Bluetooth-Headset Jabra Eclipse: Nur 5,5 Gramm schwer und mit tragbarer Ladestation

Mit den Apple Earpods gibt es bereits die Möglichkeit, kabelgebunden Telefonate per integriertem Mikrofon zu führen. Deutlich mehr Komfort bietet das Mono-Headset Jabra Eclipse.

Jabra Eclipse 1Insbesondere im Auto oder auf Reisen kann ein kleines Bluetooth-Headset von großem Vorteil sein: Telefonate lassen sich dank des im Ohr eingesetzten kleinen Steckers schnell und bequem annehmen, ohne irgendwelche Kabel einstöpseln zu müssen. Zudem sind die Headsets mittlerweile so klein gebaut, dass sie kaum mehr auffallen.

Ein Vorreiter in Sachen Bluetooth-Headsets ist der dänische Hersteller Jabra, von dem wir auch bereits das Modell Stealth genauer in Augenschein nehmen konnten. War letzteres bereits mit 8,3 Gramm ein echtes Fliegengewicht, ist das nun seit einiger Zeit am Markt erhältliche Jabra Eclipse nochmals im Gewicht reduziert worden – das kleine Mono-Headset bringt nur winzige 5,5 Gramm auf die Waage und ist damit kaum im Ohr zu merken. Erhältlich ist das Jabra Eclipse unter anderem bei Amazon, wo für die schwarze Farbvariante derzeit ein Preis von 74,30 Euro inklusive Prime-Option fällig wird.

  • Jabra Eclipse in Schwarz für 74,30 Euro (Amazon-Link)

Im Lieferumfang des Leichtgewichtes findet sich überraschenderweise nicht nur das Headset selbst samt eines kurzen MicroUSB-Kabels zum Aufladen sowie drei Paar EarGels in verschiedenen Größen, sondern auch eine zusätzliche Transport- und Ladestation mit einem Gewicht von 35 Gramm, die an einen geschliffenen Kieselstein erinnert. Das Headset wird dank einer Vertiefung und eines starken Magneten aufgenommen und gleichzeitig geladen. Laut Angaben des Herstellers lässt sich so die Sprechzeit des Headsets von 3 Stunden auf insgesamt 10 Stunden verlängern.

Auch die Spezifikationen des Jabra Eclipse lesen sich eindrucksvoll: Neben Bluetooth 4.1 und einer Option zum NFC-Pairing wurde im Inneren Technik verbaut, die Musikqualität erreicht und es dem Nutzer damit sogar erlaubt, Musik und Audiobooks mit dem Headset zu hören – wohlgemerkt, nur auf einem Ohr. Ebenfalls möglich ist die Aktivierung von Siri bzw. Google Now und Cortana sowie das Vorlesen von Nachrichten (bisher nur für Android-Geräte). Eine eigene, kostenlose App namens Jabra Assist (App Store-Link) dient zur Konfiguration des Headsets und erlaubt das Anpassen der Audio-Qualität, die Auswahl der Sprachansagen, dem Wiederfinden des Headsets sowie dem Update der Firmware.

Maximale Bluetooth-Reichweite von 30 Metern

Die Einrichtung des Jabra Eclipse ist dank der iOS-App schnell abgeschlossen, so dass das Headset bereits nach kurzer Zeit einsatzbereit ist. Entnimmt man es aus der Ladestation, wird das Gerät automatisch aktiviert und verbindet sich nach einem ersten Pairing automatisch mit einem bekannten iOS-Device. Beim Zurücklegen wird in der Ladestation mittels dreier LEDs der aktuelle Ladestand angezeigt, zudem gibt es eine sogenannte „Power Nap“-Funktion, mit der längere Standby-Zeiten erreicht werden können. Headset und Ladestation sind über den MicroUSB-Port binnen 3 Stunden voll aufgeladen.

Jabra Assist

Bei meinen ersten Erfahrungen mit dem Jabra Eclipse war ich vor allem überrascht über das unauffällige Design des kleinen Headsets – es ist wirklich kaum im Ohr zu merken. Zwei Doppelmikrofone sorgen für eine wirklich beeindruckende Gesprächsqualität beim Menschen am anderen Ende der Leitung, und dank einer maximalen Reichweite von 30 Metern konnte zumindest ich mich problemlos in meiner Wohnung bewegen, ohne Abbrüche der Verbindung in Kauf nehmen zu müssen. Eingehende Anrufe werden übrigens über ein simples Antippen des Headsets angenommen und können mit der gleichen Geste auch wieder beendet werden.

