Flick Soccer ist schon etwas länger im App Store vorhanden und wird nun erstmals kostenlos angeboten.
Gestern ist der Startschuss für die Rückrunde gefallen und direkt zum Auftakt kann man sowohl iPhone- (App Store-Link) als auch iPad-Version (App Store-Link) zum Nulltarif auf sein iGerät laden. Normalerweise zahlt man sonst zwischen 79 Cent und 1,59 Euro.
Das Spiel bringt gleich fünf verschiedene Spielmodi mit, in denen man gegen die Zeit antritt oder versuchen muss möglichst genau einen gekennzeichneten Bereich im Tor zu treffen. Ebenfalls gibt es einen Bereich für Herausforderungen, die nicht gerade einfach sind: Ein weiteres Level wird nur dann freigeschaltet, wenn eine bestimmte Anzahl an Punkte erreicht wird.
Wie es der Name schon sagt wird der Ball mit einem Flick gesteuert – also mit einem Fingerwisch. Dem Ball kann man Effet verleihen, so dass man beispielsweise um Spieler herum schießen kann.
Insgesamt macht uns Flick Soccer Spaß – da der Download im Moment kostenlos ist kann man hier ohnehin nichts falsch machen. Wer möchte kann sich noch unser YouTube-Video ansehen, welches ihr hier findet. Meine fußballerische Qualität ist direkt hinter der eines Manuel Neuer anzusiedeln…
Den Filmklassiker Metropolis kennt sicher jeder, und mit ihm auch das typische Artwork einer düsteren Technologiewelt.
Nun gibt es seit kurzem, genauer gesagt seit dem 11. Januar dieses Jahres, eine neue, interaktive Geschichte, die für 4,99 Euro aus dem App Store geladen werden kann. Mit 285 MB ist Numberlys (App Store-Link) kein Leichtgewicht, und sollte daher aus dem eigenen WLAN geladen werden. Dafür bekommt der Käufer allerdings auch eine Universal-App, die auf iPhone, iPod Touch und iPad installiert werden kann.
Wir haben uns die Geschichte einmal näher angesehen, und wollen insbesondere herausfinden, ob sich der Kauf der App – mit 4,99 Euro sicher nicht ganz billig – lohnt. Schon zu Beginn fällt auf: Außer der englischen Sprache sind in den Einstellungen keine weiteren Lokalisierungen zu finden. Will man diese interaktive Geschichte also seinen Kindern zeigen, sollten diese schon über einigermaßen Fremdsprachen-Kenntnisse verfügen.
Startet man nun die Geschichte, fallen einem sofort die unglaublich schönen, aber zugleich auch düsteren Grafiken auf. Teils fühlte ich mich wirklich wie in die Metropolis-Kulissen zurückversetzt: Riesige Hochhäuser mit vergleichsweise winzigen Personen, die im surrealen Licht lange Schatten werfen, dazu eine passende Musik, die die unheimliche Atmosphäre noch unterstreicht.
In Numberlys dreht sich zunächst alles um Zahlen. In dieser Fantasiestadt, so erzählt es der englischsprachige Sprecher (mit seltsam italienisch anmutendem Akzent), gibt es keine Buchstaben. Die Bewohner, kleine kahlköpfige Männchen mit großen Kulleraugen und dicken Bäuchen, haben keine Namen, sondern tragen Nummern. Ebenso existieren keine Straßennamen, auch sie werden mit Ziffern betitelt.
In einem kreativen Moment kommen die fünf Freunde 1, 2, 3, 4 und 5 auf die ziemlich revolutionäre Idee, doch statt Zahlen etwas… anderes… einzuführen. Schließlich einigt man sich auf Buchstaben, die dann in in der Reihe des Alphabets nach in der eigenen Fabrik erschaffen werden sollen.
So ist es an dem Spieler, die von kleinen Einblendungen unterbrochene Trickfilm-Geschichte mit eigenen kleinen Interaktionen zum Erfolg zu verhelfen. Mal müssen die bäuchigen Männchen auf einem Trampolin durch die Luft gewirbelt werden, dann sind die Buchstaben mit großen Hämmern zu bearbeiten. Die einzelnen Animationen und Unterbrechungen durch den Sprecher können dabei unterbrochen werden.
