Rocket Cars: Unhandlicher Freemium-Racer von Illusion Labs

Mit Rocket Cars ist heute ein äußerst schickes Arcade-Rennspiel im App Store erschienen. Aber macht die Freemium-App auch Spaß?

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Illusion Labs ist eingefleischten Fans des App Stores definitiv ein Begriff. Immerhin hat das schwedische Entwickler-Studio mit Touchgrind, Labyrinth oder Blast-A-Way schon grandiose Premium-Titel für iPhone und iPad veröffentlicht. Nun versucht man sich mit Rocket Cars (App Store-Link) an einem waschechten Freemium-Spiel, das als kostenlose Universal-App geladen werden kann und sich über Werbung sowie In-App-Käufe finanziert.


Der erste Blick auf das Spiel fällt absolut positiv aus. Die Grafik ist atemberaubend schön und detailreich, mit viel Witz gestaltet. Gefahren wird in Rocket Cars mit 15 verschiedenen Rennwagen, die man mit gesammelten Münzen immer weiter verbessern kann, auf 50 verschiedenen Strecken mit vielen Hindernissen und Power-Ups. Zudem gibt es fünf verschiedene Rennmodi. Für genügend Abwechslung ist also gesorgt, zumal man fast sicher davon ausgehen darf, dass mit späteren Updates weitere Spiele hinzugefügt werden.

Rocket Cars: Steuerung mehr als gewöhnungsbedürftig

Die böse Überraschung bekommt man in Rocket Cars aber schon im Tutorial. Die Steuerung ist, drücken wir es mal freundlich aus, sehr gewöhnungsbedürftig. Man schiebt das Auto quasi vor sich her, wobei es nach rechts lenkt, wenn man den Finger nach links bewegt. Was ich dagegen klasse finde: Zieht man den Daumen zurück, wird der Turbo aktiviert. So lässt sich Rocket Cars mit einem Finger steuern, während man das iPhone mit der gleichen Hand festhält (mit dem iPad geht das natürlich nicht).

Leider gibt es in den Optionen keine Möglichkeit, die Steuerung zu invertieren. Lediglich eine Tap-Steuerung kann ausgewählt werden, die ich persönlich als deutlich intuitiver empfand. Andere Optionen, wie etwa eine Steuerung per Neigungssensoren, gibt es in Rocket Cars nicht. Was mit aber sehr gut gefallen hat: Bei Sprüngen kann man durch Wischen über den Bildschirm Tricks ausführen und den Boost auffüllen. Das klappt prima und macht Spaß.

Letztlich würde ich Rocket Cars nicht als richtiges Rennspiel beschreiben, sondern als witziges Arcade-Game für zwischendurch, bei dem man gegen Computer-Gegner um die Wette fährt. Ich bin mir sicher, dass man aus der Idee mit einem etwas anderen Konzept durchaus etwas mehr hätte herausholen können, etwa mit einem spannenden Multiplayer-Modus. Falls euch Screenshots und Gameplay-Video zusagen, spricht aber nichts gegen einen Download der Gratis-App.

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