Unitymedia: Gratis-HotSpot-Netz „WiFiSpots für Unitymedia-Kunden“ startet in Deutschland

Durch die sogenannten „WiFiSpots für Unitymedia Kunden“ entsteht eines der größten WLAN-Netze Deutschlands.

Unitymedia WiFiSpots

Wie der Internet- und Kabel-Provider nun bekannt gab, ist der Startschuss für das eigene Projekt „WiFiSpots für Unitymedia Kunden“ erfolgt, mit dem es über 1,5 Millionen WiFi-Spots im Verbreitungsgebiet von Unitymedia geben soll. Dem Endkunden entstehen dabei keine Zusatzkosten: Das Angebot ist ab sofort Bestandteil der aktuellen Internettarife.


Mit dem Lauch dieses Dienstes sollen Internet-Kunden des Kabelnetzbetreibers unterwegs von schnellem WLAN ohne Volumenbegrenzung profitieren. Nach einmaliger Registrierung verbindet sich das eigene Smartphone, Notebook oder Tablet automatisch mit jedem WiFiSpot in Reichweite. Bis Ende des Jahres sollen 1,5 Millionen dieser Zugangspunkte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg entstehen, in einem ersten Ausbauschritt werden in den nächsten vier Wochen bereits mehrere hunderttausend WiFiSpots in Betrieb gehen.

Die Nutzung der neuen WiFiSpots geht allerdings einher mit einem Zugeständnis: Durch eine Erweiterung des Funktionsumfangs der hauseigenen WLAN-Router können diese für sogenannte Homespots verwendet werden. Wer auf diese Weise „zum WiFiSpot-Netzwerk des Kabelnetzbetreibers beiträgt, genießt bei eigener Nutzung des WLAN-Angebotes exklusive Vorteile“, so Unitymedia in einer Mitteilung. „Teilnehmer profitieren von den über 1.000 öffentlichen WifiSpots, die Unitymedia bereits im vergangenen Jahr in 100 Städten in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg installiert hat, und von Bandbreiten von bis zu 150 Mbit/s – bei unbegrenztem Datenvolumen. Die Geschwindigkeit an den Homespots beträgt bis zu 10 MBit/s im Down- und 1 MBit/s im Upload.“

Sicherheit und Haftung liegt bei Unitymedia

Bereits seit April 2013 besteht die Möglichkeit, sich als Privatkunde bei Unitymedia für den Service freizuschalten. „Kunden, die den WifiSpot an ihrem heimischen WLAN-Router nicht nutzen wollen, können sich jederzeit im Online-Kundencenter oder telefonisch bei der Support-Hotline ab- und auf Wunsch wieder anmelden“, so der Kabel- und Internet-Provider.

Um Sicherheit, Haftungsrisiken und Bandbreite müssen sich die Endkunden laut Angaben von Unitymedia keine Sorgen machen: Zum einen ist der WLAN-Router so konfiguriert, dass zwei WLAN-Signale ausgestrahlt werden, die den privaten Internetzugang strikt von dem der WiFiSpot-Nutzer trennt. Darüber hinaus haftet Unitymedia als Betreiber der WiFiSpots für die Nutzer und reserviert für den HotSpot-Dienst zusätzliche Bandbreite beim Kunden. Weitere Infos zum WiFi-Spot-Projekt finden sich auf der Unitymedia-Website.

Was haltet ihr vom neuen Unitymedia-Projekt? Würdet ihr euren WLAN-Router für das WiFiSpots-Netzwerk bereit stellen? Oder nutzt ihr den Service des Providers bereits? Wir sind gespannt auf eure Meinungen in den Kommentaren.

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Kommentare 38 Antworten

  1. Dinge, die bei der Telekom (in ganz Deutschland) und Kabel Deutschland (im Ausbaugebiet) seit Jahren existieren, zeigt nur mal wieder, wie weit Unity hintendran hängt.
    Bin froh, dass meine 2 Jahre bei Unity rum sind. Der Service ist unterirdisch und die Qualität ist ausbaufähig.

    1. Kann nur zustimmen, dazu häufige Verbindungsabbrüche wenn einer TV schaut und Service bekommt es nicht hin. Geschwindigkeit aber extrem wenn es läuft …

    2. Aber klar, Unitymedia braucht keine Hotspots einzuführen, weil es die ja schon jahrelang (was übrigens nicht stimmt, dass es diese schon jahrelang gibt) bei anderen gibt, macht natürlich Sinn. ?

