Fitbit Alta im Test: Eleganter Fitness-Tracker ist auch ein modisches Accessoire

Wer sich keinen großen Klotz um das Handgelenk binden möchte, findet mit dem Fitbit Alta eine modische und elegante Alternative.

Fitbit Alta

In der Vergangenheit haben es schon so manche Fitness-Tracker in unsere Redaktion geschafft. Mittlerweile kommen fast alle Modelle mit einem Armband daher, teilweise sind sie aber so klobig und hässlich gestaltet, dass man sie am liebsten in der Hosentasche verstecken würde. Glücklicherweise gibt es auch Ausnahmen, wie beispielsweise den Fitbit Alta. Ein kompakter, schlanker und durchaus modischer Fitness-Tracker.


Modisch ist übrigens das richtige Stichwort: Bei diesem Fitness-Tracker lässt sich das Armband ähnlich einfach wechseln wie bei der Apple Watch. Mittlerweile gibt es auf Amazon zahlreiche verschiedene Armbänder in den verschiedensten Farben und Formen, hier dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Meine bessere Hälfte, die den Fitbit Alta im Alltag ausprobiert hat, hat das rosefarbene Lederarmband vom Hersteller selbst am besten gefallen, aber dazu später mehr.

Die Basis-Version des Fitbit Alta gibt es in vier verschiedenen Farben und zwei verschiedenen Größen, auf Amazon zahlt man dafür rund 130 Euro. Beim Hersteller selbst gibt es mittlerweile auch eine XXL-Version sowie einen goldenen statt silbernen Tracker, hier zahlt man aber ein wenig mehr als beispielsweise bei Amazon.

‎Fitbit
‎Fitbit
Entwickler: Fitbit, Inc.
Preis: Kostenlos+

Anrufe und SMS werden auf dem Display angezeigt

Als Fitness-Tracker misst der Fitbit Alta natürlich die Schrittanzahl und ermittelt anhand der zuvor angegebenen Nutzerdaten den Kalorienverbrauch. Zudem werden Aktivitäten wie Radfahren, Joggen oder Zumba automatisch erkannt und als Workout aufgezeichnet. Sämtliche Daten lassen sich danach über die Fitbit-App am iPhone abrufen. Das alles ist nichts besonderes und wird auch von anderen Produkten geboten, egal ob von Fitbit oder einem anderen Hersteller.

Interessant ist der Fitbit Alta neben seinem Design vor allem aufgrund des Displays. Auf dem kleinen OLED-Bildschirm werden nicht nur Uhrzeit und aktuelle Fitness-Daten angezeigt, sondern auch smarte Informationen direkt vom iPhone, beispielsweise eingehende Anrufe, SMS-Nachrichten oder anstehende Kalendereinträge. Diese Alarme werden von einem Vibrationsalarm begleitet, so dass Anrufe selbst dann nicht verpasst werden, wenn das iPhone lautlos in der Handtasche vor sich hin vibriert.

Fitbit Alta 2

Der einzige Nachteil: Aufgrund von Systemeinschränkungen werden unter iOS tatsächlich nur iMessage- oder SMS-Nachrichten angezeigt, nicht aber Mitteilungen aus Anwendungen wie WhatsApp. Die Tatsache, dass man die Nachrichten quasi um 90 Grad gedreht in durchlaufender Ticker-Form angezeigt bekommt, ist dagegen nach ein bis zwei Tagen kein Problem mehr.

Echte Probleme hatten wir in unserem Praxis-Test nur sehr wenige. Zu nennen wäre da zum Beispiel die automatische Aktivierung des Displays beim Anheben der Hand, was bei weitem nicht so gut funktioniert wie bei der Apple Watch. Auch durch doppeltes Antippen des Fitness-Trackers hat sich das Display nicht wie versprochen immer direkt eingeschaltet. Zudem ist das Armband mit seinen zwei Steckern mit einer Hand eher schwierig zu schließen, wobei das sicherlich Übungssache ist und ich in dieser Hinsicht vom Loop-Lederarmband meiner Apple Watch verwöhnt bin. Das hat übrigens mehr gekostet als der komplette Fitbit Alta, wir sind hier also in einer ganz anderen Preisklasse unterwegs.

