Segway-Ninebot MAX G30D: Neuer E-Scooter speziell für den deutschen Markt

Startet im September

Wenn ihr in Metropolen wohnt oder dort mal unterwegs wart, habt ihr sicherlich auch die vielen E-Scooter gesehen. Seit dem 15. Juni 2019 sind die E-Scooter auch bei uns erlaubt, allerdings gibt es strenge Auflagen zu erfüllen. Nun hat einer der weltweit größten Hersteller von Elektrotretrollern, Segway-Ninebot, ein spezielles Modell für den deutschen Markt präsentiert. Der TÜV Rheinland hat ebenfalls eine erfolgreiche Typprüfung durchgeführt.

Der Segway-Ninebot MAX G30D erfüllt alle Vorraussetzungen der neuen Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung. Demnach kann man den E-Scooter in Deutschland zulassen und legal im öffentlichen Raum fahren. Die wichtigsten Informationen sind:

  • Für MAX-Leistung – Der Ninebot KickScooter MAX G30D verfügt über eine Batteriekapazität von 551 Wh und bietet eine maximale Reichweite von bis zu ca. 65 km. Dies ist die derzeit größte Reichweite in seiner Klasse der Elektroroller. Der KickScooter ist mit einem integrierten Schnelllade-Netzteil für den ultimativen Komfort ausgestattet.
  • Für MAX-Komfort – Das Modell kommt mit neu entwickelten schlauchlosen Luftreifen mit einem Durchmesser von 10 Zoll, die das Fahrverhalten sanfter und stabiler machen. Das Risiko von Reifenpannen wurde durch eine neu entwickelte spezielle Schutzbeschichtung im Inneren der Reifen reduziert.
  • Für MAX-Stabilität – Die 350 W Leistung ermöglichen es dem MAX G30D, Steigungen von bis zu ca. 20% zu überwinden. Der Hinterradantrieb sorgt für Beschleunigung, Stabilität und ideales Bremsverhalten.

Die internationale Version ist mit 25 km/h etwas schneller unterwegs, die Version MAX G30D wird nicht schneller als 20 km/h fahren. Das farbige Armaturenbrett verfügt über Anzeigen für Geschwindigkeit, verschiedene Fahrmodi, Licht ein / aus, Bluetooth-Verbindung, Fehlercodes und Batteriestand. Innerhalb von 6 Stunden ist der Akku wieder voll.

Der neue E-Scooter wiegt 18 Kilogramm, bietet drei verschiedene Fahrmodi und kann mit einem zusätzlichen Akku erweitert werden. Der Verkaufspreis der internationalen Version liegt bei 799 Euro, zur Einführung wird er für 599 Euro verkauft. Welchen Preis man für die deutsche Version aufrufen wird, ist bisher nicht kommuniziert. Passend zur IFA soll das neue Modell im September 2019 starten.

(via appdated)

Kommentare 26 Antworten

  1. Wo wird man ihn kaufen können oder kann man vorbestellen? Der Einführungspreis ist wie der Early Bird Perk auf indiegogo. Da habe ich aufgrund des fehlenden TÜV nicht zugeschlagen. Auf den freue ich mich …

        1. Der ist auch im Artikel verlinkt. Aber Achtung: Das ist der MAX G30 und nicht der MAX G30D (deutsche Version). Der verlinkte ist für Deutschland zu schnell.

          1. Gerade bemerkt, als ich den in Warenkorb legen wollte …😁 da steht dann felsenfest Austria … schade, aber kommt ja iwann …

        1. Also wenn in der Garage ne Steckdose nicht leicht zugänglich ist, ist das ne Fehlplanung. Allerdings leicht zu beheben. Einfach dort wo es geschickt ist, eine installieren. Ist ja in der Regel Aufputzinstallation. Kleiner Aufwand

    1. Laut Datenblatt auf der Website ist tatsächlich ein interner Akku verbaut. Zusätzlich ist aber noch ein externer Akku (vom ES2 Roller) kompatibel, den man bequem zu einer zugänglichen Steckdose nehmen kann.

