Steve Jobs: Film mit Michael Fassbender ab sofort im Handel und auf iTunes erhältlich

Im November lief Steve Jobs noch in den Kinos, in dieser Woche kommt der Film über den Apple-Gründer in den Handel.

Steve Jobs

Ab Donnerstag ist Steve Jobs offiziell im Handel erhältlich, aktuell kann er noch vorbestellt werden und landet pünktlich am Erscheinungstag in eurem Briefkasten. Verfügbar ist Steve Jobs als DVD für 12,99 Euro oder als Blu-ray für 14,99 Euro. Alternativ könnt ihr die digitale Fassung bereits jetzt im iTunes Store oder bei Amazon Prime Video herunterladen.


Bei den Oscar-Verleihungen ist Steve Jobs ja bekanntlich leer ausgegangen und auch im Internet gibt es sehr unterschiedliche Stimmen. Auf der bekannten Film-Plattform IMDb bekommt Steve Jobs aktuell 7,3 von 10 möglichen Sternen bei über 70.000 Bewertungen. Ich habe mir den Film noch vor dem Kinostart ansehen dürfen und bin der Meinung, dass er sich irgendwo im vorderen Mittelfeld einordnet und für Apple-Fans sicherlich interessanter ist als für einen Samsung-Fanatiker, der mit iPhone oder Mac ohnehin nichts anfangen kann.

Steve Jobs ist einfach kein klassischer Kinofilm. Es gibt keine 90 Minuten voller Action und Tragödien, auch ein echter Spannungsbogen ist nicht vorhanden. Schließlich weiß der gut informierte Apple-Fan bereits sehr gut über die Karriere und auch über das Privatleben von Steve Jobs Bescheid.

Steve Jobs

Universal Pictures hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, die letzten Minuten vor drei wichtigen Keynotes quasi in Echtzeit Revue passieren zu lassen: Macintosh, NeXT und iMac lauten die drei wichtigen Stichpunkte. In jeweils etwas mehr als einer halben Stunde sieht man, was sich möglicherweise hinter den Kulissen der großen Bühnen abgespielt hat und ist dann doch irgendwie traurig, dass es nicht mit iPhone und iPad weitergeht.

Im Mittelpunkt steht dabei sowieso nicht unbedingt das Apple-Produkt, sondern viel mehr Steve Jobs selbst. Auch wenn optisch sicherlich ein paar kleine Welten zwischen Michael Fassbender und dem Original liegen, ist die schauspielerische Leistung wirklich toll. Steve Jobs ist hart, direkt, ein wirklich schwieriger Zeitgenosse. Gleichzeitig aber auch eine Person mit einem weichen Kern – nur kann er das wohl nicht immer so direkt zeigen.

Wenn ich an eine Szene zurückdenke, muss ich auch jetzt immer noch schmunzeln: Als kurz vor der Präsentation des Macintosh ein Problem mit der Sprachausgabe des Computers auftritt, ist nicht ganz klar, ob es sich um einen Defekt der Software oder Hardware handelt. Andy Hertzfeld soll das in Ordnung bringen, bekommt den Macintosh aber nicht aufgeschraubt – weil Steve Jobs darauf bestand, spezielles Werkzeug zu verwenden, damit der Benutzer den Computer nicht aufschrauben kann. Dumm nur, dass eben genau dieses Werkzeug nur in kleinen Stückzahlen hergestellt wurde und kurz vor dem Moment der Momente fehlt…

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Kommentare 5 Antworten

  1. Die eigentlich interessanten Sachen werden in dem Film einfach weggelassen. Ist eher ne Familientragödie als ein Film für Apple Fans….

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