Buntes MacBook: 8 Sparmaßnahmen sorgen für Einschränkungen

Günstig-MacBook muss auf Funktionen verzichten

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Farbiges MacBook

Apple soll schon bald ein deutlich günstigeres MacBook vorstellen, und deshalb verdichten sich kurz vor dem Launch immer mehr Hinweise auf abgespeckte Technik. Das Gerät richtet sich vermutlich an preisbewusste Käufer und Käuferinnen, während es gleichzeitig bewusst unterhalb bestehender Modelle positioniert wird.

Leak nennt gleich 8 mögliche Einschränkungen

Ein Leaker analysierte interne macOS-Testdateien, weshalb nun mehrere mögliche Kompromisse bekannt wurden. Demnach könnte das Display dunkler ausfallen, während außerdem die True-Tone-Funktion komplett fehlen soll.


Auch beim Speicher spart Apple wohl deutlich, denn Varianten über 512 GB sind laut Leak aktuell nicht geplant. Zudem könnten langsamere SSD-Geschwindigkeiten eingesetzt werden, weil wahrscheinlich nur ein einzelner NAND-Chip verwendet wird.

Ausstattung wirkt bewusst reduziert

Das neue Notebook unterstützt angeblich kein Schnellladen, während außerdem eine Tastaturbeleuchtung gestrichen werden könnte. Zusätzlich sollen hochohmige Kopfhörer nicht direkt unterstützt werden, weshalb Audioprofis Einschränkungen erwarten müssen.

Beim Funkstandard verzichtet Apple offenbar auf den neuen N1-Chip, sodass stattdessen ein externer MediaTek-Chip zum Einsatz kommen könnte.

iPhone-Chip statt M-Serie?

Statt eines klassischen M-Prozessors soll ein A18-Pro-Chip arbeiten, wodurch Leistung und Energieeffizienz zwar solide bleiben, jedoch klar unter Pro-Modellen liegen dürften. Ein kleineres 12,9-Zoll-Display sowie vermutlich 8 GB RAM sollen das Einsteiger-Konzept zusätzlich unterstreichen.

Auch die Anschlüsse könnten einfacher ausfallen, denn gewöhnliche USB-C-Ports ersetzen wohl schnellere Thunderbolt-Verbindungen.

Farben, Preis und Vorstellung

Gerüchten zufolge erscheint das Notebook in auffälligen Farben, wodurch Erinnerungen an frühe iBook-Modelle geweckt werden sollen. Der Preis könnte zwischen 599 und 799 US-Dollar liegen, weshalb Apple erstmals ein echtes Einstiegs-MacBook anbieten würde.

Eine Präsentation wird ohne großes Event erwartet, während Medien das Gerät vermutlich bei lokalen Experience-Terminen erstmals testen dürfen.

(via MacRumors)

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Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 23 Antworten

  1. Keine Tastaturbeleuchtung im Jahr 2026. Kann man bei Apple natürlich machen. Macht wahrscheinlich einen riesengroßen Preissprung aus. 😉😉

    1. Und weiter? Ich wenn man nur simples Office macht und normales surfen, langen 8GB Dicke.

      Braucht man mehr, Glückwunsch, dann bist du nicht die Zielgruppe für ein Einsteigergerät bzw. eben auch niemand der Simple Office Sachen macht und normales Internet surfen betreibt.

      1. Es gibt Menschen, die können alles argumentieren. Was sagst du denn zum großen Preistreiber beleuchtete Tastatur, die bei Apple weggelassen werden soll im MacBook SE ? 😉

        1. Hat mit Argumentieren nun wenig zu tun, ich sagte nur dass wenn man mehr wie 8GB Speicher benötigt schlicht nicht die Zielgruppe für dieses MacBook ist.

          Ich persönlich glaube aber auch nicht dass der Ram aufgrund von Sparmaßnahmen auf 8GB eingeschränkt wurde, das ist schlicht ein Grund um ein größeren Unterschied zu den MacBook Air zu schaffen, ähnlich wie eben auch die Beleuchtete Tastatur.

          Sie hatten schon mal ein MacBook welches nicht wirklich anklang gefunden hat, da der Unterschied zum Air zu marginal war.

          12″ Retina MacBook vs 11″ MacBook Air (hatte eigentlich 11,6″)
          das Retina Display selbst konnte man sich da eigentlich schenken.
          1440×900 vs 1366×768, das sind gerade mal 6ppi Unterschied

  2. Wenn man den Artikel liest muss man denken, das Gerät soll für angestammte Mac-User oder für Profis sein. Obwohl: ist ja alles nur Gerücht.

    1. Zumal mittlerweile 99% der Mac User sogar nur DAUs sind und bis auf Office und Surfen damit eh nichts machen. Dafür sich aber ein gut ausgestattetes Pro auf den Schreibtisch stellen.