Leider ist es nach Erstellung aller Buchstaben (einige werden sogar gleichzeitig von den Männchen generiert) mit der Geschichte auch schon viel zu schnell vorbei. Insgesamt kam ich auf eine Durchlaufzeit von etwa 20 Minuten, dann endete die Story sehr abrupt mit dem letzten Buchstaben Z, gefolgt vom Abspann mit den Credits der Entwickler.
Zwar lässt sich Numberlys immer und immer wieder durchspielen, aber die insgesamt sehr kurze Story und die fehlende deutsche Sprachversion machen aus der App keine wirkliche Empfehlung für Kinder, die am Alphabet arbeiten wollen. Einzig erwachsene Nutzer mit Sinn für Ästhetik und Interesse an einer Metropolis-Grafik könnten hier zur Zielgruppe zählen.
Die wütenden Vögel haben ein Update spendiert bekommen, für die Saisons-Version stehen neue Level bereit.
Angry Birds ist und bleibt einfach eines der beliebtesten Casual-Spiele. Rovio, die Entwickler der Erfolgs-Titel, bieten den Nutzern durch Updates immer wieder neue Level und langanhaltenden Spielspaß an.
Ab sofort stehen in Angry Birds Seasons (iPhone/iPad) insgesamt 15 neue Level zur Verfügung. Der Grund dafür ist die Feier des chinesischen Neujahrs, das von den meisten deutschen Nutzern wohl nicht so exzessiv gefeiert wird. Die Jagd auf die grünen Schweinchen hat wieder begonnen und wir möchten euch im nachfolgenden Video (YouTube-Link) die ersten Leveln kurz vorstellen. Zusätzlich sei noch angemerkt, dass der Mighty Eagle zum Mighty Dragon wird und in dieser Episode gratis ist.
New Orbit ist ein spannendes Weltraum-Abenteuer eines kleinen Entwicklerteams. Wir haben uns den Titel bereits angesehen.
Ich habe den Titel gestern Abend bereits eine halbe Stunde angespielt und muss sagen, dass es wirklich nett gemacht wurde. Eigentlich wollte ich aber noch nicht über New Orbit berichten, denn in einer Mission gibt es laut Aussage der Entwickler einen kleinen Fehler, der aber nur bei manchen Nutzern auftreten soll. Sie werden das mit einem Update fixen, wer betroffen ist, soll die Mission neustarten und die Familie nicht retten.
Warum ich trotzdem über New Orbit (App Store-Link) schreibe? Momentan ist die Universal-App für 79 Cent im Angebot, zuvor hat man noch 2,39 Euro gezahlt. Der Umfang soll je nach Spielgeschwindigkeit bei rund 90 Minuten liegen. Das ist zwar nicht viel, dafür haben sie es aber in sich. „Der Plan war kurz, aber gut“, wurde mir berichtet.
Von der Story habe ich mich ein wenig an Galaxy on Fire 2 erinnert gefühlt – Jonah (so heißt euer Charakter) ist im Weltraum gestrandet und sucht nun nach einem Ausweg aus seinem Unglück. Wirklich nett gemacht sind die englischsprachigen Dialoge zwischen Jonah und seinem Bordcomputer.
Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung von New Orbit auf die Gravitation gelegt. Asteroiden und Planeten ziehen das Raumschiff stark an, man kann die Umlaufbahn aber prima dazu nutzen, seine Richtung zu ändern oder zu beschleunigen.
Ich werde New Orbit auf jeden Fall weiter spielen und kann es für 79 Cent wirklich nur empfehlen – auch wenn die Grafik eher bescheiden ist. Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie die Entwickler die Story in Zukunft noch weiter „erzählen“ werden.
Auch das Spiel Puzzlejuice ist seit heute neu im App Store zu finden und kann für 2,39 Euro (Update: Derzeit reduziert auf 79 Cent) erworben werden.
Puzzlejuice (App Store-Link) vereint zwei Spiele in einem: Auf der einen Seite muss man Blöcke richtig sortieren, das kennen wir aus Tetris. Gleichzeitig muss man Wörter bilden, hier ist sicher Scrabble als Vorreiter zu nennen. Allerdings müssen wir an dieser Stelle gleich erwähnen, dass lediglich ein englischer Wortschatz implementiert ist.
In den verschiedenen Modi gilt folgendes Prinzip: Zuerst muss man die farbigen Blöcke so platzieren, dass mindestens drei Farben aneinander liegen. Mit einem Klick verwandeln sich die farbig markierten Blöcke in Buchstaben, so dass man nun Wörter bilden kann. Mit einem einfachen Fingerwisch kann man über die Buchstaben fahren, um so Wörter zu erstellen. Hier ist jede Richtung erlaubt, man kann also senkrecht, waagerecht und diagonal wischen.
