Der App Store feiert 10. Geburtstag: Vom Start mit 500 Apps bis zu einem internationalen Erfolg

Als der App Store im Jahr 2008 erstmals seine Türen öffnete, war noch nicht allzu viel Auswahl vorhanden: Lediglich mit 500 Anwendungen ging das digitale Warenhaus an den Start.

app store

Wie Apple nun in einem eigenen Newsroom-Artikel berichtet, hat sich seitdem viel getan: Der App Store steht mittlerweile Kunden aus 155 Ländern aus der ganzen Welt zur Verfügung und hat nicht nur die Softwareverteilung revolutioniert, sondern auch das tägliche Leben vieler Menschen grundlegend verändert. 

„Vor 2008 wurde die Softwarebranche von einigen wenigen großen Unternehmen dominiert“, blickt Apple zurück. „Der App Store eröffnete jedem Entwickler, vom ‚Ein-Mann-Unternehmen‘ bis hin zum großen Studio, die Möglichkeit, großartige Ideen umzusetzen, indem sie eine qualitativ hochwertige App entwickeln und diese ohne großen Aufwand an die stetig wachsende Zahl von Kunden bereitstellen können.“

Zu den ersten verfügbaren Anwendungen im App Store gehörten die Baseball-App MLB At Bat, Tap Tap Revenge, Trism, The New York Times, eBay und Travelocity. Auch die beiden Entwickler Keith Shepherd und Natalia Luckyanova, die Gründer von Imangi Studios und Entwickler des beliebten Spiels Temple Run, profitierten vom App Store. Ihr erstes Spiel, Imangi, startete mit der Eröffnung des App Stores. „10 Jahre später haben wir mittlerweile über zehn Spiele, einschließlich Temple Run, entwickelt, die über eine Milliarde mal heruntergeladen wurden. Unser Studio ist von uns beiden auf ein Team von 35 Personen angewachsen. Nichts davon wäre ohne den App Store möglich gewesen.“

Vor allem im Gaming-Bereich erreichte der App Store auch Nutzer, die sonst kaum für Spiele empfänglich waren – vor allem aufgrund der einfachen Multi-Touch-Technologie auf iPhone und iPad und dem hohen Komfort beim Spielen unterwegs. Mittlerweile ist es durch neue technische Errungenschaften sogar möglich, Spiele in Konsolenqualität aufs Smartphone zu bringen, wie etwa The Witness oder Arena of Valor.

Abos verzeichnen Wachstum von 95 Prozent

App Store

Mit der Weiterentwicklung des App Stores hielt allerdings auch ein für viele User ärgerliches Phänomen Einzug: Die Option, In-App-Käufe und Abonnements abschließen zu können. Seit dem Jahr 2009 lassen sich In-App-Käufe im App Store tätigen, ab dem Jahr 2011 wurden auch Apps mit Abonnementsfunktion unterstützt. Bis 2016 wurde diese auf alle 25 Kategorien des Stores ausgeweitet, beispielsweise Spiele, Kinder, Gesundheit und Fitness. Aktuell bieten über 28.000 Apps Abos an, darunter Netflix, Tinder, LinkedIn, Headspace und Dropbox. Auch wenn man es nicht gerne hört: „Abonnements verzeichnen ein Wachstum von 95 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und Stand Juni 2018 haben Entwickler über 100 Milliarden US-Dollar über den App Store erwirtschaftet“, erklärt Apple dazu.

Zu den weiteren Entwicklungen im App Store zählt auch ein immer größeres Streaming-Angebot, wie etwa von Hulu, Netflix und Sling TV, wachsende kreative und produktive Möglichkeiten, die nicht mehr an einen Desktop-Rechner, ein Klassenzimmer oder ein Büro gebunden sind, und eine wachsende Beliebtheit von Gesundheits-, Fitness- und Wellness-Apps. Mit neuen Technologien wie beispielsweise Augmented Reality, oder Möglichkeiten für junge Entwickler, sich kreativ auszutoben, setzt Apple alles daran, die Erfolgsgeschichte des App Stores weiter voranzutreiben. 

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema findet ihr auf der Apple-Website, unseren Bericht zu den beliebtesten Apps und Spielen könnt ihr hier nachlesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de