(Update) Fitbit Flex: Neuer Fitness-Tracker fürs Handgelenk im Anmarsch

Ab dem 6. Juni wird der neue Fitbit Flex, die direkte Konkurrenz zum schon ausführlich von uns getesteten Jawbone UP, auch in Deutschland verfügbar sein. Wir konnten Ralf Werner, dem Sales-Manager von Fitbit, bereits einige Fragen zum neuen Produkt stellen.

Update am 6. Juni um 9:40 Uhr: Wie versprochen ist der neue Fitbit Flex ab heute auf Amazon verfügbar. Wir haben vorab leider kein Testmuster erhalten und warten noch auf unsere Lieferung. Wir melden uns, sobald wir den Fitness-Tracker ausführlich testen konnten. Einige von euch haben ihn ja schon bestellt, gerne könnt ihr uns in den Kommentaren eure ersten Eindrücke schildern. Einige Details könnt ihr schon in unserem Interview vom 27. Mai lesen.

 

 

 

 

Flex am Handgelenk

Zum ersten Mal verwendet ihr ein Armband. Was sind die anderen Unterschiede zu bisherigen Produkten wie dem Fitbit One?
Ralf Werner: Der Flex ist wasserabweisend, ist also auch zum Duschen geeignet. Flex erfasst neben Schritten, Entfernungen und verbrannten Kalorien auch Aktivitätsminuten. Die Aktivitätsminuten erfassen die Anzahl der mäßig intensiven Kardiominuten pro Tag (das Institut für gesundheitliche Präventionsmaßnahmen empfiehlt 150 solcher Minuten pro Woche). Für ausgewählte Android-Smartphones kann der Fitbit Flex mit NFC die App automatisch aufrufen.

Können Sie die Entwicklung des Flex in einigen Sätzen zusammenfassen? Wie kann sich der Nutzer den Prozess vorstellen?
Ralf Werner: Die Clip Tracker Fitbit Zip und One bieten jetzt schon ein sehr genaues Messen von Aktivitäten, Schritten, Kalorien, erklommen Stockwerken und Schlaf an. Unsere Marktforschung hat ergeben, dass circa 45 Prozent derjenigen die einen Aktivitäts-Tracker nutzen wollen, diesen lieber am Handgelenk tragen. Häufige Begründungen hierfür sind, dass man den Tracker am Armband weniger leicht vergessen oder liegen lassen kann oder einfach nach außen zeigen kann, dass man etwas für seine Gesundheit tun will. Fitbit hat daraufhin den Fitbit Flex entwickelt um auch den Wunsch dieser Kundengruppe zu erfüllen, natürlich auch mit dem Anspruch der genaueste Armband-Tracker am Markt zu sein.

Warum sollte man sich den Fitbit Flex zulegen?
Ralf Werner: Digital Healthstyle hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema entwickelt. Wir wollen uns mehr bewegen, gesünder und bewusster leben. Bereits mit kleinen Veränderungen im Alltag können wir viel erreichen. Mal die Treppe statt den Aufzug zu nehmen, das Auto stehen lassen und öfter zu Fuß gehen und so weiter. Mit den Aktivitätstrackern von Fitbit weiß man immer, wo man steht und wird gleichzeitig motiviert. Dank der Bluetooth Smart Technologie können die persönlichen Daten in Echtzeit synchronisiert werden, Anwender können ihre Aktivitäts-Charts und -Abzeichen so jederzeit einsehen. Außerdem kann sich der User jetzt entscheiden wie er seinen Tracker tragen möchte, ob versteckt in der Hosentasche oder in einem stylischen Armband.

Sobald uns der Fitbit Flex zur Verfügung steht, werden wir euch natürlich mit einem ausführlichen Testbericht und unseren Eindrücken versorgen – alternativ könnt ihr ihn jetzt schon für 99,99 Euro vorbestellen. Wer etwas Geld sparen will und auf ein Gadget am Handgelenk verzichten kann, findet mit dem Fitbit One und dem günstigen Einsteiger-Modell Fitbit Zip bereits gute Alternativen.

Kommentare 42 Antworten

  1. Komische Werbung in der Kopfzeile bei euch: „Asian Woman for Love“ Wer soll denn damit angesprochen werden? Ich wäre da vorsichtig…

    1. Das ist automatisch von Google eingebaute Werbung. Wir haben wohl zu oft Handgelenk im Artikel gehabt. Werden das mal überprüfen, danke!

  2. Oh der Artikel hat mich sehr erfreut.
    Hab ja schon auf euren Artikel hin den fitbit One geholt. Aber das Armband ist ja wirklich schick. Also mein Amazon Einkaufswaagen hat bereits neues Futter 🙂
    Ich bin auf euren Bericht gespannt! Dann geht’s an die Bestellung.

      1. Na das wäre ja super! 🙂
        Mich würde besonders das Tragegefühl interessieren und der Schließmechanismus. Auf den Bildern erinnert es mich sehr an billige Uhren die meist ausleierten und sich dann selbstständig öffneten.

        1. Und besonders ob man die Leuchten ausschalten kann. Ich mag nicht ständig erklären warum mein „Schmuck“ leuchtet
          😀 und in einem eurer letzten Artikel über solch ein Armband wurde die „Erinnerungs“Funktion erwähnt, dass jede Stunde das Band vibrieren kann. Würde mich Interesse ob es diese Funktion auch gibt…
          Oh ich bin sehr neugierig auf euren Bericht!!! :))

  3. Funktioniert es auch beim Joggen? Ist doch dasselbe wie der normale Tracker, aber für das Handgelenk. Hat es daher von Euch jemand schon mal beim (schnelleren) Laufen ausprobiert?

