Das Gespräch dieser Woche: die Kamera-AirPods, die Apple mit einem Video-Demo selbst bestätigt hat. Allerdings gibt es erhebliche Zweifel am eigentlichen Starttermin, denn zuvor gab es Hinweise, dass die neuen AirPods schon im Herbst zusammen mit dem iPhone 18 Pro starten sollen. Doch dieser Zeitplan scheint wieder vom Tisch zu sein, da Bloomberg berichtet, dass die Kamera-AirPods wohl erst 2027 zusammen mit dem iPhone 20 auf den Markt kommen.
Sind Kameras in AirPods sinnvoll? Das hängt ganz stark davon ab, was man damit machen möchte. Wer ohnehin nur Musik und Podcasts hört, benötigt keine Kameras, die die Umgebung analysieren können. Wer sich aber erweiterte Informationen einholen möchte, zum Beispiel Übersetzungen, Hilfe bei der Navigation, Produkterkennung, Texte und mehr, profitiert stark von den geplanten Kamera-AirPods.
Die Kameras sind jedoch nicht dafür gedacht, um Fotos oder Videos aufzunehmen. Sie fungieren als „Auge für Siri“, das die Umgebung scannt und entsprechende Infos liefert oder verarbeitet. Klingt das für euch spannend?
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Neues im Hueblog
Nachdem es rund um Philips Hue in den letzten Tage nicht viel zu beichten gab, gibt es Anfang September dann das große Herbst-Event. Rund um die IFA hat Hue zur Keynote eingeladen, bei der spannende Neuigkeiten gezeigt werden. Einige davon konnten wir im Hueblog schon vorab zeigen. Bleibt also dran, denn in Sachen smartes Licht wird es Anfang September wieder richtig spannend.

Ich finde es zwar technisch spannend, für mich kann ich jedoch noch keinen Nutzen erkennen. Was mich aber total stört ist die Wirkung auf meine Mitmenschen. Ich möchte nicht mit anderen Leuten verkehren und argwöhnisch betrachtet werden, ob ich irgendwo eine Kamera an mir habe, Fragen beantworten, ob ich nicht filme, fotografiere, aufnehme – für unser tägliches Miteinander ist es ein no-go!
Und oben drauf stellt sich die Frage, wer was wo wie mit unseren Daten veranstaltet. In meiner Welt gehört Apple zwar grundsätzlich eher zu den guten, wenn aber aus welchen Szenarien auch immer mal der Rubel bei denen nicht mehr so rollt, wei aktuell und man nach neuen Geschäftfeldern/Einnahmen sucht…
Aus dem Grund mag ich auch die viel gescholtene „dumme“ Siri, die quatscht nicht viel, die kann nicht so viel und bekommt hoffentlich(!) auch nicht so viel mit. Licht an/aus, Musik spielen, Homekit steuern bzw. automatisieren ist doch perfekt. Mehr brauche ich nicht und wohl auch keine Ohrstöpsel, die sehen.
Aber – sollten die z.B. Sehbehinderten das Leben vereinfachen – immer her damit! Für die Zielgruppe natürlich nur.
👏
Es geht nicht um den Nutzen für den User sondern um die Kommunikation vorgeblicher Benefits um Kaufanreize zu schaffen. Der eigentliche Nutzen liegt dann meist eher beim Hersteller oder dem dahinter liegenden Interessensnetzwerk, wie im Mai ja auch bereits bei Polemon Go zu beobachten war. (https://de.ign.com/pokemon-go-1/153314/schock-fur-pokemon-go-fans-ihre-bilder-und-videos-werden-von-militarischen-drohnen-benutzt). Wer nach den Skandalen, Skandälchen und Ungereimtheiten in den letzten Jahren Apple immer noch für ein Privacy-First-Unternehmen hält, der sollte noch einmal kurz innehalten und reflektieren. 😉
Aber ein Kaufanreiz schafft man ja eigentlich nur wenn der Nutzer einen Mehrwert hat. So zumindest bei allen Käufern die nicht die Kontrolle über ihren Konsum verloren haben.
Gut fairerweise muss ich sagen die sind natürlich in der Minderheit, entsprechend funktioniert der Bullshit mit irgendwelchen Junkfood an die Kasse zu stellen und beim Warten dann da doch noch was mitnehmen.
Bei den AirPods mit Kamera sehe ich da nur nicht das Problem, denn die liegen nicht einfach an der Kasse rum und diese Aussage von +200€ werden sich die meisten dann ja doch nochmal eher überlegen ob sie da wirklich die Kamera und somit die KI brauchen oder nicht.
Spannend wird bei mir erst, wenn ein Mehrwert erkennen werde z. B. Infos während eine Reise etc. Allerdings, muss Siri erst mind. auf Niveau GPT kommen…
Auch wenn das definitiv spannend ist, sehe ich persönlich da eine weitere Verdummungswelle auf uns zukommen, gerade bezüglich der englischen Sprache.