In Puzzlejuice geht es natürlich stets um einen möglichst hohen Highscore. Im Core-Modus gibt es zusätzlich kleine Extras, mit denen man in gefährlichen Lagen schnell dem Ende entgehen kann. Die genannten Power-Ups können nach und nach freigeschaltet werden.
Im Zen-Modus spielt man gegen die Zeit, denn nach 90 Sekunden ist das Spiel beendet. Dieser Modus ist extrem schwer, wenn man wirklich eine gute Punktzahl erreichen möchte. Außerdem kann man Puzzlejuice auch lokal zu Zweit spielen (funktioniert auf dem iPad recht gut). Ein Spieler platziert die Blöcke an guten Stellen und der andere sucht nach passenden Wörtern.
Uns gefällt die Kombination aus den beiden genannten Spiele-Klassikern sehr gut. Wer einen großen englischen Wortschatz hat, wird auf jeden Fall Spaß an Puzzlejuice finden. Wann und ob es eine deutsche Version geben wird, steht bisher leider noch nicht fest.
Auch heute möchten wir wieder einmal ein paar Promocodes unters Volk bringen.
An diesem gemütlichen Sonntag kann man insgesamt 20 Promocodes gewinnen – pro Person ist natürlich nur eine Teilnahme erlaubt. Unter anderem haben Mac-Nutzer die Chance auf einen von zehn Codes für die Applikation Quick Shortcuts (zum Bericht), die eine schnelle Hilfe für Tastenkombinationen garantiert.
Außerdem wollen wir noch ein paar iPhone-Nutzer glücklich machen, indem wir zehn In-App-Codes für Hero Academy verlosen. Mel hatte das Spiel schon ausführlich getestet und als gut empfunden. Das Spiel kann gratis geladen werden, aber um es werbefrei und in eine Vollversion umzuwandeln, muss man einen In-App-Kauf von 79 Cent tätigen – oder in unserem Gewinnspiel erfolgreich sein.
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr bis zum kommenden Mittwoch, den 18. Januar, um 12:00 Uhr eine E-Mail mit eurer Wunsch-App im Betreff an contest [at] appgefahren.de senden. Diesmal machen wir es euch leicht, es genügt eine formlose E-Mail. Wie immer ist der Rechtsweg ist ausgeschlossen und Apple ist nicht als Sponsor des Gewinnspiels tätig.
Mit etwas Verpätung nun die Auslosung. Je ein Promocode geht an …
Mole Kart, besser bekannt als Mario Kart-Klon, gibt es derzeit kostenlos zum Download.
Das vor rund einer Woche erschienene Spiel Mole Kart (App Store-Link) hat bisher 2,39 Euro gekostet und kann jetzt kostenlos auf iPhone und iPad geladen werden. Gerade bei den Strecken und Grafiken sind gewisse Ähnlichkeiten zum italienischen Klempner und seinen Freunden unverkennbar.
Auf die Steuerung und den Umfang haben die chinesischen Entwickler dagegen weniger wert gelegt, zum Dauerbrenner ist Mole Kart daher nicht geworden. Das spiegelt sich auch in der durchschnittlichen Bewertung von drei Sternen wieder, wobei es starke Kritik von 3GS-Nutzern gibt, bei denen das Spiel gar nicht erst starten will.
Sieben Strecken und sechs Charaktere gibt es in Mole Kart zu entdecken, das sollte zumindest für einen kleinen Blick reichen. Kostenlos kann man ohnehin nicht viel falsch machen – und die Hoffnung, dass die Entwickler doch noch die Steuerung verbessern und weitere Strecken hinzufügen, stirbt bekanntlich zuletzt…
Kein Donnerstag ohne ein neues Spiel von Chillingo, dem Power-Publisher unter den App-Store-Größen. Diese Woche neu: Greedy Penguins (App Store-Link).
