Etymotic mc3: In-Ears aus der Mittelklasse

19 Kommentare zu Etymotic mc3: In-Ears aus der Mittelklasse

Wir hatten euch vor einigen Monaten schon ein weites Modell aus dem hause Etymotic vorgestellt, nun möchten wir euch die günstigerer Ausführung mc3 vorstellen.

Im Lieferumfang sind natürlich die Kopfhörer an sich enthalten, zudem drei verschiedene Paare an Ohraufsätzen, eine Transporttasche und passendes Werkzeug. Standardmäßig sind die kleinsten Aufsätze vormontiert, diese sind aber nur für sehr kleine Ohren gedacht.


Ich muss sagen, als ich die Kopfhörer das erste Mal getestet habe, war ich enttäuscht, doch nachdem ich die Aufsätze gewechselt hatte, hat sich meine Meinung geändert. Durch die kleinen Ohraufsätze wurde der Klang nicht vernünftig ins Ohr geleitet.

Also habe ich die alten Aufsätze abgezogen und die „Glider“ wieder aufgesteckt. Diese passen sich dem Ohr gut an und schirmen Geräusche von Außen gut ab. Die Klangqualität der mc3 würde ich in die Mittelklasse einordnen. Höhen und Tiefen sind recht gut abgestimmt, doch den Bass sucht man vergeblich.

Am Kabel der Etymotic mc3 befindet sich zusätzlich eine Steuerungseinheit, wie man es von den Standard-Kopfhörern von Apple kennt. Es kann somit mit wenigen Klicks die Lautstärke verändert, ein Lied übersprungen oder eine Pause eingelegt werden, ohne das iPhone aus der Hosentasche holen zu müssen. Doch eins hat uns dennoch überrascht: Von dem Geschäftsführers eines anderen Kopfhörer-Hersteller wurde uns gesagt, dass sich das Mikrofon/Steuereinheit immer am linken Kopfhörer befindet. Komischerweise befindet sich beim mc3 das Mikrofon am Kabel des rechten Ohrhörers – halb so wild, weiter mit den Fakten.

Der Vorteil der mc3 ist, dass es insgesamt vier Paar unterschiedliche Aufsätze gibt. So sollte eigentlich für fast jedes Ohr der richtige Aufsatz für den besten Halt und Klang sorgen.

Insgesamt sind die Eytmotic mc3 ansprechend und liegen preislich bei 78,18 Euro (Amazon-Link). Wer allerdings Kopfhörer mit viel Bass sucht, sollte eher zu einer Alternative greifen. Hier empfehlen wir die etwas teureren B&W C5 (Amazon-Link). Ebenfalls nicht unerwähnt lassen wollen wir an dieser Stelle unseren Erfahrungsbericht mit speziell angepassten Kopfhörern. Die kosten zwar noch etwas mehr, bietet aber tollen Komfort – zum Artikel geht es hier entlang.

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Kommentare 19 Antworten

    1. Ich persönlich schätze mal, dass jeder einen eigenen Geschmack hat. Kommt sicher auch auf die Musikrichtung an, mit der man sich so beschäftigt.

        1. Sorry, aber da hat der OP recht! Das kommt überhaupt nicht auf den Geschmack an. Hochwertige Hörer (oder auch andere Schallwandler) sollen den Frequenzgang möglichst unverfälscht und geradlinieg über einen möglichst hohen Frequenzbereich wiedergeben.

          Wenn da wo was fehlt oder abfallt, verzerrt ist o.ä., dann ist das Ding einfach nur schlecht!

          Weitere Kriterien sind u.a.:
          – Auflösung der einzelnen Instrumente/Stimmen
          – Räumliche Ortung dieser
          – Antrittsstärke/Dynamik
          (Hier kann es Qualitätsunterschiede geben und evtl. der eine oder andere Hörer für bestimmte Musikarten besser/schlechter geeignet sein.)

