Apple Pay: ADAC bestätigt Ende der LBB-Kooperation

Neue Partner-Bank wird gesucht

Anfang Oktober hatte es sich schon abgezeichnet: Die Landesbank Berlin möchte die Kooperation mit Amazon und dem ADAC beenden. Die LBB gibt nämlich die entsprechenden Kreditkarten aus und möchte das Geschäft abstoßen. In einer Mitteilung bestätigt nun der ADAC das Ende der Kooperation mit der LBB und kündigt gleichzeitig an, dass ein neuer Partner schon gesucht wird.

Vorerst lassen sich die Kreditkarten bis 2023 uneingeschränkt weiter nutzen. Bis dahin wird der ADAC eine Lösung präsentieren und Bestandskunden und Kundinnen informieren, wenn ein neuer Partner gefunden ist. Dabei wird der ADAC mit der neuen Bank wohl ähnliche Konditionen verhandeln, denn das komplette Servicepakt mit Tankrabatten und Versicherungsleistungen soll auch zukünftig im vollen Umfang zur Verfügung stehen.


Jörg Helten, Vorstand der ADAC SE:

Ab 2023 werden wir das ADAC Kreditkartenprogramm als eines der führenden Co-Branding-Programme mit einem neuen Kooperationspartner weiterführen. Die zugehörigen Produkte und Services werden wir auch künftig an den Erwartungen unserer Mitglieder ausrichten. Wir planen, die bisherigen Leistungen nahtlos weiterzuführen und das Programm in der neuen Partnerschaft weiter auszubauen. Oberste Priorität haben dabei die Bedürfnisse unserer Bestandskunden.

Amazon hat sich noch nicht geäußert

Während der ADAC Stellung bezieht, sieht es bei Amazon anders aus. Hier hält man sich noch bedeckt, allerdings kann man davon ausgehen, dass schon jetzt hinter verschlossenen Türen verhandelt wird. Auch hier werden Kunden und Kundinnen rechtzeitig informiert, im Gespräch als neue Partner sind die Solarisbank, Railsbank oder Starling. Möglicherweise können sich Amazon-Kunden und Kundinnen ja auf Apple Pay freuen, wenn der neue Kooperationspartner diese Technik anbietet.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Den letzten Satz verstehe ich nicht ganz, den die LBB unterstützt ja grds. Apple Pay, wie z. B. ja auch bei der ADAC Kreditkarte. Also ist nicht die Bank das Problem, sondern eher Amazon.

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