Absolut okay ist die Akkulaufzeit von bis zu fünf Tagen und Nächten, denn der Fitbit Alta bietet ja auch eine Schlafanalyse, die für uns persönlich aber eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Entscheidender ist da vielleicht die Tatsache, dass der Fitbit Alta nur spritzwassergeschützt ist. Wer also gerne schwimmen geht und dabei Aktivitäten aufzeichnen möchte, sollte sich einen anderen Fitness-Tracker suchen.

Fitbit Alta App 2 Fitbit Alta 4 Fitbit Alta 3 Fitbit Alta App 1

Ob der Fitbit Alta nun für eine einzelne Person eine Empfehlung ist oder nicht, lässt sich schwer zusammenfassen. Das kleine Teilchen hat Schwächen und Stärken, den ultimativen Fitness-Tracker, der alle anderen Geräte in den Schatten stellt, gibt es aber ohnehin nicht. Ein aus meiner Sicht besonders interessanter Punkt: Meine Frau hat den Fitbit Alta nach dem Test auch von sich aus noch freiwillig getragen, ihn auch als modisches Accessoire genutzt und sich darüber gefreut, wenn sie darauf angesprochen wurde.

Natürlich können wir in diesem Artikel nicht alle Details über den Fitbit Alta zusammenfassen. Solltet ihr eine spezielle Frage haben, schreibt sie einfach in die Kommentare – und wir werden die Antwort liefern.

Fitbit Unisex Fitness Armband Alta, Schwarz, S
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  • Zeichnet Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien und aktive Minuten auf
  • Statistiken und Zeit auf dem hellen OLED-Touch-Display

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Kommentare 23 Antworten

  1. Hi Fabian, danke an Dich und natürlich Deine Frau ? fürs Testen und berichten. Kann man einstellen, was auf dem Display standardmäßig angezeigt wird, bspw. die Uhrzeit?

    1. Soweit ich es im Kopf habe, wird standardmäßig die Uhrzeit angezeigt. Mit einem Tipp wechselt man dann durch die Anzeigen. Beim nächsten Anheben gibt es dann aber wieder die Uhrzeit.

      Ob man da auch etwas anderes Einstellen kann, müsste ich heute Abend zuhause mal überprüfen.

    2. Auf dem Display wird in der Standarteinstellung immer zuerst die Uhrzeit angezeigt. Man kann aber über die App alle möglichen Anzeigen (Schritte,Kalorienverbrauch, zurückgelegte Distanz [Die über die eingestellte Schrittlänge errechnet wird], aktive Minuten und der evtl. eingestellte Wecker in den Vordergrund stellen. Den Akkustand wird auch über eine kleine Grafik angezeigt, dieses ist aber standartmäßig ausgeschalten. Du siehst, man kann alles frei konfigurieren.
      Solltest du eine SMS bekommen haben und das Armband dann innerhalb der nächsten 3 Minuten (eigene Schätzung) anheben, läuft zuerst einmal die Nachricht über das Display.
      Es gibt auch verschiedene Layouts wie die Uhrzeit dargestellt werden soll.

  2. Würde jederzeit die (neuere) Charge 2 vorziehen ?

    Bei der Blaze klappt es mit dem Angehen zum Draufschauen super – habe ich aber zugunsten der Akkulaufzeit abgestellt, mit Doppeltipp klappt es dabei auch zuverlässig ??

    BTW: Bei der Blaze ist ein Update im Anflug, bei dem dann auch WhatsApp angezeigt werden kann.
    Ist das vielleicht beim Alta auch geplant?

  3. Nutze seit drei Jahren den “ One „, ist aber gegen den neuen Modellen mehr zweckmäßig als chic. Aber hält tapfer durch u. treibt einen an doch noch den kleinen Umweg einzuplanen, es ist schon erschreckend wie wenig sich viele Menschen bewegen.