          Aber der Frequenzgang muss auf jeden Fall stimmen (bei den Preisen)! ;0)

          1. Ich dachte immer der Sound ist deshalb unterschiedlich, weil die KH je nach Hersteller unterschiedlich gesoundet werden. Sprich, dass die Frequenzbereiche unterschiedlich angehoben werden. Je nach Musikrichtung halt. Die KH mit weniger Bass sind dann eher Richtung Singer/Songwriter gerichtet, die mit mehr Bass Richtung HipHop Rap,…

          2. Tja, kommt drauf an, ob du Musik oder einen „Sound“ hören möchtest… Klar, im MP3/iPod-Zeitalter interessiert die Mehrheit wohl eher der „fette“ Sound und es macht durchaus Sinn z.B. den bass-schwachen Player mit bass-starken Hörern aufzubessern, aber mit „Musik hören“ hat das nix zu tun (wie auch EQ-Einstellungen).

            Vom Medium (egal ob Vinyl, Magnetband, CD oder MP3) über die Elektronik bis zum Schallwandler sollte der Frequenzgang überall möglichst linear über den gesamten (hörbaren) Frequenzbereich sein, um alle Arten von Musik gut wiedergeben zu können.

          3. Ja klar. Aber lass mal den normalen Unterwegsmusikhörenden einen neutralen KH testen. Der sagt dir hundert pro, dass der zu wenig Bass hat. Ganz einfach deshalb weil die meisten Hersteller in den billigeren KHn den Bassbereich anheben.
            Nehmen wir z.B. die Audéo PFE 022. Die zählen ja als neutral abgestimmte KH. Da hab ich aber mit den „neutralen“ Filtern für meinen Geschmack zu wenig Bass.
            Aber meine Ohren sind scheinbar auch schon zu sehr von den Applehörern gequält worden 😀 ich mag die Klipsch S4i sehr.
            Was für einen, für dein Hörempfinden passenden, InEar in der Preisklasse würdest du denn empfehlen? 🙂

          4. Na ja, als Budget-Tipp würde ich sagen SUPERLUX HD 381(F) um ca. € 20,– (der F hat den neutraleren Sound). Der lässt sogar doppelt und dreimal so teure In-Ears „erblassen“… ;0)

    1. Unter 50 Euro würde ich eigentlich die Standard-Apple-Kopfhörer in Gebrauch lassen. Da tut sich dann nicht viel von der Qualität. Mittlerweile habe ich auch feststellen müssen, dass man lieber ein mal richtig investiert.

  1. Wie wäre es mit den Klipsch in Ears?

    Nach dem ausprobieren von Denons Hörern (kaum Bass) bin ich bei den Klipsch S4i gelandet und sehr zufrieden!

    1. Da muss ich dir zustimmen. In der Preisklasse finde ich die Klipsch S4i definitiv am besten.
      Aber prinzipiell sollte jeder selber testen und finden 🙂

  2. Das Mikrofon bzw. die Steuereinheit befindet sich nicht immer am linken Kopfhörer. Bei dem Bose MIE2i Mobile Headset befindet sie sich rechts. Bei den Apple In-Ear Headphones auch…

  3. Hallo zusammen!

    Mit Kopfhörern und In-Ears habe ich mittlerweile einige Erfahrungen gesammelt in Preisklassen von 3€ bis 350€.

    Im Preisrahmen bis 50€ kann ich im Moment gerade das Headset von Ultimate Ears (ue 200vi) empfehlen, das von Logitech als Auslaufmodell vertrieben wird. Zwei Stück für zusammen 27,90 €. Die Bedienung des Iphones ist wie beim mitgelieferten Headset möglich. Der Klang ist recht neutral, da klingt für mich nichts falsch. Wirklich ein empfehlenswerter Hörer! Der einzige Haken ist, dass momentan nur die Farbe Lila zu haben ist. Wen das nicht stört erhält eine klanglich hochwertiges Headset plus Ersatz zu einem Spottpreis.
    Gruß Jan

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