Feuerwear Eric im Video: Der erste Rucksack aus Feuerwehrschlauch

Seit heute ist der Rucksack Eric im Online-Shop von Feuerwear erhältlich. Wir haben uns das gute Stück schon genauer angesehen.

Feuerwear Eric 2

Neben Accessoires wie Gürteln oder Geldbörsen hat sich das Kölner Unternehmen Feuerwear bisher vor allem auf Taschen in allen möglichen Variationen konzentriert. Seit heute gibt es im Online-Shop einen Neuzugang aus Feuerwehrschlauch: Eric ist der erste Rucksack von Feuerwear. Wir haben das gute Stück bereits seit zwei Wochen im Einsatz und wollen euch nicht nur von unseren Erfahrungen berichten, sondern den Rucksack auch in einem kleinen Video im Detail zeigen.


Der knapp 1,5 Kilogramm leichte Rucksack mit den Maßen 31,5 x 43 – 51 x 13 Zentimeter hat neben den verwendeten Materialien vor allem eine Besonderheit: Er lässt sich mit einem Gurt in der Größe verstellen – im Handumdrehen wächst der Stauraum so von 17 auf 23 Liter. Und wie ihr in unserem Video sehen könnt, passt dann wirklich eine Menge in den Rucksack hinein.

Ausgelegt ist Feuerwear Eric für Notebooks mit einer Größe von 15 Zoll, die in einem separaten Innenfach von den anderen Gegenständen abgetrennt werden können. Ansonsten bietet der Innenraum des Rucksacks keine weiteren Fächer oder Staumöglichkeiten für kleinere Objekte, alles versinkt in einem großen Schlund.

Feuerwear Eric hat nur zwei kleinere Fächer

Papierkram und kleine Utensilien kann man in zwei kleineren Fächern auf der Vorderseite von Eric unterbringen, beide können mit einem Reißverschluss geöffnet und wieder verschlossen werden. Im größeren der beiden Fächer ist ein Schlüsselfinder unterbracht, an dem man einen Schlüsselbund befestigen und so schneller finden kann.

In der Praxis hat sich vor allem die große Lasche und der Verschluss als etwas hinderlich erwiesen. Um mal eben eine Flasche oder einen Schirm aus dem Rucksack zu holen, muss man ihn immer komplett öffnen und das riesige Hauptfach durchforsten. Das ist im Vergleich zur Konkurrenz, wo meist an den Außenseiten noch zwei Fächer zu finden sind, ein deutlicher Nachteil.

Feuerwear Eric 1

Ganz sicher aber punktet Eric von Feuerwear in Sachen Design: Es gibt keinen anderen Rucksack, der diesem Modell auch nur ansatzweise ähnlich sieht. Insbesondere die Tatsche, dass man sich sein persönliches Unikat im Online-Shop aussuchen kann, macht die Produkte von Feuerwear ja so besonders. In Sachen Verarbeitung und Qualität gibt es natürlich auch bei Eric nichts auszusetzen, auch der Tragekomfort ist dank den verstellbaren und gepolsterten Gurten gut.

Die Kosten für Feuerwear Eric belaufen sich auf 169 Euro. Mich persönlich würde der Preis nicht weiter stören, aber dafür muss ein Produkt perfekt sein – und das ist der Rucksack aus meiner Sicht nicht. In der Praxis kann er einfach nicht mit der Konkurrenz mithalten: Die große Verschlusslasche und die fehlenden kleinen Fächer sorgen für Punktabzüge.

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Kommentare 7 Antworten

  1. 170€??? Wofür? Dafür, dass sie den Abfall der Feuerwehr verarbeiten? Sorry, aber das ist doch einfach nur wieder ein Hipster Produkt…
    Oder geht es nur mir so?

    1. Die Qualität der Taschen sind schon klasse. Hab seit einiger Zeit die Tasche „Carl“ zu Hause und möchte sie nicht mehr missen. Stabil, robust, wetterfest und dazu auch noch praktisch und schick. Die Verarbeitung z.B. von Reißverschluss ist sehr hochwertig. Eine normale Damen Handtasche kostet meist auch nicht weniger und ist qualitativ oft deutlich schlechter.

  2. Ich habe eine Tasche, mit der ich sehr zufrieden bin, meine Frau mit ihrer Handtasche ebenso. Aber die Preise sind schon gesalzen. Auch möchte ich nicht alles aus altem Schlauch haben.
    Variatio delectat!

  3. Meiner Meinung nach viel zu teuer!!!

    Ich habe die Tasche Karl. Der Schlauch ist innen bereits sehr porös.
    Es lösen sich auch aussen einige Fäden.

    Würde ich nicht nochmals kaufen.
    Design ist halt nicht alles.

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