iTapeRush: Das große Retro-Rennen

Wir haben uns iTapeRush angesehen. Ob das Spiel mit der internationalen Konkurrenz mithalten kann?

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Angry Birds, Doodle Jump und Cut the Rope sind drei der erfolgreichsten Casual-Titel für das iPhone. Alle stammen von internationalen Entwicklerteams. Der wohl einzige richtige Kracher aus deutscher Sicht war bisher Tiny Wings. iTapeRash wurde vor einiger Zeit als „neu und beachtenswert“ eingestuft. Was hat das 79 Cent teure Spiel zu bieten?

iTapeRush (App Store-Link) ist eine Mischung aus Jump’n’Run, Pac-Man und Puzzle-Spiel. In dem im Arcade-Stil gehaltenen Spiel geht es darum, bis zu drei verschiedene Kassetten zum richtigen Rekorder zu transportieren. Das klingt erstmal ganz einfach, wie auch die ersten Level zeigen.

Im Handumdrehen sind die ersten fünf Level gemeistert. Hier trifft man bereits auf einige andere Personen, denen man lieber aus dem Weg gehen sollte – denn dann gibt es etwas auf die Nase und die Runde ist vorbei. Gesteuert wird iTapeRush ganz einfach über Berührungen auf dem Bildschirm – der Charakter läuft immer in die Richtung, in die auch gedrückt wird.

Erschwerend kommt hinzu, dass man immer nur eine Kassette transportieren kann und dann natürlich auch zum richtigen Ziel bringen muss. Die ersten Frustanfälle gab es bei uns bereits in den Leveln sechs und sieben. Aber genau so sollte ein Spiel ja auch sein: Nicht zu einfach.

In iTapeRush kommt es wirklich darauf an, den richtigen Moment zu erwischen und den optimalen Weg zu wählen, um den Bösewichten aus dem Weg zu gehen. Ab und zu versperren auch andersfarbige Rekorder den Weg, man kann nicht immer den kürzesten Weg gehen. Spannend sind auch die „Lauf-Felder“: Einmal betreten, kann man Richtung und Geschwindigkeit nicht mehr verändern, Gefahren ist man so hilflos ausgesetzt. Manchmal gibt es aber keinen anderen Weg.

Mit insgesamt 100 Leveln ist der Umfang des Spiels für den Preis von 79 Cent absolut gerechtfertigt. Gerade später muss man wirklich etwas knobeln und alles richtig machen, um ein Level zu beenden. Etwas schade finden wir, dass man beim Verlust eines Lebens immer wieder von vorne beginnen muss. Hier wäre zumindest ein Checkpoint pro Labyrinth wünschenswert, denn gerade wenn man mit der letzten Kassette unterwegs ist und dann noch einmal von vorne beginnen muss, kann es etwas nervig werden. Eine Sache finden wir aber noch schlimmer: Anscheinend ist die App nicht Multitasking-optimiert. Verlässt man iTapeRush während eines Levels, muss man danach ebenfalls wieder vom Anfang beginnen.

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Meine Stadt: Komplettpaket für den wissenshungrigen Einwohner

Nicht nur am eigenen Wohnort, sondern ganz besonders in fremden Städten tut man sich oft schwer, dringend benötigte Informationen immer und überall bereit zu haben: Wo ist der nächste Italiener, wann fahren von wo die Busse, was läuft heute abend im Kino? Mit meinestadt.de (App Store-Link) hat man all diese Infos auf einen Blick.

Meine Stadt: Komplettpaket für den wissenshungrigen EinwohnerMeine Stadt: Komplettpaket für den wissenshungrigen EinwohnerMeine Stadt: Komplettpaket für den wissenshungrigen EinwohnerMeine Stadt: Komplettpaket für den wissenshungrigen Einwohner

Die App für iPhone und iPod Touch ist in ihrer neusten Version, die am 9. Mai veröffentlicht wurde, gratis im App Store verfügbar. meinestadt.de bietet eine Sammlung von vielen kleinen, aber nützlichen Funktionen wie zum Beispiel POIs, Branchen- und Telefonbuch, Sehenswürdigkeiten, Sonderangebote, Kinoprogramm, Wetter, Lokale Nachrichten und noch vieles mehr, für das man sonst sicher mehrere Apps auf dem iDevice hätte haben müssen.

Gleich nach dem ersten Start der nur 3,7 MB großen App – die neben deutscher, englischer und französischer auch in russischer Sprache verfügbar ist – wird nach dem aktuellen Standort gefragt. Diesen kann man über die eingebauten Ortungsdienste (beim iPhone), aber auch per WLAN oder manueller Eingabe der Stadt oder einer Adresse ermitteln. In meinem Test fand die App auch zwei kleinere Orte mit ca. 8.000 und 18.000 Einwohnern. Schließlich sind alle knapp 12.000 deutschen Städte und Gemeinden in der App zu finden.

Im Hauptmenü finden sich dann viele übersichtlich dargestellte Mini-Apps im Piktogramm-Stil, die auf 3 Seiten verteilt sind. In den Einstellungen lassen sich diese je nach eigenen Präferenzen auch verschieben: Fährt man beispielsweise öfters Taxi, lässt sich diese Mini-App gleich auf die erste Seite verlegen, so dass man sie sofort zur Hand hat. Auch der Standort läßt sich in den Einstellungen entweder speichern oder mit jedem Start der App wieder neu definieren.

Natürlich würde es unseren Rahmen bei weitem sprengen, wenn ich alle Mini-Apps hier im Testbericht vorstellen würde – deswegen habe ich einige besonders erwähnenswerte herausgepickt. Als mein persönlicher Favorit hat sich schon nach kurzer Zeit die Angebots-App, die in Kooperation mit KaufDa.de aktuelle Sonderangebote im Umkreis des jeweiligen Standortes auflistet, erwiesen. In einer Liste aller in der Umgebung befindlichen Einkaufsmöglichkeiten sind diejenigen gelb unterlegt, die aktuelle Prospekte zur Ansicht bereitstellen. Diese kann man sich dann gleich auf dem Gerät ansehen und so vielleicht das ein oder andere Schnäppchen machen.

Einen weiteren Blick wert ist die „Sehenswert“-Mini-App: hier werden unter Zur-Hilfe-Nahme von Wikipedia-Artikeln verschiedene sehenswerte Orte, Häuser und Plätze in der Nähe des Standortes aufgelistet, inklusive der jeweiligen Entfernung vom Standort in Metern. Gerade in fremden Städten kann sich diese Funktion für eine Sightseeing-Tour als nützlich erweisen. Was mich jedoch bei meinem Test mit mehreren kleineren wie größeren Städten wunderte, war erstens, dass auch ganz normale Schulen, wie etwa ein örtliches Gymnasium, dort verzeichnet sind, nicht aber mir bekannte Museen, die ebenfalls in der Nähe waren. Bei einigen größeren Städten ließ sich diese Liste leider auch gar nicht erst laden, das Programm meldete, „Dieser Service ist momentan nicht verfügbar“.

Um sich weitere bildliche Informationen zukommen zu lassen, empfiehlt sich die „Fotos“-App von meinestadt.de die mit mehreren Kategorien (Freizeit und Sport, Menschen, Tiere, Denkmäler und Gedenkstätten, Stadtbild etc.) aufwartet und viele interessante Anregungen, insbesondere für fremde Städte, bieten kann.

Ein weiterer Favorit sind auch die Lokalen Nachrichten, in meinestadt.de mit „Lokale News“ betitelt. Hier finden sich ausgewählte Kurzbeiträge aus örtlichen Tageszeitungen, die in voller Länge über den geräteeigenen Browser geöffnet werden können. In meinem Fall war dies jedoch nicht immer möglich, selbst beim Anklicken des Artikels auf der Website im Safari-Browser bekam ich nicht den vollen Artikel zu sehen.

