Exploding Kittens: Macht auch als richtiges Kartenspiel jede Menge Spaß

Vor etwas mehr als zwei Wochen haben wir Exploding Kittens für uns entdeckt. Die Neuerscheinung aus dem App Store gibt es schon länger als richtiges Kartenspiel.

Exploding Kittens Kartenspiel

Es vergeht kaum ein Tag bei uns im Büro, bei dem ich mich nicht mit Freddy in Exploding Kittens (App Store-Link) duelliere. Als unsere werte Mel am vergangenen Wochenende in Bochum weilte, konnten wir das ziemlich coole Kartenspiel auch mal zu dritt zocken – und es hat noch einmal deutlich mehr Spaß gemacht. Quasi jede Runde ist anders und sorgt für zahlreiche Lacher, was insbesondere auf die völlig verrückten Aktionskarten und die tollen Grafiken zurückzuführen ist. Bei der 1,99 Euro teuren iPhone-App gibt es lediglich ein Manko: Exploding Kittens lässt sich nur im lokalen Multiplayer-Modus nutzen, zudem muss die App jeder Mitspieler selbst kaufen.


  • Exploding Kittens als „analoges“ Kartenspiel (Amazon-Link)

„Wenn man eh zusammen sitzt, spielt man das Spiel lieber analog und braucht keine App“, heißt es nicht ganz zu unrecht in einer Rezension im App Store. Und da wir wirklich schwer begeistert von Exploding Kittens waren, haben wir es einfach mal gewagt und das englischsprachige Kartenspiel im Original bestellt. Mit 25 Euro kostet Exploding Kittens vielleicht etwas mehr als ein übliches Kartendeck, die Investition hat sich meiner Meinung nach aber gelohnt.

Exploding Kittens

Die wichtigste Regel: Niemals die explodierende Katze ziehen

Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Versionen: Im roten Karton versteckt sich die reguläre Variante, die auch mit Kinder gespielt werden kann. Im schwarzen Karton versteckt sich die unzensierte Ausgabe mit teilweise sehr pikant gestalteten Karten. Da stößt man schon mal auf eine Katze, die sich einen Tiger-Porno im Fernsehen anschaut. Oder eine entsprechend gemalte und vor allem nackte Figur mit einer Trompete zwischen den Backen, die erklärt, dass „a butt tuba“ rückwärts gesprochen immer noch „a butt tuba“ bleibt. Die Karten aus dem schwarzen Deck sind teilweise wirklich sehr pikant gestaltet, aber gerade das macht Exploding Kittens aus.

Die grundlegenden Regeln zwischen App und Kartenspiel unterscheiden sich nicht: Wer die explodierende Karte vom Stapel zieht, ist raus. Es sei denn, man hat einen Entschärfer auf der Hand. Oder man schaut in die Zukunft und überspringt mit der passenden Aktionskarte den eigenen Zug, damit der nachfolgende Spieler die explodierende Katze zieht. Es sei denn, der Spieler spielt zuvor die Nope-Karte. Wie ihr vielleicht schon ahnt: Exploding Kittens hat immer wieder eine Überraschung parat.

Im Gegensatz zur App gibt es im Kartenspiel einige Aktionskarten weniger, stattdessen gibt es Karten ohne Regeln, von denen man Pärchen oder Drillinge sammeln kann, um eine oder sogar eine bestimmte Karte von den Mitspielern zu stehlen. Und wer es ganz verrückt mag, kann sogar zwei Kartendecks miteinander kombinieren und so mit bis zu neun Personen gleichzeitig spielen…

Aber sollte man nun 25 Euro für das analoge Kartenspiel oder 1,99 Euro für die digitale App investieren? Eine Frage, die sich gar nicht so einfach beantworten lässt. Beide Arten des Spiels haben ihre ganz eigenen Reize und haben uns sehr viel Freude bereitet. Es besteht allerdings kein Zweifel daran, dass Exploding Kittens auf dem iPhone ganz dringend einen Online-Multiplayer benötigt.

Exploding Kittens: So könnte eine Spielrunde aussehen

(YouTube-Link)

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