Kurz vor dem Start: Die ersten Meinungen zum Kindle Voyage

Bereits vor dem offiziellen Marktstart am 4. November gibt es die ersten ausführlichen Testberichte rund um den neuen eBook-Reader Kindle Voyage.

Kindle VoyageAm 4. November dürfte der Paket-Bote bei einigen appgefahren-Lesern und auch bei uns in der Redaktion klingeln. Zumindest wenn der Kindle Voyage (Amazon-Link) am 18. September direkt nach seiner Vorstellung bestellt wurde. Wer erst heute bestellt, bekommt den neuen eBook-Reader von Amazon erst im Dezember ausgeliefert – wer den Kindle Voyage als Weihnachtsgeschenk einplant, sollte sich daher nicht mehr allzu viel Zeit lassen.

Während wir noch auf unser Gerät warten und euch in der kommenden Woche mit näheren Eindrücken, einem Video und einem ausführlichen Testbericht versorgen werden, gibt es daher schon einmal ein paar Eindrücke der großen Medienhäuser, die den Kindle Voyage bereits vor dem offiziellen Erscheinungstermin testen durften.

„Der Kindle Voyage ist der beste E-Reader, den Amazon derzeit zu bieten hat“, lautet beispielsweise das Fazit von Spiegel Online. Besonders hervorgehoben wird hier das neue, etwas flachere Design, die sehr fein gesteuerte Beleuchtung und die im Gehäuse versteckten Umblätter-Tasten. „Die Bedienung per Touchscreen funktioniert flüssig, wobei ich mich schnell daran gewöhnt habe, zum Umblättern die Pagepress-Sensoren zu benutzen, die seitlich neben dem Bildschirm liegen und sich sowohl links-, wie auch rechtshändig bedienen lassen.“

Das beste digitale Leseerlebnis

Kindle VoyageDie Technik-Experten von Heise schreiben: „Der Kindle Voyage bietet unter den aktuellen E-Book-Readern derzeit die interessanteste Kombination aus Hardware und Software.“ Etwas kritisiert wird der Hohe Preis, immerhin muss man für den Kindle Voyage 189 Euro auf den Tisch blättern, für das 3G-Modell sogar 249 Euro. Dafür gibt es aber auch zahlreiche technische Verbesserungen, unter anderem das höher auflösende Display als noch im Paperwhite. Zudem hat Heise herausgefunden: „Die maximale Helligkeitsstufe leuchtet mit 123 cd/m², der Paperwhite brachte es im c’t-Test nur auf 85 cd/m². Komplett abschalten kann man die Beleuchtung nicht. Das Weiß der LEDs hat Amazon etwas wärmer gestaltet, wodurch es natürlicher wirkt.“

Das eBook-Fachmagazin Lesen.net hat den neuen Kindle Voyage mit der Schulnote 1,4 bewertet. Hier heißt es im Fazit: „Die Qualität der Textanzeige auf dem Kindle Voyage sucht ihresgleichen: Kein anderes Lesegerät hat ein solch scharfes und kontrastreiches Display.“ Allerdings weisen auch die Kollegen darauf hin, dass sich der Preis gewaschen hat: Wer bereits einen halbwegs aktuellen eBook-Reader mit Beleuchtung besitzt, kann das Geld lieber in Bücher stecken. Und dennoch: „Wer aber schlicht und ergreifend das beste digitale Leseerlebnis haben will, das man sich Ende 2014 für Geld kaufen kann, der kommt am Kindle Voyage nicht vorbei.“

Kommentare 18 Antworten

    1. Das habe ich auch zuerst so gemacht, das Problem ist, dass es schwerer ist.Aber am wichtigsten ist Akkulaufzeit, die nicht sehr lange bei Mini anhält…bin mit dem paperwhite zum lesen zufriedener

  1. Braucht man ein noch hochauflösenderes Display als das vom White? Was für eine Auflösung hat so ein Buch? Sind die Buchstaben von Paperwhite nicht schon besser und detailreicher als die von einem klassischen Buch?

    1. Ich merke beim paperwhite keinen Unterschied zum Buch… Das einzige was mich interessiert ist die bessere Belichtung…die ist beim paperwhite wirklich noch verbesserungsfähig…

  2. Ich bleibe da bei meinem iPad. Da ich weder am Strand noch beim Sonnenbad lese, die für mich die beste Lösung. Zudem habe ich mit ihm auf fast alle eBook Anbieter zugriff. Das kann kein Reader bieten. Soviel zu der geschlossenen Appelwelt. ?

    1. @Gast
      Dann schau dir mal den Tolino an, der kann fast auf alles zugreifen und ist in meinen Augen immer noch der bessere Reader als die von Amazon.

    2. Über den Computer kann man fast alle Bücher gratis über uploaded bekommen… Ist nicht ganz legal aber ich habe schon mehrere 100€ gespart und es ist relativ sicher… Man muss halt selbst das Risiko abwägen…

      1. Mit sowas auch noch hausieren gehen ist ja echt frech.
        Bei KINDLE gibt es doch die TOP 100 gratis ebook und da finden sich richtig gute Bücher drin wieder, klar man muss Geduld und Glück haben. Aber ich habe bestimmt an die 500 ebooks, viele Kochbücher usw. dort abgestaubt. Da fallen dann zwei drei Mal im Jahr 15€ für ein gekauftes Buch echt nicht ins Gewicht.

        Wenn man unbedingt was haben will, so hat doch der Hersteller, Autor usw. doch alles richtig gemacht mit Seiner ARBEIT und sollte somit Seinen Lohn bekommen.

      2. Das ist echt frech… Und die Buchautoren, leben die von Luft und Liebe? Wenn du so viel liest und so wenig Geld dafür hast, dann hol dir einen Büchereiausweis und leih dir richtige Bücher aus.

  3. Wenn man beim iPad die Beleuchtung auf eine diskrete, wie bei Reader umstellen könnte, wäre es soooo schön.
    Ich kann so, wie es ist, nicht lesen. Zumindest nicht länger, als 1 Stunde.

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