MeteoEarth wird Freemium – wann folgt WeatherPro?

Mit MeteoEarth hat die MeteoGroup das Bezahlmodell einer weiteren App komplett geändert. Wann folgt der Liebling der Nutzer?

MeteoEarth Banner

Bis vor einiger Zeit war die Sache ganz einfach: Die verschiedenen Wetter-Apps der MeteoGroup konnten gegen Bezahlung aus dem App Store geladen werden und komplett ohne Einschränkungen genutzt werden. Gegen eine Gebühr von 1,99 Euro im Quartal oder 5,99 Euro im Jahr konnte man übergreifend in allen Apps verschiedene Premium-Funktionen aktivieren, mit denen man noch mehr Möglichkeiten bekommt. Von den drei populären Apps der Wetter-Experten wird mittlerweile nur noch eine App nach diesem Modell angeboten.

Nachdem AlertsPro schon von einer ganzen Weile auf ein werbefinanziertes Gratis-Konzept mit dem zusätzlichen Premium-Abo gesetzt hat, folgt heute mit MeteoEarth (iPhone/iPad) der zweite Vertreter. In der beeindruckenden App, in der man auf einem zoom-und drehbaren 3D-Globus die verschiedenen Wetterphänomene wie Regen, Wolken oder auch Wind darstellen lassen kann – nahezu in Echtzeit und wahlweise animiert – wurde das neue Freemium-Konzept aber etwas undurchsichtig umgesetzt.

Nach dem Update kann MeteoEarth komplett kostenlos auf iPhone und iPad installiert werden und finanziert sich danach zunächst durch Werbung. Als Gegenleistung für die Werbebanner gibt es kostenlose Premiumfunktionen inklusive der Möglichkeit, mehrere Wetter-Layer miteinander zu kombinieren.

Auch WeatherPro wird irgendwann gratis erhältlich sein

Nutzer, die MeteoEarth bereits im Vorfeld gekauft haben, können die nun in der App integrierte Werbung in den Einstellungen kostenlos deaktivieren. Die Sache hat allerdings einen Haken: Wer die Werbung ausschaltet, verliert auch die freien Premiumfunktionen.

Sämtliche Funktionen der App können ohne Werbung nur noch genutzt werden, wenn man sich für das oben bereits genannte Premium-Abo entscheidet. Letzteres halten wir gar nicht mal für eine unfaire Sache, denn vor allem in WeatherPro sorgt es für einen erheblichen Mehrwert. Allerdings stellen wir uns die Frage: Wann wird mit WeatherPro (iPhone/iPad) die dritte App der Firma auf das Freemium-Modell umgestellt?

Dank unseres guten Drahts ließ die Antwort nicht lange auf sich warten: „Das bestehende WeatherPro wird es werbefrei und als Bezahl-App auch weiterhin geben“, teilte uns eine Sprecherin des Unternehmens mit. Was darüber hinaus auf dem Plan steht, konnte man uns noch nicht offiziell mitteilen. Zunächst einmal wurde heute das notwendige Update für die Apple Watch veröffentlicht – und die Mac-Version von Weather Pro steht ja auch noch auf dem Plan.

Kommentare 23 Antworten

  1. Es wird natürlich ein neues Produkt geben und das alte wird nicht mehr weiter entwickelt, das hat die Dame wohl „vergessen“ zu erwähnen.

    1. Lieber MischiZ,

      dieser Mutmaßung muss ich widersprechen. WeatherPro wird natürlich weiter entwickelt. Gerade heute ist ein neues Update fürs iPhone erschienen: Version 4.2 unterstützt die Apple Watch und auch in Zukunft werden die Neuerungen aus Cupertino bestmöglich in den MeteoGroup-Apps umgesetzt.

  2. WeatherPro ist schon heute Freemium. Man muss regelmäßig nach Zeitspannen zahlen, um das Premium zu erhalten.
    Also kein einmaliger Kauf.
    Also ganz klar eine Freemiumapp. Wie Superpower in Rennspielen oder so, die halt irgendwann aufgebraucht ist und einen neuen Kauf bedarf.

    1. Lieber El Presidente,

      WeatherPro ist und bleibt auch ohne den optional verfügbaren Premiumdienst rundum funktional mit Vorhersagen für mehr als zwei Millionen Orte weltweit, beliebig vielen Favoriten, 7-Tage-Vorhersage, Radar- und Satellitenbildern, Widgets, Wetter-Fotos, Webcams und und und. All diese Funktionen stehen nach App-Kauf jedem Nutzer ohne Zusatzkosten zur Verfügung… Der Premiumservice erweitert lediglich den Datenumfang und ist deshalb als Option verfügbar, falls man z.B. auf eine 14-Tage-Vorhersage Wert legt… Um bei der gewählten Metapher zu bleiben: Die Superpower gibt’s bei WeatherPro für 2,99 – nur der Turbo-Boost kostet extra. Superpower reicht den meisten aber 🙂

  3. Und wieder eine bezahlte Werbe-News; okay, die Jungs müssen ihre Brötchen verdienen, bzw. weiterhin Gratis-Apps/Hardware bekommen, aber erst heißt es irgendwo, dass 9.99 EUR für eine App ja ach so wunderbar sind und hier heißt es, dass Fremium ja „in diesem Fall“ so unglaublich fair ist. Ein Witz ist es, mehr nicht. Dafür, dass es Wetter-Apps wie Sand am Meer gibt, nicht nur als App, sondern auch über tausende Webseiten und auf jeden Radio- und TV-Kanal, ist man irgendwie wenig motiviert monatlich Geld für eine Wetter-App zu bezahlen, die mir eigentlich genau das sagt, was ich aus dem Fenster sehe. Das beste Prinzip ist in meinen Augen: Gratis anbieten, und einmalig(!) 99ct für eine werbefreie Version, bzw. Premium-Version; dann läuft der Laden vielleicht auch etwas ansprechender. Ich bleibe bei Live-Wetter, ist kostenlos, werbefrei, und hat alles, absolut alles was der Normalo von nebenan benötigt.

    1. Naja, das sehe ich etwas anders. 1. sollen Entwickler für gute Arbeit auch mehr als nur die billigsten 0,99€ verdienen dürfen. Ich gönne den Entwicklern ihr Einkommen (Ich will für meine gute Arbeit ja auch nicht nur den Mindestlohn erwarten) und 2. die App kostet einmalig einen geringen Betrag (so viel wie nen Brötchen und nen Kaffee) und wer Premium-Inhalte möchte zahlt mehr. Wird ja niemand gezwungen. Also, ich bin auch gegen Abzocke, aber manchmal muss ich doch den Kopf über die Ansprüche schütteln.

  4. Ich find es auch aberwitzig, dass es immer das neueste und beste Smartphone sein soll und dann um Cent gefeilscht wird, wenn es um die Apps geht.
    Macht halt im Jahr eine Sauftour weniger und gönnt euch ein paar gute Apps und den Entwicklern ihr sicheres Einkommen.

  5. Das Vorgehen des Herstellers eine App zuerst zu verkaufen und dann später mittels Updates mit Werbung zu versehen finde nicht so gut, das habe ich auch bei Apple gemeldet und beklagt!

    1. Alle Nutzer, die MeteoEarth vor dem 2.0 Update erworben/gekauft haben, haben die Möglichkeit die Werbung in den Einstellungen auszublenden – dadurch entstehen keinerlei Nachteile für unsere Nutzer.

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