Seit 2023 hat Apple den Mac Pro nicht mehr aktualisiert. Obwohl viele Profi-Anwender auf ein Comeback hoffen, deuten aktuelle Berichte darauf hin, dass genau das nicht passieren wird. Vielmehr könnte Apple den Mac Pro still und leise aufs Abstellgleis schieben.
Laut Bloomberg gilt der Mac Pro intern als „auf Eis gelegt“ und wird bei Apple offenbar nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Stattdessen setzt der Konzern zunehmend auf den Mac Studio, der sich in den letzten Jahren zum bevorzugten High-End-Desktop für professionelle Anwender entwickelt hat. Einerseits ist der Mac Studio deutlich kompakter, andererseits bietet er inzwischen mehr Leistung als der Mac Pro – und das zu einem niedrigeren Preis.
Kein Platz mehr für den Mac Pro?
Zwar arbeitet Apple derzeit an einem M5 Ultra, der voraussichtlich im kommenden Jahr erscheinen soll. Allerdings, so berichtet Bloomberg, ist geplant, diesen Chip ausschließlich im Mac Studio einzusetzen. Ein aktualisierter Mac Pro ist demnach nicht vorgesehen, und auch für 2026 sind keine „wesentlichen“ Updates geplant. Folglich stellt sich die Frage, ob Apple den Mac Pro mit der nächsten Generation des Mac Studio endgültig auslaufen lässt.
Der Mac Studio zieht deutlich davon

Schon heute ist der Abstand zwischen beiden Geräten enorm. Der aktuelle Mac Studio setzt auf den M3 Ultra und bietet mehr CPU- und GPU-Kerne, deutlich mehr maximalen Speicherplatz sowie bis zu 512 GB einheitlichen Arbeitsspeicher. Darüber hinaus unterstützt der Mac Studio bis zu vier 8K-Displays, während der Mac Pro bei drei endet – und auf Thunderbolt 5 verzichtet Apple dort ebenfalls.
Zwar bietet der Mac Pro weiterhin PCIe-Erweiterungssteckplätze, doch abgesehen davon wirkt er schwerfällig, groß und vor allem teuer. Vergleicht man identisch konfigurierte Modelle, ist der Mac Pro klar im Nachteil. Daher gibt es für die meisten Nutzer schlicht keinen Grund mehr, zum Mac Pro zu greifen.
Nur noch eine Nische für echte Spezialisten
Dennoch gibt es sie noch: Apples High-End-Kunden, die auf interne Erweiterungen angewiesen sind. Wer etwa RED-Capture-Karten, spezielle Audio-Hardware oder andere professionelle PCIe-Lösungen nutzt, kommt um den Mac Pro bislang nicht herum. Allerdings betrifft das nur eine sehr kleine Zielgruppe – und genau hier liegt das Problem.
Ist der Mac Pro wirklich tot?

Aktuell verkauft Apple weiterhin den Mac Pro mit M2 Ultra. Das Gerät ist weder aus dem Sortiment genommen noch von der Website verschwunden. Dennoch spricht vieles dafür, dass es sich nur noch um einen Restposten im Portfolio handelt. Solange Apple den Mac Pro nicht offiziell einstellt, bleibt eine kleine Resthoffnung, doch realistisch betrachtet sieht es nicht so aus, als würde der Mac Pro 2026 ein echtes Comeback feiern.

Erst mal gesundes neues Jahr, und ich finde es schade, dass Apple den Mac Pro so aufs Abstellgleis schiebt, das Mac Studio mag ja gut sein aber ich hab lieber Stand Rechner wo ich defekte Hardware austauschen kann, vielleicht sollte Apple da eher den Mac Pro Einsteiger Segment ansiedeln.