Vulture Island: Neues Premium-Spiel von Donut Games ist mehr als ein Jump’n’Run

Einer unserer liebsten Publisher hat gestern Abend ein neues Spiel im App Store veröffentlicht. Wir stellen euch Vulture Island von Donut Games vor.

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In der Vergangenheit hat Donut Games schon einige tolle Retro-Spiele in den App Store gebracht, die uns wirklich gut gefallen haben. Doch in den vergangenen Monaten war es rund um die Entwickler ruhig, fast schon zu ruhig. Und nun ging es doch schneller, als erwartet: Nur wenige Tage nach der ersten Ankündigung hat Donut Games das neue Premium-Spiel Vulture Island (App Store-Link) veröffentlicht. Die Universal-App kann für 2,99 Euro auf iPhone und iPad geladen werden.


Die Geschichte in Vulture Island erzählt von vier Freunden, die mit einer selbst gebauten Flugmaschine unterwegs sind, dann aber Abstürzen und sich mit Fallschirmen retten können. Alex, Paul und Stelle landen auf drei miteinander verbundenen Inseln, von ihrem Freund Benjamin fehlt allerdings jede Spur. Und genau den gilt es in Vulture Island zu finden.

Vulture Island verbindet Jump’n’Run mit Rätsel-Elementen

Beginnt man mit dem ersten Level, erinnert das Spiel sofort an ein klassisches Jump’n’Run in Pixel-Grafik: Man läuft und springt durch die Gegend, entdeckt Höhlen und sammelt Münzen. Man versucht gefährlichen Gegnern auszuweichen, findet Hinweise auf Schildern und entdeckt die eine oder andere Überraschung.

Die wohl größte Überraschung gibt es allerdings, wenn man das erste Level beendet: Man landet wieder in der Übersicht und kann mit dem nächsten Level beginnen. Mit irgendeinem Level, ohne dass sich auf der Karte irgendetwas verändern würde. Und plötzlich landet man in einem Level, das man gar nicht beenden kann oder in dem es viel zu starke Gegner gibt.

Und genau das macht Vulture Island so besonders: Es gibt keinen linearen Ablauf. Stattdessen entdeckt man mit den drei Freunden immer wieder neue Hinweise und Objekte, die vielleicht in einem anderen Level zur Lösung des Rätsels beitragen können. Und so wird aus den zunächst nur 17 einfachen Leveln dann doch mehr, als man zunächst denken mag.

Dieses Spiel muss sich erst entwickeln

Im Laufe der Geschichte tritt man zudem immer wieder auf unbekannte Personen, mit denen man wie in einem richtigen Adventure interagieren kann – allerdings nur auf englischer Sprache. Dafür bietet Vulture Island eine Unterstützung für MFi-Gamecontroller.

Erste gelungene Eindrücke findet ihr im folgenden Trailer. Ich spiele Vulture Island in der Zeit noch ein wenig weiter, denn ich denke, dass das Spiel erst nach einigen Versuchen so richtig ins Rollen kommt. Auf jeden Fall ist es ein interessanter Ansatz, den Donut Games gewählt hat.

‎Vulture Island
‎Vulture Island
Entwickler: Donut Games
Preis: 3,49 €

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Kommentare 15 Antworten

    1. So ein Quatsch… Für GameBoy Spiele haben wir früher mit schlechterer Technik locker 70-80 DM bezahlt.

      Nur weil es ein Retro Spiel ist, heißt das nicht, dass der Arbeitsaufwand deswegen gering war. Und Werbung ist auch keine vorhanden, sondern ein „richtiges“ Spiel wie früher.

      1. Ich orientiere mich aber an den Preisen im App Store und nicht an Game Boy Spielen vor 20 Jahren. Und für den Preis bekommt man echte Grafikbomben serviert.

          1. So ein Quatsch. Grafik ist ein Puzzlestück von vielen. Der Aufwand stellt das Gesamtpaket dar und dazu gehört noch viel mehr.

          2. Nein. Ich behaupte, dass man den Aufwand für ein gutes Spiel nicht alleine anhand der Grafik festmachen kann, sondern dazu noch viele andere Faktoren gehören.

          3. Da gebe ich Dir recht. Dennoch muss nicht alles als „Retro“ verkauft werden.
            Dieses Spiel sieht NICHT danach aus, aber es gibt Retro Spiele wo man sofort merkt das es einfach am künstlerischem Geschick mangelt.

          4. KaM, du hast mal wieder null Ahnung und prahlst damit rum. Die meisten Entwickler kaufen eine Engine ein weswegen viele Spiele gleich aussehen.
            Andere zeichnen eine schöne Grafik mit Hintergrund und allem und stellen es dann vielleicht verpixelt ein damit alles flüssiger läuft.
            Was ist da aufwendiger?

  1. Sehe ich genau so wie Fabian: Viele sehr gute Games haben eine einfache Grafik. Ich mache den Spielspaß nicht an der Qualität der Grafik fest.

    Games mit Highend-Grafik laufen oft nur auf neueren iPhones/iPads in adäquater Geschwindigkeit. Verbrauchen mehr Platz, weil die Grafiken mehr brauchen. Lassen das Gerät warm werden und den Akku schmelzen. Und meist sind es sich ewig gleichende RPGs (die 144. Kopie von Diablo). Diablo macht übrigens auch heute noch Spaß – trotz inzwischen ‚unansehnlicher‘ Grafik. Würde ich mir glatt auf dem iPad installieren – wenn es denn mal dort angeboten würde.

  2. Werds mir mal laden, ich mag ja solche spiele. Selbst auf meiner PS4 spiele ich auch gerne so manche „Retro-Spiele“, weil (wenn sie denn gut gemacht sind) sie genauso viel spaß machen können wie das 500ste COD!

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