Wie schon erwähnt, würde es den Appgefahren-Rahmen sprengen, hier alle verfügbaren Mini-Apps vorzustellen (über 30!), aber da die App gratis zu haben ist, lohnt sich für alle, die wissen wollen, was in ihrer Umgebung los ist, der Download auf jeden Fall. Zwar scheint es hier und da noch kleine Problemchen im Datenabruf zu geben, aber die trüben den positiven Gesamteindruck kaum – genau wie vereinzelt eingeblendete Werbung.

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OldBooth im Test: Lustige Portraitfotos mit Retro-Charakter

Schon oft habe ich mich beim Ansehen alter Fotoalben aus dem elterlichen Fundus unter den Tisch gelacht: damalige Frisuren und Kleidungsstile sind für unsere jüngere Generation doch etwas gewöhnungsbedürftig. Mit OldBooth kann man sich jetzt in diese Zeiten zurückversetzen lassen – und damit für jede Menge Lacher sorgen.

OldBooth im Test: Lustige Portraitfotos mit Retro-CharakterOldBooth im Test: Lustige Portraitfotos mit Retro-CharakterOldBooth im Test: Lustige Portraitfotos mit Retro-CharakterOldBooth im Test: Lustige Portraitfotos mit Retro-Charakter

OldBooth (App Store-Link) ist als englischsprachige App momentan für 1,59 Euro für das iPhone und den iPod Touch im App Store verfügbar. Eine Version für das iPad existiert momentan noch nicht. Zeitweise gab es OldBooth auch verbilligt für 79 Cent zu haben, und zwar zuletzt am Osterwochenende. Hier lohnt es sich, die Augen offen zu halten.

Beim Start der App kann man zunächst zwischen verschiedenen Portraitbildern – eines schrecklicher als das andere – auswählen. Es sind 32 weibliche und 31 männliche Vorlagen aus sämtlichen Epochen der letzten 80-100 Jahre vorhanden. Weiterhin gibt es 3 Spezialvorlagen, die mit weihnachtlichen Motiven geschmückt sind. Zwei zusätzliche Packs (20er und 80er Jahre) lassen sich per In-App-Kauf für jeweils 79 Cent dazukaufen; sie beinhalten nochmal je 50 Vorlagen.

Hat man sich für ein bestimmtes Motiv entschieden, geht es daran, die Fotos zu schießen. Mit dem Befehl „Take Photo“ gelangt man in die Standard-Kamera-App des iPhones/iPod Touches – allerdings ist hier die ausgewählte Vorlage sichtbar eingebunden, mit einem Ausschnitt für das einzubauende Gesicht. Hat man nun sein Modell bereitgestellt, muss man nur in etwa die die natürlichen Proportionen einhalten und das Foto bei gutem Licht (!) knipsen.

OldBooth fragt dann, ob man das Bild verwenden will und öffnet bei Bestätigung den Nachbearbeitungs-Screen. Hier sieht man schon die erste Kombination aus Vorlage und eingebautem Gesicht, kann aber das Foto immer noch drehen, zentrieren, vergrößern oder verkleinern. Zusätzlich kann die Helligkeit und auch der Kontrast eingestellt werden, damit natürliche Übergänge zwischen Foto und Vorlage zustande kommen und alles möglichst echt aussieht.

Ist man mit seinem Werk zufrieden, läßt sich das Ergebnis in der Camera Roll speichern und – für ganz Mutige – auch auf Facebook oder Twitter hochladen sowie per E-Mail verschicken. In meinem Test funktionierte der Verschmelzungsvorgang sogar recht gut mit einem Bild von Schauspieler Rowan Atkinson (aka Mr Bean), welches hier noch rumhing – denn ich wollte weder meine armen Eltern noch meinen Freund für diesen Test mißbrauchen.

Wem die 1,59 Euro Kaufpreis für die App noch zu viel sind, kann sich auch erstmal mit der kostenlosen Version anfreunden: OldBooth Lite (App Store-Link) bietet weniger Vorlagen (jeweils 4) als die Bezahl-App. Die Lacher sind garantiert auf eurer Seite, wie meine Ergebnisse mit der App bislang zeigten. Wichtig ist nur, bei guten Lichtverhältnissen kontrastreiche Fotos zu schießen, dann sollten euren Zeitsprüngen in die 20er, 60er oder 80er Jahre nichts mehr im Wege stehen.

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ReelDirector: Ernstzunehmende iMovie-Konkurrenz

Filmschnitt und -bearbeitung auf einem winzigen iPhone-Bildschirm? Spätestens seit auf einer Keynote Apple’s eigene App iMovie vorgestellt wurde, können die kreativen Videofilmer unter uns aufatmen. Wir haben uns für einen Test jetzt allerdings mit einem Konkurrenzprodukt beschäftigt: ReelDirector von Nexvio.

ReelDirector: Ernstzunehmende iMovie-KonkurrenzReelDirector: Ernstzunehmende iMovie-KonkurrenzReelDirector: Ernstzunehmende iMovie-KonkurrenzReelDirector: Ernstzunehmende iMovie-Konkurrenz

Das Entwicklerteam, welches schon so innovative Apps wie die 8mm Vintage Camera (App Store-Link) produzierte, hat seit einiger Zeit ihr Videoschnitt- und Bearbeitungsprogramm im App Store zur Verfügung gestellt. Die Universal-App für das iPhone und das iPad (App Store-Link) schlägt mit kleinen 1,59 Euro zu Buche und nimmt dank der knapp 10 MB an Größe auch kaum Speicherplatz in Anspruch.

Doch wie schlägt sich ReelDirector in der Praxis auf einem kleinen iPhone-Screen? Für unseren Test begab ich mich in den elterlichen Garten und nahm 3 kleine Videoclips in 720p-HD-Auflösung mit der Standard-Kamera-App des iPhone 4 auf, die ich dann zusammenzufügen und etwas aufzuhübschen gedachte.

Obwohl ich zuvor noch nie mit ReelDirector gearbeitet habe, erschließt sich einem das Menü sehr schnell. Zu Beginn eines neuen Filmprojektes werden generelle Einstellungen und Präferenzen abgefragt: man kann zwischen 28 verschiedenen Video-Übergängen, sogenannten Transitions, auswählen sowie einen kurzen Vorspann und/oder Abspann mit Texteinblendungen einbinden. Für die Texte lassen sich verschiedene Schriftarten und Hintergründe auswählen, auch die Position des Textes läßt sich bestimmen.

Nachdem man diese Voreinstellungen getroffen hat, kann man im Hauptbildschirm der App vorhandene Videoclips aus der Camera Roll des Geräts einfügen. In einem kleinen Untermenü lassen sich die einzelnen Clips mit weiterem Text versehen, schneiden, löschen sowie mit zusätzlichen Übergängen ausstatten.

Was besonders positiv hervorzuheben ist, ist die Tatsache, dass auch eigene Musik aus der iPod-Bibliothek hinzugefügt sowie über eine Browser-Adresse auch vom PC/Mac direkt in die App geladen werden kann – langsames Ein- und Ausblenden inklusive. Zusätzlich lassen sich Standbilder erstellen oder Fotos aus der Camera Roll des iPhones mit in die zu erstellenden Filme einbauen. Wer seinen Film gerne mit eigenen Kommentaren hinterlegen möchte, findet auch noch eine Aufnahmefunktion.