  2. Die Leute sollten statt den umweltverschmutzenden Rollern (nur weil kein Auspuff dran ist, heißt das nicht Emissionspreis) lieber altherkömmliche Tretroller fahren, wäre auch der Gesundheit zuträglicher…

      1. Was soll man da belegen, du weißt doch wie Strom produziert wird. Und das körperliche Bewegung für deinen Kreislauf zuträglich ist sollte man auch nicht erklären müssen. (Ausgenommen Leute die durch körperliche Betätigung ihrem Körper schädigen, Krankheitsbedingt)

        Ich bin nicht der selben Meinung wie Burnsson, das die Roller die Umwelt verschmutzen

        1. Es ist nicht der Roller, der die Umwelt verschmutzt, sondern der, der ihn lenkt…
          Schon mal gesehen, woher die Rohstoffe für die Akkus kommen und wie diese abgebaut werden?
          Der Strom ist mit Sicherheit nicht zu 100% nachhaltig erzeugt.
          Nächstes Thema: schon mal überlegt, wie es in Bus und Bahn aussieht, wenn nur jeder 3. Passagier nen E-Roller dabei hätte?
          Dann kommt, dass die Dinger für die Öffentlichkeit freigegeben wurden, ohne groß zu bedenken, wie sie im Alltag integriert werden können, ohne die Mitmenschen zu stören, denn gegenüber den Radlern sind sie zu langsam, ggü Passanten viel zu schnell… die Presse berichtet schon von den ersten tödlichen Unfällen in Zusammenhang mit unsachgemäßer Bedienung…

          1. „unsachgemäßer Bedienung“, mehr muss man nicht sagen. Dafür kann der 🛴 nix und auch die Hersteller nicht

          2. Ich bin der Ansicht das wenn 3 Leute einen Elektro Roller in der Bahn dabei haben statt des Fahrrads das dann Platz gespart wird. Schon mal gesehen wie Metall abgebaut wird, das ist auch nicht viel besser und trotzdem vertrittst du die Meinung das es besser sei als wenn noch ein Elektromotor dran wär, Kupfer wär das nächste auf der Liste und kommt mir nicht mit das sei recycelbar weil ich euch dann die Frage stelle wo ist das Recycling bei eurem Problem mit dem Akku

          3. Ich bleibe einfach bei meinem Elektrolongboard. Ist ähnlich fix und sieht nicht so dämlich aus, wenn man als Erwachsener drauf steht. Leider nicht zugelassen, aber fahre damit eh nur in den Biergarten und manchmal am Fluss entlang zum Spaß. Fürs tägliche Pendeln würde ich mir auch einen Roller zulegen, wenn’s für mich Sinn machen würde.

        2. Nun ja, die Industrie stellt uns eine Elektrokarre hin – egal ob Roller, Bike oder Auto, und verkauft uns das als umweltfreundlich. Bei der Produktion der Karren wurde schon soviel Dreck gemacht, dass man das mit der alternativen Beförderung garnicht mehr gutmachen kann … und da haben wir noch nicht über die Stromherstellung gesprochen.

          Ich persönlich finde keinen Kontakt zu dem Rollerkonzept und kann nicht nachvollziehen warum der nun so angesagt ist. Wenn ich mit dem Teil von A nach B düse, dann komme ich z.B. am Kaufhaus, Supermarkt, Uni, Schule, Kumpel, etc. an. Doch was dann mit dem 18kg Teil? Auf der Straße stehen lassen? Das macht man dann wohl nicht sehr oft. Mitschleppen? Dafür ist das Teil zu schwer und sperrig. Also wo ist der Vorteil? Ich sehe das Teil auf einem Betriebsgelände, wo sie schon seit Jahren mit und ohne Motor verwendet werden.

          Ich finde das Konzept der Rolle bisher völlig unbefriedigend. Das Teil muss in erster Linie leicht sein. Der Motor müsste den Menschen bei der Schwungaufnahme unterstützen und ihm nicht die ganze Arbeit abnehmen. Nur so kann man den Akku klein halten und Gewicht einsparen.

          Ich selber nutze seit vielen Jahren ein E-Board. Und ich weiß was es nervt mit dem schweren Teil von A nach B zu kommen. Der Weg macht viel Spaß – auch wenn verboten – aber das schleppen ist immer wieder ein Argument das Teil im keller zu lassen.

