Apple MagSafe Charger Pad

Glück gehabt: MagSafe-Angel findet verlorenes iPhone im Kanal wieder

Im Schlick eines Berliner Kanals verschwunden

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Dass Apples MagSafe-Kabel und die magnetische Rückseite der iPhone 12-Generation durchaus nützlich sein können, wussten wir schon länger. Dass sich die aktuellen iPhones nun aber auch mit einer Angel fangen lassen, war uns neu. So geschehen in der Bundeshauptstadt Berlin, in der der App-Entwickler Frederik Riedel mit seinem Kumpel unterwegs war. Er teilt die witzige Geschichte bei Twitter und liefert auch gleich ein paar Beweisfotos mit.

„Heute Abend ist etwas passiert. Einem Freund von mir ist sein iPhone 12 Pro in den Kanal in Berlin gefallen. Es verschwand im Schlamm. Er watete durch das 90 cm tiefe Wasser. Keine Chance, es zu finden. Aber er fand stattdessen eine Nintendo Switch.

Wir haben eine magnetische Angel gebaut und es eingefangen!!!!! MagSafe ftw

Ja, wirklich. Und es funktioniert sogar noch.“

Wenn ein iPhone ins Wasser fällt, gestaltet sich die Bergung üblicherweise schwierig genug. Noch komplizierter wird es tatsächlich, wenn es auf einem schlammigen Boden versinkt und nicht mehr sichtbar ist. Zusätzliche Bewegungen des Besitzers oder der Besitzerin wirbeln weitere Sedimente auf, die die Suche nochmals erschweren bis unmöglich machen. Eine magnetische Hilfe, beispielsweise ein MagSafe-Kabel, kann durchaus funktionieren – wie man an diesem erfolgreichen Angelversuch sieht.


In der Vergangenheit gab es schon einmal einen Fall, in dem ein iPhone einen Aufenthalt unter Wasser unbeschadet überstanden hat. Im März dieses Jahres sorgte ein Fall eines iPhone 11 für Aufsehen, das ganze sechs Monate auf dem Grund eines Sees überlebte, ehe es von Hobbytauchern, die Müll aus dem See fischten, entdeckt und geborgen wurde. Apple gibt bezüglich der Wasserdichtigkeit des iPhones an, dass das Gerät bis zu 30 Minuten in einer Tiefe von bis zu zwei Metern aushalten würde.

Update: Mittlerweile hat Frederik Riedel die ganze Geschichte auch noch einmal ausführlich in seinem Blog beschrieben. Seinen Blogeintrag (in englischer Sprache) inklusive verlinktem YouTube-Video findet ihr hier.

Fotos 2 & 3: Frederik Riedel/Twitter.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 5 Antworten

  1. Was ist daran Glück, wenn er das Telefon, wie im Text geschrieben, nicht mehr gefunden hat?
    Verstehe ich nicht. Die Switch ist ja kein Ersatz.

  2. Laut dem Tweet war die Aktion mit dem MagSafe Kabel ein weiterer Versuch, sodass das iPhone gerettet werden konnte. Das hätte man hier im Artikel klarer zusammenfassen sollen.

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