Slingshot: Facebooks Foto- und Video-Community erfährt grundlegende Überarbeitung

Zwischen den ganzen Foto-Apps versucht auch Facebook seit einiger Zeit mit dem Eigengewächs Slingshot mitzumischen.

Facebook SlingshotMit dem heutigen 5. Dezember haben die Developer von Facebook nun ein größeres Update für ihre Foto- und Video-Community bereitgestellt, die eine Überarbeitung beinhaltet. In der Vergangenheit ist die Anwendung bei den Nutzern allerdings auf wenig Gegenliebe gestoßen: Grund dafür war vor allem die Tatsache, dass Nutzer zunächst ein eigenes Bild posten mussten, bevor sie ein empfangenes sehen konnten.

Mit der nun veröffentlichten Version 2.0 sind die Developer der kostenlosen Slingshot-App (App Store-Link) vor allem dieses Thema angegangen und haben diese Regel entfernt. Ab sofort können User der 7,6 MB großen und nur in englischer Sprache bereitstehenden iPhone-Anwendung diese Gängelung umgehen und sind nicht mehr auf das Posten eines eigenen Bildes angewiesen.

Slingshot unterstützt jetzt auch Emojis

Fortan ist es in der Snapchat-Alternative nun möglich, anderen Usern und ihren Accounts ähnlich wie bei anderen Social Media-Netzwerken wie Twitter, Instagram oder dem Mutterkonzern Facebook selbst direkt zu folgen und deren Beiträge mit einer eigenen Foto- oder Videobotschaft zu beantworten. Dafür wurde seitens Slingshot eine Vorschau integriert, um die zu sendende Mitteilung vorab kontrollieren zu können.

In Version 2.0 ist es dank einiger Revision nun auch möglich, die zu postenden Inhalte jetzt mit den in iOS bereits werksseitig vorhandenen Emojis zu verschönern. Geblieben ist allerdings die Regelung, nach der vorhandende Beiträge nach spätestens 24 Stunden gelöscht werden, wahlweise auch eher, wenn der Empfänger sie gelesen hat.

Ob sich Slingshot trotz dieser Erweiterungen und problemloseren Handhabung allerdings gegenüber seinen Konkurrenten durchsetzen wird, ist weiterhin fraglich. Immerhin verknüpft man damit einen weiteren Dienst mit einem Facebook-Konto und wird damit immer mehr zum gläsernen Nutzer – die Entscheidung für oder wider Slingshot liegt weiterhin beim User selbst.

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