Die Top-Themen der Woche: Anwälte, Kopfhörer & Entwickler

Was in den letzten Tagen wichtig war

Vor ein paar Wochen haben wir ja bereits kurz anklingen lassen, dass wir ein wenig Stress mit freundlichen Abmahn-Anwälten haben. Mittlerweile wurde die Geschichte außergerichtlich geklärt und damit zu den Akten gelegt. Die Kurzfassung: Die Verwendung eines Screenshots aus dem App Store hat uns in Summe mal eben über 3.000 Euro gekostet. Ausführlich werden wir euch den Fall in ein paar Woche noch mal erklären.


Zum Glück gibt es dann aber auch Produkte, die uns schnell wieder aufheitern können. Wie etwa der Over-Ear-Kopfhörer Bowers & Wilkins PX7 mit aktiver Geräuschunterdrückung. Er braucht sich für der Konkurrenz von Sony und Bose nicht zu verstecken und ich bin schon ein wenig traurig, dass ich ihn am Montag wieder in ein Paket stecken und zurück zum Hersteller schicken muss. Einen Einblick auf meine Eindrücke gibt es in diesem Bericht.

Und was ist sonst noch passiert? Wir haben uns dazu entschlossen, unsere Hueblog-App komplett neu entwickeln zu lassen und in diesem Zuge auch für das iPad zu optimieren. Wir werden uns dazu mit einem jungen Entwickler zusammentun und ich muss sagen: Ich habe echt Bock auf die Sache. Und hier macht es mir auch deutlich weniger Bauchschmerzen, ein höheren vierstelligen Betrag zu investieren.

Alle Top-Themen der Woche im Überblick

Kommentare 8 Antworten

  1. Ja, dieses abmahn-pack sollte man …

    Es ist eigentlich ganz einfach von gesetzl. seite dies zu unterbinden. Warum macht man (bzw. frau) das nicht?

    1. Dem kompletten Berufsstand muß das doch peinlich sein. Die müßten selbst was dagegen unternehmen.
      Außerdem müssten die Honorare für die App Mann Anwälte gedeckelt werden, zum Beispiel auf 200 € pro Vorgang. Gab es nicht sogar mal einen Gesetzesentwurf für eine Deckelung?

    2. An sich sind Abmahnkanzleien ausdrücklich vom Gesetzgeber erwünscht und werden unterstützt. Sie sind Teil der Selbstregulierung des Marktes.

      Es gibt ja auch eine Menge, die ihren Beruf „gewissenhaft“ ausüben. Den schlechten Ruf bekommen sie durch einige wenige, die gerne Mal Grauzonen für sich beanspruchen und wenig informierte Leute bzw kleine Fische unverhältnismäßig abfangen.

  2. Auf euren Bericht bin ich gespannt! Diese Abmahnanwälte/vereine betreiben einen regelrechten Urheberechtskrieg.
    Hoffentlich nennt ihr auch Roß und Reiter damit zukünftig einige andere Redaktionen gewarnt sind.
    Ich dachte das ‚Gesetz gegen den Abmahnmißbrauch‘ der Bundesregierung würde nun endlich greifen…..

  3. Hat alles seine zwei Seiten. So, wie das hier gelaufen ist, klingt das tatsächlich nach mieser Geldschneiderei. Aber Abmahnungen im Urheberrecht ganz verdammen ist auch quark. Bei uns haben schon mehrfach Mitbewerber unseren kompletten Homepage Text geklaut, das macht auch keinen Spaß. Wäre halt schön, wenn sich alle an die Regeln der Fairness und Vernunft halten würden.

    1. Kurzfassung: In einem Artikel aus 2010 haben wir von einer App einen Screenshot aus dem App Store genutzt. Eine Musik-App, die passend zum Song Covers angezeigt hat. Leider hat der damalige Entwickler ein Foto/Cover genutzt, das halt geschützt war. Und nun haben wir dafür die Rechnung bekommen.

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