Apple TV+: Apple gründet eigenes Filmstudio für Eigenproduktionen

Einsparung von Lizenzkosten

Es ist nicht mehr lange hin, dann wird Apple am 1. November 2019 mit dem neuen Streamingdienst Apple TV+ an den Start gehen. Das Angebot wird ist dann im Hinblick auf die Auswahl nicht vergleichbar mit der Konkurrenz von Netflix und Amazon Prime Video, aber steckt voller großer finanzieller Investitionen. Allein die beiden Staffeln der Aufmacher-Serie „The Morning Show“ mit Jennifer Aniston soll Apple etwa 300 Millionen USD gekostet haben. 

Um sich in Zukunft unabhängiger von Lizenzgebühren zu machen, gründet Apple laut eines Berichts von The Hollywood Reporter nun ein eigenes Filmstudio. Die erste Produktion aus eigener Hand ist auch bereits gesichert: „Masters of the Air“, die aus neun Teilen bestehen wird und den Zweiten Weltkrieg, genauer gesagt den Kampf zwischen der US-Luftflotte und Nazi-Deutschland, zum Thema hat. 

Spielberg und Hanks als ausführende Produzenten

Für die „Masters of the Air“-Serie konnte Apple das entsprechende Konzept von HBO aufkaufen. HB hatte seinerzeit die Serien „Band of Brothers“ und „The Pacific“ veröffentlicht, die als Vorgänger der neuen Serie gelten. Als ausführende Produzenten sollen wie schon in der Apple TV+ Serie „Amazing Stories“ Steven Spielberg und nun auch Tom Hanks agieren. 

Mit der Gründung eines eigenen Filmstudios macht sich Apple finanziell unabhängiger und kann nicht nur Lizenzgebühren vermeiden, sondern die eigenen Produktionen auch besser auswerten. Mitstreiter wie Disney Plus oder auch HBO Max verfolgen diese Strategie schon länger und beauftragen Neuproduktionen zumeist bei den internen Filmstudios. Aktuell besitzt Apple laut The Hollywood Reporter keine der bisherigen gut 20 Serien, die in Auftrag gegeben wurden, selbst.

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