Ist dann das Projekt fertig und zufriedenstellend bearbeitet worden, kann es gerendert werden. Dieser Prozess dauerte bei meinem knapp 1-minütigen Mini-Filmchen ca. 8 Minuten und kann dank Multitasking auch im Hintergrund erfolgen. Sobald dieses Prozedere abgeschlossen ist, ertönt ein akustisches Signal. Wem die Filmdatei zu groß ist, kann sie über 3 verschiedene Kompressionsraten (high, medium und low quality) noch verkleinern.

Einziges klitzekleines Manko der App: sie ist nur auf Englisch verfügbar – aber die Bedienung der App sollte selbst mit Schulenglisch kein großes Problem darstellen. Wer sich einen Eindruck von der App und meinem kleinen Testfilm verschaffen möchte, kann sich das kleine Video für diesen Test bei YouTube ansehen.

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Günstig-Bolzer: First Touch Soccer im Test

First Touch Soccer haben wir euch bereits kurz nach dem Release vorgestellt, kurz darauf folgte ein Video und nun der Test.

Günstig-Bolzer: First Touch Soccer im TestGünstig-Bolzer: First Touch Soccer im TestGünstig-Bolzer: First Touch Soccer im TestGünstig-Bolzer: First Touch Soccer im Test

Mit einem Einführungspreis von gerade einmal 79 Cent zählt First Touch Soccer zu den günstigen Fußball-Spielen im App Store. FIFA, PES und Real Football haben auch schon einmal so wenig gekostet, aber wie schlägt sich First Touch Soccer in unserem Testlabor? Genau das wollten wir herausfinden.

Mit der deutschen Menüführung und einem einfachen Aufbau findet man sich schnell zurecht. Auch wenn offizielle Logos von Bundesliga und Mannschaften fehlen, sein Team hat man schnell gefunden. Bevor es mit dem ersten Spiel losgeht, führt der Weg aber für einen kurzen Abstecher auf den Trainingsplatz, auf dem euch die wichtigsten Steuerungsmethoden erklärt werden.

Mit einem Analogstick steuert ihr euren Spieler, wenn ihr den Button weit genug bewegt, sprintet euer Spieler. Mit drei Tasten auf der rechten Bildschirmhälfte passt, flankt oder schießt ihr, in der Verteidigung wird ein Zweikampff geführt, gegräscht oder der Spieler gewechselt. Tippt man zwei Mal auf die rechte Bildschirmhälfte, führt der Spieler einen zufällig Trick aus – nicht immer wird hier die beste Wahl getroffen.

Das erste Mal auf dem Feld wird man schnell feststellen, dass man schon genau dort hin zielen muss, wo der Ball auch hinsoll. Bewegt man den Analogstick in die falsche Richtung, spielt der Spieler den Ball auch dort hin – im Zweifel also mitten auf die Tribüne. So schlecht finden wir das allerdings nicht – denn so bleiben dem Spieler mehr Möglichkeiten.

Großer Umfang sorgt für Abwechslung
Nach einigen Spielstunden muss man sagen, dass Grafik und Animationen nicht ganz mit den Platzhirschen mithalten können. Auch das Gameplay wirkt ab und zu etwas abgehakt, macht aber trotzdem jede Menge Spaß. Und spätestens wenn man voll auf das laufende Spiel konzentriert ist, fällt es kaum noch auf, dass man einen Titel aus einer kleinen Schmiede zockt.

Positiv zu bewerten ist der große Umfang: Bei etwas mehr als 300 MB gibt es unzählbare viele Mannschaften und Ligen. Und auch die Spielmodi sind der Konkurrenz weit voraus: Neben dem Einzelspiel kann man eine komplette Liga-Saison oder ein Turnier absolvieren, im Karriere-Modus eine eigene Mannschaft aufbauen oder im Star-Modus einen einzelnen Spieler steuern – was allerdings ein komplett anderes Spiel erfordert.

Irgendwann werden die Duelle gegen den Computer, der sich in verschiedenen Schwierigkeitsstufen anpassen lässt, aber auch eintönig. Dafür haben die Entwickler einen Multispieler-Modus in First Touch Soccer integriert, der nicht nur über Bluetooth und WLAN, sondern auch über das Internet funktioniert. Hier werden praktischerweise Gegner über das Game Center gefunden. Es gibt aber auch ein großes Leider: Die Verbindungsqualität ist derzeit noch sehr schlecht, es gibt immer wieder Aussetzer, Verzögerungen und Ruckler. Warum der Online-Modus aber ab und zu nicht verfügbar ist, können wir uns nicht erklären.

Kleine Ruckler konnten wir auch offline feststellen, hier sollte man den Arbeitsspeicher des iPhones im Auge behalten: Nachdem wir ein paar Apps im Multitasking beendeten, lief First Touch Soccer wieder rund und flüssig. Einige Nutzer berichteten über einen weißen Bildschirm – hier hilft es, das Spiel komplett zu beenden.

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On Stage bietet Songtexte für die iPod-App

Erst seit einigen Wochen kann man die App On Stage – Lyrics by mp3Lyrics.com (App Store-Link) aus dem Store beziehen.

On Stage bietet Songtexte für die iPod-AppOn Stage bietet Songtexte für die iPod-AppOn Stage bietet Songtexte für die iPod-AppOn Stage bietet Songtexte für die iPod-App

Wir schauen uns die App einmal genauer an und schildern euch die Funktionen sowie die Bedienung von On Stage. Die kleine 2 MB Applikation ist zwar baugleich zur iPod-App, ist dennoch eine eigenständige Applikation. In der Übersicht gesellen sich nun zwei weitere Buttons hinzu: Einmal der Button um nach Songtexten zu suchen und einen „Mehr-Button“.

Der wohl wichtigste Button in der App On Stage befindet sich direkt unter der Zeitleiste. Mit einem Klick auf das iTunes ähnliche Symbol durchsucht die App die Datenbank von Mp3Lyrics.com und zeigt bei erfolgreicher Suche den Songtext auf dem Bildschirm an. Mit einem Fingerwisch kann man ganz einfach durch den Text scrollen. Schön wäre es gewesen, wenn der Text passend zum Lied automatisch weiterläuft.

Die Datenbank von Mp3Lyrics ist sicher recht groß, doch es kommt oft vor, dass Songtexte einfach nicht gefunden werden, da sie schlichtweg  nicht vorhanden sind. Dann wird man mit einem „Keinen Liedtext gefunden…“ auf dem Bildschirm abserviert. Es lässt sich hier keine Aussagen treffen, welche Genre oder Künstler angezeigt beziehungsweise nicht angezeigt werden. Es entsteht allerdings der Eindruck, dass vermehrt deutsche Künstler fehlen, was bei einer internationalen Datenbank kaum überrascht.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Songtexte von jeder Person eingetragen werden können und dabei Fehler nicht ausgeschlossen sind. So kommt es schnell vor, dass der Songtext nicht mit dem Lied übereinstimmt. Wer sich vorab informieren möchte, kann auf der Webseite nachsehen, ob die Lieblingskünstler dort vertreten sind.

Die App On Stage ersetzt die iPod-App, da man auch hier einfach zwischen den Playlisten hin und her springen kann. Die Optik sowie die Bedienung sind fast zu 100 Prozent identisch zur iPod-App, das betrifft auch das Multitasking. Zusätzlich kann man sich mit einem Klick auf den oberen rechten Pfeil das passende, komplette Album des aktuellen Songs, mehr Lieder vom gleichen Interpreten oder weitere Interpreteninformationen anzeigen lassen.

Als eingefleischter Musik-Fan ist solch eine App fast schon ein Muss. Sie verrichten ihren Dienst angemessen und macht genau das, was sie soll, wenn es einen hinterlegten Songtext gibt. Schon jetzt hat der Entwickler angekündigt, dass in Version 2.1 ein Podcast-Support vorhanden sein wird.

