Ja, wir wissen es alle – NOCH eine Foto-App? Der App Store ist schließlich voll davon.

Ja, wir wissen es alle – NOCH eine Foto-App? Der App Store ist schließlich voll davon.

Es gibt sie tatsächlich noch: Gebundene Bücher mit Lesebändchen. Und das sogar zum Thema Fotografie mit dem iPhone.

Ein sehenswertes Exemplar ist der kürzlich erschienene Bildband „iPhone-Fotografie“, der vom National Geographic-Verlag herausgebracht wird. Naturliebhabern wird das monatlich erhältliche National Geographic-Magazin sicher ein Begriff sein, aber auch die hochwertigen Bildbände und Sachbücher erfreuen sich großer Beliebtheit. Für 29,95 Euro kann das gebundene Hardcover-Buch im Format 23,5 x 21 cm bei Amazon (Direkt-Link) versandkostenfrei bestellt werden.
Kicksend ist schon seit Dezember im App Store vertreten. Ich habe die iPhone-App allerdings erst am Samstag entdeckt.

Hat man sich mit seinem Account angemeldet, kann es auch gleich schon losgehen. Im Prinzip muss man nur die Bilder auswählen, wobei es keine Mengenbegrenzung zu geben scheint. Dann gibt man einfach die Kontakte an, an die die Fotos gesendet werden sollen – falls das Adressbuch unvollständig ist, kann man die Mailadresse auch manuell angeben.
Snapseed war bereits zwei Mal gratis zu haben. Die dritte Chance solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Neben einer Autokorrektur kann man verschiedenste Filter auswählen, um den eigenen Fotos einen ganz individuellen Touch zu verleihen. Ganz kreative Nutzer können sogar aus einer Auswahl an dieser Bilderrahmen wählen, um das Bild individuell zu präsentieren.
Anscheinend gibt es seit dem Instagram-Verkauf an Facebook ein gesteigertes Interesse im App Store, alternative Apps heraus zu bringen.
Mit pudding.to (App Store-Link) stellen wir euch nun ein weiteres Angebot vor, das gratis im App Store geladen werden kann. Kompatibel ist die App mit iPhone und iPod Touch, die Downloadgröße beträgt 13 MB. Leider ist pudding.to bislang nur in englischer Sprache verfügbar – oder Koreanisch, wobei letzteres in Deutschland wohl nicht massentauglich ist.
Zu Beginn steht natürlich wieder eine obligatorische Erstellung eines Nutzerkontos an: Entweder loggt man sich mit bestehenden Facebook-Daten ein, oder man eröffnet mit Hilfe der E-Mail-Adresse einen neuen Account für pudding.to. In meinem Test funktionierte der Facebook-Login allerdings nicht, so dass ich mich mit einer E-Mail-Adresse, Nutzername und Passwort neu registrieren musste.
Pudding.to scheint auf den ersten Blick sehr viele asiatische Nutzer zu haben, die viele Porträts online stellen – Landschaftsaufnahmen oder Situationen des Alltagslebens, wie sie oft bei Instagram gepostet werden, sind eher eine Seltenheit. Die Community-Fotos können angesehen, geliked und auch kommentiert werden, auch ein Hinzufügen eines Nutzers in die eigene Freundesliste ist schnell und unkompliziert möglich.
Vor ein paar Jahren wäre das unvorstellbar gewesen: Die Kamera mit dem Handy bedienen.

Möglich wird das aufgrund der WLAN-fähigkeit der digitalen Komptaktkamera gemacht – dazu muss man sich, wie sollte es anders sein, mit beiden Geräten aber im selben Netzwerk aufhalten.
Wir haben mal wieder etwas nettes für Foto-Fanatiker gefunden: Den PhotoBeamer.

Besonders praktisch kann das sein, wenn man zu Freunden bei Besuch ist oder Zuhause ein paar Schnappschüsse auf dem großen Monitor präsentieren möchte. Was uns gut gefällt: Man spart sich lästiges Abtippen von langen IP-Adressen, stattdessen ruft man einfach photobeamer.com auf und scannt einen QR-Code ab.
Cloud Frame ist vor wenigen Tagen erschienen und bietet ein wirklich nettes Konzept, das nur noch den letzten Schliff benötigt.

Die am Montag erschienene iPad-Applikation kostet 1,59 Euro und ist mit 9,5 MB schnell geladen, für den Betrieb empfehlen wir allerdings eine WLAN-Verbindung. Die angezeigten Fotos werden nämlich von Flickr, Instagram oder 500px geladen.
Vielleicht habt ihr Photo Slice ja schon in unserem Ticker entdeckt und geladen – wir wollen sie euch trotzdem kurz vorstellen.

