Autobahn: Update für die App vom Bund mit Serviceanzeige und Standortauswahl

Version 1.2.3 jetzt im App Store

Die offizielle Autobahn-App (App Store-Link) von der Autobahn GmbH des Bundes ist im Juli dieses Jahres für iOS-Geräte erschienen. Seit dem Start fragt man sich eigentlich, was diese App überhaupt für einen Mehrwert bieten soll oder will. Von Seiten des Entwicklerteams heißt es dazu:



„Die Autobahn App spricht Nutzerinnen und Nutzer der deutschen Autobahnen an, die zusätzlich zu den Möglichkeiten ihrer verwendeten Navigations-App weitere verlässliche Informationen zu den Autobahnen des Bundes suchen. Insbesondere Vielnutzerinnen und -nutzer wie Pendlerinnen und Pendler oder Berufskraftfahrerinnen und -fahrer erhalten wertvolle Zusatzinformationen zur aktuellen Verkehrslage und zu geplanten und aktuellen Baustellen.“

Passend zum erhöhten Verkehrsaufkommen zu den Weihnachtsfeiertagen hat das Entwicklerteam nun ein frisches Update für die Autobahn-App im App Store veröffentlicht, mit dem einige Erweiterungen und neue Features Einzug halten. Im Changelog werden diese wie folgt aufgelistet:


  • Standortauswahl zur Planung von Routen
  • Anzeige von Services auf der Route
  • Speichern von Services als Zwischenziel
  • Integration der NUNAV-App zur Step-by Step-Navigation
  • Integration eines Dashboards mit kumulierten Informationen zur Autobahn
  • Aktuelle Parkplatzinformationen

Mit diesen erweiterten Informationen dürfte es für Nutzer und Nutzerinnen der App noch einfacher sein, unterwegs die richtigen Orte zu finden und eine Reise besser zu planen. Mir selbst erschließt sich der Mehrwert der Autobahn-App gegenüber einer Navi-Anwendung wie Google oder Apple Maps aber bisher nicht, denn auch dort finden sich alle relevanten Informationen entlang der Route wie Points of Interest, Verkehrsinfos, Parkplätze und mehr.

Wie geht es euch, kommt die Autobahn-App bei euch zum Einsatz? Wenn ja, für welche Zwecke nutzt ihr sie? Wir sind gespannt auf eure Kommentare zum Thema.

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Kommentare 5 Antworten

  1. 1,2 Millionen Euro für eine App mit diesem lächerlichen Funktionsumfang. Ich sollte eine eigene Firma gründen und für den Staat Apps programmieren…

  2. Wenn so prominente Punkte wie die Elbtunneleinfahrten angeblich „vorübergehend“ abgeschaltet sind (seit 8 Monaten),dann passt das nicht für ein solches Prestigeprojekt…
    Eine generelle Anzahl von Parkplätzen interessiert wohl auch die wenigstens,sondern viel mehr wie viele aktuell(!) frei wären…

  3. Schön, dass man dafür Geld übrig hat. 👍🏻

    Hat zwar nur indirekt mit den Autobahnen zu tun, aber generell sollten alle Navi-Apps auf eine Datenbank zugreifen können, wo jede – absolut jede noch so kleine Baustelle – vermerkt ist, welche den Verkehr einschränkt, weil eine Spur, komplette Straße oder weiß der Geier, gesperrt ist.
    Da hakt es aber vermutlich an der Bund-Länder-Kommunikation.
    Kann doch nicht so schwer sein, ein Zentralregister für so eine Lappalie anzulegen, worauf jedes Navi Zugriff hat.

    Erst vor wenigen Wochen wieder selbst erlebt, dass ein Teilstück der Bundesstraße aufgrund von Bauarbeiten längere, unbestimmte Zeit gesperrt war und eine günstige Umleitung nicht der offiziellen entsprach, ich also früher hätte anders fahren müssen.

    Zum Glück wird man über das Ende der Bauarbeiten in Blitzer-Warn-Gruppen informiert.

    Das Beispiel zeigt gut und deutlich, dass hier ein Zentralregister her muss, wo sich jeder die Daten abzapfen kann.

    Aber was erzähle ich da… wir brauchen in unserem Land ja auch für einen Facharzt eine analoge Überweisung in Papierform, jedes fuggin‘ Quartal…
    Da brauch ich mit so einer Science-Fiction-AA erst gar net kommen…

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