Fobia: Neues Premium-Spiel auf den Spuren des bekannten Limbo

Zu den Neuerscheinungen des Tages zählt auch das neue Fobia. Wir haben einen ersten Blick auf das Spiel gewagt.

Fobia 1

Kenner des App Stores werden zumindest optisch sofort Ähnlichkeiten zu einem echten Klassiker erkennen. Fobia (App Store-Link) erinnert in Sache Aufmachung und auch Gameplay an das bekannte Limbo, das uns vor einigen Jahren bereits fasziniert hat. Kann die Neuerscheinung in die großen Fußstapfen treten? Wir wollten genau das herausfinden und haben die 5,49 Euro teure Universal-App auf das iPhone X geladen.


Es kommt äußerst selten vor, aber bei Fobia können wir durchaus die komplette Beschreibung aus dem App Store in unseren Artikel kopieren: „Das kleine Mädchen versucht von ihren Ängsten zu entfliehen, und überwindet Hindernisse.“ Das war es dann auch schon.

Ähnlich knapp gehalten geht es nach dem Start des Spiels zu: Ein interaktives Tutorial oder zumindest eine kurze Erklärung der Steuerung sucht man in Fobia vergeblich. Allerdings hat man schnell herausgefunden, dass man das kleine Mädchen mit dem roten Mantel mit dem linken Daumen in die gewünschte Richtung steuert und mit dem rechten Daumen springen lässt.

Fobia spielt mitten in einem düsteren Wald

Danach geht es erst einmal durch den Wald, wie in so vielen Stellen in Fobia. Und immer dann, wenn man denkt, dass das Gameplay ziemlich eintönig wird, sorgen die Entwickler mit kleinen Hindernissen und Fallen für die notwendige Abwechslung. Da der Schwierigkeitsgrad eher hoch angesiedelt ist, wird man eher früher als später mit dem virtuellen Tod konfrontiert, kann aber zumeist unmittelbar vor dem letzten Rätsel mit dem nächsten Versuch beginne. Mit geschickten Sprungeinlagen und dem Einsatz von Objekten aus der Umgebung schafft man es dann aber hoffentlich doch.

Fobia 2

Neben den zum Teil etwas langen Laufstrecken hat mich in Fobia vor allem eine Sache gestört: Die Kollisionsabfrage ist mehr als verbesserungsdürftig. Selbst kleine Kanten, die kaum größer sind als der Fuß des kleinen Mädchens, können nicht einfach überlaufen werden. Stattdessen bleibt man an diesen Ecken hängen und muss darüber springen. Sicherlich ist das nur ein kleines Detail, es fällt aber ungemein auf.

Mit einer Spielzeit von zwei bis drei Stunden, die bei einem Preis von 5,49 Euro gerade so am unteren Minimum liegt, fällt es am Ende schwer, eine eindringliche Empfehlung für Fobia auszusprechen. Das durchaus knifflige Spiel weiß an vielen Stellen zu überzeugen, am Ende fehlt dann aber doch der letzte Feinschliff, der beispielsweise Limbo zu einem echten Klassiker gemacht hat.

‎Fobia
‎Fobia
Entwickler: Eugene Lazebny
Preis: 3,49 €

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