Gameloft lobt In-App-Käufe & virtuelle Güter

In einer Pressemitteilung hat Spiele-Riese Gameloft seine Zahlen aus dem vergangenen Quartal veröffentlicht und gleichzeitig Gründe für den Erfolg genannt.

Was gibt es nicht alles im App Store: Schubkarren voller Gold, Schatztruhen voller Juwelen und sonstiger Kram wird auf iPhone und iPad teilweise für bis zu 89,99 Euro verkauft. Natürlich handelt es sich dabei nur um virtuelle Güter, mit denen der Nutzer sich Vorteile in einem bestimmten Spiel verschaffen kann.

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Minion Rush: Freemium-Endless Runner zum Erfolgsfilm „Ich, einfach unverbesserlich“

Die niedlichen Minions – kleine, gelbe Wesen mit großen Kulleraugen, die nur unverständliches Kauderwelsch von sich geben – haben von Gameloft nun mit Minion Rush ihr eigenes Game bekommen.

Vielen sind die Charaktere als treue Gefolgschaft Grus aus dem erfolgreichen Animationsfilm „Ich, einfach unverbesserlich“ bestimmt bekannt. Gameloft hat ihnen nun ein gesamtes Freemium-Game gewidmet, das sich Minion Rush (App Store-Link) nennt, und als Universal-App gratis auf eure iPhones, iPod Touch und iPads geladen werden kann. Mit seinen 42 MB an Speicherplatzbedarf lässt sich das iPhone 5-optimierte und in deutscher Sprache spielbare Game auch noch aus dem mobilen Datennetzwerk laden.

Eines muss man gleich vorweg nehmen: Auch wenn Gameloft mit Minion Rush ein weiteres Freemium-Spiel auf den Markt bringt, das nur so gespickt ist mit In-App-Käufen, lohnt sich meines Erachtens ein Download zum Antesten des Spiels schon allein wegen den tollen 3D-Grafiken. Wie es sich für einen Endless Runner gehört, schlüpft man in die Rolle eines Minions, und muss sich möglichst lange in „Ich, einfach unverbesserlich“-typischen Szenarien, unter anderem in Grus Fabrik, auf den Beinen halten.

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Epic – Verborgenes Königreich: Freemium-Aufbauspiel in einem mystischen Wald

Es lässt sich leider kaum mehr aufhalten: Die Freemium-Spiele gewinnen langsam, aber sicher die Oberhand im App Store – auch Epic: Verborgenes Königreich zählt dazu.

Unsere Freunde von Gameloft sind ja mittlerweile bekannt dafür, viele Spiele-Titel nur noch als Freemium-Apps anzubieten. Auch Epic: Verborgenes Königreich (App Store-Link) zählt zu dieser Kategorie. Immerhin bekommt das Game im deutschen App Store trotz dieses Preismodells bislang im Schnitt 4 von 5 Sternen.

Die Universal-App kann auf eure iPod Touch, iPhones oder iPads geladen werden, und benötigt dabei etwa 43 MB eures Speicherplatzes. Gleichzeitig zum Spiel gibt es im Kino aktuell den gleichnamigen Animationsfilm zu sehen, der sich in die Kategorie Fantasy und Kinderfilm einreiht. Epic: Verborgenes Königreich ist komplett in deutscher Sprache spielbar, unterstützt das 4“-Display des iPhone 5 und verfügt über hochauflösende Retina-Grafiken.

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Dungeon Hunter 4: Das nächste Freemium-Spiel

Mit den ersten beiden Teilen von Dungeon Hunter hat sich Gameloft viele Fans gemacht. Heute gibt es Neuigkeiten zum vierten Teil.

Bereits mit dem dritten Teil von Dungeon Hunter ging es steil bergab. Statt auf das bekannte Rollenspiel-Prinzip und spannende Missionen zu setzen, kämpfte man sich mit seinem Helden lediglich von Raum zu Raum und musste möglichst schnell alle Gegner vernichten. Noch dazu war es Ende 2011 eines der ersten Spiele, das Gameloft mit dem Freemium-Bezahlmodell vernichtete.