Die gefräßigen Wasservögel werden wohl vor allem bei den Frauen der Schöpfung sehr gut ankommen. Der Grund: Knallbunte Grafiken und lustig-süße Animationen machen Greedy Penguins zu einem echten Hingucker. Für die harten Kerle unter uns könnte das aber schon fast wieder zu viel sein…
In der 79 Cent teuren und 35 MB großen Universal-App muss man Pinguine mit Fischen füttern, Ähnlichkeiten zu Titel wie Cut the Rope oder Angry Birds sind dabei unverkennbar. Mit derzeit 72 Leveln in 6 verschiedenen Welten geht der Umfang für eine Neuerscheinung mit diesem Preis durchaus in Ordnung.
Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Bunte Fische müssen so mit dem Finger aus ihrem Netz „geklickt“ werden, dass sie durch die Spielwelt bis zum farbig passenden Pinguin rollen, der sie mit großem Genuss verzehrt. Belohnt wird der Spieler mit Eiscreme, die man tunlichst antippen sollte, um auch die vollen drei Sterne zu kassieren.
Neben logischen Denken kommt es in Greedy Penguins vor allem auf das richtige Timing, ein wenig Glück und Schnelligkeit an. Oft müssen mehrere Fische direkt hintereinander, in der richtigen Reihenfolge und im richtigem Moment angetippt werden, damit sie auch am Ziel ankommen. Besonders ärgerlich ist es, wenn der Fisch kurz vor dem Maul des Pinguins verhungert.
Um die jeweils nächste Welt freizuschalten, sind 30 Sterne aus 12 Leveln erforderlich – einige muss man also mit der perfekten Punktzahl beenden. Für 3 Sterne muss man eine bestimmte Zeit unterbieten, die leider nicht angezeigt wird. So fällt es schwer, sich ein Ziel zu setzen und zu erfahren, wie weit man noch von der Zielzeit entfernt ist.
Ansonsten macht Greedy Penguins eine gute Figur und bietet andauernden Spielspaß, da in jeder Welt neue Spielelemente hinzugefügt werden. Nur mit den knallbunten Farben sollte man sich anfreunden können, vielleicht hilft hier ja eine Sonnenbrille…
Der Spiele-Donnerstag geht weiter. Auch wenn wir gerne über ein paar normale Apps berichten würden, können wir dieses Angebot nicht außer Acht lassen.
Firemint hat seinen noch nicht einmal einen Monat alten Rennspiel-Titel Real Racing 2 für den Mac im Preis reduziert. Statt 10,49 Euro zahlt man derzeit nur 4,99 Euro – da kann man auf jeden Fall schwach werden. Schaut vor dem Kauf aber bitte auf die Hardware-Vorraussetzungen.
Derzeit wird Real Racing 2 (Mac Store-Link) mit dreieinhalb Sternen bewertet, einige Kinderkrankheiten gibt es nämlich noch. Abgesehen davon, dass bei manchen Nutzern komischerweise die Steuerung über das iPhone nicht funktioniert, ist es eine gelungene Umsetzung mit nur kleinen Einschränkungen.
So lässt sich die Bildschirmauflösung nicht ändern, auch die Tastatur kann man nicht anders belegen – hier macht sich die starke Verwandtschaft zum mobilen Titel bemerkbar. Ansonsten gibt es aber nichts zu meckern: Schöne Strecken, viele Autos und eine tolle Grafik.
Für den derzeitigen Preis kann man jedenfalls nicht viel falsch machen. Und wer noch mehr sparen will und Real Racing 2 überhaupt noch nicht kenn, kann momentan auch zur iPhone-Version greifen, die es wieder für 79 Cent gibt. Mac-Spieler, die mit Autorennen nichts anfangen können, bekommen derzeit Monopoly, Das Spiel des Lebens und NBA Jam mit 50 Prozent Rabatt.
Die Entwickler Hutch haben ihren Titel Smash Cops veröffentlicht und mischen damit am heutigen Spiele-Donnerstag vorne mit.
Die rund 110 MB große Applikation wurde vor wenigen Stunden im App Store veröffentlicht und kann zu einem Preis von 2,39 Euro auf iPhone und iPad installiert werden.
In Smash Cops (App Store-Link) ist man mit einem Streifenwagen unterwegs und verfolgt Verbrecher. Hier hat man natürlich nur ein Ziel: Die Bösewichte wollen mit aller Macht gestoppt werden, rammen stellt sich dabei als sehr gutes Mittel heraus.