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Morgenpost: Regionale Nachrichten für Berliner

Nachdem wir uns die mobile Version der Welt angesehen haben, werfen wir nun einen Blick auf die App Morgenpost – Nachrichten aus Berlin (App Store-Link).

Morgenpost: Regionale Nachrichten für BerlinerMorgenpost: Regionale Nachrichten für BerlinerMorgenpost: Regionale Nachrichten für BerlinerMorgenpost: Regionale Nachrichten für Berliner

Die Morgenpost ist eine der größten Zeitungen in Berlin und informiert über regionale Geschehnisse, aber auch über aktuelle Ereignisse aus der ganzen Welt. Im Gegensatz zur Welt Mobil kann man die Morgenpost gratis aus dem App Store herunterladen. Mit dem Download erhält man ein 30 tägiges Testabo, um die App selbst zu testen und gegebenenfalls das Abo kostenpflichtig zu verlängern.

Der Startbildschirm sieht bei fast jeder Nachrichten-App gleich aus. Anfangs werden die tagesaktuellen Nachrichten aufgelistet, gefolgt von weiteren News, die in verschiedenen Kategorien liegen. Unter anderem findet man folgende Kategorien: Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissen und einigen anderen. Auch in der Morgenpost sucht man vergeblich nach hochauflösenden Grafiken. Aus diesem Grund sehen die Bilder auf der Startseite sehr verwaschen aus.

In den Nachrichten selbst finden sich tolle Bildergalerien und eingebettete Videos wieder. Im Großformat sehen die Bilder gut aus, Videos sollte man lieber nur im WLAN gucken, damit man seinen Datentarif nicht allzu sehr belastet. Eine weitere, sehr nützliche Funktion, ist die Integration von Twitter und Facebook. Mit nur einem Fingertipp kann der gelesene Artikel auf der eigenen Facebook-Pinnwand gepostet oder an Twitter versendet werden. Unter anderem kann man auch eine vorgefertigte Email in die weite Welt hinaus schicken.

Keine Interaktion mit den Nutzern
Wie schon in der Welt Mobil bemängelt, könnte auch hier die eigentliche Ansicht der Nachrichten optimiert werden. Da die Inhalte der App von der Webseite der Morgenpost kommen und sich dort keine Kommentar-Funktion befindet, gibt es in der App selbst auch keine.

Der Vorteil der App ist, dass man als Abonnent jeden Abend die komplette Zeitung des nächsten Tages als PDF-Version vorab bekommt. Allerdings ist der Vorteil, zugleich ein Nachteil. Da es sich um ein reines PDF-Dokument handelt, fällt das Lesen der Zeitung nicht gerade leicht. Nur durch Scrollen und Zoomen kann man die News des nächsten Tages  lesen. Wenn die Entwickler hier keine iPhone optimierte Ansicht hinzufügen, raten wir von einem Premium-Abonnement ab.

Im Gegensatz zur HD Version der Morgenpost, befindet sich in der iPhone-Version eine ausführliche Wettervorschau, sowie einen Liveticker für Sportevents. Durch Eingabe der Stadt erhält man die Wettervorhersage für die komplette Woche mit Anzeigen der Temperatur, der Windstärke und der Niederschlagswahrscheinlichkeit. Unter dem Menüpunkt Sport-Live gibt es Ergebnisse und Tabellen aus der Formel 1, der Fußball-Bundesliga und der Champions League. Außerdem gibt es zu aktuellen Fußball-Bundesliga-Spielen einen Live-Ticker, der minütlich aktualisiert wird, damit man kein Tor mehr verpasst.

Ladezeiten sind noch optimierbar
Die Ladezeiten der App sind im WLAN recht schnell, doch wenn man unterwegs ist, kann es schon einmal passieren, dass ein Artikel gar nicht lädt, oder recht lange braucht. In der Welt mobil haben wir die Funktion iWelt sehr gelobt, doch in der Morgenpost sucht man danach vergeblich.

Sind die 30 Tage Testzeit abgelaufen muss man sich entscheiden, ob man das Abonnement verlängern möchte, oder nicht. Auch hier gibt es wieder die Unterscheidung zwischen dem Standard- und dem Premium-Abo. Der einzige Vorteil des Premium-Abos ist, dass man die vorzeitige PDF-Version der Morgenpost lesen darf. Für 2,99 Euro erhält man ein monatliches Abo, für 9,99 Euro bekommt man direkt drei Monate und wer die Morgenpost ein ganzes Jahr lesen möchte, muss dafür 39,99 Euro auf den Tisch legen. Doch das Beste kommt zum Schluss: Abonnenten der gedruckten Ausgabe der Morgenpost können nach einer Registrierung mit der eigenen Auftragsnummer, die Applikation inklusive der PDF-Ausgabe kostenlos nutzen!

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Lesevergnügen für die Kleinsten: Piggeldy & Frederick im Test

Auch wenn das Durchschnittsalter unseres Blogs wohl kaum noch echte Piggeldy & Frederick-Fans hervorbringt, wollen wir euch trotzdem diese liebenvollen Apps aus dem Hause Ravensburger vorstellen und auf Herz und Nier… sorry, Schwein, testen.

Lesevergnügen für die Kleinsten: Piggeldy & Frederick im TestLesevergnügen für die Kleinsten: Piggeldy & Frederick im TestLesevergnügen für die Kleinsten: Piggeldy & Frederick im TestLesevergnügen für die Kleinsten: Piggeldy & Frederick im Test

Wer die beiden Schweinchen Piggeldy & Frederick noch nicht kennt, hat in seinem Leben wohl auch noch nie das Sandmännchen geguckt. Im Zuge dieser Kindersendung entstanden seit den 70er Jahren mehrere Folgen dieser Legetrickserie, in denen sich alles um das kleine, wissbegierige Schweinchen Piggeldy und seinen großen, weiseren Bruder Frederick dreht. In jeder Folge wird eine konkrete Frage des jüngeren Piggeldy von Frederick fast schon philosophisch beantwortet.

In den beiden aktualisierten Apps der Ravensburger-Familie, die seit dem 3. Mai aus dem App Store geladen werden können, dreht sich alles um Freundschaft und Glück. „Piggeldy & Frederick: Was ist Glück?“ (App Store-Link) und „Piggeldy & Frederick: Was ist Freundschaft?“ (App Store-Link) kosten jeweils 1,59 Euro und sind für das iPhone und den iPod Touch erhältlich. Da sich die Apps vom Aufbau sehr ähneln und sich nur die Geschichten thematisch unterscheiden, haben wir uns für einen gemeinsamen Test der beiden Schweinchen-Apps entschieden.

Lesen oder lesen lassen
Schon beim Starten der App muss man schmunzeln: eine witzige Klaviermusik wie aus einem Stummfilm der 20er Jahre untermalt das übersichtliche und damit kinderfreundliche Menü. Auch kleine Symbole sind unterstützend zu den Menüpunkten vorhanden, falls das Kind noch nicht gut oder gar nicht lesen kann. Man kann nun dort wählen, ob man sich die Geschichte vorlesen lassen oder sie selbst lesen möchte. Zusätzlich gibt es noch als kleines Gimmick ein Memory-Spiel.

Entscheidet man sich für die Variante des Vorlesen-lassens, startet die Geschichte mit einem professionell wirkenden männlichen Sprecher, der sich auch Mühe gibt, die beiden Schweinchen stimmlich unterschiedlich zu intonieren. Was auch sofort positiv ins Auge fällt: die Bilder zur Geschichte sind bewegt, das heißt, die Schweine rollen mit den Augen, Gras weht im Wind, Vögel ziehen am Himmel vorbei. Gerade für Kinder, die sehr auf optische Reize reagieren, ist diese Darstellung sicher höchst interessant. Da stört es auch nicht, dass die Grafiken noch nicht voll retina-optimiert sind.