      Samsung braucht keine Smartphones mehr rausbringen, weil es gibt ja bereits das iPhone.
      Porsche braucht auch keine neuen Autos mehr zu entwickeln, wieso auch, es gibt ja schon Autos von Mercedes.
      LG braucht auch keine neuen TV’s mehr auf den Markt schmeissen, es gibt ja schon jahrelang welche von Samsung.

  2. „Bereits seit April 2013 besteht die Möglichkeit, sich als Privatkunde bei Unitymedia für den Service freizuschalten. „Kunden, die den WifiSpot an ihrem heimischen WLAN-Router nicht nutzen wollen, können sich jederzeit im Online-Kundencenter oder telefonisch bei der Support-Hotline ab- und auf Wunsch wieder anmelden“, so der Kabel- und Internet-Provider.“

    Mel,
    Du könntest Dich mal wieder fragen, wie intensiv Du Dich mit einem Thema befasst hast, bevor Du darüber (ab)schreibst.

    Lies doch die Berichte Deiner Quellen noch einmal und vielleicht etwas gründlicher. Evtl. bist Du anschließend in der Lage, Zusammenhänge, die das oben erwähnte Zitat etwas merkwürdig erscheinen lassen, kritischer zu zitieren als hier geschehen.

    Ein kleiner Tipp: vergleiche doch mal Neu- mit Altkundenverträgen und wer wann ein Veto einlegen muss/könnte/sollte um seinen Router nicht für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, weil die Freigabe vom Nutzer untersagt und…,

    …ach Mel, recherchiere doch bitte selbst.

    1. Du bist wohl auch einer von denen, die anonym im Netz ganz toll und stark sind!?!? Anstatt einfach mal dankbar für den geballten Informationsfluss zu sein, welche Portale wie diese uns Lesern täglich zur Verfügung stellen, wird nur rumgenörgelt. Für mich war dieser Bericht völlig ausreichend und sehr informativ. Möchte ich mich tiefgehender mit dieser Thematik auseinandersetzen, so folge ich einfach dem eingestellten Link. Man sollte nicht immer erwarten, dass einem alles haarklein vorgesetzt wird und am Ende keinerlei Fragen mehr offen sind. Auf alle Gegebenheiten kann sowieso nie eingegangen werden.

      Doch von Deiner Seite fast schon ins Persönliche zu gehen, ist für mich unterste Schublade.

      Weißt Du, ich lege Dir WordPress an Herz. Hiermit kannst Du relativ einfach einen Blog erstellen. In diesem kannst Du anschließend in all Deinen Beiträgen auf jegliche Eventualitäten eingehen. 100% fehlerfrei und immer top aktuell! Du solltest Dich jedoch anschließend nicht beschweren, wie verdammt zeitintensiv das Alles ist und Dich auch nicht darüber beklagen, dass Du Dein geballtes Wissen schließlich unentgeltlich der Allgemeinheit zur Verfügung stellst.

      Denk‘ mal in Ruhe darüber nach.

      1. Also, Du Held mit Klarnamen,

        mein Name lautet Niklas Wiegand aus Marienburg. Das wäre dann schon mal geklärt.

        Auf fehlerhafte oder mangelhafte Informationen darf es, Dein Einverständnis vorausgesetzt durchaus schon mal hingewiesen werden.

        Wen außer den Verfassern sollte ich denn bitte sonst ansprechen?

        Danke Dir auch für den WordPress-Hinweis, wir arbeiten dennoch lieber mit Typo3 oder Drupal.

        Wer spricht eigentlich, außer Dir, von meinem geballten Wissen?

        Es wird zudem nur rumgenörgelt? Interessant, Du kennst somit also sämtliche meiner Kommentare!?!

        Jetzt werde ich persönlich: bevor Du solche liebevoll gestalteten Kommentare bereitstellst, bereite Dich doch mal etwas besser auf einen sinnvollen Text vor.

