Ice Find: Armbanduhr für Kinder mit AirTag-Technik

Ice Find: Armbanduhr für Kinder mit AirTag-Technik

Klassisches Design mit "Wo ist?"-Chip

Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das?

Ice Find Kinderuhr

Mittlerweile gibt es ja Kinderuhren mit sämtlichem Schnick-Schnack, die teuren Modelle sind sogar mit Mobilfunk und Kamera ausgestattet. Für uns ist das alles ein bisschen zu viel – allerdings haben wir uns für manche Situationen dann doch eine Tracking-Funktion gewünscht. Aktuell schauen wir uns daher die Ice Find Kinderuhr von Ice-Watch genauer an.

Die Armbanduhr für Kinder ist in sechs verschiedenen Designs erhältlich und kostet regulär 99 Euro. Neben dem klassischen Uhr-Design mit einem austauschbaren Armband gibt es noch ein integriertes Extra, nämlich eine direkte Anbindung an Apples „Wo ist?“-Netzwerk. Damit funktioniert die Uhr ähnlich wie ein AirTag, nur ohne die Nahdistanzortung (wobei diese bei einem Produkt dieser Art wohl eh nicht ganz so wichtig ist).


Ice Find: Vor- und Nachteile der „Wo ist?“-Technik

Generell hat das natürlich ein paar Vor- und Nachteile. Ein Nachteil ist vermutlich, dass man keine aktuelle GPS-Position bekommt, wie bei den hochgezüchteten Kinderuhren. Auf der anderen Seite gibt es aber viele Vorteile, die für uns überwiegen.

Zunächst einmal ist keine Installation einer Hersteller-App erforderlich, die Ice Find Uhr kann direkt mit der „Wo ist?“-App gekoppelt werden. Während andere Uhren oft nach wenigen Tagen aufgeladen werden müssen, hält die Ice Find mit der integrierten Knopfzelle wohl rund ein Jahr. Zudem hat die Vergangenheit gezeigt, dass die „Wo ist?“-Technik von Apple gerade in bewohnten Gebieten sehr zuverlässig und gut funktioniert.

Zusammen mit unserem Sohn werden wir die Ice Find in den kommenden Wochen noch einmal auf Herz und Nieren überprüfen und uns dann mit einem ausführlichen Feedback bei euch melden. Konkrete Fragen könnt ihr gerne schon hier in die Kommentare schreiben. Falls ihr schon jetzt zuschlagen wollt, bekommt ihr die Uhr – je nach Farbe – auf Amazon für Preise zwischen 66 Euro und 99 Euro.

ICE-WATCH - Ice find Dino - Grüne Jungenuhr mit Silikonarmband - 024912 (Small)
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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 7 Antworten

  1. Hab einen AirTag am Halsband meines Katzer. Sowie er in der Siedlung rumrennt geht die Ortung noch ganz gut, sowie er weit genug weg ist von unseren eigenen Apple Geräten.

    Sowie wie die eigenen Geräte, die ja auch in unserem WLAN dann sind, die Ortung übernehmen. Weis man nicht ist, ist er vorm Haus, hintern Haus oder gar im Haus… es heißt einfach immer nur er ist daheim.

    Sowie er Richtung Feld oder Richtung Wald geht bzw. dort auch sogar ist. Versagt die Ortung komplett. Ist auch nachvollziehbar aufn Feld ist halt nicht ständig wer und hat ein iPhone dabei und im Wald auch nicht. Das Halsband mit den AirTag hat er auch schon mal im Wald verloren und es hat Tage gedauert bis eine Ortung dann ergeben hat das es im Wald liegt.

    Und bevor nun Einwände kommen mit ja am Dorf hat man weniger Menschen die so rumlaufen, ich spreche hier von einen Münchner Stadtteil der einfach alles hat, von Wald, Feldern über Einfamilienhaus und Doppelhaushälften bis hin zu Mehrparteienhäusern und Wohnblöcken mit 8-10 Etagen.

    Entsprechend sehe ich persönlich da schon keinen Vorteil mehr und es ist nur am Halsband des Katers.

    Und wenn man dann so eine Uhr seinen Kind gibt, sehe ich schwarz dass da das Tracking einen Sinnvollen nutzen hat. Lieber dann die Smartwatches der Provider nehmen oder gleich über eine Cellular Apple Watch nachdenken (gibt oft genug 0% Finanzierungsangebote) mit passend Mobilfunk Vertrag, wenn man schon meint dass man sowas für sein Kind braucht, dann sollten einen diese kosten dass ganze schon Wert sein. Funktioniert 100% besser als diese AirTag Uhr oder andere AirTag Geschichten.