Während des Vorlesens kann man ein Untermenü aufklappen lassen, in dem sich unter anderem die Geschichte pausieren läßt oder weitere Einstellungen vorgenommen werden können. Hier kommen wir zum nächsten erwähnenswerten Punkt der App: es gibt die Möglichkeit, eine eigene Sprechversion der Geschichte einzulesen. So können z.b. Eltern, die viel unterwegs sind, vorab eine Version einsprechen.

Mini-Memory als kleiner Bonus
Wer lieber selbst liest, für den hält die App auch die Möglichkeit bereit, die gleiche Story mit unterlegtem Text anzusehen. Das Blättern der Seiten funktioniert übrigens immer mit einem Wisch von links nach rechts (zurückblättern) bzw. rechts nach links (vorblättern) und sollte sich so auch schnell Kindern erschließen. Damit man keine Angst ums iDevice haben muss, gibt es außerdem in beiden Modi auch eine Kindersicherung, damit die Kleinen in einem unbeobachteten Moment nicht selbständig mit dem Gerät herumspielen können.

Ist dann die Geschichte komplett durchgesprochen oder -gelesen (was im Schnitt nicht länger als 5 Minuten dauert), kann das Kind auch noch weiterhin beschäftigt werden, und zwar mit einem Memory-Spiel. Zwar gibt es nur insgesamt 16 Kärtchen mit Piggeldy & Frederick-Motiven zum umlegen (4×4), aber für eine kleine Unterhaltung zwischendurch eignet sie sich gut, um die Kleinen auch weiterhin im Zaum zu halten und das Denkvermögen anzuregen.

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Jump Out! – Rettung der Käfer im Test

Vor gut einem Monat, haben wir Euch das Game Jump Out! (App Store-Link) bereits kurz vorgestellt. Mittlerweile ist das witzige „Bug“-Spiel in den iPhone-Charts nach oben in die Top 20 geklettert. Ob dies berechtigt ist werden wir anhand unseres Tests herausfinden.

Jump Out! – Rettung der Käfer im TestJump Out! – Rettung der Käfer im TestJump Out! – Rettung der Käfer im TestJump Out! – Rettung der Käfer im Test

Ähnlich wie bei Cut the Rope besteht das Spielprinzip darin seine Spielfigur zu einem Ausgang, hier ein Loch in der Wand, zu lotsen. Auf dem Weg dorthin, sollen möglichst viele der immer drei vorhandenen Sterne eingesammelt werden.

Die Ausgangsposition der Spielfiguren sind immer klebrige, orange, sich drehende Zahnräder. Berührt man nun die Käfer und zieht sie von ihrem Zahnrad weg, hüpft er in entgegen gesetzter Richtung davon. Dabei gilt es die Regeln der Ballistik zu beachten. In Abhängigkeit von Höhe und Weite erreicht der Käfer dann den nächsten Zielpunkt oder eben nicht. Fällt er auf den Boden, hüpft er noch einen Moment zappelnd umher und beendet mit geschlossenen Augen sein kurzes Käferleben. Man kann die kleinen Käferfreunde also nur solange Steuern wie sie auf den Rädern sitzen. Einmal losgelassen, sind sie den physikalischen Kräften überlassen.

Es gibt insgesamt 4 verschiedene „Bug-Typen“, die mit zunehmender Levelanzahl nach und nach frei gespielt werden. Zum einen gibt es den 0815-Normalokäfer, der euch schon zu Beginn des Spiels zu Verfügung steht. Als zweiten Spieler holt ihr eine Grille an Board. Sie kann vor allem besser hüpfen, was ihr meist ein längeres Leben beschert. Anschließend wird der Schrimp zu Eurem Gefährten, mit dem ihr diverse Wasserlevel bestreitet. Last but not least wird euch eine Schnecke zur Seite gestellt, die ebenso ihre speziellen Fähigkeiten aufweisen kann.

Um noch mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen, gibt es verschiedene Hindernisse, wie Zuckerbarrieren, Ventilatoren, Seifenblasen oder Mauern, um die man herumspringen muss. Der Schwierigkeitsgrad ist auch für nur sporadische Gamer vertretbar, da es meist einen einfachen und einen komplizierten, punktereicheren Weg zum Ziel gibt.

Die Einstellungsmöglichkeiten beschränken sich darauf die Musik an und aus zu stellen. Die Geräusche, die die Käfer machen erinnern ein wenig an die Schleimkugel bei „World of Goo“.

Zur Grafik bleibt anzumerken, dass sie recht nett ist, aber man nicht wirklich sagen kann, ob man denn jetzt einen Käfer oder zum Beispiel eine Raupe spielt. Außerdem stellt sich die Frage, was zum Beispiel diese orangefarbenen Zahnräder darstellen sollen, da einem beim Starten der App gezeigt wird, dass man die Käfer aus einer Art Glas befreien soll.

Bis jetzt gibt es für den Preis der App von 0,79 Cent insgesamt 60 Level. Im App Store sind bereits weitere Level, sowie Auflösung für das Retina-Display des iPhones angekündigt.

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GeoGuide 3D: Outdoor-Tracking mit Offline-Karten

Wir haben euch in letzter Zeit schon mehrere Tracking-Apps für Outdoor-Fans vorgestellt und auch vergleichsweise getestet, zum Beispiel Runtastic und Smartrunner oder MotionX GPS. Mit GeoGuide 3D (App Store-Link) gibt es nun eine App, die sich mit ihren Zusatzfeatures vielleicht schon bald unter euren Favoriten befinden könnte.

GeoGuide 3D: Outdoor-Tracking mit Offline-KartenGeoGuide 3D: Outdoor-Tracking mit Offline-KartenGeoGuide 3D: Outdoor-Tracking mit Offline-KartenGeoGuide 3D: Outdoor-Tracking mit Offline-Karten

Im App Store mit durchschnittlich 3,5 Sternen bewertet, steht die neuste Version der App für das iPhone seit dem 28. April für 1,59 Euro zum Download bereit. Da das ganz auf Englisch gehaltene Programm nur 5,8 MB groß ist, kann man es auch unterwegs schnell über das 3G-Netz geladen werden. Was allerdings nicht „mal eben“ über das 3G-Netz geladen werden sollte, sind die Offline-Karten. Damit kommen wir schon zu einem der Zusatzfeatures, die vergleichbare Tracking-Apps nicht bieten.

Besonders an GeoGuide 3D ist wie gesagt die Möglichkeit, vor einer Tour bestimmte Karten (entweder CycleMaps oder OpenStreetMaps) einer vorher definierten Region herunterzuladen. Per Zoom kann man sich den Kartenausschnitt heranholen, dann auswählen, wie detailliert die Karten sein sollen (Overview, Detailed oder Street Level), sie benennen und dann in einen Ordner laden. Eine Übersichtskarte beispielsweise des Berliner Großraums inklusive Potsdam und Oranienburg hat so etwa 4 MB, bietet allerdings auch keine großartigen Details.

Die heruntergeladenen Kartenausschnitte können dann gleich für das nächste Tracking verwendet werden. In meinem Test machte ich einen Spaziergang von etwa 20 Minuten und pausierte zwischendurch beim Takeaway-Chinesen meines Vertrauens, den ich auch gleich als Waypoint auf der Route registrierte. Hierbei nutzte ich allerdings keine vorher heruntergeladene Karte, sondern wollte die Performance beim direkten Nachladen der Karten unterwegs testen.