Im Spiel gibt es ein Missionen-System, welches die jeweils aktuelle Aufgabe zeigt: Verfolgungsjagd, Flucht oder Herausforderung. Die ersten beiden Modi sind selbsterklärend, im Herausforderungs-Modus gibt es insgesamt vier Mini-Spiele, in denen man zum Beispiel durch einen Parcours fahren muss, ohne Pylonen zu überfahren – natürlich hat man hier etwas Zeitdruck.
Direkt am Anfang gibt es ein kleines Tutorial, welches die grundlegende Elemente von Smash Cops zeigt. Die Steuerung des Autos ist nicht einfach, hier braucht man ein wenig Übung um vernünftig fahren zu können. Entweder man entscheidet sich für die Steuerung über einen virtuellen Joystick oder wählt die voreingestellte Ein-Finger-Steuerung.
Insgesamt ist Smash Cops ein nettes Spiel, welches fürs iPhone 4(S), iPad 1 und 2 optimiert wurde. Zudem sei noch angemerkt, dass das Spiel nur in englischer Sprache verfügbar ist – große Kenntnisse muss man hier aber nicht mitbringen – das Hauptaugenmerk wurde richtigerweise auf die Action gelegt. Wie sehr es auf den amerikanischen Straßen zur Sache geht und welche Autos in die Schlacht geschickt werden, könnt ihr im eingebetteten Trailer sehen (YouTube-Link).
Schon vor nicht allzu langer Zeit haben wir euch vom Erstling der Entwickler von Smuttlewerk, Companions, berichtet.
Nun haben die Developer ein neues Spiel für alle iDevice-Geräte herausgebracht, Time of Heroes (App Store-Link). Zur Einführung dieses rundenbasierten 3D-Strategiegames wird der Titel der deutschen Entwickler für die sogenannten „Early Adopters“ für kleine 79 Cent angeboten – ab dem 23. Januar werden dann 2,39 Euro fällig. Das Spiel ist mit 213 MB sicher kein Leichtgewicht, aber dafür auch komplett in deutscher Sprache spielbar.
Schon der Vorgänger Companions wurde von der App Store-Gemeinde positiv aufgenommen und bot stundenlanges Gameplay in einer Retro-2D-Grafik. Mit Time of Heroes spielt man nun quasi ein Prequel, welches zeitlich etwa 400 Jahre vor der Companions-Geschichte angesetzt ist.
Zur Story: In einer fernen Fantasiewelt, ist der Lebensmut der Einwohner stark gesunken. So trifft König Asterios eine Entscheidung: Sein Sohn Minos soll auf eine Entdeckungreise gehen, um ein neues Land für die Bewohner zu finden. Mit Kriegern, Vieh, Frauen und Kindern macht er sich auf den beschwerlichen Weg – sein Vater bleibt zurück. Nach Wochen entdecken die Reisenden die fremde Küste von Altland, und versuchen nun, dieses von Trollen belagerte Land zu erobern.
Zu Beginn stehen dem Spieler in diesem auch für Anfänger und Neueinsteiger geeigneten Strategie-Game der Mensch Minos sowie sein treuer Gefährte Ungbar zur Verfügung, die mit einigen Kämpfern, wie etwa Berserker, Stierreiter oder Axtwerfer, ausgestattet werden können. In einer hübsch aufgemachten und grafisch ansehnlichen 3D-Grafik gilt es nun, direkt nach der Schiffslandung die ersten Kämpfe gegen die Trolle zu gewinnen.
Da Time of Heroes ein rundenbasiertes Game ist, müssen die Krieger, jede mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Schwächen ausgerüstet, optimal auf der Landkarte fortbewegt und platziert werden, um dann in Kämpfen gegen die Trolle zu bestehen. Für jede Schlacht gibt es bestimmte Ziele, die eingesehen und danach auch eingehalten werden müssen. Zusätzlich bietet diese Kartenziel-Ansicht auch hilfreiche Tipps, wie strategisch am besten vorzugehen ist.
Nach und nach gewinnen die Krieger und ihre Anführer immer bessere Fähigkeiten. Zwar lassen sich in einem In-App-Shop auch zusätzliche Upgrades kaufen, aber die Entwickler versicherten uns persönlich, dass sie selbst in Tests das Spiel auch ohne jegliche Käufe durchspielen konnten.
Time of Heroes bietet auch eine iCloud-basierte Speicherung der Spieldaten, und die Möglichkeit, mehrere Spielerprofile mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden anzulegen: Die Menge der Gegner (Truppe, Schar oder Horde) sowie die Intelligenz des Computers kann nach eigenen Vorlieben angepasst werden. In einem In-Game-Tutorial wird man bestens auf das Spielgeschehen vorbereitet.