Anders als die üblichen Apps im Store, mit denen sich Fotocollagen aus mehreren Bildern zusammenfügen lassen, geht es bei Photo Slice um ein einziges Foto, das „zerschnibbelt“ wird. Letzteres kann aus verschiedenen Quellen, unter anderem der eigenen Camera Roll, Instagram oder Flickr, in die App geladen und dort bearbeitet werden.
Insgesamt stehen 21 vorgefertigte Templates zur Verfügung, die dem eigenen Foto eine ganz bestimmte Note verleihen sollen. Die Collagenform wird nach Auswahl direkt auf das eigene Foto angewandt, dabei können einzelne Bilderteile auch noch in Größe oder Winkel individuell angepasst werden.
Auf mein iPhone lasse ich ja nicht jede x-beliebige Fotografie-App. Die Neuerscheinung Fotor allerdings könnte zu einem Dauerbrenner werden.
Bislang habe ich mich immer auf die beliebte Camera+-App für das iPhone verlassen. Mit Fotor (App Store-Link), die ebenfalls für 1,59 Euro aus dem deutschen App Store geladen werden kann, hat sich nun eine Art Klon im Store breit gemacht, die über fast identische Funktionen verfügt. Mit 21,3 MB ist der Download auch schnell erledigt.
Nicht nur das App-Icon, sondern auch der Inhalt von Fotor orientiert sich stark an Camera+. Neben einer erweiterten Kamera, die über eine HDR-Funktion, Serienbildaufnahmen, einen Stabilizer und Timer verfügt, findet der kreative iFotograf auch noch eine Menge an Bearbeitungsmöglichkeiten, die in Fotor in einer Leiste am unteren Bildrand zusammengefasst sind.
Wir haben euch schon einige der Fotopedia-Apps vorgestellt. Jetzt ist mit Fotopedia Marokko (App Store-Link) eine weitere Universal-App erschienen.

Alle Bilder stammen von dem professionellen Fotografen Jacques Bravo, der seine Bilder auch schon im Louvre in Paris im Jahre 2000 ausstellen durfte. Die Applikation an sich ist einfach zu bedienen und bietet neben den tollen Fotos noch weitere Funktionen.
Die Macher von GroupShot haben heute eine neue Applikation veröffentlicht. Sie trägt den Namen StillShot.

StillShot (App Store-Link) kann für 79 Cent auf das iPhone geladen werden und ist mit 12,5 MB schnell geladen. Die Funktionsweise ist schnell erklärt: Man importiert ein Video aus der eigenen Fotobibliothek und wählt danach den passenden Moment aus.
Mit Adobe Collage gibt es eine weitere Applikation für das iPad aus der Reihe Adobe Touch Apps.

Mit Adobe Collage (App Store-Link) kann man, wie der Name es schon verrät, einfach und schnell eigene Kollagen erstellen. Dazu wählt man eigene Bilder aus der Bibliothek, kann aber auch direkt in der App die Google-Bilder-Suche bemühen. Die eingefügten Fotos lassen sich einfach verschieben, drehen, verkleinern und vergrößern. Zusätzlich lässt sich Text hinzufügen, aber auch die Verwendung von Pinseln ist erlaubt.
PhotoCircle ist eine wirklich coole App, über die ihr Schnappschüsse und Fotografien mit Freunden tauschen könnt.

Innerhalb der App kann man mehrere Freundeskreise erstellen oder zu bestehenden hinzufügen. Nach einer kurzen Anmeldung, die optional auch völlig problemlos ohne Facebook von statten geht, kann es auch schon losgehen. Um sich mit einem Freund zu verbinden, drückt man lediglich den bunten Button am unteren Bildschirmrand.
Was dann passiert, finden wir äußerst genial: Man kann seine Geräte, dabei spielt es keine Rolle ob iPhone, iPod oder selbst Android-Smartphone, einfach nebeneinander halten. Es werden nicht hörbare akustische Signale gesendet und die beiden Geräte verbinden sich miteinander. Sollte man nicht zusammen sein, kann man auch einen Zugangs-Code erstellen und ihn an seine Freunde weiterleiten.
Das am 8. April erschienene Lumiè (App Store-Link) hat schon zwei Updates erhalten und kann jetzt wieder für 79 Cent statt für 1,59 Euro geladen werden.
Um mit Lumiè ü
Insgesamt stehen nun 27 Filter und Effekte zur Verfügung. So kann man beispielsweise kleine Herzen, Punkte oder Linien einfügen, die alle einen Lichteffekt darstellen. Dieser Filter wird über das Bild gelegt, den man dann frei verschieben kann, bis einem das Endergebnis gefällt. Der Export des fertigen Bildes erfolgt durch E-Mail, Facebook oder Twitter, doch auch das Versenden an Instagram für eine Weiterverarbeitung ist möglich.
Für derzeitige 79 Cent gibt es wie gesagt 27 Lichteffekte. Die Bedienung der App ist kinderleicht und die Ergebnisse sind recht ansprechend. Wer nicht schon genug andere Apps aus diesem Segment sein Eigenen nennt, könnte einen Blick auf Lumiè wagen.