Wie bereits vor einigen Wochen bekannt wurde, will Gameloft im nächsten Dungeon Hunter, das noch für April zu erwarten ist, wieder zu seinen Wurzeln zurückkehren. Das zählt aber nur für das Spielprinzip. Wie uns bereits von einem Gameloft-Sprecher bestätigt wurde, handelt es erneut um ein Freemium-Spiel. Die Kollegen von TUAW haben mehr Informationen für uns.

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In-App-Käufe und Freemium-Spiele: Umsatz wächst

Eine Studie aus den USA bietet einige interessante Details rund um das Thema In-App-Käufe. Wir haben uns die Ergebnisse angesehne.

Die App Store-Experten von Distimo haben den digitalen Apple-Marktplatz in den USA unter die Lupe genommen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass im Februar 2013 76 Prozent der Umsätze über In-App-Käufe gemacht wurden. Man kann stark davon ausgehen, dass sich die erzielten Ergebnisse auch ziemlich genau auf den deutschen App Store zutreffen dürften.

Untersucht wurden die 250 umsatzstärksten Apps, die seit Januar 2012 im App Store erschienen sind. An der Spitze der Charts steht, wer hätte es anders gedacht, Clash of Clans. Bei diesem Freemium-Titel wurden 4,66 US-Dollar pro Download generiert. Zum Vergleich: Simpsons Tapped Out kommt mit 2,14 US-Dollar Einnahmen pro Download auf den fünften Platz der umsatzstärksten Apps.

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RTL NOW: Neues Abo-Modell & Rote Karte für bisherige Nutzer

Die Universal-App RTL NOW hat heute ein umfangreiches Update erhalten und wird ab sofort kostenlos angeboten. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs.

Vor allem bisherige Kunden der bis zuletzt 3,59 Euro teuren RTL NOW-App (App Store-Link) dürfte das jüngste Update ganz und gar nicht gefallen. Wir machen uns bereit für den nächsten Shitstorm, denn ab sofort setzt RTL bei seiner mobilen Applikation auf ein Abo-Modell und stößt damit bestehenden Nutzern vor den Kopf.

„Testen Sie die App 30 Tage lang kostenlos: Der Livestream sowie viele kostenlose Folgen aus dem aktuellen RTL-Programm warten auf Sie! Anschließend können Sie die App-Nutzung monatlich (1,79 €), halbjährlich (8,99 €) oder jährlich (15,99 €) verlängern, ganz einfach mit Ihrem iTunes-Account per ‚In App Purchase'“, heißt es in der iTunes-Beschreibung. Aber auch das war es noch nicht.

Bestehenden Nutzern verspricht man als Entschädigung (RTL dreht den Spieß um und spricht von „schenken“) eine sechs Monate lange Gratis-Phase, von der auf meinem Gerät weit und breit jede Spur fehlt – mein App-Abo soll bereits in 30 Tagen enden. Zudem muss man sich neuerdings registrieren, um die App überhaupt nutzen zu können.

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Real Racing 3 (Update): So funktioniert das Freemium-Modell

Real Racing 3 wird Freemium – kein Wunder, dass der Aufschrei in der Community groß war. Nun gibt es erste Erkenntnisse, wie genau das Geschäftsmodell in dem neuen Rennspiel aussehen soll.

Update um 20:30 Uhr: Mittlerweile gibt es zwei ausführliche Gameplay-Videos aus den USA, die ihr ganz unten finden könnt. Sehr sehenswert, wie ich finde.

Unsere US-Kollegen von TouchArcade haben bereits gestern die Chance erhalten, bei einem Event in San Francisco einen ausführlichen Blick auf das neue Real Racing 3 zu werfen und sind dabei natürlich auch der Frage nachgegangen, wie Electronic Arts mit dem neuen Rennspiel für iPhone und iPad Geld verdienen will. Klar ist: Auch uns wäre ein Premium-Spiel für 5 bis 10 Euro ganz ohne In-App-Käufe lieber gewesen, aber ganz so schlimm wie befürchtet scheint es wohl doch nicht zu werden.

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Real Racing 3 wird ein Freemium-Titel

Nachdem wir euch am Samstag bereits dazu aufgefordert haben, uns Fragen an die Entwickler von Real Racing 3 zu stellen, haben wir bereits jetzt Neuigkeiten.