In der Hauptansicht der App kann man während des Trackings einige Einstellungen vornehmen, so lassen sich die Kartenausschnitte heran- und herauszoomen und entweder in 2D oder 3D darstellen. Die Ausrichtung der Karte erfolgt wahlweise per Kompass oder wird immer Richtung Norden ausgerichtet. Neben einer kontinuierlichen Höhenmeter-Angabe können über „Profile“ auch die Gesamtkilometer und -zeit und die aktuelle sowie die Durchschnitts-Geschwindigkeit angezeigt werden.

Nach meinem Test-Spaziergang speicherte ich meine Route und konnte diese in einer eigenen Tracklist ansehen, mir in einer Karte zeigen und auch per E-Mail als gpx-Datei zuschicken lassen. Während des Trackings lud die Standard-OpenStreetMap generell schneller und war flüssiger als die CycleMap. Wie die Performance bei schlechtem Empfang in ländlichen Gegenden aussieht, konnte ich bislang nicht testen – in der Stadt hatte ich so gut wie durchgängig 3G-Empfang. Auch mit dem GPS-Empfang gab es zumindest auf meiner Strecke überhaupt keine Probleme.

Einziges Manko, welches ich bei der bisherigen Nutzung festgestellt habe: die Aufzeichnung der Strecke war nicht wirklich genau, teilweise wurde ein erheblich abweichender (+/- 10m) Streckenverlauf in der Karte eingezeichnet. Woran das liegt, vermag ich nicht zu sagen, im Großen und Ganzen war jedoch mein Spaziergang (der sicherlich für richtige Outdoor-Touren kein Maßstab sein sollte) akkurat aufgezeichnet worden.

Wer also gerne mit dem Fahrrad oder mit Wanderschuhen unterwegs ist und auf ein Höhenprofil sowie Offline-Karten nicht verzichten möchte, sollte bei dieser umfangreichen und gut durchdachten App auf jeden Fall die 1,59 Euro investieren. Zur Entscheidungshilfe gibt es außerdem noch eine Gratisversion (App Store-Link) zum Antesten, um Fragen zu vermeiden, hier noch schnell die Vorteile der Vollversion: Unbegrenzter Map-Download (mehr als eine Map, viel größeres Gebiet ladbar), beliebige Anzahl von Waypoints, Wege aufzeichnen ist zeitlich nicht begrenzt, Track-Download ist nicht auf zwei Tracks begrenzt, Waypoint-Import ist freigeschaltet.

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Jungle Games: Ab in den Dschungel

Jungle Games ist erst vor rund einer Woche im App Store erschienen. Heute wollen wir euch das bunte Spiel vorstellen.

Jungle Games: Ab in den DschungelJungle Games: Ab in den DschungelJungle Games: Ab in den DschungelJungle Games: Ab in den Dschungel

Jungle Games (iPhone/iPad)wird zwar nicht als Universal-App angeboten, dafür kostet die Version für das Apple-Smartphone momentan nur 79 Cent, die iPad-Version ist bis auf die optimierte Grafik baugleich. Aber bekommt man für einen knappen Euro auch genügenden Spielspaß und sollte man zuschlagen, bevor der Preis später erhöht wird? Das wollten wir herausfinden und haben uns Jungle Games genauer angesehen, immerhin hat das Spiel zu unserem Testzeitpunkt bereits fünf Rezensionen mit vollen fünf Sternen erhalten.

Mit gerade einmal 11,7 MB ist das von Mike Nagel entwickelte Programm ein echtes Leichtgewicht. Trotzdem wird der Spieler von bunten Dschungelgrafiken begrüßt, auch die Spielumgebung wird von viel Grün dominiert. Im Gegensatz zu ähnlichen Spielen, in denen man auch Objekte über den Bildschirm werfen muss, wird allerdings auf Animationen verzichtet.

Das Dschungel-Spiel ist schnell erklärt: Verschiedenfarbige Ringe müssen auf drei Stangen geworfen werden, wobei die Richtung des Wurfs per Fingerwisch bestimmt wird. Landen drei Ringe in der Horizontalen oder Vertikalen nebeneinander, werden sie aufgelöst und der Spieler kassiert Punkte.

Das Spiel ist vorbei, wenn auf allen drei Stangen fünf Ringe liegen und man keinen weiteren Ring werfen kann. Zuvor muss also geschickt hantiert werden, damit immer etwas Platz für weitere Ringe bleibt. Neben dem aktuellen Wurfgeschoss werden zudem die nächsten zwei Ringe angezeigt, damit man seine Würfe besser planen kann.

Unter Zeitdruck kommt Hektik auf
Wenn eine bestimmte Farbe mal überhaupt nicht in den Kram passen sollte, kann man den Ring auch einfach entsorgen: Ganz rechts im Bild steht ein Eimer, in den man immerhin drei Ringe pro Spielrunde entsorgen kann. Gerade, wenn die Stangen später schon richtig voll sind, könnte das Leben retten.

Wer die bunten Ringe besonders gut auf die Stangen verteilt, kann genug Punkte sammeln, um in der Highsore-Liste auf den ersten Platz zu kommen. Hier finden wir es etwas schade, dass in den diversen Schwierigkeitsstufen immer nur die höchste Punktzahl angezeigt wird. Diese kann aber auf Facebook gepostet werden, auch Game Center wird mit einigen Erfolgen und Trophäen unterstützt.

Wo wir gerade bei Schwierigkeitsstufen sind: Von Easy bis Ultra Panic ist alles vertreten, in den höchsten beiden Stufen sitzt dem Spieler sogar die Zeit im Nacken, was für zusätzliche Hektik, aber auch mehr Herausforderung und Spielspaß sorgt – denn in den einfachen Modi kann man sich so viel Zeit lassen, wie man will. Mitgedacht: In den Panic-Modi, in denen man ja immer unter Zeitdruck steht, gibt es zur Not einen Pause-Button,

Technisch ist Jungle Games HD auf jeden Fall gut umgesetzt. Für den eigentlichen Spielverlauf würden wir uns jedoch deutlich mehr Abwechslung wünschen, auch wenn der Titel mit gerade einmal 79 Cent zu den günstigeren Alternativen im App Store-Dschungel zählt.

Abgesehen von Kombos, die sich durch das Herunterfallen von Ringen ergeben können und für Bonus-Punkte sorgen, erlebt man in Jungle Games leider nichts Außergewöhnliches. Wer jedoch auf einfache und leicht verständliche Puzzle-Spiele steht, könnte Gefallen am Titel finden, solange der Preis nicht erhöht wird. Und wenn es mal mehr Action sein soll, kann man immer noch den Schwierigkeitsgrad nach oben schrauben…

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Erfahrungsbericht: Drei Tage Order & Chaos Online

Mit Order & Chaos Online hat Gameloft hat Multiplayer-Rollenspiel als Universal-App in den App Store gebracht. Wir haben uns den 5,49 Euro teuren Titel bereits angesehen.

Erfahrungsbericht: Drei Tage Order & Chaos OnlineErfahrungsbericht: Drei Tage Order & Chaos OnlineErfahrungsbericht: Drei Tage Order & Chaos OnlineErfahrungsbericht: Drei Tage Order & Chaos Online

Das mussten wir bereits beim ersten Start feststellen: Order & Chaos Online (App Store-Link) ist ein sehr umfangreiches MMORPG, also ein Online-Rollenspiel für viele tausende Mitspieler. Und eben weil dieser Titel so umfangreich ist, wollen wir nach drei Tagen mit dem Spiel noch keinen richtigen Test bringen, sondern eher einen Erfahrungsbericht.

