Invoxia Triby: Smarter Lautsprecher unterstützt HomeKit, Alexa & Spotify Connect

Wir haben uns den Invoxia Triby genauer angesehen. Das bietet der smarte Lautsprecher.

invoxia triby

Ein Lautsprecher ohne smarte Funktionen? Das ist aktuell kaum vorstellbar. Die Hersteller Invoxia haben ihr ehemals als Küchenradio gefertigtes Produkt überarbeitet und in einer neuen Version im letzten Jahr vorgestellt. Heute möchten wir euch den wirklich smarten Lautsprecher Invoxia Triby (Amazon-Link) vorstellen.

Der Invoxia Triby ist 15,4 x 2,9 x 15,4 Zentimeter groß und 726 Gramm schwer. Gefertigt ist der Lautsprecher aus relativ viel Plastik und Aluminium und ist von einer Silikonhülle umgeben. Triby kommt in der Farbe Petrol daher und sieht ingesamt sehr wertig aus. Mit dem praktischen Haltegriff und einem integrierten Akku, steht einer Nutzung unterwegs nichts im Weg.

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Wir wollen die verschiedenen Optionen des smarten Lautsprechers genauer beleuchten. Natürlich kann der Triby als herkömmlicher Bluetooth-Lautsprecher verwendet werden, doch Triby kann mehr. So gibt es unter anderem Support für AirPlay, um so Musik schnell von Apple-Geräten weitergeben zu können. Des Weiteren wird die Installation der Triby-App empfohlen, hier lassen sich zum Beispiel Radiostation auf die Favoritentasten legen. Ebenso ist ein Anruf unter Triby-Lautsprechern möglich.

Triby
Triby
Entwickler:
Preis: Kostenlos

triby app

Falls ihr Spotify als Musikstreamingdienst nutzt, gibt es mit Spotify Connect eine einfache Möglichkeit Musik abzuspielen. In der Spotify-App wählt ihr einfach den Lautsprecher aus und könnt so schnell und unkompliziert Musik via Spotify abspielen.

Invoxia Triby unterstützt HomeKit

Wirklich interessant ist die HomeKit-Anbindung. Triby kann via HomeKit-Code als neues Gerät dem eigenen Zuhause hinzugefügt werden. Des Weiteren kann Triby die Temperatur und Luftfeuchtigkeit anzeigen. Beachten sollte man hier, dass die Werte nicht selbst gemessen, sondern online bezogen werden – es handelt sich um die Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit. Des Weiteren stehen fünf Tasten zur freien Belegung bereit. Jede Taste kann mit drei Aktionen belegt werden. Hier könnt ihr Szenen aus HomeKit auswählen oder bestimmte HomeKit-Geräte steuern, zum Beispiel Philips Hue-Lampe oder auch Heizkörperthermostate. Die Tasten reagieren auf einen Klick, auf einen Doppelklick und auf einen langen Klick. Insgesamt können bis zu 15 HomeKit-Aktionen auf den fünf Buttons als Shortcut hinterlegt werden. Die HomeKit-Konfiguration erfolgt natürlich über die HomeKit-App und funktioniert einwandfrei.

triby app home

Erwähnen muss man auch das Display des Lautsprechers. Hier hat man sich für ein eINK-Display entschieden, das besonders stromsparend ist. Hier wird standardmäßig die Uhrzeit, das Datum, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit angezeigt. Je nach Aktion werden hier weitere Informationen dargestellt.

So gibt es zum Beispiel eine Doodle-Funktion, die als digitale Pinnwand beschrieben werden kann. In der Triby-App können kurze Text-Nachrichten an das Display gesendet werden. An der Seite fährt dann ein kleines Fähnchen aus, um anzuzeigen, dass ungelesene Nachrichten auf dem Display verfügbar sind. So kann man schnell und einfach einem Familienmitglied eine kurze Botschaft übersenden. In Zeiten von WhatsApp und Co. ist das aber wohl überfällig.

invoxia triby nachricht

Der Invoxia Triby versteht sich außerdem mit Amazons Sprachassistentin Alexa. Zur Konfiguration muss der Triby in der App mit Alexa verbunden werden und kann dann ebenfalls auf Sprachzuruf Musik abspielen, Nachrichten vorlesen, einen Timer stellen und mehr. Der smarte Speaker funktioniert mit Alexa auch im Akkubetrieb, um die Laufzeit zu verlängern, lässt sich einstellen, dass Alexa erst nach einem Knopfdruck lauscht. Optional könnt ihr aber auch definieren, dass Alexa sofort per Sprachzuruf reagiert. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu zwölf Stunden beim Streaming, optional lässt sich der Speaker auch mit Stromkabel betreiben.

Der Klang ist leider nur Mittelmaß

Neben den wirklich vielen smarten Funktionen, unter anderem wird auch IFTTT unterstützt, ist natürlich auch der Klang des Lautsprechers wichtig. Und hier muss man sich eingestehen, dass der Sound nur Mittelmaß ist. Klar, der Speaker kann anfrgrund seiner Größe keine Klangwunder bieten, allerdings klingt Musik bei vollaufgedrehter Lautstärke, vor allem in den Höhen, nicht mehr gut. Bei mittlerer Lautstärke ist der Sound okay, zur Beschallung im Bad, in der Küche oder im Arbeitszimmer ist das aber vollkommend ausreichend.

Und wer den Invoxia Triby zum Beispiel an der Wand montieren will, muss nur eine magnetische Platte anbringen, denn auf der Rückseite verfügt der Triby über integrierte Magnete. So könnt ihr den Lautsprecher überall dort anbringen, wo eine magnetische Oberfläche verfügbar ist.

invoxia triby kabel

Etwas unpraktisch ist das Micro-USB-Ladekabel, das über einen speziellen Stecker verfügt, da der Anschluss in einem 1 Zentimeter tiefen Loch versteckt ist. Herkömmliche Micro-USB-Kabel können so leider nicht verwendet werden. Ebenfalls unverständlich: Das Kabel ist weiß, der Lautsprecher dunkel grau. Des Weiteren hat der Invoxia Triby leider des Öfteren die Verbindung verloren oder einfach neugestartet, wodurch auch die Anbindung an HomeKit oftmals gestört war. Obwohl HomeKit mit an Bord ist, gibt es leider keinen Support für Siri.

Der Invoxia Triby ist ein echtes Multitalent und vereint viele Funktionen auf kleinem Raum. Die digitale Pinnwand ist witzig, der Klang hingegen nur Mittelmaß. Die HomeKit-Anbindung ist praktisch, die weiteren Services ebenfalls. Leider gab es hin und wieder kleinere Ausfälle.

Für den Invoxia Triby verlangen die Hersteller 199 Euro. Was sagt ihr zu dem Gerät?

Invoxia 90035 Lautsprecher für Smartphone petrol
7 Bewertungen
Invoxia 90035 Lautsprecher für Smartphone petrol
  • Lautsprecher angeschlossen Spotify, Bluetooth und Internet Radio
  • Bedienung des Haus mit Apple Homekit und ifttt

Kommentare 2 Antworten

  1. Artikel hat am Anfang echt Lust of das Gerät gemacht. Die Negativpunkte am Ende in Verbindung mit dem Preis überwiegen aber für mich. Dann doch eher HomePod.

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