        Denke mal ausführlich hierüber nach…

  3. Prinzipiell ist die Idee O.K., aber das Ganze als „opt-out“ einzuführen finde ich grenzwertig. Es mag immer noch Gegenden geben, da ist Mobilfunk nicht die beste Wahl, oder das Volumen wird eng. Aber vielleicht freut es mich ja mal, wenn ich im Hotel nicht das überteuerte Tagesticket kaufen muss, weil ich des Nachbarn HotSpot nutzen kann…

  4. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bandbreite/Leistung darunter nicht leidet. KabelBW schafft es ja nicht mal meine eigene Leistung bereitzustellen und aufrechtzuerhalten. In letzter Zeit häufen sich auch bei mir die Abbrüche in der Leistung und die Frequenz der Routerneustarts.

  5. Jahrelang Kunde und weiß ehrlich nicht warum ihr so sehr Probleme mit dem Anbieter habt …. Ich hatte damals mit Telekom weit mehr Probleme

    1. Ist doch nicht anders, wie das Nörgeln über die Mobilfunkanbieter. Der eine ist bei Vodafone nicht zufrieden, der andere nicht bei O2 und der nächste wieder schimpft über die Telekom.
      Wenn ich nicht zufrieden bin, dann wechsel ich halt und gut ist, aber so viel Energie ins Nörgeln zu investieren, scheint eine typisch deutsche Unart zu sein.

  6. Ich werde defintiv widersprechen, dass mein Router als Unitymedia Hotspot freigeschaltet wird. Die können mir noch so viel von „Sicherheit“ erzählen. Ich trau dem Frieden nicht. Zum einen möchte ich selbst Kontrolle darüber haben, welche Seiten über meinen Router aufgerufen werden und zum anderen hängt eine Cloud am Router, auf welcher viele persönliche Daten liegen.

    Auch dieses Opt-Out Verfahren ist in meinen Augen die größte Frechheit. Es wird unzählige Teilnehmer geben, die gar nicht wissen, das ihr Router als Hotspot Zugang genutzt werden kann. Ich hätte als Kunde schon erwartet, dass man darüber schriftlich informiert wird.

        1. Ist dein Router überhaupt WifiSpot tauglich? Das Schreiben wurde an die Kunden versandt, deren Router auch WifiSpot tauglich ist.

        2. Kann ich nicht sagen, ich habe die FritzBox 6490 Cable. Kann ich denn irgendwo ersehen, ob der Hotspot bei mir bereits aktiviert wurde?

          VG

  7. Spätestestens dann wenn der Routerzwang abgeschafft wurde bekommen sie ihre Büchsen wieder. Dann haben sie auch keine Möglichkeit mehr mal eben so den Router umzukonfigurieren.

  8. Na toll. Ich glaub ich hab den Brief damals als Werbung betrachtet und weggeworfen. Hab jetzt keine Ahnung ob ich davon betroffen bin, wie ich das nutzen bzw. widersprechen kann

  9. Die Einstellungen im Kundencenter sind derzeit nicht zu erreichen weil das System umgestellt wird. Ab 12 Uhr soll die Umstellung abgeschlossen und die Einstellungen wieder erreichbar sein.

  10. Bei uns in der Schweiz ist das schon lange so. Die meisten Kunden von UPC wissen gar nicht das ihr Router diese Funktion hat. Ich selber benutze die Funktion seit es angeboten wird. Ich verstehe au die Aufschreie nicht, man kann alles nachlesen und gegebenenfalls auch ausschalten. Alle wollen gratis ins Netzt, aber bitte nur wenn ich nichts geben muss. Unter dem Moto, sparen finde ich gut aber sicher nicht bei mir!!!!!!

    1. Vor allem, man muss ja gar nichts geben. Es wäre ja etwas anderes, wenn man den vertraglich zugesagten Speed mit dem öffentlichen Hotspot teilen müsste, aber dem ist ja nicht so.
      Und die Sicherheit des eigenen Wlan-Netzes wird durch den WifiSpot ebenfalls nicht beeinträchtigt, da die beiden Netze ganz getrennt und unabhängig voneinander funktionieren.

  11. Weiß nicht was ihr immer mit dem routerzwang wollt. Bin seit Jahren Kunde von unitymedia und hatte immer meinen eigenen Router hinter einem Modem von Unitymedia. Und dieses Modell ist definitiv nicht WLAN-fähig nur mein Router und über dem bestimme ich schon immer selbst

    1. Und welches der Geräte ist für die Einwahl ins Internet zuständig? Vermutlich nicht dein Wlan-Router, den du nur als Access-Point benutzt, sondern der Unitymedia-Router.
      Versuche mal den UM-Router als Bridge zu betreiben und die Einwahl ins Internet durch deinen eigenen Router erledigen zu lassen. Das geht nämlich nicht.
      Es geht dabei nicht nur um’s Wlan.

