Smarte Lautsprecher: Apple verkauft 1,6 Millionen HomePods im Weihnachtsgeschäft, Amazon weiterhin Marktführer

Google mischt auch mit

Der smarte Lautsprecher von Apple ist ein tolles Gerät. Doch einen durchschlagenden Erfolg kann man dem HomePod nicht bescheinigen. Ein neuer Bericht von Strategy Analytics zeigt auf, dass Apple im vierten Quartal 2018 insgesamt 1,6 Millionen Geräte absetzen konnte. Das entspricht einem Marktanteil von 4,1 Prozent.

Die Analyse zeigt zudem, dass Amazon und Google weiterhin den Markt dominieren. Mit 13,7 und 11,5 Millionen verkauften Geräten stehen die Konzerne an Position eins und zwei. Der Marktanteil von smarten Amazon-Lautsprechern liegt bei 35,5 Prozent, Google kann 30 Prozent für sich verbuchen.

Ebenfalls erstaunlich: Während Apple nur langsam die Verkäufe ankurbeln kann, wachsen Amazon und Google deutlich schneller. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Amazon den Absatz um 91 Prozent steigern, Google sogar um 123 Prozent.

David Watkins, Director at Strategy Analytics:

Smart Speakers und Smart Displays waren auch in der vergangenen Weihnachtszeit die gefragtesten technischen Produkte, und wir schätzen, dass mehr als 60 Millionen Haushalte weltweit inzwischen mindestens ein Gerät besitzen. Smart Displays wie Googles Home Hub, Amazon’s Echo Show und Baidu’s Xiaodu Zaijia erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Verbrauchern, die sich von der Kombination aus audiovisuellen und akustischen Reizen und der breiteren Palette an Anwendungsfällen im Vergleich zu reinen Lautsprechergeräten überzeugen. Smart Displays machten im vierten Quartal 2018 mehr als 10% der gesamten Transportnachfrage aus und dürften bis 2019 ein wesentlicher Wachstumstreiber des Marktes sein.

Ich finde den HomePod sehr interessant, allerdings gibt es Einschränkungen, warum der smarte Speaker von Apple nicht so einschlägt wie andere Geräte. Da wäre zum Beispiel der Preis. Während Google und Amazon die Lautsprecher oftmals zu echten Kampfpreisen verschleudern, verlangt Apple für den HomePod konstant 349 Euro. Zudem ist er nur im Zusammenspiel mit iOS-Geräten sinnvoll nutzbar. Ebenso hinkt Siri immer noch Alexa und dem Google Assistant hinterher.

Möchte Apple aufschließen, muss eine günstige HomePod-Variante her. Wer Siri per Sprachkommandos komfortabel steuern will, kann bisher nur zum HomePod greifen. Eine Art Echo Dot oder Google Home mini mit Siri wäre ein Traum.

Kommentare 7 Antworten

  1. Dafür stehen sie im Umsatz wahrscheinlich ganz weit oben ? sind auch nahezu nicht vergleichbar die Lautsprecher. Das eine sind Assistenten mit Lautsprecher, Apple verkauft Lautsprecher mit Assistent.

  2. Der HomePod kommt für mich nicht in Frage, da Siri völliger Schrott ist. Ich hab es aus Neugier in letzter Zeit oft ausprobiert und musste feststellen, das die Fragen entweder nicht verstanden werden oder die Befehle nicht so funktionieren wie gewünscht. Selbst das einfache versenden einer iMessage ist ein Desaster. Daher kommt ein HomePod nicht in frage, zumindest solange nicht, bis das ordentlich läuft. Habe als Vergleich ein Google Mini gekauft. Da sind Welten zwischen den beiden Geräten in Sachen Nutzbarkeit.

  3. Wollen wir mal ehrlich sein: Amazon und Google können Ihre Geräte auch nur so billig verkaufen, weil sie nicht mit dem Gerät selbst Geld verdienen, sondern mit den Daten die Sie darüber „abgreifen“. Wie sollte Apple hier mit dem Preisen konkurrieren?

    1. Es ist ja nicht nur ein Lautsprecher! Es ist im Grunde eine „Stereoanlage“, die kompakter nicht sein kann. Klang ist super und sie kann sogar per Sprache gesteuert werden.

  4. Ja, es ist viel Geld für einen Lautsprecher. Aber das Teil klingt extrem gut. Ubd als Stereopaar, wie ich es nutze, ist es die perfekte Lösung für ein mittelgroßes Wohnzimmer. Man braucht nur eine Steckdose, ein Apple Music-Abo und los gehts. Ich habe noch nie so viel Musik gehört wie jetzt!

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