Ausnahmsweise wollen wir mit den negativen Punkten beginnen, die wir in den vergangenen drei Tagen aufgeschnappt haben. So kann man das Spiel, wie wir bereits berichteten, nur mit einer aktiven WLAN-Verbindung spielen. Wer mit seinem iPad eh nicht unterwegs ist, stört es sicher nicht. Gerade auf dem iPhone wäre eine Unterstützung für UMTS – vielleicht nur bei guter Verbindungsqualität – allerdings wünschenswert gewesen.

Was uns aber viel mehr stört: Per In-App-Kauf können bis zu Gold und Runen gekauft werden, um den eigenen Spieler zu verbessern. Neben einem Goldstück für 79 Cent kann man auch 150 Gold für knapp 80 Euro kaufen – und so seinen Charakter verbessern, ohne irgendetwas dafür tun zu müssen.

Eintrittskarte: Nicht einmal 2 Cent pro Tag
Die 79 Cent Spielgebühr pro Monat (die ersten drei Monate sind frei, alternativ auch 2,39 Euro für sechs Monate) fallen allerdings nicht negativ ins Gewicht. Schließlich muss Gameloft die Gameserver bereitstellen. Doch dann erwartet man auch, dass alles reibungslos funktioniert – einige Nutzer haben bereits berichtet, dass sie sich zeitweise nicht zum Server verbinden können. Der große Ansturm hat Gameloft vermutlich überrascht.

Denn schon wenige Stunden nach der Veröffentlichung in Deutschland und Europa war auf den Servern so einiges los. Hat man sich einen Gameloft-Account (unter anderem zur Synchronisation des Spielstands) angelegt und einen Charakter erschaffen, trifft man in der großen Spielwelt bereits auf viele andere Geschöpfe.

Zu Beginn erklärt ein in das Spiel integrierte Tutorial die wichtigsten Steuerungselemente und Menüpunkte, direkt danach geht es schon mit den ersten Rätseln los. Ein Pfeil zeigt dabei immer an, wohin man sich bewegen muss, als Belohnung erhält man neben Erfahrungspunkten auch kleine Items, wie zum Beispiel bessere Ausrüstung.

In der Spielwelt kann man sich absolut frei bewegen, die Grafik ist für ein mobiles Gerät wirklich sehr gut gelungen. Zu Beginn des Spiels sollte man sich mit den gestellten Aufgaben befassen, um einige Erfahrungspunkte zu sammeln und seinen Charakter aufzubauen. Eine gewisse Abwechslung ist hier durchaus gegeben, letztlich geht es natürlich immer darum, gegen mehr oder weniger starke Gegner zu kämpfen.

Freunde: Gemeinsam seid ihr stark
Gerade wenn man auf mehrere gleichstarke Geschöpfe trifft und vielleicht noch gleichzeitig einige Steine aufsammeln soll, kann es hilfreich sein, wenn man zu zweit spielt. Freunde können einfach hinzugefügt werden und sind danach auf der Karte sichtbar. Mit gemeinsamer Kraft spielt es sich deutlich entspannter. Allerdings: Einem Freund folgen oder automatisch laufen – das funktioniert noch nicht wirklich.

Ansonsten geht die Steuerung nach wenigen Minuten in Fleisch und Blut über, nur wenn man zwischendurch noch chatten will, kann man sich die Finger verknoten. Hektik sollte jedoch vermieden werden: Gerade wenn man wild auf seine wenigen Aktionsknöpfe drückt, erreicht man nicht viel.

Irgendwann (so weit sind wir leider noch nicht) wird man an einem Punkt angelangt sein, an dem man die Wahl zwischen verschiedenen Vorgehensweisen haben wird: Setzt man die gestellten Rätsel einfach immer weiter fort? Handelt man vielleicht lieber mit anderen Spielern? Oder spielt man sogar den Bösewicht und greift andere Spieler an? Die Universal-App Order & Chaos Online sollte in jeglicher Hinsicht genügend Abwechslung bieten – um das Spiel zu mögen, sollte man aber durchaus am Rollenspiel-Genre interessiert sein.

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Don’t get me wrong: Gesten lernen leicht gemacht

Wie heißt es so schön: Andere Länder, andere Sitten, oder auch andere Gesten. Handzeichen und Gesten aus über 50 Ländern mit deren Bedeutungen sind jetzt für das iPhone zu haben.

Don’t get me wrong: Gesten lernen leicht gemachtDon’t get me wrong: Gesten lernen leicht gemachtDon’t get me wrong: Gesten lernen leicht gemachtDon’t get me wrong: Gesten lernen leicht gemacht

Der Bestseller „Versteh‘ mich nicht falsch. Gesten weltweit“ (Amazon-Link) hat seit dem 29. April einen mobilen Bruder. Basierend auf ihrem Buch haben die Autoren Julia Grosse und Judith Reker erkannt, dass es sinnvoll ist, das Fremdwörterbuch der anderen Art auch unterwegs immer griffbereit zu haben. Die iPhone App „Don’t get me wrong!“ (App Store-Link) wird derzeit zum Einführungspreis für 79 Cent im App Store angeboten. Wie lange der günstige Preis gilt, ist unbekannt, danach kostet die App 1,59 Euro.

Die App soll helfen, nationale Unterschiede bei Handgesten zu beurteilen. Wer hätte schließlich gedacht, dass mit dem Daumen nach oben in Frankreich, Polen und der Schweiz die Zahl „eins“ gemeint ist, bei uns dieses Handzeichen einfach „Super“ bedeutet, und in den Ländern Afghanistan, Iran und Irak, die gleiche Geste für eine vulgäre Beleidung steht. Ungewollten Beleidigungen und Missverständnissen kann man vorbeugen, indem man sich vor einer geplanten Auslandsreise kurz ein paar Infos über „Don’t get me wrong!“ holt, um sich mit den landesüblichen Gepflogenheiten vertraut zu machen.

Auf der Startseite der App sieht der User eine Galerie mit einer Vorschau von 71 tollen Fotografien aller Handgesten die in diesem speziellen „Wörterbuch“ zu finden sind. Diese kann man anhand von scrollen alle komfortabel betrachten. Berührt man eines der Bilder, erscheint eine Fullscreenansicht mit der dazugehörenden Bedeutung. Hier fängt der Spaß bereits an. Wer möchte kann rätseln in welchem Land beispielsweise der nach oben gestreckte kleine Finger die Bedeutung „mager, klein“ hat. Der Button „Mehr“ weist auf weiterführende Informationen hin.

Einmal angeklickt wechselt das Bild und man erhält die Information, dass sich diese Geste vor allem auf Personen und Dinge bezieht und von den Italienern verwendet wird. Nun kann man sich weiter herumspielen, in dem man beispielsweise eine Diashow von allen Bildern startet oder man nach weiteren Handzeichen sucht, die entweder dieselbe Form oder denselben Sinn haben, wie das eben angezeigte Bild. Findet man etwas besonders interessant oder lustig wie zum Beispiel den Star-Trek-Gruß kann man den gleich an seine Freunde, via Email, Facebook oder Twitter senden.

Beim Durchstöbern der Bilder entdeckt man viel witziges und überraschendes. Der Inhalt eignet sich als hervorragender Themenlieferant für den nächsten Smalltalk im Urlaub oder auf der nächsten Party. Ein besonderes Augenmerk ist auf die tollen Fotos zu legen, wobei ein bisschen schade ist, dass die App bisher nur für das iPhone und den iPod Touch optimiert ist, da das große Display des iPads sich ja für Fotos anbietet. Eben diese Fotos sind in der Vollbild-Ansicht leider nicht für das Retina-Display des iPhone 4 optimiert. Außerdem hat man die circa 70 Bilder relativ schnell durchgeschaut. Da bleibt zu hoffen, dass die Autoren bald Nachschub liefern.