Den Release am 28. Februar haben wir insgeheim schon vermutet, viel überraschender ist allerdings die Meldung, dass Real Racing 3 im Gegensatz zu den Vorgängern kein Premium-Titel wird. Stattdessen setzen Electronic Arts und die Entwickler von Firemint auf das Free-2-Play-Geschäftsmodell, das nicht nur bei uns immer wieder in der Kritik stand.

In ihrem eigenen Forum ließen die Entwickler wissen, dass sie Real Racing 3 für jeden zugänglich machen und mit einem nötigen Kauf der App keine Steine in den Weg legen wollen. Welche Art von In-App-Käufen im Spiel enthalten sind, versuchen wir noch vor dem Release für euch herauszufinden.

Immerhin sind nun schon einige Details zum Spiel bekannt geworden. Real Racing 3 soll auf dem iPhone und iPad insgesamt 900 verschiedene Rennen und 600 Stunden Spielspaß bieten. Im Spiel enthalten sind auf jeden Fall 46 verschiedene Autos aus drei Klassen, Starterfelder mit bis zu 22 Autos und acht verschiedene Event-Typen.

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Towers & Dungeons: Ravensburger macht Freemium

Wie ihr wisst, sind wir nicht unbedingt Fans des Freemium-Konzepts. Nun liefert ausgerechnet Ravensburger ein solches Spiel.

Bisher hat Ravensburger im App Store viele tolle Titel an den Start gebracht, die allesamt eines gemeinsam hatten: Es handelte sich um wirklich hochwertige Apps und Spiele, die man einfach bezahlte und dann so viel Spaß damit haben konnte, wie man wollte. Anscheinend haben sich aber solche Premium-Apps nicht gut verkauft – denn heute hat Ravensburger sein erstes Freemium-Spiel vorgestellt.

Freemium-Spiel? Ja, das sind diese tollen Titel, bei denen man irgendwelche Dinge aufbauen und immer wieder warten muss, bis irgendetwas fertig ist. Das ganze geht natürlich deutlich schneller, wenn man es durch den Einsatz von Goldmünzen beschleunigt. Die sind leider ein knappes Gut, lassen sich aber durch In-App-Käufe beschaffen – im neuen Towers & Dungeons sind die netterweise auf 44,99 Euro beschränkt.

Towers & Dungeons (App Store-Link) ist eine kostenlose Universal-App. Der 45,6 MB große Download bringt ein wirklich schick gestaltetes Spiel auf euer iPhone oder iPad, in dem ein kleiner Drache seine Freunde wiederfinden will und dazu Turm und Keller ausbaut. Das ganze erinnert schon sehr stark an ein anderes Freemium-Spiel: Tiny Towers.

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Freemium: Gameloft veröffentlicht Men in Black 3

Nach dem großen Erfolg von Ice Age hat Gameloft das nächste Freemium-Spiel veröffentlicht. Diesmal sind es die Men in Black.

Am morgigen Donnerstag kommt Men in Black 3 in die Kinos, schon heute kann man sich auf iPhone und iPad einstimmen. Gameloft hat Men in Black 3 (App Store-Link) als Universal-App veröffentlicht, dabei handelt es sich um ein Spiel mit dem allseits beliebten Freemium-Modell.

Bereits vor einigen Wochen hat man uns mit der Geschichte vertraut gemacht, die wir euch natürlich mir auf den Weg geben wollen: „Bei Men in Black 3 handelt es sich um ein Freemium Management-Spiel. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines jungen Agenten, der für die Entwicklung der MIB-Agentur zuständig ist. Nebenbei folgt das Spiel einer spannenden Story rund um eine neue Bedrohung für die Menschheit – es liegt am Spieler, diese mit Unterstützung von Agent O, Agent K und Frank zu bekämpfen!“

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Ice Age: Die Siedlung – Warten oder Zahlen… (Freemium)

Nach dem weiterhin verschollenen Die Simpsons: Springfield gibt es jetzt das nächste Freemium-Aufbauspiel. Diesmal von Gameloft.