        1. Woher? Schau einfach mal in Apple Foren und vergleiche was für Fragen vor so 15-20 Jahren gestellt wurden und welche da nun drinnen stehen. Das sowas wie, wie schalte ich den Mac aus nicht drinnen auftaucht ist ein Wunder.

          Wenn du nicht zu den 99% der DAUs gehörst, sei doch froh, ändert aber nichts daran dass viel zu viele das Zeug nur kaufen als Statussymbol sich aber nie wirklich damit beschäftigen.

  3. klingt eigentlich vernünftig für 80% der User. Aber keine Tastaturbeleuchtung wäre ja fast schon Schikane. Vor allem ist es kein Pro Feature

    1. Bei Apple schon. 😉 So ein Preistreiber ist eine beleuchtete Tastatur ja auch wieder nicht. Albern die wegzulassen im Jahre 2026. Naja, es wird wie immer seine Käufer finden. Gibt es mittlerweile ein GSM Chip in den MacBooks ? 😉

  4. Verstehe diese gekünstelte Empörung einiger hier nicht.
    Es ist eben ein Einsteiger Modell für alle denen die 1k € Grenze zu viel ist.

    Und der A18 Pro ist Leistungstechnisch vergleichbar mit einem M1.
    (schlägt ihn sogar bei der Single-Core-Leistung und das bei deutlich höherer Energieeffizienz)

    Also macht ihn das zum perfekten Einstiegsgerät (Internet und Office), es wird ja auch nicht als „Pro“ beworben zum Bearbeiten von mehreren 16K Videos gleichzeitig…
    Deswegen verstehe ich auch den Wegfall von Thunderbolt und den N1 Chip.
    Der normale Nutzer braucht eben kein WiFi 7, 9000 MB/s SSD oder 80 Gbit/s Thunderbolt-Übertragungsrate.

    Vor allem als Schüler oder Student ist man froh wenn das Gerät bei normalen Office Aufgaben stabil läuft bei langer Akkulaufzeit.

    1. Verstehe ich auch nicht, aber der Artikel gibt es halt her, denn in diesem wird ja auch nicht erwähnt dass diese Features nicht jeder braucht.

      Die ganze Arbeit die hier im Blog verrichtet wird, könnte ohne Probleme mit diesen MacBook erledigt. Dafür brauche es weder ein Mac Studio, noch ein MacBook Pro und auch mein MacBook Air. Man kann es sich aber halt über den Blog leisten mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, ist legitim und dafür wird ja bei anderen Dingen gespart, da man denen nicht so viel Wert einräumt.

  5. „denn gewöhnliche USB-C-Ports ersetzen wohl schnellere Thunderbolt-Verbindungen“

    Welches Protokoll bieten denn diese USB-C, was ja nur den Stecker beschreibt, Anschlüsse stattdessen?

    1. Das Einsteiger-MacBook hat keine Anschlüsse. Braucht man doch nicht. Man hat doch Airdrop und iCloud. Apple musste knallhart kalkulieren und musste sogar eine beleuchtete Tastatur weglassen. 😉😉

  6. 799$ werden dann ja zu 869€ halt der normale Umrechnungskurs, denn die 799$ SIND JA NETTO!!!!!!!!!!!
    Und dann bin ich nur noch 100€ vom MacbookAir entfernt.
    Wen soll also DIESES Macbook eigentlich ansprechen?

        1. Ein paar wenige Dinge sind richtige News, zum Beispiel wenn es wieder einen neuen Staubsauger gibt von irgend einen Chinesischen Hersteller, der eh niemals einen Dyson oder Vorwerk ersetzten kann.

        2. Hat ja auch keiner geschrieben das es 799,- $ kostet
          Sondern, Zitat: …könnte zwischen 599 und 799 US-Dollar liegen…

          Das günstigste MacBook Air kostet 1.099 € (UVP) also würde es genau die Leute ansprechen denen dieser Preis zu viel ist.
          Und nochmal: es handelt sich bei alldem nur um Gerüchte eines noch nicht offiziellen vorgestellten Produktes…

          Bis dahin gilt weiterhin… Hätte, hätte, Fahrradkette…

          1. Sind dann 509-679€ (ohne Steuer wären) mit sind wir zwischen 603-805€ und das sind seltsame Preise, wie an Apple kennt wird es da dann aber auch nicht 599 bzw. 799€ werden sondern eher 649 und 849 und da kann man sich schon fragen ob man nicht wirklich entsprechendes drauf legt und das Air kauft, welches dazu Regelmäßig für 899€ zu bekommen ist. Klar auch diese MacBook wird einen anderen Straßenpreis dann erhalten, aber selbst dann glaube ich irgendwie nicht dass es auf unter 500€ fallen würde.

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