    1. Es soll funktionieren, ja. Den Tracker (Fitbit One) kannst du ja auch an fast jedem Körperteil tragen. Das Jawbone Up ist auch am Handgelenk.

    1. Meiner ist auch gerade irgendwie weg. Seit Wochen. Also zum Verlieren sind die Dinger zu teuer. Und das Armband wäre Ideal. Aaaaaber: wieso kann es keine „Treppen“?

  4. Hallo,
    ich bin Schwimmer. Ist es nun dafür geeignet oder nicht.???
    Mal liest man es funktioniert, mal liest man es funktioniert nicht.
    Gibt es so etwas ??

    1. „Hält mindestens tausend Duschen. Zum schwimmen jedoch besser abnehmen“
      Das ist so die Aussage die ich im inet gefunden habe.
      Würde also sagen nein nicht zum schwimmen geeignet.

    2. Ich habe den Support gefragt hier die Antwort:

      es freut uns zu lesen, dass du Interesse in unserem Fitbit Flex hast.

      Der Flex ist der Tracker mit der höchsten Resistenz gegen Wasser. Er kann in der Dusche oder in einer Sauna getragt werden. Der Flex ist resistenz gegen Schweiz, Platschen, Regen, Lauge und Handwaschen.
      Der Flex kann auch beim Schwimmen (Schwimmbäde oder salziges Wasser) getragt werden aber er wird nicht deine Abstand beim Schwimmen messen.

      Wenn du Sporttauchen machst, empfehlen wir dir den Flex zu Hause lassen, denn der Flex kann nur unter 10 Metern getaucht werden.

  5. Ihr bei appgefahren habt doch auch einen guten Draht zu Withings!? Wann gibt’s den Smart Activity Tracker? Meint ihr, das warten könnte sich lohnen?

  6. Neu ist: Höhenmesser fehlt
    Geblieben ist: Wer an seine übermittelten Daten will, wird zusätzlich zur Kasse gebeten – es sei denn, es reichen einem spärliche Reports.

    Mich nervt es, das man selbst nicht einmal an die eigenen übermittelten Daten in vollem Umfang zugreifen kann (darf!) ohne extra dafür zählen zu müssen.

    Interessant wäre: Withings Anbindung oder andere Ant+ Waagen?
    Upload zu anderen Portalen wie Runkeeper & Co?

    Fitbit hat ein tolles Produkt in einem wachsenden Markt, schafft es aber nicht das eigene Portential sinnvoll auszuschöpfen, schade!

    1. Fitbit Standard erlaubt nur Zugriff auf einen Teil der mit fitbit gesammelten Daten. Erst mit dem Premium Account ( ca. € 44,– im Jahr) kann man alle Daten auswerten die fitbit von einem so einsammelt.

        1. Ein Blick auf die Website würde genügen… Runter scrollen, weite runter –> Services –> Premium

          Oder mal bei Amazon lesen
          Oder nicht Glauben und später ärgern!

  7. NIKE FUELBand ist auch in D erhältlich … Im Selbsttest (über 100 Tage) immer sehr akkurat … Hält Wasserspritzer und mehr gut aus (schwimmen nicht ^^) … Keine weiteren Datenkosten!!!!!!!

  8. Es gibt eine Möglichkeit, die Withingswaage bei fitbit.com einzubinden. Hatte den Link im Internet gefunden und er geht noch, ist aber von Fitbit nicht mehr verlinkt. Die wollen wohl nur noch die eigene unterstützen. Aber die ganze Anbindung geht noch immer.

    1. Also ich kann sagen, dass mein Fitbit Charge HR ca. 10 Etagen und 1500 Schritte für 20 Minuten Motorradfahren (ca. 25km, Autobahn und Stadt) verrechnet. Also eher ernüchternd.
      Beim Autofahren hab ich noch nicht so genau drauf geachtet, wird aber wohl aufgrund der geringeren Vibrationen wesentlich weniger sein (hoff ich mal).

  9. Also ich habe schon eine Weile das Jawbone und heute kam mein Fitbit flex, das Tragegefühl beim Fitbit ist definitiv angenehmer da man es wie eine Uhr dem Handgelenk anpassen kann.Das Design wirkt schöner als auf den Fotos und es macht einen guten Eindruck. Allerdings finde ich nicht in Ordnung das die kostenlose App zu wenig Möglichkeiten bietet und für weitere Optionen eine Erweiterung für 40 Euro pro Jahr fällig werden. Mal sehen was das Flex die nächsten Tage so zeigt und ob es mich überzeugt und vllt. soagar das Jawbone ablöst 🙂

    1. Ich überlege noch… Jawbone begleitet mich seit einiger zeit bin aber nicht so zufrieden mit ihm wie ich gehofft hatte.
      Wirkt der Verschluss sicher für dich? Sieht so „billig“ auf den Fotos aus.

  10. Also wenn popeln als Aktivität gilt und auch im Standardbericht angezeigt wird, wäre das doch mal klasse. Ich könnte dann sehen das ich den ganzen Tag gepopelt habe und sonst nichts und muss dafür nur 100 euronen Löhnen.
    Vlt. gibt es dann bald ein AddOn, kostenpflichtig versteht sich, das einem erlaubt selbständig zu denken, aber nicht zu weit im ersten Schritt, nachher verläuft sich noch jemand vor lauter Aktionismus…

  11. Wer hat auch negative Erfahrung mit dem Fitbit.flex-Armband?
    Habe bereits 2 defekte Armbänder in einem 1/2-Jahr ,brechen an der Display-Einfassung.Gibt es hierzu Erfahrungen?

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