      2. Was muss man denn da begründen?

        „Beim Blick auf die Herstellung und Entsorgung von E-Scootern fallen zwei deutliche Nachteile ins Auge. Die meisten E-Roller werden in China von der Firma Ninebot Limited produziert. Ähnlich wie bei Elektroautos werden für die Akkus problematische, seltene Rohstoffe wie Lithium, Kobalt oder Nickel verwendet, deren Gewinnung häufig starke Umweltbelastungen mit sich bringt. Zudem wird die Energie für die Produktion in China meist aus Kohlekraftwerken gewonnen. Von einer nachhaltigen Rohstoffnutzung kann daher bei einer Massenproduktion der Scooter nicht gesprochen werden.

        Quelle: https://www.codecheck.info/news/Wie-umweltfreundlich-sind-Elektroroller-350303

        Der zweite große Punkt, der für jede E-Roller-Ökobilanz von Bedeutung sein wird: Die Frage, wie viel Kohlendioxid bei der Herstellung UND beim Aufladen der Roller erzeugt wird. Von E-Autos weiß man, dass die Öko-Bilanz nicht zwangsläufig positiv ist. Denn die Herstellung der Akkus verbraucht viel Energie – und diese kommt oft noch aus fossilen Quellen. Auch wer sein E-Auto an einer Ladestation in Deutschland auflädt, bezieht dabei oft zumindest teilweise noch Kohlestrom – weil dieser noch immer Teil des deutschen Strommixes ist. Die Frage ist also, wie lange es dauert, bis dieses Mehr an Emissionen in der Herstellung durch Einsparungen in der Nutzung kompensiert wird. Dieser „Break Even Point“ – also der Punkt im Lebenszyklus, an dem ein E-Auto klimafreundlicher ist als ein Verbrenner – liegt bei etwa 150.000 Kilometer, im städtischen Einsatz schon deutlich früher.

        Für den E-Roller gibt es bisher keine vergleichbaren Berechnungen. Aber ein Problem zeichnet sich jetzt schon ab: Die Lebensdauer der E-Roller ist kurz.

      3. Was denkst Du woraus die Batterie gefertigt ist (z.B. Lithium) und wie dort die Leute mit den Abbaubedingungen klar kommen? Erzeugt dort direkt vor Ort Umweltprobleme. Auch der Meeresboden bereits in Claims aufgeteilt wegen der Manganknollen. Umweltfreundlich für die Lebewesen im Meer? Macht ja nix – ist alles weit weg. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Die Verleih-Dinger laut Händlerauskunft (Reportage ARD) nach intensivem City-Verleihs bereits nach 3 Monaten nur noch Elektrschrott! Wo geht der wieder hin? Da wo der Mist der westlichen Welt gewöhnlich immer landet: irgendwo in Afrika, wo das wieder den Boden verseucht. Na klar kann man das alles auch selbst googeln, wenn es denn nur von Interesse wäre. Neues Spielzeug – mehr nicht. Hauptsache „Friday for Future“ – was geht mich das Geschwätz denn von Samstag bis Donnerstag an, nicht wahr? Tz, tz, tz… Batterien kommen nicht beim Bauern vom Maisfeld und wachsen auch nicht am Birnbaum. Und Tretroller gut für Muskulatur und Lunge – arbeiten muss man schon selbst. Soweit verständlich?

        1. https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/duesenfeld-batterie-recycling-von-elektroautos/

          Es ist wie immer das selbe Problem, gab es erst das Huhn oder das Ei, es ist so das auch erst mit dem benutzen sich andere Möglichkeiten eröffnen. Weil wir hier von Wirtschaft reden muss es sich erst lohnen einen Prozess zu erfinden mit dem man auch Geld verdient, wenn genügend Akkus auf dem Markt sind die identisch sind lohnt es sich auch große Verwertungsbetriebe auf zu bauen die das Problem lösen.

  3. Gut, wenn Ihr Alle nur zu Fuß unterwegs seit habt Ihr natürlich Recht. Ansonsten kommt das Benzin bzw Diesel nicht aus der Luft. Nur für die Herstellung gehen pro Liter 1,5kw an Strom drauf u. das Ding dem Erdöl ist ja auch nicht besser. Beim Strom kann man zumindest den Versuch unternehmen keinen Mix zu beziehen. Selber bewege mich täglich 6-11km zu Fuß. Vielleicht ist das ja auch eine Info Quelle https://www.watson.ch/wissen/international/755959692-diesel-oekologischer-als-elektroauto-der-schmutzige-kampf-ums-sauberste-auto und ja, traue nur
    der Statistik Du selbst gefälscht hast.

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