Music Unlimited: Amazon startet Musikstreaming-Dienst vorerst in den USA

Jetzt bietet auch Amazon einen echten Musikstreaming-Dienst namens Music Unlimited an.

amazon music unlimited

Wie zuvor vermutet, startet Amazon mit Music Unlimited einen neuen Musikstreaming-Dienst und bläst zum Angriff auf Spotify und Apple Music. Die schlechte Nachricht vorweg: Amazon Music Unlimited ist bisher nur in den USA verfügbar.

Der Funktionsumfang liest sich gut und gleicht fast dem der Konkurrenz. Ihr bekommt Zugriff auf über 10 Millionen Songs, könnt diese ohne Werbung hören, könnt auf Playlists zugreifen und die Musik für den Offline-Zugriff speichern. Das neue Angebot ist nicht mit Amazon Prime Music zu vergleichen, hier gibt es nämlich nur rund 2 Millionen Songs zum Abruf.

Auch preislich sortiert sich Music Unlimited in das Gefüge der schon vorhandenen Dienste ein. Der monatliche Beitrag liegt bei 9,99 US-Dollar, wer schon Prime-Kunde ist, zahlt einen reduzierten Beitrag von 7,99 US-Dollar. Zusätzlich bietet Amazon den „Echo Plan“ an. Wer die Musik ausschließlich über den Amazon Echo, Echo Dot oder Amazon Tap streamen will, zahlt monatlich nur noch 3,99 US-Dollar. Der Familienplan, der demnächst verfügbar sein wird, kostet 14,99 US-Dollar pro Monat und gewährt bis zu sechs Mitgliedern den Zugriff auf Amazon Music Unlimited.

Noch nicht in Deutschland: Amazon Music Unlimited

Amazon Music Unlimited ist hierzulande noch nicht verfügbar. Ein Datum für den Deutschlandstart gibt es nicht, es ist aber davon auszugehen, dass der Dienst mit der Markteinführung des Amazon Echo am 26. Oktober 2016 starten wird. Wer also schon im Amazon-Kosmos unterwegs ist, sollte sich das Angebot genauer ansehen. Amazon bietet allen Kunden einen 30 tägigen Test an.

(YouTube-Link, appgefahren bei YouTube)

Kommentare 20 Antworten

  1. Naja, bei Apple wird wohl niemand landen der bei Spotify ist. Ich finde das schon allein aus dem Grund interessant weil ich dann nur noch einen Vertragspartner habe, also als Amazon Kunde ist das für mich grundsätzlich interessant.
    Kommt halt drauf an wie die Umsetzung ist.

    1. Warum nicht? Klar, muss man nicht wechseln. Aber so habe ich nur eine Adresse. Was allerdings den Ausschlag geben könnte ist das bei Spotify derzeit mein Inklusiveguthaben nicht angetastet wird.

      1. Aber wo genau besteht der Vorteil. Wo habe ich denn nur eine Adresse? Wenn ich Spotify nutze, habe ich auch eine Extra App. Die eine Adresse gilt eigentlich nur für Apple Music und das ist auch der einzige Vorteil zu Spotify, ansonsten würde Apple Music wahrscheinlich überhaupt nicht überleben.
        Hier tausche ich 40 Mio zu 10 Mio potentielle Lieder. Nicht, dass ich alle höre, aber die Wahrscheinlichkeit etwas Neues interessantes zu finden ist einfach höher.

        Aus meiner Sicht gibt es absolut keinen Vorteile zu Spotify und Co. Wenn Amazon das nicht irgendwie mit Prime koppelt (damit meine ich nicht die zwei Euro Rabatt) oder das Angebot zumindest gleichwertig anhebt, wird es kaum Anhänger finden. Warum auch.

        STR

          1. unabhängig davon hast Du einen Apple Account und Amazon Account und für Amazon wie Spotify eine App. Daher hast Du exakt den gleichen Aufwand, und auch die Ressourcen sind die gleichen. Du ersetzt sozusagen keinen kostenpflichtigen Login noch eine App. Wie sinnvoll es dann ist, oder besser welches Vorteile es dann hat alle Medien von einem Account über mehrere Apps zu beziehen, ist leicht einzuschätzen. Keiner!
            Aber das ist nur meine Meinung. Du darfst natürlich eine eigene haben 🙂

            STR

          2. Danke ?

            Wenn, und das nur wenn es mit dem Amazon Dienst die Möglichkeit gibt das mein Datenvolumen unangetastet bleibt wie bei Spotify, dann habe ich aber nur noch Amazon und Apple.
            Und gut funktionieren muss der Dienst natürlich auch noch ^^.
            Verschiedene Apps hast Du bei Apple ja auch, ist ja auch sinnvoll und um die Anzahl an Apps geht es ja nicht.

  2. Finde es total verwirrend, dass es jetzt 2 verschiedene Amazon Music Streaming Dienste gibt. Lieber Prime allgemein etwas teurer machen und Amazon Music dann auf die 10 Millionen Songs ausweiten und nicht noch einen extra Dienst bereitstellen. macht für mich keinen Sinn, für Amazon wahrscheinlich schon, so können sie 2x „abkassieren“.

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