  12. Das ganze gibt’s ja auch bei Kabel Deutschland, man sieht auch überall die Homespots, in der Praxis hat man aber kaum irgendwo Empfang, da sich die Router der Kunden hinter dicken Mauern oder in oberen Stockwerken befinden, so das man kaum Verbindung dazu bekommt! Ist also nicht sonderlich Praxistauglich!

    1. Na ja, das wird sich zeigen, wie das dann bei Unitymedia funktioniert. Zumindest hier in BW bin ich zuversichtlich, da es sehr viele Kunden schon seit KabelBW gibt und ein entsprechend grosses Netz aufgebaut werden kann.

      1. Das Problem ist, das die Router ja meistens nur eine effektive Reichweite von 20-30 Metern haben die durch Möbel und Mauern noch abgeschirmt werden, da kommt dann für Außenstehende nicht mehr allzuviel Signalqualität an. Wenn man bei MacDonalds z.B. das freie WLAN nutzen will, muss man drin sitzen für vernünftigen Empfang, im Aussenbereich gibt’s dann schon genug Ecken wo man keine vernünftige Verbindung mehr bekommt! Wie gesagt, ich kann das bei Kabel Deutschland auch nutzen, die vielen Homespots sehen auch toll aus auf der Karte, aber bei meinen Praxisversuchen habe ich kaum mal irgendwo Verbindung bekommen, weil zu dicke Mauern, Möbel oder die Entfernung (Router stand im dritten Stock usw.) kaum noch gute Signalqualität zuließen! Der Kunde stellt den Router in seiner Wohnung ja so auf, wie es für ihn am besten passt, damit Außenstehende auf die Homespots vernünftig zugreifen könnten, müssten die Teile am besten überall an den Fenstern stehen, aber wer macht das schon?!

  13. Ich hatte jahrelang ein „reines“ Kabelmodem von Unitymedia. Im letzten Jahr war dieses defekt und mir wurde nun ein WLAN-Router zugesandt. Daraufhin habe ich mich ca. sechs Wochen mit Unitymedia in den Haaren. Letztendlich wurde mir sodann wieder ein Kabelmodem ausgehändigt, sodass ich wieder etwas mehr unabhängig bin. Ab August können die Zugangsdaten erfragt werden. Ich denke, dann gibt es auch bald eine größere Auswahl an WLAN-Routern mit integriertem Modem.

  14. Die Hotspotidee als solche ist nicht verkehrt. Die Frage ist eben, wie das in der Innenstadt ist. Der öffentliche Hotspot wird auf die 10Mbit gedrosselt sein. Ich habe als sehr zufriedener Unitymediakunde sofort widersprochen. Zum einen macht bei mir ein solcher keinen Sinn, da maximal Falschirmspringer das Signal empfangen können und ich zum anderen nachts das WLAN-Signal stets ausschalte. Da macht wenig Sinn, solange der Hotspot aktiv ist.

    1. Bei mir ist die Verkehrslage anders, würde Sinn machen, aber ich stimme dir voll zu mit der Abschaltung! Ich habe meinen Router so geschaltet das er morgens um 7 einschaltet und um 22 Uhr ausschaltet. Wenn das möglich wäre beim öffentlichen Netz würde ich mich Um entscheiden.

  15. Mir gehts genauso, mein router schaltet sich auch nachts aus. Und außerdem geht man ja in gewisser weise einen Vertrag ein. Und was ist wenn wirklich jemand Unfug im Netz über meinen hotspot macht, wo klingeln dann die Jungs von der Behörde?? ?

    1. Wo gehst du einen Vertrag ein? Vertragliche Änderungen bedürfen der Schriftform oder setzen zumindest deine Einwilligung voraus. Hier handelt es sich aber gar nicht um eine Vertragsänderung.
      Unitymedia schaltet den WifiSpot auf den Geräten frei, die ihnen gehören. Vertraglich ändert sich da gar nix. Sie geben dir aber die Option den WifiSpot auszuschalten, wenn du diese Option nicht nutzen möchtest.

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