Telekom StreamOn: Ab September auch in der EU nutzbar

Das ändert sich jetzt

Nachdem das Oberverwaltungsgericht NRW das vorläufige Aus für StreamOn besiegelt hat, meldet sich die Telekom erstmals nach dem Urteil zu Wort und stellt direkt die Anpassungen in Aussicht.

In einer Mitteilung heißt es:

Nach der Entscheidung des OVG Münster in Sachen StreamOn hatte die Bundesnetzagentur neue Fristen gesetzt. Diesen ist die Telekom jetzt nachgekommen. Die Telekom wird ihr beliebtes StreamOn-Angebot den Vorgaben der Bundesnetzagentur anpassen. Bereits in der kommenden Woche wird die Bandbreitenoptimierung aufgehoben. Von Anfang September an wird das StreamOn-Angebot auch innerhalb der EU-Länder für unsere mehr als zwei Millionen Kunden nutzbar sein. Wir haben von Anfang an betont, dass wir StreamOn weiter anbieten werden und dass es nicht zu Preiserhöhungen für die StreamOn-Optionen kommen wird.

Demnach wird die Telekom dem gerichtlichen Urteil nachkommen und die Anpassungen wie vorgegeben umsetzen. Durch das Urteil profitiert der Nutzer: Es gibt fortan keine Begrenzung der Übertragungsgeschwindigkeit mehr, zudem lässt sich StreamOn im EU-Ausland nutzen. Dass die Telekom StreamOn nicht einfach absägt, war klar. Die gefundene Lösung sollte für alle Seiten zufriedenstellend sein.

Kommentare 28 Antworten

  1. Hieß es nicht die ganze Zeit, dass das technisch gar nicht möglich wäre? Jetzt geht es doch? Aha? So so..naja wenigstens hat die Telekom hier eingelenkt zum Vorteil des Kunden.

    1. Ja, jetzt sind es die Helden xD
      Das eigentliche Problem, das die Tarife viel zu teuer sind, geht jetzt weiter unter.
      Alle feiern StreamOn, wie dumm Menschen einfach sein können und sich abzocken lassen.

      1. Naja, du bist ja nicht gezwungen bei der Telekom einen Vertrag abzuschließen.
        Es gibt genug andere Anbieter.
        Ich bin persönlich mit dem Netz und der Leistung zufrieden und bezahle dafür gerne ein paar Euro mehr.

        1. So sehe ich es auch. Wenn man sich rechtzeitig nach angeboten umschaut und seinen Vertrag regelmäßig kündigt, kann man durchaus akzeptable Preise erzielen.

  2. „Es gibt fortan keine Begrenzung der Übertragungsgeschwindigtkeit mehr“ heißt das jeder wird auf StreamOn Max upgegraded (Youtube, Netflix, etc. in HD)?

    1. Nein.
      Es heißt, dass Kunden die Stream On nutzen, dieses IMMER mit voller Geschwindigkeit bekommen, auch, wenn das eigentliche Datenvolumen aufgebraucht ist. Mehr nicht 🙂

      1. Bist du dir sicher? Da steht nichts von Datenvolumen.

        Heißt Bandbreitenoptimierung nicht, dass man bspw. Video nur in DVD Qualität bekommt? Wäre dann also eher diese Beschränkung aufgehoben?

    1. Was hat das denn mit Netzneutralität zu tun? StreamOn bevorzugt teilnehmende Unternehmen, das verstößt eigentlich gegen die Netzneutralität.
      Einfach mehr Datenvolumen für einen akzeptablen Kurs anbieten, dann brauch man auch kein StreamOn.

        1. Wenn es die in Deutschland nur noch geben würde wären Preisvergleiche sehr viel einfacher und das versucht die teure Telekom natürlich mit aller macht zu verhindern. Und stream on ist das gleiche Prinzip wie das Datenvolumen das dazu dient die echten Flatrates so lange wie möglich nach hinten rauszuzögern.

        2. Die gibt es bereits bei jedem Netzbetreiber. Nur heulen die meisten dass die echte flatrate zu teuer ist. Ich finds auch voll daneben dass es keine 2€ brötchenflatrate gibt. Oder tanken so viel ich will für 10€ im monat.

  3. Die haben nur 2 Millionen Kunden 🤔 Das riecht doch nach einer Selektierung, oder? Da ist doch ein Haken. Überlegt mal was das für die Telekom im Ausland heißt, wenn alle damit in maximaler Qualität Netflix oder Tidal Streamen. Das vervielfacht das Volumen extrem. Das ist zwar für den Kunden gut, aber irgendwo muss es da was im Kleingedruckten geben. Zudem wird damit keine Netzneutralität aufgehoben, denn die Telekom analysiert ja trotzdem den Datenstrom, um zu wissen was aktuell angefragt wird.

  4. Pocht hier irgendwer von denen, die StreamOn nicht nutzen auf Netzneutralität?

    Ich stehe tatgtäglich vor Entscheidungen wie: kaufe ich beim Discounter oder im Feinkostladen ein (beide können mich, was die Angaben zu Herkunft und MHD betrifft betrügen), lege ich mir einen BRABUS/AMG oder eine Kleinstwagen zu (welcher Automobilbauer hat nicht bei den Abgaswerten geschummelt?), beziehe ich Strom aus erneuerbaren Energien oder wechsel ich wieder zu einen konventionellen Anbieter (wobei mich beide mit gekauften Ökostromzertifikaten aus z.B. Skandinavien übers Ohr hauen dürfen), Lege ich mir Billigst-, ÖKO- oder Designerklamotten zu, (fast alle haben irgendwo Kinderhände oder sonstiges Unerwünschtes im Spiel)? Unterschreibe ich BEWUSST einen Vertrag bei der Telekom oder entscheide ich mich für z.B. einen Discountertarif? Natürlich kann über alle Vor- und Nachteile von StreamOn gesprochen werden, natürlich muss man das. Fraglich sind aber nun die Reaktionen derer, die sich immer noch nicht zufrieden geben mit dem Handeln der Telekom nach Bekanntgabe des Urteils.

    Aber nochmal, wer schreit hier am lautesten nach Einhaltung der Netzneutralität? Ist da irgendwer dabei, der StreamOn der Telekom nutzt oder sind es die, die nicht rechtzeitig ihren Vertrag bei der Konkurrenz gekündigt haben um das Angebot der Telekom sofort nutzen zu können oder sind es tatsächlich besorgte Datenschützer und Idealisten?

    Für mich steht fest, ich würde lieber in einer liebenswürdigeren Welt leben, würde mir keine Gedanken über Ungerechtigkeiten machen müssen.

    Die Angebote der Telekom nutze ich – und das sehr bewusst – seit sehr vielen Jahren. Hatte berufsbedingt mal zwei andere Anbieter, die mir jedoch nicht das geboten haben, was ich benötigte. StreamOn nutze ich, nutze es gerne und würde es ungerne missen wollen. Ganz gleich, wer da sehen kann, welche Angebote ich in Anspruch nehme. Ich wäre eher weniger gut zu sprechen auf alle Neider, die dazu beigetragen hätten, dass das StreamOn-Angebot weggefallen wäre.

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