Die Smuttlewerk-Entwickler arbeiten nach eigenen Informationen derzeit schon an einer nächsten Kampagne, „Die Rache des Propheten“, die Ende Februar für 1,59 Euro per In-App-Kauf erhältlich sein wird, und noch mal weitere Karten für weitere Schlachten beinhalten wird.
Insgesamt bietet Time of Heroes, gerade zum Einführungspreis von 79 Cent, eine unschlagbar günstige, wirklich grafisch anspruchsvolle und aufwändige Möglichkeit, die eigenen Strategie-Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Auch wenn ich selbst mich nicht als Riesen-Fan dieses Genres bezeichnen würde, war ich so fasziniert, dass ich Time of Heroes sicher noch des öfteren anspielen werde. Wer noch nicht überzeugt ist, für den gibt es noch einen Trailer der Entwickler (YouTube-Link).
Namco hat einen weiteren Klassiker im App Store veröffentlicht: Soul Calibur.
Konsolen-Zocker werden Soul Calibur, einen asiatisch angehauchten Klassiker von den Tekken-Machern, noch von der Sega Dreamcast kennen. Die Universal-App für iPhone und iPad ist allerdings ein richtig schwerer Brocken: Soul Calibur (App Store-Link) ist 215 MB groß und kostet 9,99 Euro – dabei handelt es sich übrigens um einen Einführungspreis mit 20 Prozent Rabatt.
Für den Preis kann man natürlich richtig viel erwarten. Die ersten Einschränkungen müssen wir euch jedoch gleich mit auf den Weg geben: Soul Calibur läuft lediglich auf den neuesten beiden iPhones, dem iPod Touch der vierten Generation und dem iPad 2 – das erste iPad wird komischerweise nicht unterstützt. Auch auf einen Multiplayer-Modus muss man verzichten.
Auf den neuen Geräten läuft das Spiel dafür richtig flüssig und macht jede Menge Spaß. In den Duellen mit 19 verschiedenen Charaktern kann man wie immer zahlreiche Combo-Moves ausführen, um seinen Gegner zur Strecke zu bringen. Neben dem virtuellen Joysticks muss man gleich vier weitere Buttons unter Kontrolle behalten, hier ist auf jeden Fall ein wenig Übung notwendig.
Insgesamt sind sechs Spielmodi integriert, darunter Arcade, Time Attack, Survival und ein einfacher Übungsmodus. Zu Beginn kann man die Kämpfe noch mit simplem Knöpfe-Drücken gewinnen, nach ein paar Duellen steigt der Schwierigkeitsgrad aber an und man hat es nicht mehr so leicht. Weitere Spielmodi haben die Entwickler übrigens schon angekündigt, hoffentlich ist darunter auch ein Multiplayer-Modus.
Der Preis von Soul Calibur zwar ziemlich hoch angesetzt, Fans des Spiels dürfen aber trotzdem zuschlagen – gerade die grafische Umsetzung ist gut gelungen. Wir sind ja gespannt, ob es bald auch Tekken auf die mobilen Apple-Geräte schaffen wird…
Auch heute möchten wir euch auf eine nette Reduzierung hinweisen – man kann nämlich das iPhone-Spiel Tiny Heroes (App Store-Link) kostenlos laden.
Das 19,2 MB große Spiel kann gerade noch unterwegs heruntergeladen werden und schlägt sonst mit einem Preis von 1,59 Euro zu Buche. Wir haben uns das Verteidigungsspiel angesehen und wollen euch sagen, ob sich der Download lohnt.
Tiny Heroes ist ein klassisches Tower-Defense-Spiel, wobei man nicht nur Verteidigungstürme baut, sondern auch Fallen und Manaquellen. Zusätzlich kann man Gegner durch Zaubersprüche fern halten, denn wir müssen unseren Goldschatz beschützen.
In jedem der 50 Level versuchen die Gegner unser Schloss zu plündern. Mit genügend Mana kann man Türme und Fallen bauen und muss danach die angezeigten Wellen von Angriffen überstehen. Im Kampagnen-Modus spielt man sich alle Level nach und nach frei, bekommt neue Waffen und Türme und muss genau nachdenken, wo ein Turm strategisch am besten platziert werden sollte.