Meine Testanrufe, das Abspielen von Musik und die Nutzung von Apples Sprachassistentin Siri verliefen allesamt problemlos. Angerufene Personen wollten teils nicht glauben, dass ich mit einem Bluetooth-Headset im Auto telefoniere – Geräuschunterdrückung sei Dank.

Jabra Eclipse lässt sich nur im rechten Ohr nutzen

Was man allerdings nicht verschweigen darf, ist die Tatsache, dass sich das Jabra Eclipse aufgrund seiner spezifischen Bauweise nur dazu eignet, am rechten Ohr getragen zu werden. Wer beispielsweise über eine verringerte Hörfähigkeit auf diesem Ohr verfügt oder aus anderen Gründen lieber das linke Ohr bevorzugt, ist auf Alternativen angewiesen. Auch das Fehlen einer direkten Ladeoption per MicroUSB am Headset selbst ist für mich etwas unglücklich gelöst – ohne das Kieselstein-Ladegerät darf man demnach nicht aus dem Haus gehen.

Die hervorragende Audioqualität und das federleichte Gewicht, ebenso wie das sehr moderne, ansprechende Design und Sprachansagen zur Konfiguration machen beim Jabra Eclipse aber viel wett und sorgen für ein positives Fazit. Wer viel unterwegs ist und oft telefonieren muss, sollte sich dieses Fliegengewicht fürs Ohr definitiv genauer ansehen.

Kommentare 11 Antworten

  1. warum sagt man eigentlich nicht, dass das Jabea Eclipse in weiss bei Amazon für 69,43 Euro gibt?? Schlecht recherchiert oder nur wegen den 5 cent mehr Provision??

      1. Zum Glück ist ja keiner von euch gezwungen, diesen (für uns KOSTENLOSEN) Blog zu lesen… Vielen Dank an dieser Stelle an das appgefahren-Team für die vielen guten Tipps, die ich hier im Laufe der Zeit schon gefunden habe!

  2. Ich nutze das „Supreme“ von Jabra schon mehrere Jahre und bin immer noch begeistert. Der Akku hält ca. sechs Stunden durch und ist schnell aufgeladen. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, stundenlang das Handy ans Ohr zu halten.

  3. Was ich wirklich sehr empfehlen kann, ist das Plantronics Explorer 50. Keine 17 Euro, sitzt perfekt, drückt überhaupt nicht, sehr gute Gesprächs- und Hörqualität…und lange Akku-Laufzeiten. Ich habe schon einige Bluetooth-Headsets ausprobiert…aber dieses Gerät schlägt sie alle um Längen!!! Hervorragende Beurteilungen bei Amazon sprechen eine eindeutige Sprache.
    http://www.amazon.de/Plantronics-Explorer-50-Bluetooth-Headset/dp/B00SF6NR5G/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1461180912&sr=1-1&keywords=plantronics+explorer+50

  4. Wenn das Teil dermaßen leicht ist und aus dem Ohr rutscht, merkt man das überhaupt? Und was ist, wenn man mal kräftig niesen/husten muss, das hat man ja direkt eingeatmet. ?

  5. Ich bin auf der Suche nach einem Bluetooth Headset, dass bei einem Anruf den Namen bzw. die Nummer des Anrufers ansagt, so dass ich nicht immer auf mein Handy schauen muss, wenn es klingelt. Kennt ihr ein Gutes?

    1. Plantronics Voyager Legend! Kein anderes Headset hat außerdem eine so gute Geräuschunterdrückung. Tempo 200 auf der Autobahn, der Gesprächspartner hört davon nichts.

  6. Das sieht immer so beschissen aus, wenn jemand ein Bluetooth Headset trägt, ich lach mich immer schlapp. Wichtigtuer hoch drei im Supermarkt…
    Im Auto ist dies ohnehin ein No-Go, wer so „wichtig“ ist, soll sich ein Auto mit ordentlicher Freisprecheinrichtung kaufen oder mal ganz einfach das unnötige Telefonieren sein lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de