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Der Spicker für die Hosentasche

Im digitalen Zeitalter wird sogar der altmodische Spickzettel von einer iPhone-App abgelöst. Die kleine Applikation Spicker – mach’s dir einfach! (App Store-Link) steht seit dem 21. April im App Store bereit.

Der Spicker für die HosentascheDer Spicker für die HosentascheDer Spicker für die HosentascheDer Spicker für die Hosentasche

Die 1,59 Euro teure Spicker-App ist sicher interessant für Schüler und Studenten, aber auch für private Zwecke gut geeignet. Spicker wird mit dem Slogan „Lernhilfe“ betitelt, doch eigentlich ist Spicker und Lernhilfe ein Gegensatz. Der Spickzettel kann natürlich als Lernhilfe fungieren, doch wer in Klausuren oder Klassenarbeiten das iPhone zückt und erwischt wird, der hat gespickt.

Doch schauen wir uns die eigentlichen Funktionen der App einmal genauer an. Auf der Startseite bekommt man eine Auflistung geboten, die nach dem erstellen der einzelnen Fächer sortiert ist. Über den Plus-Button am unteren linken Eck, kann man neue Fächer hinzufügen. Außerdem ist es möglich Fotos, Notizen oder Dokumente in diesem Ordner zu hinterlegen.

Notizen werden direkt in der App getippt, Fotos können aus dem Album gewählt oder direkt neu aufgenommen werden und bei Dokumenten wird es etwas komplizierter, jedoch stellt dies kein großes Problem dar. Um ein Dokument in ein entsprechenden Ordner zu speichern, kann man eine Direkt-URL zur Datei angeben oder diese von einem FTP-Server herunterladen. Öffnet man beispielsweise eine PDF-Datei aus einer Email, kann diese direkt in Spicker gespeichert werden. Zudem ist es möglich Dokumente via iTunes zu übertragen, allerdings konnten sie in der App selbst nicht wiedergefunden werden. Die Entwickler ist das Problem bekannt und mit dem nächsten Update wird der kleine Fehler behoben.

Wenn man nun eine weitere Datei zu einem vorhandenen Fach hinzufügen möchte, klickt man einfach auf den passenden Ordner, danach auf das Plus-Zeichen und schon können weitere Bilder, Notizen oder Dokumente hinterlegt werden.

Doch welche Dateiformate werden überhaupt unterstützt? Natürlich können PDF-Dateien übertragen werden, PPT-Präsentationen sowie Word- und Exceldateien. Zudem werden alle Mac Formate für Office (.pages, .numbers usw.) problemlos angezeigt.

Ein weiterer großer Vorteil von Spicker ist die Weiterleitung der erstellten Ordner per Email an Freunde oder Bekannte. Die Ordner werden mit der Dateiendung .crib verschickt, was ein exklusives Format für die Spicker-App ist, allerdings lassen sich diese Dokumente auf dem Rechner wie normale .zip-Dateien verwerden. So kann man seine erstellten Spicker direkt weiterleiten und anderen Freunden beim „lernen“ helfen.

Wie schon oben angedeutet ist die Spicker-App nicht nur für Schüler und Studenten geeignet, sondern kann auch als normale Datenverwaltungs-App dienen. Man muss nicht nur Spickzettel oder Skripte speichern, sondern kann natürlich auch Rechnungen, Briefe oder Vorlagen hinterlegen. In diesem Zusammenhang wollen wir noch auf die Universal-App Goodreader hinweisen, die solche Funktionen ebenfalls bietet, aber zudem noch viele weitere Features wie zum Beispiel das Bearbeiten von Texten anbietet. Der Goodreader (App Store-Link) kostet 3,99 Euro, bietet mehr Funktionen, ist aber fast doppelt so teuer wie Spicker.

Alles in allem macht die Spicker-App eine gute Figur und kann mit einfacher Bedienung, sowie einer guten Struktur überzeugen. Den einzigen Kritikpunkt den es momentan gibt, ist die Dokumentenübertragung mit iTunes.

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MovieChoozer: Nie mehr schlechte Filme gucken

Grob geschätzt hat doch bestimmt mehr als die Hälfte unserer Nutzer schon mal derb daneben gegriffen, als es darum ging, einen passenden Film für den gemütlichen Nachmittag zu zweit oder einen lustigen Abend mit der Clique auszusuchen.

MovieChoozer: Nie mehr schlechte Filme guckenMovieChoozer: Nie mehr schlechte Filme guckenMovieChoozer: Nie mehr schlechte Filme guckenMovieChoozer: Nie mehr schlechte Filme gucken

Wer dann zögernd mit 10 verschiedenen DVDs oder BluRays in den Händen vor den Regalen der Videothek oder eines großen Elektronikmarktes stand, ist sicherlich dankbar für irgendeine Art der Entscheidungsfindung. Wer im Zuge dessen nicht die viel beschäftigten oder teils noch unwissenderen Mitarbeiter fragen will, sollte sich MovieChoozer (App Store-Link) aufs iDevice laden.

Die nur 1,8 MB große App kann seit dem 13. April 2011 für kleine 79 Cent aus dem App Store geladen werden. Eine iPad-Version existiert noch nicht, aber vielleicht wird das ja noch nachgereicht. Laut den deutschen Entwicklern Andreas Kornstädt und Ingo Mertins wird allerdings für den Abruf der Filmbewertungen eine Internetverbindung vorausgesetzt – damit sollte zumindest der iPod Touch nur eingeschränkt für diese App geeignet sein.

Gleich beim Start der MovieChoozer-App wird man aufgefordert, sich eine weitere Gratis-App, den Barcode-Scanner pic2shop (App Store-Link), herunterzuladen, um damit später den Barcode der Filmhüllen zu scannen. Ohne diese Zweitapp funktioniert schonmal gar nichts. Gut, wenn es umsonst ist… pic2shop heruntergeladen, App gestartet – schwupps, schon funktioniert es.

Der Scanvorgang der Filmhüllen gestaltete sich für mich bei meiner ersten Test-BluRay ein wenig kompliziert, da ich wohl entweder zu weit weg oder zu nah dran am Objekt war. Nach einigen erfolglosen Versuchen, den Barcode zu scannen, erlöste mich die App letztendlich mit einem finalen „Bleep“ und die Informationen wurden abgerufen. Wenn man einmal das Prinzip verstanden hat, werden auch auf Anhieb alle weiteren Barcodes erkannt. Tipp hier: den roten Scanbalken immer links am Barcode ausrichten, dann sollte es keine Probleme geben. Mein Versuch, der App ein Buch unterzujubeln, ist übrigens gescheitert. „Der Code bezieht sich auf ein Buch oder Heft.“ Hmpf.

Toll auf jeden Fall: man kann vorab in einem Menü seine Präferenzen bzw. seinen Filmanspruch festlegen. Da Filmbewertungen von bis zu vier verschiedenen Quellen (Amazon, iMDb, Roger Ebert und Rotten Tomatoes) abgerufen werden können, kann man für jede festlegen, wie niveaulos die Filme maximal sein dürfen. Für Amazon heißt es dort z.B.: „Schlechter als 5/4,5/4/3,5… etc. Sterne“.

Im Grunde genommen überzeugt die App mit ihrer Idee und den sehr aussagekräftigen Quellen von Amazon und Co. Allerdings: manchmal sollte man sich nicht auf die allgemeinen Bewertungen verlassen, sondern einfach auch mal seinem Bauchgefühl folgen – auch richtig schlechte Filme können durchaus ihren Reiz haben, wenn man sie unvoreingenommen genießt.

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