EyeEm: Foto-App mit vielen Filtern im Instagram-Stil

Seitdem Instagram, eine der beliebtesten Foto-Apps auf den iDevices, von Mark Zuckerberg und seinem Facebook-Imperium aufgekauft wurde, suchen sich viele Nutzer eine Alternative.

Mit EyeEm (App Store-Link) gibt es eine solche im App Store, die kostenlos auf euer iPhone oder den iPod Touch geladen werden kann. Dank kleiner 12,6 MB ist auch der Download schnell erledigt, selbst im mobilen Datennetzwerk.


EyeEm orientiert sich wie schon Instagram und tadaa an dem altbekannten Prinzip, mittels verschiedener Filter und Rahmen Fotos zu erstellen, und diese dann mit der verbundenen Community zu teilen. So ist es auch bei EyeEm zunächst vonnöten, einen eigenen Account zu erstellen, bei dem man seine E-Mail-Adresse und ein Passwort angeben muss. Alternativ kann man sich auch mit einem bereits vorhandenen Facebook-Konto einloggen.

Anders als bei Instagram oder tadaa bezieht sich EyeEm auch auf ortsbezogene Fotos. So kann der Nutzer, sofern er die Ortungsdienste des iDevices aktiviert, auch Bilder sehen, die in der Nähe des Aufenthaltsortes geschossen worden sind. Auch ist es möglich, spezielle Themen-Alben, zum Beispiel „Food“ oder „Bikes“ zu abonnieren. In diesen Alben werden nur Fotos von Nutzern abgelegt, die mit diesem Begriff getagged worden sind.

Aber auch der Nutzer selbst kann aktiv werden und mit der eingebauten Kamera-Ansicht eigene Fotos schießen, und danach in der Community hochladen. Dazu stehen 14 verschiedene Filter und 12 Rahmen im Retro-Stil zur Verfügung. Neben dem Speichern in der Camera Roll können die Fotos auch auf unterschiedlichsten Internet-Plattformen veröffentlicht werden, so unter anderem bei Facebook, Twitter, Flickr und Tumblr. Ein Versand per E-Mail ist ebenfalls möglich.

Leider findet sich wie bei anderen Foto-Sharing-Apps auch der Nachteil, dass hochgeladene Fotos jederzeit von der Community eingesehen und ungefragt von Nutzern auf Online-Plattformen geteilt oder per E-Mail verschickt werden können. Die Privatsphäre-Optionen sind auch bei EyeEm sehr dürftig – dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man in solchen Communities Fotos schießt und sie einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Immerhin kann man seine hochgeladenen Fotos jederzeit löschen.

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Kommentare 11 Antworten

  1. Scheint mir ein Möchtegern Klon von tadaa zu sein. Mir gefällt tadaa bei weitem besser und das liegt nicht nur an der besseren Handhabung.

  2. Mir wird es immer ein Rätsel bleiben, welchen Sinn es ergibt, eigene Fotos irgendwohin in „Communitys“ hochzuladen.
    Reicht es nicht, wenn manche in Facebook und Co. schreiben, dass sie gerade auf dem Klo sitzen, muss man das auch noch sehen?
    Aber wahrscheinlich bin ich zu alt, um das jemals noch zu verstehen.

    1. Darf man denn wissen, wie alt du bist? „Zu alt“ für etwas ist man wahrscheinlich nie. Eine meiner Tanten (über 50) ist seit kurzem sogar eifrigere Facebook-Nutzerin als viele ihrer Nichten… 😉

      1. Bin eigentlich noch nicht „zu alt“ (Mitte 40) und generell neuer Technik und neuen Medien aufgeschlossen, sonst hätte ich ja kein iPhone und sonstigen technischen Schnickschnack. Nur mit diesen sozialen Netzwerken und dem sehr laxen Umgang mit eigenen Daten (wobei man heutzutage zugegebenermaßen schwer etwas dagegen machen kann) habe ich meine Probleme, insbesondere wenn auch noch viel Unsinn verbreitet wird.
        Facebook traue ich generell nicht, ist halt eine sehr persönliche Einstellung. Aber den Sinn der „sozialen Fotoapps“ erschließt sich mir eben auch nicht.
        Es soll aber jeder machen wie er will, er darf sich hinterher nur nicht beschweren, wenn seine Daten und Fotos überall bekannt sind…

        1. Keine Sorge… Du stehst nicht alleine da. Für Facebook & Co. kann ich mich ebenfalls nicht erwärmen. Wer nicht mag, lässt es halt bleiben.
          Ich verstehe auch nicht alles und will auch gar nicht alles verstehen. Trotzdem bin ich froh, dass es heute so schöne Dinge gibt, wie iPhone, iPad und was weiß ich noch alles. Nie zuvor gab es so viele Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten und was Gescheites aus seinem Leben zu machen.
          Auch wenn nicht alles Gold ist was glänzt, so bin ich doch froh, dass ich in diesem Teil der Welt lebe und nirgendwo anders.
          Übrigens bin ich 54 Jahre alt und gehöre somit zu der ersten Generation in der deutschen Geschichte, die man nicht in einem Krieg verheizt hat.

          1. Um seine Freizeit zu gestalten, braucht es keine iOS Geräte, die halten einen eher von einer sinnvollen Gestaltung ab. 😉

        2. Ich stimme dir absolut zu! Ich arbeite in der New Media Branche. Aber leider habe ich bis heute den Sinn dieser sinnlosen Weitverteilung noch nicht entdecken können. Die Kunden stehen jedoch auf diesen Kram, dann machen wir das eben auch 🙂
          Bin etwa im gleichen Alter. Also daran liegt es vielleicht doch.

        3. Na ja so ein paar Bilder für alle bereit zu stellen hat ja nicht unbedingt was mit persönlichen Daten zu tun, außer vielleicht der GPS Position. Es können ja auch Bilder von Landschaften und Gebäuden oder Sehenswürdigkeiten sein.

  3. Ich sehe das ganze Fotosharingdingenskirchen eher als so eine Art Social Game. Es macht Spaß, Rückmeldung von anderen zu bekommen, sich von anderen inspirieren zu lassen…
    Ich persönlich bevorzuge seit der Übernahme von IG streamzoo. Da sind ein paar echt engagierte Hobbyfotografen dabei. Und die Bilder a la guckmalichsitzaufdemklo halten sich schwer in Grenzen.

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