Twelve South BookBook: Hochwertige iPad mini-Lederhülle mit Aufstellfunktion

Nachdem Fabian in der Vergangenheit mit seinem BookBook fürs iPhone 5 nicht ganz zufrieden war, wagen wir einen neuen Versuch mit dem iPad mini.

Seit einiger Zeit hat das amerikanische Unternehmen Twelve South auch eine BookBook-Hülle für das iPad mini im Angebot. Weiterhin ist die stilvolle Lederhülle auch für das iPhone 4 und 5 erhältlich, und kann auch in einer größeren Variante für das „normale“ iPad in verschiedenen Farben bezogen werden.


Unser kleines Testobjekt für das iPad mini ist in der Redaktion in der „Vintage Brown“-Variante aufgeschlagen, zusätzlich gibt es auch eine schlicht schwarze Version, sowie eine Kombination auf braunem Leder mit roten Buchecken. Kauft man das BookBook fürs iPad mini bei Amazon, werden unterschiedliche Preise fällig: Für die braune Hülle (Amazon-Link) wird derzeit 67,30 Euro fällig, die schwarze Version (Amazon-Link) sowie die als „vibrant rot“ bezeichnete Hülle (Amazon-Link) kann derzeit für 69,59 Euro bezogen werden.

Diese Preise sind natürlich nicht gerade günstig, insbesondere, wenn man bedenkt, dass es andere Lederhüllen schon teils für 30 oder 40 Euro im Handel bekommt. Wir wollen in einem kleinen Test klären, ob sich die Anschaffung des BookBook fürs iPad mini wirklich lohnt – und vor allem, ob der Preis gerechtfertigt ist.

Geliefert wird das BookBook Case in einem grauen Stoffbeutel. Schon nach dem ersten Auspacken wird klar: Hier wurde echtes Leder verwendet. Ein herber Duft strömt in die Nase, der auf eine sehr hochwertige Verarbeitung schließen lässt. Das dunkelbraune Leder ist glatt und schon mit kleineren Kratzern versehen, die den Vintage-Stil des BookBooks noch verstärkt. Auf der Vorder- und Rückseite finden sich in den Ecken kleine eingeprägte Ornamente, zusätzlich gibt es rundum einen wirklich hübsch anzusehenden Goldrand – ganz wie bei einem alten Buch aus dem Antiquariat.

Das iPad mini wird dann im Inneren in einen Rahmen aus schwarzem Leder eingelegt. Dieser hat auf der Rückseite sogar eine Aussparung für die Kamera – man könnte also theoretisch auch damit Fotos oder Videos aufnehmen. Theoretisch: Denn die gesamte BookBook-Hülle hängt immer mit am Rahmen, was in der Öffentlichkeit für verwunderte Blicke sorgen dürfte.

Dafür gibt es aber, wie auch schon in der Variante für das große iPad, eine Möglichkeit, das iPad mini im Case in zwei verschiedenen Winkeln aufzustellen. Über eine Lasche auf der Rückseite des Rahmens lässt sich ein etwa 30 Grad-Winkel erreichen, der für ein bequemes verfassen von Texten sorgt. Knickt man die Lasche wieder ein, kann der Rahmen über zwei Druckknöpfe am BookBook-Cover fixiert werden. Ebenfalls möglich ist das Aufstellen in einem ca. 70 Grad-Winkel, damit lässt es sich sehr gut Videos schauen. Allerdings empfand ich diese Konstruktion, die man als dreiseitiges Prisma bezeichnen kann, als nicht gerade stabil: Das iPad hing ein wenig schlaff in seinem Lederrahmen.

Insgesamt jedoch macht das BookBook fürs iPad mini einen wirklich guten Eindruck. Die Verarbeitungsqualität ist, wie man es von Twelve South-Produkten gewohnt ist, sehr hochwertig – alle Nähte sind sauber vernäht, und der Lederrahmen für das Gerät sitzt passgenau. Mit Maßen von 15,9 x 22,1 x 2,1 cm und einem Gewicht von nur 212 Gramm trägt das BookBook auch nicht wirklich dick auf – und versteckt dank des Vintage-Designs den wertvollen Inhalt auf ganz stilvolle Art und Weise. Leider ist die Aufstellfunktion teils etwas wackelig in der Handhabung, dafür überzeugt das BookBook mit seinem tollen Design und einer exzellenten Qualität, die diesen hohen Preis durchaus rechtfertigen.

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Kommentare 10 Antworten

    1. So weit ich weiß, gibt es von Twelve South keine Hüllen/Cases für die iPods. Finde auch auf der Hersteller Website keine Hinweise in der Richtung.

    1. Vergleichbar im Preis nicht. Es gibt eine 360 Grad Tasche, wo man das Mini auch hochkant hinstellen kann. Finde ich zum Lesen sehr praktisch. Einfach mal bei Amazon oder ebay gucken. „360“ + „iPad Mini“ eingeben müsste reichen.
      Ansonsten fand ich die „London“ und „Berlin“ Modelle auch noch interessant. Hersteller ist mir grad entfallen.

  1. Moin, ich habe ja nix gegen Geld ausgeben, aber schlappe 70€ für ne ipad Mini Hülle? Die dann mit den Anschlüssen evtl bei nächster modellversion schon veraltet ist? Demnächst ist dann das Zubehör noch wertiger als das eigentliche device, wo ja auch schon reichlich Meckerer wegen des Preises unterwegs sind

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