iCloud-Schlüsselbund: Bald auch im Chrome-Browser auf Windows?

Erweiterung zeigt sich bereits in iCloud-App

Auch wenn es möglicherweise nicht so viele Funktionen verfügbar sind wie in beliebten Apps wie 1Password, bin ich mit dem iCloud-Schlüsselbund sehr zufrieden. Was natürlich auch daran liegt, dass ich ausschließlich in der Apple-Welt und mit dem Safari-Browser unterwegs bin.

Nun kündigt sich für Windows-Nutzer aber eine interessante Entwicklung an. Mit der in dieser Woche veröffentlichten Version von iCloud für Windows 10 findet sich eine neue Schlüsselbund/Passwörter-Option. Diese führt zu einer Chrome-Erweiterung, die zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht verfügbar ist.


Es ist davon auszugehen, dass diese Erweiterung in Kürze freigeschaltet wird. Damit dürften Windows-Nutzer mit dem Chrome-Browser auf den iCloud-Schlüsselbund zugreifen können, um Passwörter zu verwalten und zu erstellen sowie automatisch einsetzen zu können – wobei die Daten stets über die verschiedenen Geräte synchronisiert werden, die den iCloud-Schlüsselbund unterstützen.

Noch unklar ist, ob die Chrome-Erweiterung auch für den Mac veröffentlicht wird. Sollte sich in dieser Hinsicht etwas tun, melden wir uns noch einmal. (via the8-bit.com)

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Kommentare 11 Antworten

  1. Klar ich gebe meine Passwörter in die Cloud bei Apple in die USA Meine Passwörter bleiben bei mir und nicht in der Cloud. Man sieht das gerade mal wieder die 500 Millionen Telefonnummer von Facebook wie sicher die Firmen sind. Die wollen nur eins so schnell wie möglich Geld verdienen mit so wenig wie möglich Aufwand

    1. Hauptsache was Anti-Cloud sagen.
      Dass das Ganze verschlüsselt ist, haste aber wohl vergessen, wa? Und jetzt erst einmal den Schaum vom Mund abwischen…

      1. Die Macht ist stark bei den Unwissenden. Ihren Trump verloren sie haben. Führerlos durchs Land sie rennen um Unsinn zu verbreiten. 🙂

          1. @marc: Der Hinweis ist berechtigt, ein sehr häufiger Fehler, ähnlich zu dass-das.
            Aber:
            „Mit dieser Seite möchten auch wir dir helfen, in Zukunft fehlerfreier zu schreiben.“ ?

      2. @krzysiek: Bisher wurde fast jede Verschlüsselung geknackt. Es wäre unrealistisch und naiv anzunehmen, dass das für die iCloud-Verschlüsselung nicht zutrifft. Das muss nicht heute sein. So eine Datei mit allen Passwörtern einer Person ist ja mit das begehrteste Ziel überhaupt, damit kann man die Identität einer Person komplett übernehmen und maximalen Schaden anrichten. Daher ist so etwas auch nachträglich immer noch ein lohnendes Ziel. Die ganzen Daten werden in der Cloud gespeichert und gebackupt. Sollte später eine Schwachstelle in der Verschlüsselung gefunden werden, kann jemand mit unlauteren Absichten oder staatliche Akteure mit 3-4 Buchstaben in Ruhe entschlüsseln.

  2. Die 500 Millionen Telefonnummer waren auch alle verschlüsselt des wegen kann sie jetzt auch kaufen
    Es gibt keine Cloud die sicher ist, selbst eine NAS ist nicht sicher.
    sobald man von draussen auf etwas zugreifen kann ist nichts sicher das ist nur ein Frage der Zeit

    1. @max: „Online-Passwortspeicher“ – finde den Fehler ?
      Ich sehe das ähnlich kritisch wie Du und nutze iCloud explizit und restriktiv nur für unkritische Dinge: Erinnerungen und „Find my“ (letzteres geht ja nur über die Cloud). Keine Dokumente, keine Bilder und erst recht keine Passwörter. Regelmäßige verschlüsselte Backups der iPhones/iPads nur lokal auf dem MacBook und die KeePass-Datei mit den Passwörtern wird manuell und lokal zwischen meinen Windows-Kisten und den iPhones/iPads synchronisiert, auch wenn das natürlich nicht so bequem ist wie über die iCloud.
      Es ist wie immer ein Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort, der sich bei Otto Normalo deutlich in Richtung Komfort neigt. Der Mensch ist halt bequem.

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