Eines können wir euch schon direkt zu Beginn verraten. Mit Ice Age: Die Siedlung (App Store-Link) ist es Gameloft einmal mehr gelungen, den Spieler zum Warten oder zum Zahlen zu zwingen. Der Download der 30 MB großen Universal-App, die nach dem Start Daten nachlädt und dann knapp 200 MB groß ist, ist zwar kostenlos, geschenkt bekommt man danach aber nicht mehr viel.

Ziel des Spiels ist es, die Siedlung der Ice Age-Bewohner wieder aufzubauen. Aber – gibt es überhaupt ein echtes Ziel? Wirklich erkennbar ist das zumindest nach den ersten 30 Spielminuten nicht.

Der Ablauf des Spiels lässt sich in wenigen Schritten beschreiben: Es wird eine Wohnung/Gehege für ein bestimmtes Tier gebaut, danach kauft man einen Partner, dann kauft man zwei Babys, sammelt Geld ein und füttert die Tiere. Danach geht es mit dem nächsten Tier weiter. Zwischendurch muss man sein Land erweitern, um mehr Platz zu bekommen. Das kostet viele Münzen oder Erdnüsse – dann heißt es entweder zahlen oder warten… Besonders ärgerlich: Je länger man spielt, desto teurer werden bestimmte (und teilweise die gleichen) Dinge.

Und wieder einmal zeigt sich, dass intensive Gespräche mit den Herstellern, die wir und weltweit auch andere Medien mit Gameloft & Co geführt haben, bisher keine Früchte tragen. Wieder einmal gibt es In-App-Käufe für 40 und 80 Euro.

Insgesamt ist die gesamte Entwicklung weiterhin äußerst enttäuschend. Denn in Sachen Animationen, Grafiken und den Charakteren gefällt uns das Spiel wirklich gut – wenn da nicht das Geschäftsmodell wäre. Wir empfehlen daher, einen großen Bogen um Ice Age: Die Siedlung zu machen – es sei denn man sucht ein Spiel, in das man lediglich ein paar Minuten pro Tag hereinschaut. Nach etwa 40 Spielminuten bin ich jedenfalls an einem Punkt angekommen, bei dem ich für die derzeit einzige verfügbare Mission satte 19 Stunden warten muss – oder zahle…

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Freemium: Das neue Simpsons-Spiel auf dem Prüfstand

Angekündigt haben wir es bereits, jetzt ist es auch in Deutschland erhältlich. Die Simpsons: Springfield stehen zum Download bereit.

Alle Freemium-Freunde und Simpons-Fans dürfen sich über neues Futter freuen. Die Simpsons: Springfield (App Store-Link) stehen ab sofort als kostenlose Universal-App bereit. Wir haben das Spiel bereits ausprobiert und wollen euch unsere Erfahrungen schildern.

Nach dem Download der 12,9 MB großen App kann man Springfield noch nicht gleich erobern. Stattdessen müssen innerhalb der App Updates mit einer Größe von 50 MB geladen werden, den Download solltet ihr also besser im heimischen WLAN tätigen. Ohnehin wird sowieso eine Internetverbindung benötigt, iPad oder iPod Touch-Nutzer haben also schlechte Karten.

Nach einem kleinen Intro-Video, in dem sich Homer Simpson ausgerechnet über Freemium-Spiele lustig macht, muss das durch ihn völlig zerstörte Springfield wieder aufgebaut werden. In einem Tutorial werden alle nötigen Bedien- und Spielelemente vorgestellt und man baut bereits die ersten Häuser.

Durch zahlreiche Dialoge ist das Spiel sehr textlastig, allerdings nur in englischer Sprache verfügbar. Die notwendigsten Informationen sollte man allerdings auch mit seinem Schulenglisch gut auskommen.

Am Anfang lassen sich Häuser und Aktionen durch den Einsatz von Donuts sehr einfach beschleunigen. Man findet hier einen Donut und bekommt dort einen weiteren geschenkt. Das ändert sich nach rund einer halben Stunde Spielzeit aber dramatisch. Es müssen Aktionen durchgeführt und Häuser gebaut werden, was teilweise weit mehr als eine Stunde dauert. Donuts zum Beschleunigen hat man dann nicht mehr – es heißt warten oder zahlen.