  4. Besitze auch das Futbit Alta, bin eigentlich auch zufrieden, nur mit der Angabe zurückgelegter Schritte hapert es. Es werden Schritte gezählt, obwohl ich mich gar nicht bewege, sondern nur die Arme. In den Einstellungen habe ich Verschiedenen Möglichkeiten probiert, Rechtshänder/Linkshänder, auf welche Seite ich das Band trage. Aber egal was ich hier einstelle, es werden Schritte nicht nur beim Laufen gezählt, sondern auch bei etwas heftigeren Armbewegungen, obwohl man auf der Stelle steht. Habe noch ein Jawbone UP als Klipp zum tragen und dieser zählt viel genauer. Teilweise gibt es beim Fitbit Abweichungen von fast 2000! Schritten am Tag nach oben. Leider dadurch nicht wirklich aussagekräftig.

    1. Das mit dem Zuviel zählen hatte das “ MisFit “ auch gemacht, Arm bewegen zb. Zähneputzen u. es gab extra Schritte.
      Das ist leider auch der Grund warum ich den Fitbit One nicht ersetzt habe.

  5. Hallo,

    hat das Teil einen Wecker? Ich nutze mein Mi Band sehr gerne als Wecker und finde es dafür perfekt. Kann man beim Alta ebenfalls eine Weckzeite (Smart oder fix) einstellen?

    Falls das Teil einen Wecker hat, kann man einstellen ob dieser nur Werktags geht?!

    Habe dazu leider nichts gefunden…

    Schönen Abend.

    1. Es gibt einen Wecker per Vibration. Ich muss heute Abend bei meiner Frau mal schauen, wie flexibel man da die Zeiten einstellen kann, das habe ich aktuell nicht im Kopf.

    2. Ja es gibt eine Weckfunktion. Beworben wurde sie meiner Meinung nach als smarte Variante. Tatsächlich nicht offiziell von Herstellerseite, aber bei den ganzen Reviews die ich vor meiner Kaufentscheidung durchgelesen habe stand auch das ein oder andere Mal es wäre so wie bei diesen ganzen Weck-Apps die merken, dass du in einer leichteren Schlafphase bist und dann in einem Zeitraum von ein paar Minuten innerhalb der eingestellten Weckzeit ihren Dienst antreten.
      Beim Alta kann ich dies nicht bestätigen. Er weckt stur zu der Zeit, die ich eingestellt habe. Kann natürlich sein, dass das bei mir auch immer ein Zeitraum ist in dem ich sowieso eine leichte Schlafphase durchlebe 🙂

      Und ja.. du kannst für jeden Wochentag per App eine andere Weckzeit einstellen oder natürlich 5 mal die gleiche und am Wochenende gar nicht.
      Ich finde auch, dass die Vibration sehr angenehm ist und habe bisher mit dem Fitbit noch nicht verschlafen.

  6. Ich nutze den Alta seit April. Das Armband habe ich schon reklamiert, da es sich vom Verbindungselement gelöst hat. Habe problemlos ein neues Armband bekommen. Ein Wecker ist konfigurierbar – auch dass er nur Werktags aktiv ist. Bin im großen und ganzen zufrieden. Gehe ohnehin davon aus, dass ich mir nach einem Jahr ein neues Armband/ einen neuen Tracker anschaffe.

  7. Das Alta Band habe ich von fitbit als Ersatz kostenlos erhalten, nachdem mein charge dreimal seinen Geist aufgegeben hatte und es keinen Ersatz-charge mehr gab.
    Die Vibration Wecker nutze ich täglich. Funktioniert perfekt. Größte Nachteil vom Alta ist, dass die Anruf Benachrichtigung erst dann im Alta angezeigt wird, wenn man mit dem Finger auf das Display tippt. Auch ist das Display der Alta nicht so hell als das von der Charge und in der Sonne nicht mehr abzulesen.
    Zu Beginn war der Akku erst nach einer Woche leer. Vorgestern war der voll geladener Akku schon nach einem Tag kurz vor Null.
    Keine Ahnung, was da passiert war.

    1. Hmm.. seltsam, da scheint ein technischer Defekt vorzuliegen. Im Normalfall vibriert das Gerät bei Anrufeingang und wenn man dann so draufsieht als würde man auf die Uhr sehen, sieht man sofort den Namen bzw. die Nummer des Anrufers.

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