Massive Dock: Robuster iPhone-Stand aus 570 Gramm Beton

Auch deutsche Firmen kommen immer wieder auf nette Ideen. Die Firma Hardwrk aus Hannover hat uns das Massive Dock zukommen lassen.

Hardwrk Massiv Docke ohne iPhoneHardwrk Massive Dock mit iPhoneHardwrk Massiv Dock Silikon EinlagenHardwrk Massiv Dock mit einer Hand

Okay, die Idee ist nicht wirklich neu. Wie man Apples Lightning-Kabel dafür verwenden kann, ein eigenes Dock zu „bauen“, hat schon das Twelve South HiRise eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wenn euch das Aluminium-Design nicht zusagt und ihr es lieber ein wenig rustikal mögt, ist das Massive Dock von Hardwrk vielleicht genau das richtige Produkt. Es ist seit einigen Wochen auf dem Markt erhältlich und mit iPhone-5-Modellen sowie dem iPod touch mit Lightning-Anschluss kompatibel.

Das verwendete Material ist ohne Zweifel außergewöhnlich. Zur Herstellung werden bei jedem Massive Dock 570 Gramm Beton verwendet. Der Beton wird in einem speziellen Verfahren gegossen, um eine gewisse Dichte, Passgenauigkeit und Oberflächengüte zu erreichen, bevor er geschliffen und versiegelt wird.

Das Lightning-Kabel muss man beim Massive Dock allerdings selbst mitbringen. Es wird von unten durch den Beton geführt und durch ein mehrteiliges Silikon-Inlay sicher gehalten. Der Nutzer kann dabei zwischen zwei verschiedenen Einlagen wählen – so lässt sich das iPhone nicht nur ohne, sondern auch mit einer bis zu 1,5 Millimeter dicken Hülle im Massive Dock von Hardwrk verwenden.

Durch das hohe Gewicht von mehr als einem halben Kilogramm und zwei Mikro-Saug-Flächen auf der Unterseite ergibt sich ein mehr als netter Nebeneffekt: Man kann das iPhone oder den iPod touch mit einer Hand aus dem Dock ziehen, das auf glatten Flächen felsenfest stehen bleibt.

Auch wenn Verarbeitung, Material und Idee auf jeden Fall stimmen, gibt es aus meiner Sicht einen Nachteil – auch wenn das sicherlich ein persönliches Empfinden ist. Ich finde, dass das iPhone im Massive Dock zu steil steht. Der Winkel beträgt quasi 90 Grad, auf dem Schreibtisch empfinde ich diese Position eher als unangenehm. Zum Vergleich: Im Twelve South HiRise ist das iPhone deutlich mehr nach hinten geneigt.

Zu guter Letzt müssen wir noch über den Preis reden. Für das Massive Dock werden derzeit 59,90 Euro (Amazon-Link) gefragt. Das ist sicherlich nicht wenig, dafür bekommt man aber einen iPhone-Stand, den so bestimmt niemand Zuhause hat. Ein Hingucker ist das kleine Ding auf jeden Fall. In Anbetracht der Tatsache, dass man noch ein Lightning-Kabel für knapp 20 Euro benötigt, ist es aber auch ein teurer Spaß. Vielleicht hilft euch unser folgendes Video ja noch ein wenig bei der Kaufentscheidung.

Im Video: Massive Dock von Hardwrk

Kommentare 10 Antworten

    1. Das finde ich nicht.
      Ich glaube OHNE Logo, sieht es „zu leer“ aus, und macht dann mehr den Eindruck als BETONblock. Ich denke, das sieht das zu schwer und unsympathisch aus… Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich schreiten 😉
      Cool wäre, wenn man da „eigene Logo’s“ oder Sprüche einstanzen (oder wie auch immer) lassen könnte…

  1. Habe es bereits seit Dezember zu Hause. Ist nur dumm, dass der Lautsprecher sehr leise wird. Benutze es auf dem Nachttisch und muss den Ton am iPhone 5S sehr laut einstellen, damit man überhaupt geweckt werden kann. Die Verarbeitung ist allerdings wirklich hervorragend.

  2. Premium Preis, gute Idee, aber nicht ganz durchdacht.
    Schade.

    Edit: Bzgl. Logo
    Es sieht mir eher nach einer Gussform aus. Ein individuelles Logo daher nicht möglich. Und wenn es mittels Druck/Stanzen ausgeübt wurde, ebenfalls nicht möglich, weil eine neue Druck/Stanz Platte benötigt wird.

    1. Hier die Antwort vom Hersteller:

      „Der Fertigungsprozess der Docks selber ist ziemlich arbeits- und kostenintensiv. Dies hängt u.a. mit der komplizierten Formherstellung zusammen. Aus diesem Grund ist eine Änderung der Gravur leider nicht möglich.“

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