Auch wenn ich natürlich nur von meiner Blase sprechen kann und nicht für alle. In dem beruflichen Umfeld, in dem ich mich befinde, werden die Skills der jünger werdenden Kollegen (aktuell Gen Z) bezüglich MS Office oder Alternativen immer schlechter, da privat nur noch mit Apps gearbeitet wird, die genau das machen, was man gerne hätte. Das heißt auf gut Deutsch, warum ein Layout für einen Brief erstellen, wenn es die passende App gibt? Warum ein Sheet erstellen, mit dem man ein klassisches Haushaltsbuch pflegen könnte, wenn es eine App dazu gibt?
Aber dann wird rumgeheult von der Gen Z, wenn sie keine Jobs bekommt und angeblich ja so qualifiziert ist. Die Personaler wissen halt, dass das Papier, auf dem Abi, Bachelor oder Master draufsteht (mal ganz abgesehen dass wir eine Noteninflation haben), nicht mehr das wert ist wie früher und ihnen für die Basics trotzdem noch massiv was beigebracht werden muss.
Ähnliches sehe ich mit solchen Kopfhörern bezüglich Englisch auf uns zukommen. Wieso Englisch lernen, wenn die Kopfhörer eine Live-Übersetzung können (was sie ja jetzt schon können) und mit der Kamera sogar Texte übersetzen können?
Klar für spezielle Sprachen auf Reisen interessant aber was Anfangs eventuell die Eltern noch auf der Reise durch Thailand, Indonesien nutzen etc. kann auch so sehr schnell von den Alphas für die Englisch Hausaufgabe genutzt werden und somit geht der Basic (Englisch) verloren.
Korrekt. Deswegen ja auch die Formulierung „Kommunikation vorgeblicher Benefits“. Meist fallen diesed in den Bereich von Bequemlichkeit (meist auf Kosten von Sicherheit) oder umfassen die künstliche Schaffung von Bedarf (bspw. Health-Tracking zur angenblichen Verbesserung zur Gesundheit (gegen Erfassung persönlicher Gesundheitsdaten)).
Und oft gilt ja auch: Je teuerer, desto mehr Wert wird der Investition zugeschrieben. Und da wird dann gerne auch einmal ein Kredit aufgenommen oder Ratenzahlung vereinbart von Menschen, die sich nach ehrlicher Einschätzung sich das weder leisten können noch – in Betracht der reellen Vorteile – sollten.
Das war eigentlich eine Antwort auf @Kaiser
Korrekt. Deswegen ja auch die Formulierung „Kommunikation vorgeblicher Benefits“. Meist fallen diesed in den Bereich von Bequemlichkeit (meist auf Kosten von Sicherheit) oder umfassen die künstliche Schaffung von Bedarf (bspw. Health-Tracking zur angenblichen Verbesserung zur Gesundheit (gegen Erfassung persönlicher Gesundheitsdaten)).
Und oft gilt ja auch: Je teuerer, desto mehr Wert wird der Investition zugeschrieben. Und da wird dann gerne auch einmal ein Kredit aufgenommen oder Ratenzahlung vereinbart von Menschen, die sich nach ehrlicher Einschätzung sich das weder leisten können noch – in Betracht der reellen Vorteile – sollten.
Korrekt. Deswegen ja auch die Formulierung „Kommunikation vorgeblicher Benefits“. Meist fallen diesed in den Bereich von Bequemlichkeit (meist auf Kosten von Sicherheit) oder umfassen die künstliche Schaffung von Bedarf (bspw. Health-Tracking zur angenblichen Verbesserung zur Gesundheit (gegen Erfassung persönlicher Gesundheitsdaten)).
Und oft gilt ja auch: Je teuerer, desto mehr Wert wird der Investition zugeschrieben. Und da wird dann gerne auch einmal ein Kredit aufgenommen oder Ratenzahlung vereinbart von Menschen, die sich nach ehrlicher Einschätzung sich das weder leisten können noch – in Betracht der reellen Vorteile – sollten.
Nicht alles was technisch machbar ist macht auch Sinn.
+1
Ich bin Augenoptikermeister und ich glaube, das könnte für stark Sehbehinderte echt eine Hilfe sein, es gibt bisher ganz rudimentäre Geräte, die man an den Brillenbügel clipsen kann und dann demjenigen der nicht mehr sehen kann hilft ein Objekt zu erkennen (z.B. Geldschein und dessen Wert). Mit einem iPhone in der Tasche und dessen Rechenleistung und KI könnte das ein Gamechanger werden….. klar ist das nicht der erste Fokus dieser Entwicklung, könnte als Nebenprodukt aber echt was für diese Menschen ändern.
Das wäre dann tatsächlich mal ein guter Anwedungszweck. VOrausgesetzt es gibt kein Datenabfluss zu Appole oder Dritten und alles geschieht on device.