Im In-App-Shop trifft man dann gleich wieder auf die bekannten Premium-Käufe. An erster Stelle: Eine Bootsladung Donuts für 79,99 Euro und ein Lager voll Donuts für 39,99 Euro. Scrollt man etwas weiter, findet man aber auch ein Dutzend Donuts für 1,59 Euro. Bezahlen muss man natürlich nicht zwingend, man kann auch einfach warten – für Hardcore-Gamer ist das aber wohl keine sinnvolle Alternative.

Außerdem gibt es zwei Dinge, die uns nicht wirklich gefallen haben. Während des Spiels muss man ständig Dollar-Symbole antippen, um Geld und Erfahrung zu sammeln. Letztere werden immerhin automatisch aufgesammelt, gerade bei einer großen Stadt muss man aber ständig auf die entsprechenden Dollar-Zeichen achten. Ebenfalls ärgerlich: Minimiert man die App, um mal eben eine Mail zu checken, braucht es selbst auf dem iPad 2 mit WLAN-Verbindung rund 15 Sekunden, bis man wieder im Spiel ist – Multitasking sieht anders aus. Klasse hingegen: Nutzt man den Origin-Dienst, wird der Fortschritt automatisch auf alle angemeldeten Geräte synchronisiert.

Aufgrund der Animationen und Dialoge sollten zumindest Simpsons-Fans einen Blick auf Simpsons: Springfield werfen. Wer auf der Suche nach einem Aufbau-Spiel ist, das den Nutzer stundenlang an das Gerät fesselt, muss aufgrund des Freemium-Modells leider nach anderen Alternativen Ausschau halten.

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Freemium: So geht es weiter

Vor einer Woche haben wir euch gefragt, wie wir mit dem Thema Freemium umgehen sollen. Ihr habt eine Entscheidung gefällt.

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Über 60 Prozent der appgefahren-Leser interessieren sich für Artikel zum Thema Freemium-Spiele, 43 Prozent von ihnen allerdings nur, wenn es sich um ausgewählte und gekennzeichnete Spiele handelt. Wir werden entsprechende Titel zukünftig im Titel der News mit „Freemium“ kennzeichnen, damit die 33 Prozent der Leser, die lieber nichts darüber erfahren wollen, den Artikel erst gar nicht öffnen müssen.

Außerdem wollen wir die Gelegenheit nutzen, noch einmal ganz genau zu erklären, was es mit diesen Freemium-Spielen auf sich hat – denn nicht jeder In-App-Kauf bedeutet sofort „Abzocke“. Freemium-Spiele sind Titel, bei denen man für den laufenden Spielbetrieb Geld ausgeben muss, um sich bessere Waffen, Ausrüstung oder einen zeitlichen Fortschritt zu verschaffen. Letztgenannter Punkt lässt sich oft auch durch eine längere Wartezeit umgehen.

Es gibt aber auch „gute“ In-App-Käufe, die nichts mit Freemium zu tun haben. Zum Beispiel die Preisalarm-Aktivierung in der appgefahren-App. Ein weiteres Level-Paket in „Wo ist mein Wasser?“ oder einfach nur das Freischalten der Vollversion innerhalb einer App.

Wir versuchen jedenfalls, das ganze sehr sensibel anzugehen und freuen uns jederzeit über euer Feedback – natürlich nicht nur zu diesem Thema. Zum Abschluss noch zwei Informationen in die Runde: Das nächste Update der appgefahren News-App wartet derzeit bei Apple auf seine Freigabe, das nächste appMagazin werden wir in den nächsten Tagen komplettieren – hier sind wir krankheitsbedingt etwas zurückgeworfen worden.

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Freemium: Neues Simpsons-Abenteuer im Anmarsch

Passend zur 500. Folge in den USA ist mit „The Simpson Tapped Out“ ein neues Spiel für iPhone und iPad im Anmarsch.

Die Umfrage zum Thema Freemium-Spiele läuft zwar noch bis zum kommenden Sonntag, eine erste Tendenz ist aber schon deutlich erkennbar. „Ausgewählte und gekennzeichnete Spiele“, die auf dem umstrittenen Geschäftsmodell aufbauen, interessieren einen großen Teil der appgefahren-Leser.