Tiny Heroes sieht auf dem iPhone 4(S) wirklich toll aus, es gibt eine Anbindung ans Game Center sowie einen optionalen In-App-Kauf. Das Spiel ist im App Store mit viereinhalb Sternen bewertet und auch von uns bekommt Tiny Heroes eine Downloadempfehlung.
Match3-Games und Logik-Puzzles gibt es schon zuhauf im App Store. Dieses Zombie-Spiel allerdings ist eine ungewöhnliche Mischung aus allem.
Containment – The Zombie Puzzler (App Store-Link) ist seit Ende 2011 in einer Version für das iPad verfügbar, und ist momentan für 3,99 Euro im App Store erhältlich. Die 83 MB große App kann leider nicht mehr aus dem mobilen Datennetz geladen werden, aber wird von Nutzern bislang sehr gut bewertet.
Zombies und Puzzle-Game, wie soll das zusammenpassen, wird sich mancher Leser sicher fragen. Anders als im Tower-Defense-Game Pflanzen gegen Zombies wird hier keine witzige Comic-Grafik geboten, sondern eine düstere 3D-Umgebung einer mit Zombies belagerten Stadt. Zu Beginn könnte man so denken, man hätte sich in einen Ego-Shooter verirrt.
Ziel des Spiels ist es, in verschiedenen Leveln Zombies mit farblich passenden Polizei-Einheiten zu umzingeln, und diese damit zu vernichten. Dies kann entweder in einem Kampagnen-Modus mit über 100 Leveln oder im Survival-Mode passieren. Durch Antippen und Vertauschen der einzelnen Personen werden die Untoten eingekreist und getötet. Doch schon nach kurzer Zeit werden die Zombies aggressiver, und mampfen auch gerne mal um sich zu: Ist man nicht schnell genug, werden so die eigenen Einsatzkräfte auch in Zombies verwandelt.
Aber Hilfe naht: Nach Abschluss des ersten Level-Packs finden sich verschiedene Waffen, von denen bis zu drei in einer Leiste am oberen Bildschirmrand gesammelt und danach einmalig zur Zombie-Abwehr genutzt werden können. Neben einem normalen Gewehrschuss gibt es auch Molotow-Cocktails, Handgranaten oder Schutzanzüge für die Polizisten.
Wie man an diesen Waffen und ihren möglichen Folgen sehen kann, eignet sich Containment – The Zombie Puzzler so nicht wirklich für kleine Kinder oder zartbesaitete Wesen. Neben gruseligem Gestöhne der Untoten und gequältem Geschrei der Spezialkräfte („Oh my God, please help me!“) fließt auch der ein oder andere Tropfen Blut. Im App Store wird die Altersfreigabe mit 12+ angegeben – dies halte ich teils schon für fragwürdig.
Fans vom Apple‘schen Game Center finden eine eigene Anbindung zum Teilen von Erfolgen und High Scores. Und auch wenn Containment mit einer tollen Grafik und gutem Gameplay überzeugen kann – blutiges Niedermetzeln von Untoten ist scheinbar nicht so wirklich mein bevorzugtes Spielgenre. Vielleicht gibt es ja bald auch für Menschen wie mich „Containment: The Flower Puzzler“.
Vor etwa einem halben Jahr haben wir euch auf Tank Hero (App Store-Link) aufmerksam gemacht, jetzt nun klettert das Spiel erneut die Charts hinauf.
Wir wollen euch nochmals einen kleinen Einblick in das Spiel gewähren, um euch die Kaufentscheidung zu erleichtern. Schließlich sind nicht alle Titel, die es in die Top-10 der Charts schaffen, ein empfehlenswerter Kauf.
Das Spiel mit den bunten Panzern stellen wir euch im folgenden Video (YouTube-Link) vor. Auch wenn die Umgebungsgrafik sehr schlicht gehalten ist, macht Tank Hero wirklich Spaß. Nach und nach wird es immer schwieriger, den eigenen Panzer mit schweren Waffen durch die Gänge zu manövrieren. Zwischenzeitlich gab es auch ein Update, welches 40 neue Level und verbesserte Grafik liefert. Insgesamt kann man in drei Spielmodi in insgesamt 120 Leveln zeigen, wer der beste Panzerfahrer ist. Beachten sollte man jedoch, dass das 79 Cent teure Tank Hero nach der letzten Aktualisierung nicht mehr mit iPods der dritten Generation (oder älter) kompatibel zu sein scheint.