  2. Ich habe mehrere Tracker, sowohl Apple als auch WeTag. ALLE funktionieren nicht dauerhaft zuverlässig. Das kann mit keiner erzählen. Teilweise isf seit 3 wochen der Standort nichg aktualisiert, auch nicht wenn das Teil AUF dem iPhone liegt.

    1. Das ist einfach das völlig falsche Gerät für das Tracken eines Haustieres. Das ist eigentlich auch völlig klar – dafür ist ein AirTag nicht einmal im Ansatz gedacht. Wer die Technik dahinter verstanden hat, dem sollte das eigentlich auch sonnenklar sein. Da braucht es auch keine epischen Text. Es müssen bestimmte infrastrukturelle und physikalische Bedingungen in seiner Umgebung erfüllt sein. AirTag senden ein Bluetooth Low Energy (BLE) Signal. Dessen Reichweite und Durchdringung hängen stark von der Umgebung ab – und es müssen dann im Gegenzug Wo-Ist-Netzwerkfähige Geräte in der Nähe sein und selbst eine entsprechende Verbindung zu dem Netzwerk haben. Eine Katze treibt sich – auch im städtischen – in Bereichen rum, die eben weit abseits anderer Geräte sind, die zur Weiterleitung des Signals geeignet sind .. Zudem bewegt sich eine Katze ständig, die Tracker aber senden keine kontinuierlichen Signale …flüchtige Begegnungen mit potentiellen Bridges sind dann einfach zu kurz.

      Da ist dann auch der Unterschied bei einem Kind. Ein Kind bewegt sich im Allgemeinen heutzutage gesichert in einem Umfeld, dass die Weiterleitung solcher Signal ermöglicht.

      1. Ja stimmt ein Katze bewegt sich anders als ein Kind, Glückwunsch für diese offensichtlich Erkenntnis… Wenn man aber hin und wieder am Tag schon nicht kucken kann wo die Katze ist. Wird es wohl erst recht nicht bei einen Kind funktionieren, dass nicht nur vor der Spielkonsole sitzt. Das ist die Grundpointe der ganzen Sachen.

        Und ich weis nicht was für ein Stubenhocker du warst oder deine Kinder sind aber ich war als Kind auch im Wald oder aufn Feld und das wird mein Sohn in ein paar Jahren auch sein, da sind dann eben nicht mehr so schnell die entsprechenden infrastrukturellen und physikalischen Bedingungen gegeben.

        Entsprechend wenn man dann schon meint es brauch so einen Tracker fürs Kind, sollte es einen das Geldwert was vernünftiges zu kaufen und nicht diesen AirTag mist, denn der ist dafür einfach auch nicht geeignet ähnlich eben wie er auch nicht für eine Katze (wurde dafür auch nicht angeschafft nur lag halt noch einer übrig rum und dann wurde es halt mal da getestet) oder ein anderes Tier geeignet ist oder eben das Tracking von gestohlen Sachen. Es ist eine Technik die als Dinge Finder gilt und ein Kind ist definitiv kein Ding.

  3. Hatten auch vor einiger Zeit die Qual der Wahl – und ja es ist eine Qual, da der Markt der Kinderuhren wirklich traurig und auf falschen Anreizen besteht.
    Je billiger sie sind, desto riesiger werden sie auch noch, so dass ausgerechnet kleine Handgelenke dann einen Brocken wie sonst nur Leute unter Hausarrest tragen.

    Insbesondere wer nicht von den proprietären eSim Verträgen der Hersteller abhängig sein will (zB wegen kostenlosen Parnersimkarten o.ä.), hat eigentlich nur zwei sinnvolle Modelle auf dem Markt. Die Xploria X6 play und die Anio 6.

    Auch wenn die X6 play praktisch nur minimal mehr kostet als dieser glorifizierte Airtag hier und mit der gesamten pallette an Funktionen kommt, ist sie einfach viel zu riesig. Das ist eher was für manche Jungs, die gerne Star Trek nachspielen.

    Die Anio ist zwar immer noch groß aber wesentlich verträglicher und fällt durch die runde Form weniger auf. Kann bis zur Pubertät noch akzeptabel getragen werden. Anrufe und Tracking ist damit abgedeckt und das Kind muss keine Smartphones mitschleppen/haben.

    Das Tracking kann seitens des Kindes zwar nicht abgestellt werden, aber wenn die eine Trotzphase haben, hat noch niemand die Alufolie abgestellt… falls sie in Physik aufgepasst haben.

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