel Steuern. Entweder hat man das Jahr über mehr Netto in der Tasche und bekommt bei der Steuererklärung weniger raus bzw muss nachzahlen oder man zahlt das Jahr über mehr Steuern und bekommt eine Rückzahlung

      • Fabian sagt:

        Das stimmt. Mit dem Elterngeld ist aber auch richtig. Wenn die Frau beispielsweise in der für sie schlechteren Steuerklasse ist, bekommt sie dann nach der Schwangerschaft deutlich weniger Elterngeld, da es am Netto-Gehalt berechnet wird. Zumindest wenn ich recht informiert bin.

        • volli401 sagt:

          Wenn sich 5/3 vorher gelohnt hat wird es sich nachher noch mehr lohnen, da der Gehaltsunterschied noch größer ist. Auch wenn es etwas mehr Elterngeld gäbe. Unser Steuersystem ist furchtbar. Man lässt sich allzu gerne von einzelnen Zahlen blenden

          • Mr-Fly sagt:

            Etwas mehr?
            Ein Wechsel von 3/5 auf 5/3 vor der Schwangerschaft kann je nach Verdienst der Frau bis zu 4000 Euro mehr Elterngeld (im Jahr) ausmachen!

      • Mr-Fly sagt:

        Das ist mir schon klar, dass es mit der Steuererklärung erst dann wirklich ausgerechnet wird.
        Deswegen sind die Steuerklassen auch was das angeht ziemlich Banane, sie regeln nur wieviel man vorher in den Topf legt.
        ABER wie gesagt wird das Elterngeld am NETTO-Einkommen des Partners gerechnet der „aussteigt“. Und das kann sehr wohl ein deutlicher Unterschied sein. Deswegen haben wir vorher auf 5/3 gewechselt, obwohl ich bei jeder Lohnabrechnung kotzen könnte. Aber im Endeffekt bekommen wir die überzähligen Steuern ja zurück. Nur beim Elterngeld bekommst du nix mehr am Ende des Jahres wenn sich die Steuer ändert.
        Deswegen ja nur mein Tipp darauf zu achten 😉

  2. Marvin sagt:

    Nach 45 Jahren Arbeit werde ich knapp 250.000 Euro in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben. Es wird Zeit für Neuwahlen.

    • Mr-Fly sagt:

      Was willst du uns damit sagen? Rechne mal die 250000 aus auf sagen wir mal 20 Jahre Lebenszeit in Rente dann weißt du wo das Problem ist …

  3. arttom sagt:

    Nutze WISO Gehalt – kostenlos und ohne Werbung

    • dancing_wolf 1 2 sagt:

      Dito

    • Mr-Fly sagt:

      Ist auch ein gutes Tool, aber was ich an Bruno schätze ist die direkte Anzeige des Unterschiedes, wenn man etwas ändert. Beispiel:
      Änderst Krankenkasse: Zeigt direkt an, dass du X€ weniger zahlst.
      Gleiche bei Steuerklasse, Religionszugehörigkeit etc.
      Also muss ich mir nicht selber die Werte notieren wie bei WISO gehalt und nachher die Summen vergleichen, sondern sehe die Einflüsse direkt.

  4. DadDooo sagt:

    Checkt ihr jeden Tag eure Einkünfte? Das es Ereignisse im Leben gibt, wo man solch eine App benötigt, verstehe ich. Aber hier liest sich das, als msse jeder so eine App ständig aktuell halten. Wenn jemand plötzlich Infos über sein Gehalt braucht, gibt es sicher viele Webseiten die kostenlos die Berechnungen machen. Also wozu solch eine App – Speicher ist teuer. Da könnte ich mir auch heute ein App aufspielen, die mir die Lichtausbeute bei Sonnenfinsternis in 3800 Jahren anzeigt. Unsinn, ich weiß.

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