Den Anfang wollen wir mit den Simpsons machen, in Amerika steht ja gerade die 500. Folge der Kultserie in den Startlöchern. Electronic Arts neuester Titel, „The Simpsons Tapped Out“, ist in Skandinavien bereits verfügbar und wird in nächsten Wochen auch in Deutschland erhältlich sein.

Natürlich bleibt abzuwarten, wie sehr der Spielfluss vom Freemium-Modell beeinflusst wird, die ersten Screenshots machen aber bereits einen guten Eindruck und dürften vor allem bei Simpson-Fans sehr gut ankommen.

Zur Geschichte können wir bereits folgendes sagen: Homer Simpson hat bei seiner Arbeit im Atomkraftwerk zu viel mit seinem iPad gespielt und Springfield fast komplett ausgelöscht. Die Aufgabe des Spielers ist es, die Stadt wieder komplett aufzubauen.

Ähnlich wie Sims Freispiel wird man den Spielfluss in „The Simpsons Tapped Out“ durch Einsatz von In-App-Käufen beschleunigen können. Inwieweit das notwendig sein wird, werden wir sobald wie möglich versuchen herauszufinden. Ein genauer Release-Termin für Deutschland steht leider noch nicht definitiv fest.

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Freemium: Wie soll es weitergehen?

Eure Meinung ist gefragt: Wie soll es mit den Freemium-Apps im Jahr 2012 bei uns weitergehen?

Anfang der Woche haben wir ausführliche Gespräche mit Electronic Arts und Gameloft, den beiden größten Spiele-Herstellern für iPhone und iPad geführt. Ein wichtiges Augenmerk lag dabei auf der strategischen Ausrichtung für das Jahr 2012. Abgesehen von Mass Effect Infiltrator konnte man uns zwar noch keine Spiele vorstellen, dafür aber interessante Hintergrundinformationen mit auf den Weg geben.

Die wohl wichtigste Nachricht für alle Gamer: Beide Entwickler wollen weiter am Freemium-Modell festhalten, dass sich vor allem außerhalb des deutschsprachigen Raums sehr positiv entwickelt haben soll. Neben günstigen Casual-Spielen und umfangreichen Vollpreis-Titeln werden also auch in diesem Jahr Spiele veröffentlicht, die sich über In-App-Käufe finanzieren sollen.

Vorteile für die Spiele-Entwickler: Durch die kostenlosen Downloads wird die Nutzer-Zielgruppe erweitert, außerdem wird die Piraterie eingedämmt. Das wohl wichtigste Argument „pro Freemium“ ist allerdings die Maximierung der Umsätze.

Vorteile für den Nutzer: Da der Download von Freemium-Spielen zunächst kostenlos ist, kann man problemlos hereinschnuppern und danach so viel in das Spiel investieren, wie man es selbst für nötig hält.

Nachteile für den Nutzer: Bisher waren die Freemium-Spiele, wenn überhaupt, nur mit einer dürftigen Story ausgestattet. Zudem ist man nie wirklich im Besitz des Spiels, da man immer weiter Geld investieren kann. Bei In-App-Käufen von bis zu 79,99 Euro fehlt teilweise jegliche Relation.

Nachteile für Blogger: Für uns ist es sehr schwierig, Freemium-Spiele objektiv zu beurteilen. Oft sind nötige In-App-Käufe vom Geschick und der täglichen Nutzungsdauer abhängig und lassen sich nur schwer für alle Nutzer pauschalisieren. Bei normalen App-Käufen bekommen Blogger zudem eine kleine Provision, in unserem Fall werden so Server, App-Entwicklung und auch mal unser Abendessen finanziert. Bei In-App-Käufen fällt das weg.

Abschließend wollen wir euch daher die Möglichkeit geben, gezielt mit den Entwicklern und uns in Kontakt zu treten. Wir freuen uns nicht nur über die Teilnahme an der Abstimmung, sondern auch über positive und negative Kommentare und Begründungen zu eurer Meinung.

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